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Was bedeutet Monitoring? Definition, Vorteile & Datenschutz 994 537 Linda

Was bedeutet Monitoring? Definition, Vorteile & Datenschutz

WAS BEDEUTET MONITORING? DEFINITION, VORTEILE & DATENSCHUTZ

Monitoring gewinnt bei der Überwachung von Unternehmensprozessen zunehmend an Relevanz. Alle Infos zu den Vorteilen, Anforderungen und Datenschutz.

In diesem Artikel:

  1. Prozessüberwachung gewinnt an Relevanz
  2. Monitoring: Bedeutung und Definition
  3. Wie funktioniert Monitoring?
  4. Die verschiedenen Arten im Überblick
  5. Was bedeutet Fernwartung?
  6. Die Vor- und Nachteile von Monitoring
  7. Monitoring-Tools und -Software: Welche gibt es?
  8. Der Unterschied zwischen Monitoring, Reporting & Controlling
  9. Datenschutz und Wartungsvertrag: Was gibt es rechtlich zu beachten?
  10. Fazit

 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Monitoring beschreibt Prozesse zur Dokumentation, Gewährleistung von Sicherheit und Auswertung relevanter Daten
  • Die Überwachung dieser Prozesse spielt bei der Auswertung von Zielkennzahlen eine wichtige Rolle
  • Es gibt verschiedene Arten des Monitoring
  • Um mögliche Missverständnisse im Bereich Datenschutz zu vermeiden, empfehlen wir einen Wartungsvertrag

 

Prozessüberwachung gewinnt an Relevanz

Mit den wachsenden Möglichkeiten der Digitalisierung gestalten sich die Arbeitsprozesse von Unternehmen zunehmend effizienter. So automatisiert zum Beispiel Software die Prozesse und spart Kosten. Doch die Vorteile bestehen nicht nur im Nutzen von neu etablierten Arbeitsmethoden, sondern auch bei deren Messbarkeit. FRAMR nennt die Vorteile von Monitoring und welche Schritte sowie Hürden zu berücksichtigen sind.

 

 

Monitoring: Bedeutung und Definition

Der Begriff “Monitoring” bedeutet auf Deutsch übersetzt “Überwachung” und beschreibt alle Prozesse zur Messung und Auswertung bestimmter Daten unter Einsatz technischer Hilfsmittel.

Die kontrollierten Vorgänge sind je nach Branche und Einsatzgebiet verschieden. Häufiges Ziel des Monitorings ist die Erfassung, Messung und Beobachtung unternehmerischer Vorgänge, um Sicherheit und Qualitätsstandards zu gewährleisten. Der Sicherheitsaspekt ist besonders wichtig, denn eine genaue Beobachtung technischer Prozesse verschafft schnelle Reaktionsmöglichkeiten, um Ausfälle zu verhindern und notwendige Updates durchzuführen.

Monitoring kommt für so gut wie alle Branchen in Frage und die Möglichkeiten der Prozessüberwachung sind breit gefächert. Monitoring kommt in der Medizin, bei Digital Signage, im Bereich der Suchmaschinenoptimierung und im Finanzwesen zum Einsatz. Je nach Branche variieren Nutzen und Zielsetzung. Vor allem im Online Marketing bietet das Monitoring attraktive Möglichkeiten, denn Unternehmen bekommen einen genauen Einblick in relevante Kennzahlen und können somit ihre Prozesse sukzessiv optimieren.

 

Wie funktioniert Monitoring?

Grundvoraussetzung des Monitorings ist die Verbindung zwischen Software und der Netzwerkinfrastruktur, damit die gewünschten Prozesse gemessen werden. Um einwandfreie Funktionalität zu gewährleisten, sind moderne und vor allem hochwertige Techniken erforderlich.

Durch den Einsatz von Monitoring Software haben Unternehmen die Möglichkeit, bestimmte Datensätze zu erheben und auszuwerten. Im Vordergrund steht jedoch nicht zwingend die Auswertung von wirtschaftlichen Kennzahlen, sondern zum Beispiel auch die Überwachung von Hardware oder der Netzwerkinfrastruktur.

In den meisten Fällen beanspruchen Unternehmen die Dienstleistungen von Drittanbietern aus dem IT-Bereich. Sie bekommen gegen Entgelt eine Lizenz und im Gegenzug ist die Nutzung von Monitoring-Software gestattet. Da Monitoring-Programme nicht leicht zu bedienen sind, ist häufig eine Einarbeitungsphase oder eine interne Schulung notwendig. Alternativ bleibt die Möglichkeit der Fernwartung, wodurch die gesamte Monitoring-Infrastruktur über einen externen Anbieter erfolgt.

 

Die Arten des Monitoring

Es gibt unterschiedliche Arten des Monitorings. Häufig erfolgt eine Unterteilung in Firmen- Kunden- und Marktmonitoring. Diese Unterteilung ist noch spezifischer möglich (z. B. Website-Monitoring). Wir nennen nachfolgend gängige Methoden, denen man häufig in der Praxis begegnet.

 

Application Performance Monitoring

Ziel des Application Performance Monitoring ist die Überprüfung der Funktionalität von Anwendungen und Programmen, um das Benutzererlebnis zu verbessern. Hierbei stehen unterschiedliche Funktionen zur Verfügung, um das festgelegte Ziel zu erreichen. So unterstützen die verwendeten Tools dabei, Fehler zu entdecken und wichtige Informationen über die Datenübertragungsgeschwindigkeit zu erlangen.

 

Business Transaction Monitoring

Beim Business Transaction Monitoring steht, wie der Name verrät, die Überwachung von Geschäftstransaktionen im Vordergrund. Ziel ist die Optimierung von Prozessen, welche direkt mit einer Geschäftstransaktion zusammenhängen. Beispiele hierfür sind der Bestellprozess eines Online Shops und Online-Bezahlvorgänge.

 

System Monitoring

Ziel des System Monitors ist die Leistungsüberprüfung eines Computers. Im ersten Schritt werden wichtige Maßstäbe vordefiniert, beispielsweise die Leistung eines Netzwerks oder die verfügbare Menge an Arbeitsspeicher. Unter Berücksichtigung dieser Vorgaben erfolgt schließlich die Auswertung.

 

Was bedeutet Fernwartung?

Im Zusammenhang mit dem Monitoring wird auch häufig die Fernwartung genannt. Damit ist gemeint, dass die Verwaltung von Monitoring Software über eine zentrale Stelle vorgenommen wird und der Zugriff auf die Software und Hardware auch von der Ferne aus möglich ist. Gutes und verlässliches Hosting ist unerlässlich, denn technische Schwierigkeiten und erforderliche Updates führen im schlimmsten Fall zu Ausfällen.

Eine häufig genutzte Methode der Fernwartung ist Cloud Monitoring. Die zentralisierte Datensicherung über Cloud basierte Lösungen ist mit einem geringen Risiko verbunden, weil Software und andere technische Anwendungsmöglichkeiten auch ohne Internetverbindung funktionieren. Außerdem sind durch Cloud Computing höchste Sicherheitsstandards gewährleistet, weil die Verwaltung über professionell geschützte Rechenzentren erfolgt.

 

Was sind die Vorteile von Monitoring?

Die Vorteile vom Monitoring bestehen darin, die Qualität und Sicherheit der überwachten Prozesse sicherzustellen. Des Weiteren ermöglicht das Monitoring eine schnelle Reaktion auf Ausfälle und Aktualisierungs- sowie Wartungsarbeiten. Auch im Bereich Marketing profitieren Unternehmen, denn relevante KPIs sind leichter auszuwerten.

Die Vorteile von Monitoring im Überblick:

  • Sicherheit gewährleisten
  • Marketing KPIs auswerten
  • Verbesserungspotential erkennen
  • Updates durchführen
  • Schnell auf Ausfälle reagieren
  • Bereitstellung von wichtigen Funktionen
  • Prävention

 

Sicherheit gewährleisten

Mit einer gezielten Überwachung erfolgen notwendige Wartungsarbeiten unter Einhaltung hoher Sicherheitsstandards. Das Monitoring verhindert die Störung unternehmensinterner Abläufe und gewährleistet reibungslose Abläufe.

 

Marketing KPIs auswerten

Digitalisierung schafft Messbarkeit. Dank des Monitorings besteht die Möglichkeit, erhobene Datensätze und Ergebnisse direkt auszuwerten und zu dokumentieren. Messungen relevanter Daten haben einen erheblichen Einfluss auf das weitere Geschehen innerhalb des Unternehmens und Entscheider können auf Grundlage der Zahlen weitere wirtschaftliche Maßnahmen festlegen.

 

Verbesserungspotential erkennen

Optimierungen betreffen nicht ausschließlich wirtschaftliche Faktoren oder den Sicherheitsaspekt. Vielmehr haben Unternehmen den Vorteil, alle internen Prozesse zu optimieren, sei es die Dokumentation, den Ausbau von technischen Systemen oder die Reaktionszeit auf mögliche Fehlerbehebungen.

 

Updates durchführen

Updates gewährleisten eine bessere Performance technischer Prozesse und sorgen dafür, dass aktuelle Standards eingehalten werden. Im Softwarebereich sind Funktionen oft nur eingeschränkt nutzbar, sofern wichtige Aktualisierungen nicht durchgeführt werden.

 

Schnell auf Ausfälle reagieren

Ausfälle sind bei Software nicht auszuschließen. Die gezielte Überwachung schafft schnelle Reaktionsmöglichkeiten und die zuständigen Akteure bringen die Systeme wieder zum Laufen.

 

Bereitstellung wichtiger Funktionen

Dieser Vorteile betrifft die Fernwartung. Bei der Aktualisierung des Funktionen-Portfolios erfolgt eine unkomplizierte Erweiterung über eine zentrale Stelle. Neuerungen müssen also nicht eigenständig oder von einem internen Team vorgenommen werden, das übernimmt ein IT-Dienstleister.

Bei Fernwartung profitieren Unternehmen von einer finanziellen Entlastung, denn für das Hosting fallen keine zusätzlichen Personal- oder Schulungskosten für den Einsatz der Monitoring Software an.

 

Prävention

Wichtiger als die Fehlerbehebung ist die Prävention von möglichen Störungen oder Hindernissen. Probleme oder Ressourcenengpässe sollten nicht erst behoben werden, wenn sie präsent sind. Idealerweise erkennen Unternehmen frühzeitig Probleme und reagieren direkt. Probleme oder Fehler bestehen fast immer aus einer Aneinanderreihung fehlerhafter Prozesse, das Monitoring sorgt hier für Transparenz.


Messbar: Eine der wichtigsten Gründe für Monitoring | © REEET Jank

 

Das sind die Nachteile

Datenschutz ist ein wichtiges Thema und in den letzten Jahren nahmen Abmahnungen durch die Verletzung personenbezogener Daten stark zu. Das Monitoring ist keine Grauzone, sofern man rücksichtsvoll mit sensiblen Daten umgeht. Doch das ist genau der Punkt: Um mögliche Datenschutzverletzungen zu vermeiden, ist ein Vertrag erforderlich (weiterlesen!) – bei vielen Kooperationen wird genau dieser Aspekt missachtet und führt schließlich zu Abmahnungen oder anderen Problemen.

Ein weiterer Nachteil besteht darin, sich zu sehr mit Zahlen, Daten und Fakten zu befassen. Auswertungen und messbare Ergebnisse sind wichtig, doch liegt der Fokus ausschließlich auf der Ermittlung und Dokumentation von Kennzahlen, erschwert das womöglich unternehmensinterne Entscheidungen.

Für den ein oder anderen macht das nicht wirklich Sinn, denn Zahlen erleichtern ja normalerweise die Entscheidungen in einem Unternehmen. Betrachten Sie das Ganze jedoch aus einem anderen Blickwinkel: Stellen Sie sich vor, Ihnen stehen für alle Unternehmensprozesse Daten zur Verfügung und zeitgleich haben Ihr Team und Sie unterschiedliche Ideen für die Umsetzung oder Verbesserung der Unternehmensstrukturen. Die Auswahl ist groß und das erschwert eine Entscheidung. Informationen und messbare Ergebnisse sind gut, jedoch verlangsamt eine zu große Informationsflut die Entscheidungsprozesse.

 

Monitoring-Tools und -Software: Welche gibt es?

Monitoring-Software

Es gibt viele Software-Monitoring-Varianten auf dem Markt und sie alle aufzuzählen sprengt den Rahmen. Daher nehmen wir nachfolgend eine Unterscheidung zwischen drei Arten von Monitoring-Software vor: Software as a Service (SaaS), Proprietär und OpenSource.

 

Software as a Service (SaaS)

Das Software as a Service Hosting definiert sich über die externe Verwaltung der Monitoring Software über einen Drittanbieter. Durch ein Abonnement bekommt der Kunde Zugriff auf die Funktionen. Der größte Vorteil des SaaS-Hostings besteht in der potentiellen Kostenersparnis für Unternehmen, denn es handelt sich um eine Fernwartung, wodurch ein IT-Dienstleister Updates, Installationen, Wartungsarbeiten und Sicherheitsmaßnahmen vornimmt.

 

Proprietäres Monitoring

Erfolgt das Monitoring nicht über die Fernwartung eines externen Anbieters, bieten Lizenzmodelle eine alternative Lösung. Beim proprietären Monitoring bekommen Unternehmen Monitoring Software im Austausch gegen eine monatliche Gebühr. Notwendige Updates und Problembehebungen werden vom Lizenzgeber zur Verfügung gestellt.

 

Open Source Monitoring

Open Source Monitoring Software ist ähnlich dem proprietären Monitoring, jedoch mit einem Unterschied: Die zur Verfügung gestellten Tools sind kostenlos. Weniger Kosten bedeutet jedoch auch weniger Qualität. Notwendige Wartungen sind von Unternehmen selbst auszuführen und das Hosting gestaltet sich aufgrund fehlender Schulungen durchaus kompliziert. Hier empfiehlt sich die Fernwartung über einen externen Anbieter. Das kostet zwar Geld, kommt aber insgesamt noch etwas günstiger als SaaS-Monitoring.

 

Monitoring-Tools

Es gibt verschiedene Monitoring-Tools, die für eine Vielzahl an Anwendungen und Szenarien entwickelt wurden. Am bekanntesten sind Marketing-Tracking-Tools wie Google Analytics. Darüber hinaus gibt es auch noch Cloud-Monitoring-Tools wie AmazonCloudWatch und Azure Monitor oder auch Server-Monitoring-Tools wie Nagios und Zabbix. Sicherheits- und Eventlösungen wie Splunk und QRadar reihen sich auch in das Ensemble der Monitoring-Tools ein.

Für die meisten Anforderungen und Ziele gibt es Monitoring-Tools, die bei der Analyse von KPIs hilfreich sind. Kenne die individuellen  Anforderungen in deinem Unternehmen und informiere dich über Tools für die jeweiligen Anwendungsbereiche. Wenn die Ziele in deinem Unternehmen gesetzt sind und relevante KPIs ermittelt wurden, steht eine Vielzahl an Software zur Verfügung, um Prozesse zu messen und zu optimieren.

 

Was ist der Unterschied zwischen Monitoring, Reporting und Controlling?

Die Begriffe Monitoring, Reporting und Controlling sind nicht als Synonyme zu verstehen, auch wenn sie laut Definition ähnlich klingen.

Monitoring: Das Monitoring beschreibt die Überwachung von technischen Vorgängen. Es ist sozusagen ein Überbegriff für alle Messungen und Beobachtungen von Prozessen innerhalb eines Systems.

Reporting: Beim Reporting steht das Sammeln und Verarbeiten von unternehmensbezogenen Kennzahlen im Vordergrund. Diese Daten halten Unternehmen in sogenannten “Reports” fest und dienen der Optimierung von Prozessen. Das Reporting bezieht sich nicht ausschließlich auf wirtschaftliche Faktoren, sondern allgemein auf Informationen über einen Betrieb.

Controlling: Das Controlling ist ein Zweig der Betriebswirtschaft und befasst sich mit der Planung sowie Koordination eines Unternehmens. Unterschieden wird zwischen strategischen und operativen Controlling. Das strategische Controlling befasst sich mit der Marktanalyse und den möglichen Entwicklungen des Marktgeschehens. Das operative Controlling hingegen übernimmt Aufgaben wie die Budgetverwaltung und die Sicherung der Wirtschaftlichkeit innerhalb eines Unternehmens.

Das Monitoring beschreibt also einen allgemeinen Prozess. Ziel ist es, durch den Einsatz technischer Hilfsmittel an bestimmte Zahlen zu gelangen. Etwas spezifischer ist das Reporting, welches Informationen über einen Betrieb ermittelt. Das Controlling hingegen befasst sich mit den wirtschaftlich relevanten Kennzahlen und trifft auf Grundlage dieser Zahlen die Entscheidungen zur Ressourcenoptimierung.

 

Datenschutz beim Monitoring: Das ist die Rechtslage

Jegliche Verwaltung über Dritte oder die Kopplung mit externen EDV-Systemen wirft die Frage bezüglich des Datenschutzes auf. Die eigentliche Schwierigkeit besteht darin, dass es keine gesetzlichen Regelungen in der DSGVO gibt.

Um mögliche Missverständnisse und Datenschutzverstöße zu verhindern, empfiehlt sich ein Wartungsvertrag. Ein solcher Vertrag regelt nicht nur Rechte und Pflichten der Parteien, sondern greift auch datenschutzrelevante Aspekte auf. Inhaltlich haben die Parteien freien Gestaltungsspielraum, jedoch sollten sich die einzelnen Klauseln auf geltendes Recht beziehen und die Verarbeitung personenbezogener Daten sowie die Verschwiegenheit darüber klären.

 

Was muss ein Wartungsvertrag beinhalten?

Ein rechtssicherer Wartungsvertrag lässt im Idealfall keinen Spielraum für wage Interpretationen und beantwortet die wichtigsten Fragen zu einer Kooperation zwischen Unternehmen.

Das sind die wichtigsten Bestandteile eines Wartungsvertrags im Überblick*:

  • Wartungsgegenstand
  • Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
  • Vertragslaufzeit
  • Kündigung
  • Leistungsumfang
  • Mängelhaftung und Gewährleistung
  • Instandhaltungen

Die Bausteine eines rechtssicheren Vertrags sind immer individuell zu klären und festzulegen. Für die Erstellung eines solchen Vertrags gibt es diverse Vorlagen, doch am effizientesten ist die Rücksprache mit einem Anwalt. Verstöße gegen die DSGVO kosten viel Geld und nur eine umfangreiche Rechtsberatung sorgt für Klarheit. Die Risiken reichen weit, denn für den Großteil aller Handlungen im Internet sind Zustimmungen erforderlich. Mit einer guten Rechtsberatung ist man auf der sicheren Seite.

 

Abschließender Tipp: Nutze Backup-Software

Der Einsatz von Software bringt immer gewisse Risiken mit sich, auch wenn Entwicklungsteams hohe Standards berücksichtigen und qualifizierte Software-Tester das Ergebnis überprüfen. Dennoch empfiehlt sich beim Einsatz von Monitoring-Software ein regelmäßiges Backup durchzuführen.

Bei Backup Software handelt es sich um ein zusätzliches Speichermedium, das eine Sicherheitskopie der existierenden Daten vornimmt. Insbesondere im Monitoring kann die Sicherung relevanter Daten ein entscheidender Faktor sein, denn manche Auswertungen (z. B. KPIs) sind für die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens wichtig.

 

Fazit

Monitoring erleichtert die Arbeitsprozesse für Unternehmen und ermöglicht den Fokus auf das Kerngeschäft. Einsparpotential gibt es vor allem bei der Auswertung der Kennzahlen, wobei sich Unternehmen nicht zu sehr darauf versteifen sollten. Die zentrale Verwaltung sorgt dafür, dass unternehmensnotwendige Anwendungen sicher eingesetzt und regelmäßig aktualisiert werden. Im Falle einer Fernwartung empfiehlt sich der Abschluss eines Wartungsvertrags, um Unklarheiten bezüglich des Datenschutzes zu beseitigen.

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    *Rechtlicher Hinweis: Alle Angaben in diesem Artikel dienen nur der allgemeinen Information. Sie stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar und können und sollen eine solche nicht ersetzen.

     

    Quellen:

    https://www.acronis.com/de-de/articles/monitoring-tools/
    https://www.juraforum.de/muster-vorlagen/wartungsvertrag

     

    Bilder: © Canva.com

     

    Digitale Werbung: Besser als klassisches Marketing? 994 537 Lukas Aumair

    Digitale Werbung: Besser als klassisches Marketing?

    DIGITALE WERBUNG: BESSER ALS KLASSISCHES MARKETING?

    Der Einfluss von digitaler Werbung zeigt sich am Erfolg vieler Unternehmen. Doch sind digitale Maßnahmen besser als klassisches Marketing?

    In diesem Artikel:

    1. Digitale Werbung: Richtungswechsel in den vergangenen Jahren
    2. Anpassungsfähigkeit ist gefragt
    3. Was ist digitale Werbung?
    4. Klassische Werbung: Definition und Beispiele
    5. Das sind die Vorteile gegenüber klassischer Werbemaßnahmen
    6. Wie hoch sind die Kosten für digitales Marketing?
    7. Klassisches Marketing vs. Online Marketing: Was ist besser?
    8. Fazit

     

    Digitale Werbung: Richtungswechsel in den vergangenen Jahren

    Durch den wachsenden Wettbewerb ist kreatives und innovatives Umdenken beim Aufbau des eigenen Angebots gefragt. Doch noch viel wichtiger ist die Vermarktung, um die eigene Zielgruppe zu erreichen. In den vergangenen Jahren fand ein Richtungswechsel statt und Werbemethoden wie Social Media oder Paid Ads läuteten ein neues Zeitalter des Marketings ein. 

    Laut einer Statistik vom November 2022 beliefen sich die deutschen Investitionen in Online-Marketing auf 12,14 Milliarden Euro. Auf europäischer Ebene macht der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr immerhin 30 Prozent aus. Doch ist digitale Werbung besser als klassisches Marketing? Dieser Frage nehmen wir uns in diesem Artikel an. 

     

     

     

    Das Wichtigste in Kürze

    • Digitales Marketing verspricht mehr Messbarkeit und dadurch auch Effizienzvorteile im Vergleich zu klassischen Werbemethoden. 
    • Marketing und Werbung ist nicht dasselbe – in diesem Artikel verwenden wir die Begriffe aber teilweise als Synonyme. 
    • Wir empfehlen einen Marketing-Mix, der sowohl klassische als auch digitale Maßnahmen berücksichtigt. Je nach Unternehmen, Branche und Ziele gewichtet der Fokus auf eine der beiden Methoden stärker. 

     

    Digitale Werbung: Anpassungsfähigkeit ist gefragt

    Der Erfolg eines Unternehmens definiert sich nicht nur über eine zündende Idee oder die Vermarktungsstrategie, sondern auch über die Fähigkeit, sich aktuellen Trends anzupassen. Das digitale Marketing befand sich bis ca. 2010 noch in den Startlöchern und nur wenige Unternehmen hatten überhaupt eine eigene Webseite oder ein E-Mail-Postfach. Doch in den letzten Jahren zeigte sich sehr deutlich, inwiefern Unternehmen aller Größen von digitalem Marketing profitieren. Es war noch nie so einfach, überregionale oder gar internationale Bekanntheit zu erreichen und seine Zielgruppe gezielt anzusprechen.

    Wie gefährlich es ist solche Trends zu verschlafen, zeigt sich am Unternehmen “Quelle”. Die Firma aus der bayerischen Stadt Fürth behauptete sich mehr als 80 Jahre erfolgreich auf dem Markt, doch die Situation änderte sich – die Firma setzte weiterhin auf den bewährten Quelle-Katalog und ließ digitale Trends außer Acht. 2009 folgte der Insolvenzantrag. Zugegeben, ein Insolvenzantrag ist nicht auf einen einzigen Fehltritt zurückzuführen, doch das Verschlafen aktueller Marketingtrends spielte in diesem Fall eine gravierende Rolle.

    Dieses Beispiel zeigt, welche schwerwiegenden Folgen selbst etablierte Unternehmen betreffen, wenn sie sich dem Wandel nicht anpassen. Der Übergang von klassischen Marketingmethoden zur digitalen Werbung ist nicht vollständig abgeschlossen – im Gegenteil – regelmäßig ergeben sich neue Trends und das ermöglicht mehr kreativen Spielraum, jedoch wächst somit auch der Druck im Konkurrenzkampf.
    Der Wandel wirkt und das wird mit Blick auf die Strategien von Unternehmen aller Größen deutlich. Begriffe wie “Social Media” oder “Content” fanden vor zehn Jahren keine Aufmerksamkeit, doch sind im Jahr 2023 fester Bestandteil eines jeden Marketing-Portfolios.

     

    Was ist digitale Werbung?

    Marketing und Werbung – einige verwenden diese Begriffe als Synonyme, doch sie haben unterschiedliche Bedeutung. Marketing ist ein ganzheitlicher, strategischer Prozess, bei dem neben werblichen Aspekten auch personalspezifische und administrative Entscheidungen involviert sind. Werbung hingegen ist die Art, wie Unternehmen ihre Marketingmethoden nach außen kommunizieren. Das Digitalmarketing definiert den Prozess der Kommunikation neu und setzt vor allem auf Social Media und Werbeanzeigen.

    Beispiele für digitale Werbung:

    Der Einfluss digitaler Werbung wächst und spielt bei der Vermarktung des eigenen Angebotes eines entscheidende Rolle. Damit erweitern sich auch die Möglichkeiten, kreative Ansätze auszuprobieren (z. B. Gamification). Vor einigen Jahren dachten wohl die wenigsten daran, ihre Werbung über einen Bildschirm und nicht mehr über ein Plakat zu präsentieren. Doch genau diese Veränderungen richteten den Erfolgskursen vieler Unternehmen neu aus.

     

    Klassische Werbung Definition

    Klassische Werbung definiert alle Marketingmethoden, die vor der Digitalisierung umgesetzt wurden. Dazu gehören unter anderem Werbematerialien, Flyer oder Plakate.

     

    Klassische Werbemaßnahmen Beispiele

    • Flyer
    • Plakate
    • Kundenstopper
    • Speisekarten
    • Magazine
    • Broschüren
    • Werbematerialien (z. B. Kugelschreiber)
    • Fahnen

     

    Digitale Werbung: Das sind die Vorteile

    Dass Unternehmen hauptsächlich zu digitaler Werbung greifen, kommt nicht von ungefähr. Menschen jeden Alters nutzen die sozialen Medien und suchen bei Google nach Inspiration. Beispiel: Digitale Werbedisplays wirken, weil sie hochwertiger erscheinen als Werbetafeln und die optischen Gestaltungsmöglichkeiten wesentlich umfassender sind. Die Gründe reichen aber noch weiter, denn abgesehen von der Zielgruppen-Ansässigkeit und den Möglichkeiten in Puncto Design erkennen Unternehmen weitere Vorzüge.

    Die Vorteile digitaler Werbung sind folgende:

    • Höhere Adaptionsfähigkeit
    • Mobile Verfügbarkeit
    • Kosteneffizienz
    • Nicht aufdringlich und diskreter

    Von diesen Vorteilen profitieren Unternehmen und deren Zielgruppe gleichermaßen. Digitale Werbung bietet erfolgversprechende Optionen, die sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens auswirken und zugleich potentielle Neukunden erreichen.

     

    Höhere Adaptionsfähigkeit

    Der wachsende Wettbewerb veranlasst Unternehmen aus allen Branchen in mehrere Richtungen zu denken. Nicht nur das eigene Angebot und die Relevanz für potentielle Neukunden spielt eine wichtige Rolle, der Blick muss auch ständig auf die Konkurrenz gerichtet sein. Wettbewerbsanalysen gehörten schon vor dem digitalen Wandel zu den Aufgaben eines Unternehmens, doch im Zuge der Digitalisierung gewichtet dieser Teilbereich stärker als je zuvor. Es etablieren sich regelmäßig neue Trends und es gibt Veränderungen im Marketing, wodurch solche Unternehmen, welche diese Trends nichts berücksichtigen, Nachteile im Wettbewerb haben werden.

    Die kurzlebigen Bedürfnisse der Zielgruppe erfordert zudem eine flexible Wiedergabe von Werbung, um an genau diese Bedürfnisse zu appellieren und die Personen gezielt anzusprechen. Klassische Marketingmethoden wie Flyer oder Banner stoßen hier auf ihre Grenzen. Der Gestaltungs- und Druckprozess beansprucht mehr Zeit als die Content-Erstellung für digitale Werbung und die Adaptionsmöglichkeiten sind gering. Bei jeder Trendwende sind neue Flyer oder Plakate erforderlich und der gesamte Prozess dahinter beansprucht viel Zeit.

    Am Beispiel digitale Werbetafeln zeigt sich, wie adaptionsfähig moderne Werbemaßnahmen sind: Es besteht die Möglichkeit, tagsüber andere Inhalte auszuspielen als gegen Abend. Sensoren erkennen, welche Personen vor dem Display stehen und entsprechend können die Inhalte angepasst werden. Dieser Prozess kann auch automatisiert werden.

     

    Mobile Verfügbarkeit

    Auf alle Inhalte zugreifen, immer und überall – die mit Smartphones und Tablets geschaffene Flexibilität ermöglicht Unternehmen eine größere Bandbreite an Reichweite. Werbeplakate erreichen fast ausschließlich Personen aus einer Region und Flyer schaffen es kaum über die Briefkästen der Nachbarschaft hinaus (sofern der Flyer überhaupt verteilt wird – Stichwort: “Keine Werbung”). Mit digitaler Werbung läuft das anders: Die Zielgruppe sucht etwas bei Google oder begibt sich auf Facebook und findet das gewünschte Produkt oder die gewünschte Dienstleistung. Einfach ausgedrückt: Durch Werbeanzeigen erreicht ein Unternehmen aus Wien den potentiellen Neukunden aus Salzburg.

     

    Kosteneffizienz

    Die einmalige Anschaffung eines digitalen Werbedisplays verursacht Kosten und auch Online Werbeanzeigen sind nicht billig. Doch die flexible Anpassungsfähigkeit verschafft größeren Spielraum für Testphasen. Vor allem bei Werbeanzeigen bestehen dahingehend Vorteile, denn die Messbarkeit der Ergebnisse ermöglicht einen genauen Abgleich und liefert somit mehr Optimierungspotential. Womöglich kennst du den Bereich “Insights” bei Facebook und Instagram. Diese Rubrik gewährt dir Einblicke über die Aktivitäten deiner Zielgruppe und ihren Merkmalen (z. B. Alter und Geschlecht). Anhand dieser Daten besteht die Möglichkeit, Facebook Werbeanzeigen genauer zu definieren und Budget effizienter einzusetzen. Auch deine Marketingmaßnahmen setzt du dadurch gezielter um, denn du erlangst Informationen zu den Wünschen und Bedürfnissen deiner Zielgruppe.

     

    Nicht aufdringlich und diskreter

    Digitale Werbung richtet sich fast ausschließlich an Personen, die Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung haben. Google Anzeigen bekommen nur Personen zu sehen, die gezielt nach deinen Keywords suchen und auch digitale Werbedisplays sind nicht aufdringlich. Bei einem Flyer im Briefkasten zeigt sich das Gegenteil und auch Werbung im Fernsehen betrachten Zuschauer als nervig (vor allem wenn der Film gerade spannend ist).

     

    Wie hoch sind die Kosten für digitales Marketing?

    Unternehmen kalkulieren zu Beginn besser großzügiger, denn der erste Schritt erfordert einige Testphasen, die entsprechend Geld kosten. Es ist jedoch abzuwägen, welche Ziele ein Unternehmen setzt. Steht die Lead-Generierung im Vordergrund, ist mehr Budget erforderlich als wenn die Markenbekanntheit ausgebaut werden soll.

    Der Kostenaspekt ist stets im Einzelfall zu betrachten. Je umfangreicher die Strategie und die damit eingehenden Werbemaßnahmen sind, desto teurer ist die Umsetzung. Viel wichtiger als die Kosten ist jedoch der effiziente Einsatz des verfügbaren Budgets. Die Messbarkeit digitaler Marketingmethoden ermöglicht langfristig gesehen ein gutes Einsparpotential und eine bessere Ausrichtung der Werbung auf die Zielgruppe.

    Nicht jede Form von digitaler Werbung gewährt aber gute Messbarkeit, doch die Einsparmöglichkeiten zeigen sich auch auf andere Art und Weise. Ziehen wir hierfür die digitale Werbetafel als Beispiel heran: Es lässt sich kaum zurückverfolgen, wie viele Personen durch Werbedisplays ein Produkte in einem Klamottengeschäft kaufen, jedoch ermöglichen parallel laufende Prozesse zur Auswertung der Zielgruppe eine effektivere Wiedergabe von Inhalten. Ergeben Analysen, dass nachmittags um 15 Uhr hauptsächlich jüngere Leute ein Einkaufszentrum besuchen und abends ab 19 Uhr eher Personen mittleren Alters, erfolgt durch die Flexibilität in der Content-Wiedergabe eine dementsprechend Ausrichtung an die Zielgruppe.

    Die wichtigsten Marketingmaßnahmen und ihre durchschnittlichen Kosten pro Monat im Überblick:

    • SEO: Ab 1.000 €
    • Social Media: Zwischen 1.000 und 15.000 €
    • Google Ads: Ab 1.000 €
    • Web-Hosting: ab 50 € (nur Hosting, keine Betreuung) 
    • Corporate Identity: Ab 3.000 €

     

     

    Klassisches Marketing vs. Online Marketing: Was ist besser?

    Es ist falsch zu behaupten, dass alle klassischen Marketingmethoden schlecht sind, immerhin setzen viele Unternehmen weiterhin erfolgreich Flyer, Werbeplakate oder Fernsehwerbung effektiv ein. Auch die Mund-zu-Mund-Propaganda und das Empfehlungsmarketing zeigen noch Wirkung. Im direkten Vergleich spricht jedoch wesentlich mehr für das digitale Marketing. Das zeigt sich neben der Adaptionsmöglichkeiten, Kosteneffizienz und der mobilen Verfügbarkeit vor allem an der Messbarkeit von Ergebnissen. Die Investition in klassische Werbung gleicht einem Sprung ins kalte Wasser, denn genaue Zahlen liegen nicht vor und die Bemessungsmöglichkeiten gehen gegen Null.

    Im Vergleich stehen dem digitalen Marketing regelrecht zwei Nachteile im Weg. Zum einen sind die Anfänge kompliziert – wer sich noch nie mit digitaler Werbung befasste, benötigt durchaus einen Berater oder muss unzählige Stunden investieren, um die besten Möglichkeiten für sein Unternehmen zu finden. Ein weiterer Nachteil ist die Erwartungshaltung – insbesondere kleine Unternehmen erhoffen sich mit einer Webseite oder Social Media einen noch nie dagewesenen Ansturm an Neukunden. Der wachsende Wettbewerb sorgt jedoch dafür, dass die guten Plätze bei Google und Co. hart umkämpft sind.

    Digitales Marketing erfordert Geduld und eine realistische Erwartungshaltung. Der wachsende Konkurrenzkampf erschwert den Erfolg und auch die Zeiten, in denen 100 € Wochenbudget für Google Ads ausreichten, sind lange vorbei. Unternehmen benötigen eine Strategie, die Alleinstellungsmerkmale in den Fokus rückt und Budget großzügig kalkuliert. Außerdem muss sich jedes Unternehmen im Klaren sein, dass der Aufbau einer guten Online-Präsenz viel Zeit in Anspruch nimmt und es mindestens ein Jahr dauert, bis die Besucherzahlen auf der Webseite den vierstelligen Bereich knacken.

     

    Fazit: Ein anhaltender Trend, der zum Umdenken anregt

    Die Komfortzone ist ein gefährliches Pflaster, vor allem im Marketing. Sofern digitale Werbung einen Nachteil mit sich bringt, ist es die Gefahr, neue Möglichkeiten zu verschlafen und den Anschluss zu verlieren. Eine Trendwende erfolgt jedoch nicht von heute auf morgen und Unternehmen haben Zeit, sich anzupassen. Dieser Prozess kostet jedoch viel Geld, daher ist eine Strategie essentiell, um verfügbare Ressourcen effizient einzusetzen.

    Digitale Werbung ist klassischen Methoden überlegen, sei es in Puncto Kosten, Flexibilität oder Mobilität. Die einzigen Nachteile bestehen in den vielen Möglichkeiten und dass die Wahl im schlimmsten Fall auf nicht zielführende Maßnahmen fällt. Wer sich jedoch richtig vorbereitet und informiert, tappt nicht in diese Falle.

    → Leseempfehlung: Cloud Lösungen für Unternehmen: Digital Signage und mehr

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      Bilder: © Canva.com

      5 fesselnde Beispiele für Gamification im Marketing + Ideen 994 537 Lukas Aumair

      5 fesselnde Beispiele für Gamification im Marketing + Ideen

      5 FESSELNDE BEISPIELE FÜR GAMIFICATION IM MARKETING + IDEEN

      Gamification verbessert die Interaktion mit deiner Zielgruppe und generiert jede Menge Leads. Wir präsentieren 10 fesselnde Ideen + Beispiele.

      Inhaltsverzeichnis

      1. Gamification im Marketing: Spielspaß statt trockener Content
      2. Gamification Definition 
      3. Spielerisch zu mehr Leads und Neukunden
      4. Die Vorteile von Gamification im Überblick
      5. 10 Gamification-Ideen, die deine Zielgruppe fesseln 
      6. Beachte unbedingt diese Hürde 
      7. Wie etabliere ich Gamification-Maßnahmen?
      8. Gamification Beispiele
      9. Fazit

       

      Das Wichtigste in Kürze

      • Gamification beschreibt die spielerische Interaktion zwischen Nutzer und Anwendung
      • Software as a Service-Angebote ermöglichen eine einfache Gestaltung von spielerisch-interaktiven Maßnahmen im Marketing
      • Gamification hilft nicht nur bei der Lead-Generierung, sondern erhöht auch die Qualität deiner Leads und verbessert die Kommunikation mit deiner Zielgruppe

       

      Gamification im Marketing: Spielspaß statt trockener Content

      Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, dass sie Interessenten und Kunden langfristig nicht binden können. Entweder fokussieren sie die falschen Marketingmaßnahmen oder ignorieren aktuelle Trends. Oft fehlen der Zielgruppe aber regelrecht die Anreize, um stärker mit Unternehmen zu interagieren. Um sich dieser Herausforderung zu stellen und die Zielgruppe langfristig zu binden, empfehlen wir die Stärken von Gamification.

      → Spielerische Interaktion mit der Zielgruppe verbessert die Kommunikation, bindet bestehende Kunden und forciert die Lead-Generierung. 

      Doch welche Vorteile bietet Gamification im Vergleich zu anderen Marketingmethoden? Und welche Maßnahmen stehen Unternehmen zur Verfügung, um Gamification erfolgreich umzusetzen? Diese und ähnliche Fragen beantworten wir in diesem Artikel.

      Wichtig: Wir beziehen uns ausschließlich auf Gamification im Marketing. Wir gehen also nicht darauf ein, inwiefern Gamification zum Beispiel das Betriebliche Gesundheitsmanagement oder das Personalwesen verbessert.

       

      Erstmal zur Definition: Was ist Gamification?

      Gamification beschreibt ein spielerisches Erlebnis für Nutzer. Anwendungen ohne spielerischen Zusammenhang ermöglichen durch die Integration spieltypischer Elemente eine interaktive Erfahrung. Ziel ist es, die Motivation der Nutzer zu steigern und deren Aufmerksamkeit zu gewinnen.

       

       

      Spielerisch zu qualitativen Leads und Neukunden

      Ganz allgemein verfolgt Gamification im Marketing das Ziel, bestehende Unternehmensprozesse zu verbessern. Welche spezifischen Ziele im Vordergrund stehen, hängt jedoch von der Art des Unternehmens und seiner Branche sowie der Zielgruppe ab.

      Gamification fokussiert primär das Lead-Management, um entweder mehr potentielle Kunden/Interessenten zu gewinnen oder um die Qualität bestehender Leads zu verbessern.

      Der klassische Weg der Lead-Generierung sieht oft so aus, dass sich Nutzer für den Newsletter einer Webseite anmelden und im Gegenzug für ihre E-Mail-Adresse ein Freebie (z. B. E-Book oder Video) erhalten.

      Hierbei zeigen sich jedoch einige Schwierigkeiten. Nutzer melden sich oftmals nur für Newsletter an, weil sie das Freebie begehren. Nicht selten hinterlassen Leads ungenutzte E-Mail-Adressen, um später keine Newsletter-Mails zu erhalten. Außerdem gelingt es vielen Unternehmen nicht, langfristig die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppe durch Newsletter-Content zu gewinnen. Im E-Commerce besteht immerhin die Möglichkeit, Leads durch Rabatte in Käufer umzuwandeln, aber vielen Unternehmen und Branchen bleibt diese Option verwehrt.

      Gamification ermöglicht ein erfolgreiches Lead-Management. Durch Gewinnspiele oder Umfragen interagiert dein Unternehmen gezielt mit Interessenten und Bestandskunden. Der Anreiz besteht in der spielerischen Interaktion, denn diese macht Spaß und motiviert.

      Beispiel: Du verlost Rabatte an 20 Personen. Über ein Gewinnspiel bestimmst du die Sieger, einzige Teilnahmebedingung ist das Verfassen eines Kommentars unter einem Social-Media-Beitrag. Hieraus ergeben sich drei Vorteile: Zum einen bestehen kürzere Wege im Lead-Management, denn die Teilnahme erfordert keine Registrierung zu einem Newsletter. Außerdem motiviert die spielerische Komponente deine Zielgruppe zu einer (spaßigen) Teilnahme. Last but not least, du hast potentiell mehr Teilnehmer, denn Social Media hat mehr Nutzer als dein Newsletter Abonnenten hat.

       

      Die Vorteile von Gamification im Überblick

      • Spielerische Lead-Generierung
      • Kundenbindung
      • Image-Ausbau des Unternehmens
      • Personalisierung durch Branding der Gamification-Maßnahmen
      • Einblicke in Interaktionsraten
      • Zielgruppen-Erweiterung (Gamification spricht jüngeres Publikum an)
      • Verbesserte Interaktion und Kommunikation mit der Zielgruppe

       

      Gamification bietet deinem Unternehmen insbesondere den Vorteil, mehr Informationen über die Wünsche und Bedürfnisse deiner Zielgruppe zu erfahren. Der Fokus liegt nämlich nicht nur darauf, E-Mail-Adressen zu sammeln, sondern das Nutzererlebnis durch gezielte Interaktion zu verbessern und die Wünsche deiner Zielgruppe besser in Erfahrung zu bringen. 

      Die Vielseitigkeit von Gamification ermöglicht eine ganzheitliche Optimierung bestehender Marketingprozesse. Festgelegte Maßnahmen gewähren dir genaue Einblick in die Interaktionsraten, wodurch auch Tendenzen bezüglich Bedürfnissen und Wünschen hervorgehen und du daraufhin bestehende Prozesse zielgerichtet optimieren kannst.

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      10 Gamification-Ideen, die deine Zielgruppe fesseln

      • Umfragen
      • Gewinnspiele
      • Adventskalender
      • Drehrad
      • Quizze
      • Persönlichkeitstests
      • Swipe
      • Rubbelkarten
      • Spiele
      • Slot-Machine

       

      Umfragen

      Durch Umfragen gewinnt dein Unternehmen wertvolle Erkenntnisse über seine Kunden und deren Bedürfnisse. Diese Gamification-Maßnahme eignet sich aber auch gut, um individuelle Angebote für potentielle Neukunden zu erstellen.

      Beispiel: Durch Bewertungstools können Webdesigner die Wünsche potentieller Kunden ermitteln. Interessenten können zum Beispiel angeben, welche Zusatzfunktionen sie sich wünschen und wie umfangreich die Webseite sein soll. Aus dem Ergebnis entsteht abschließend ein Angebot, das der Interessent direkt zugesendet bekommt.

      Umfragen verfolgen aber nicht nur das Ziel, Angebote zu unterbreiten, sondern auch die Unternehmensperformance zu verbessern. Manche Geschäfte verlosen Gutscheine an alle, die über ein Digital Signage-Gerät an einer Umfrage teilnehmen. Das Ziel ist hier die Verbesserung der Kundenzufriedenheit, denn Unternehmen möchten wissen, was sich ihre Zielgruppe wünscht.

       

      Gewinnspiele

      Verlosungen jeglicher Art kommen immer gut an. Die Teilnahmebedingungen sind meistens recht selbsterklärend und sollten darauf ausgerichtet sein, die Reichweite deines Unternehmens auszubauen. Du kannst zum Beispiel Gewinnspiele über Social Media veranstalten und als Teilnahmebedingung festlegen, dass man einen Kommentar schreiben und den Beitrag teilen muss.

       

      Adventskalender

      Ein eigener Firmen-Adventskalender mit individuellem Branding weckt die Lust auf Weihnachten (positive Verbindung zu deinem Unternehmen!). Deine Zielgruppe freut sich umso mehr, wenn sie exklusive Rabatte oder hilfreiche Tipps und Tricks erwarten.

       

      Drehrad

      Dieses Konzept findest du häufig bei Apps. Durch das Tippen auf dem Touchscreen eines Smartphones bewegen Interessenten das virtuelle Rad, um etwas zu gewinnen (z. B. einen Rabattcode). Diese Art der spielerischen Interaktion sorgt aber auch für Abwechslung bei Apps, die deinerseits ein Handeln oder eine Ausführung erfordern.
      Beispiel: Nutzer haben bei Sport-Apps die Möglichkeit, einen flexiblen, unabhängigen Trainingsplan zu durchlaufen. Das Drehrad legt die nächste Übung fest oder der Nutzer erstellt vor dem Training spielerisch sein abwechslungsreiches Workout.

       

      Quizze

      Quizze sind die Königin unter den Gamification-Maßnahmen. Sie machen Spaß und die Teilnehmer stellen ihr Wissen unter Beweis.
      Idee: Erstelle ein Quiz zu deinem Unternehmen oder deinen Produkten bzw. Dienstleistungen. Das weckt die Neugier deiner Zielgruppe und stärkt ihr Vertrauen zu deinem Unternehmen.

       

      Persönlichkeitstests

      Persönlichkeitstests erfreuen sich großer Beliebtheit bei einer altersübergreifenden Zielgruppe. Diese Maßnahme aus der Gamification eignet sich eher für wenige Unternehmen, aber sie findet eine treue Zielgruppe, die Persönlichkeitsentwicklung als Hobby oder Lebensstil priorisiert.

       

      Swipe

      Ein Konzept, das viele mit Dating-Apps verbinden. Mit der Swipe-Funktion geben Nutzer ihre Präferenzen an, denn ein Swipe bedeutet entweder “gefällt mir” oder “gefällt mir nicht”. Eine gute Möglichkeit, um mehr über die Vorlieben oder Interessen deiner Leads zu erfahren und Gamification als Grundlage für Marktforschung zu nutzen.

       

      Rubbelkarten

      Weniger verbreitet, aber bei der ein oder anderen App dennoch erfolgreich umgesetzt: Rubbelkarten. Unternehmen kombinieren dieses Konzept oftmals mit Gewinnspielen oder Verlosungen.

       

      Spiele

      Ein eher allgemeiner Begriff, denn unter “Gamification” fällt theoretisch jedes Spiel. Mit diesem Punkt meinen wir aber Spiele, die jeder kennt und eine digitale Umsetzung bekommen haben. Beispiel: Memory.

       

      Slot-Machine

      Heutzutage findest du nicht nur im Casino die allzu bekannte Slot-Machine. Auch Unternehmen nutzen dieses Konzept für Boni und Rabatte.

       

      Beachte unbedingt diese Hürde

      Gamification erhöht die Attraktivität deines Unternehmens und bringt frischen Wind in dein Marketing. Achte jedoch darauf, Gamification-Maßnahmen in den Kontext deiner Ziele zu setzen. Im Vordergrund stehen deine Marketingstrategie und die festgelegten Metriken. Wäge im strategischen Prozess ab, inwiefern Gamification zu deiner Zielsetzung passt und ob das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt.

      Viele denken, dass sich Gamification nur dafür eignet, mehr personenbezogene Daten zu erheben, aber das stimmt nicht. Gamification unterstützt auch die Kundenbindung durch z. B. wöchentliche Belohnungen oder Rubbellos-Aktionen. Quizze oder Memory eignen sich auch gut als Methoden für den E-Learning-Bereich.

      Doch gerade weil dir vielseitige Möglichkeiten zur Verfügung stehen, erfordert der erste Schritt eine Abwägung hinsichtlich der Marketing-Ziele in deinem Unternehmen.

       

      Wie etabliere ich Gamification-Maßnahmen?

      Um Gamification erfolgreich umzusetzen, benötigst du keine Vorkenntnisse im Programmieren. Anbieter von Software as a Service-Programmen erleichtern dir den Einstieg mit spielerischen Maßnahmen, denn solche Anwendungen basieren auf dem Baukasten-Prinzip.

      Auch unser Team hat im Programmierungsprozess der FRAMR-Software darauf geachtet, individuelle Gestaltungsmöglichkeiten zu etablieren, damit unsere Kunden ganz leicht ihre Vorstellungen und Wünsche umsetzen können. Digital Signage kombiniert die Stärken aus den Bereichen Gamification, Informationstechnologie und Marketing harmonisch miteinander und berücksichtigt wichtige Eigenschaften, um sich stark gegen Konkurrenten zu positionieren (z. B. User Experience).

      Überzeuge dich selbst davon und konfiguriere dein individuelles Kundenerlebnis mit unserem KOSTENLOSEN Cockpit-Konfigurator. Du gewinnst genauere Einblicke in die Möglichkeiten von Digital Signage und entwickelst ein Gespür für die Vorteile und Funktionen im Bereich Gamification.

       

      Gamification Beispiele

      Konkrete Beispiele verdeutlichen die Vorteile von Gamification immer noch am besten. Nachfolgend präsentieren wir dir fünf Unternehmen und deren Maßnahmen aus dem Bereich Gamification.

       

      truity

      Truity ist ein Portal für alle Verfechter von Persönlichkeitsentwicklung und Verhaltenspsychologie. Die Webseite bietet mehrere Persönlichkeitstests mit abschließender Auswertung an. Truity nutzt dieses Konzept, um zahlende Kunden zu gewinnen, denn am Ende eines Tests bekommen Teilnehmer zwar ihre Ergebnisse, aber genaue Auswertungen der Metriken gibt es nur gegen die Zahlung einer Gebühr.

      © truity.com

       

      Audi

      Auto-Konfiguratoren haben eine starke Wirkung auf Nutzer. Sie vermitteln das Gefühl, etwas Eigenes zu kreieren und Interessenten haben das Endresultat vor Augen. Der freie Handlungsspielraum und exakte Preisangaben forcieren zudem die Kaufentscheidung.

      © audi.de

       

      McDonald’s

      Der US-amerikanische Franchise-Gigant startet gegen Ende des Jahres wieder sein “McDonald’s-Monopoly”, das seit 1987 weltweite Bekanntheit genießt. In der Vergangenheit gab es diverse hochpreisige Hauptgewinne, was viele Gäste dazu bewegte, die Fast-Food-Kette öfter zu besuchen oder mehr Produkte zu kaufen.

      McDonald’s hat aber auch gezeigt, dass man die Gutmütigkeit seiner Zielgruppe besser nicht ausnutzt. Vor wenigen Jahren sorgte die Fast-Food-Kette für negative Schlagzeilen, denn es kam heraus, dass sie die Gewinnspiele manipulierte.

       

      © mcdonalds.com

       

      Reddit

      Reddit-User sammeln durch Beiträge, Antworten und Votes sogenannte “Karma-Punkte”, wodurch sich das Ansehen der Nutzer erhöht. Mit diesem System sorgt Reddit dafür, dass seine Nutzer aktiver werden und sich somit einen stärkeren Status innerhalb der Community sichern (Bedürfnis nach Status).

       

      Duolingo

      Duolingo-Nutzer sammeln Auszeichnungen und Badges für das Abschließen von Lektionen. Es gibt ein gutes Gefühl, Erfolge freizuschalten und Duolingo hat diesen Vorteil erkannt, um Millionen von Nutzer täglich zu motivieren, Fremdsprachen zu lernen.


      © Duolingo.com

       

      Fazit

      Gamification unterstützt bei der Leadgenerierung und Kundenbindung. Außerdem verbessern Unternehmen die Kommunikation mit ihrer Zielgruppe. Software as a Service-Lösungen erfordern keine Programmierkenntnisse, wodurch jedes Unternehmen problemlos seine gewünschten Maßnahmen erstellen, etablieren und umsetzen kann. Achte bei der Planung deiner Gamification-Maßnahmen darauf, die Wünsche deiner Zielgruppe zu berücksichtigen und Maßnahmen zu wählen, die im Einklang mit deiner Zielsetzung stehen. Es macht zum Beispiel wenig Sinn, als Firma für Softwareentwicklung auf Persönlichkeitstests oder Adventskalender zu setzen.

      Kontaktiere uns

       

        Bilder: © Canva.com

        Content Formate: Mit diesen 5 Tipps erreichst du deine Zielgruppe 994 537 Linda

        Content Formate: Mit diesen 5 Tipps erreichst du deine Zielgruppe

        CONTENT FORMATE: MIT DIESEN 5 TIPPS ERREICHST DU DEINE ZIELGRUPPE

        Guter Content verspricht mehr Reichweite, doch die Umsetzung ist für viele eine Herausforderung. Mit unseren Tipps erreichst du deine Zielgruppe garantiert!

        In diesem Artikel:

        1. Content Formate: Wie gute Inhalte die Welt des Marketings beherrschen
        2. Wieso Unternehmen ihre Content-Strategie ausbauen sollten
        3. Achte auf die richtigen Content Formate
        4. Die Vielseitigkeit von Content Formaten am Beispiel von Digital Signage
        5. Wichtige Fragen für eine zielführende Strategie
        6. Die besten Marketing Tools
        7. Unser abschließender Tipp
        8. Fazit

         

        Das Wichtigste über Content Formate zusammengefasst:

        • Es gibt unterschiedliche Inhaltstypen, die ihre Stärken miteinander vereinen
        • Welche Content Formate Unternehmen am besten nutzen, hängt von deren Zielgruppe ab
        • Für die Umsetzung der Marketingstrategie helfen spezielle Tools

         

        Content Formate: Wie gute Inhalte die Welt des Marketings beherrschen

        Im Marketing dominieren verschiedene Trends, abhängig vom Zeitpunkt und den Umständen. Lange Zeit galt Printwerbung als die beste Werbemethode und jedes Unternehmen nutzte die Vorteile von schön gestalteten Plakaten und Flyern. Diesem Trend folgten anschließend TV-Spots als das beste Werbemittel. Vor allem bei TV-Sendungen mit hoher Einschaltquote wollten Unternehmen ihre Werbeblöcke platzieren, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Dann gibt es noch die zeitlosen Werbemaßnahmen, wie zum Beispiel Mund-zu-Mund-Propaganda oder Messen.

        Im Zuge der Corona-Krise fand jedoch ein Umdenken statt und vor allem Messen waren für ungefähr zwei Jahre nicht möglich oder nur unter strengen Auflagen umsetzbar. Doch schon Jahre zuvor zeichnete sich durch die Digitalisierung ein neuer Trend ab, nämlich das Content Marketing. Wegen der Pandemie setzen so viele Unternehmen wie noch nie zuvor auf die Stärken dynamischer Online-Inhalte.


        Content: Aus einer guten Marketingstrategie nicht mehr wegzudenken

         

        Ob Social Media oder Webseiten, Unternehmen bespielen ihre Plattformen täglich mit Inhalten und nutzen dafür die verschiedene Content Formate. Klassische Marketingmethoden oder Werbemittel wie Messen und Print gehören weiterhin zum Portfolio, doch der Trend entwickelte sich in den vergangenen Jahren in eine klare Richtung. Blog Artikel, Videos, Designs, Podcasts – guter Content hat viele Gesichter und wir zeigen dir, wie du die Inhalte richtig präsentierst.

         

        Wieso Unternehmen ihre Content-Strategie ausbauen sollten

        Eine gute Strategie gehörte schon immer zu den wichtigsten Wettbewerbsfaktoren und im Content-Marketing ist das nicht anders. Jedes Unternehmen sollte eine langfristige Content-Strategie entwickeln, um die Zielgruppe nachhaltig zu erreichen und erfolgreich Folgemaßnahmen zu ergreifen. Hierbei ist es aber wichtig, konkrete Ziele festzulegen und Metriken zu bestimmen, welche den Erfolg messbar machen. Idealerweise stellst du dir folgende Fragen bei der Entwicklung einer Content-Strategie:

        • Wer ist meine Zielgruppe? (B2B oder B2C)
        • Welche Plattformen oder Formate nutzen wir? (Facebook, LinkedIn etc.)
        • Wie oft bespielen wir diese Kanäle und mit welchen Inhalten? (Art des Content)
        • Welche Kennzahlen und Metriken ziehen wir heran, um Erfolge zu messen? (Google Analytics, Newsletter-Anmeldungen, Website-Traffic)

         

        Wichtig: Ziehe bei der letzten Frage nicht nur den Website-Traffic als Kennzahl heran. Viele Unternehmen begehen den Fehler und verlassen sich ausschließlich auf die Besucherzahlen ihres Blogs, aber diese Zahlen sind oft nicht aussagekräftig genug. Wir empfehlen, immer eine zweite Kennzahl heranzuziehen, zum Beispiel wie Anzahl generierter Leads.

        Unternehmen mit starker Online-Präsenz profitieren am meisten von den Vorzügen des digitalen Marketings. Einer dieser Vorteile ist die begehrte erste Seite bei der Suchmaschine Google. Es ist bekannt, dass Google solche Webseiten in seinem Ranking bevorzugt, die regelmäßig neue und vor allem qualitativ hochwertige und auf die Suchmaschine optimierte Inhalte veröffentlichen. Doch nicht nur bei Suchmaschinen gilt diese Regel, auch bei Plattformen wie YouTube bevorzugt der Algorithmus Kanäle, die lange und hochwertige Inhalte veröffentlichen. Bei Content zählt also neben der Regelmäßigkeit vor allem die Qualität.


        Die richtige Strategie sorgt für Vielfalt bei der Nutzung verschiedenster Content Formate

         

        Die ständig wachsende Konkurrenz macht es durchaus schwierig Fuß in der digitalen Welt zu fassen. Noch vor zehn Jahren gab es kaum Konkurrenz auf bestimmte Google-Suchbegriffe / Keywords und die Vermarktung der Inhalte über Paid Ads (z. B. Facebook Werbeanzeigen) war noch wesentlich günstiger. Doch das gehört der Vergangenheit an, denn im Jahr 2023 zählen eine gute Strategie, Abwechslung, Alleinstellungsmerkmale und Regelmäßigkeit. Unternehmen sind hier gefragt, innovativen Content mit “Wow-Effekt” zu bieten und sich nicht nur auf bewährte Stärken zu verlassen.

        Darüber hinaus ist Content der Motor für automatisierte Marketingprozesse. Newsletter-Anmeldungen oder Buchungen für Online-Kurse erfordern im ersten Schritt immer Content, um Reichweite aufzubauen und die Zielgruppe überhaupt auf das Angebot aufmerksam zu machen. Lead-Generierung ohne die richtigen Inhalte ist kaum möglich.

         

        Achte auf die richtigen Content Formate

        Ansprüche der Zielgruppe steigen und Unternehmen sind in der Position, sich neue und innovative Ideen zu überlegen, um keine generischen Inhalte bereitzustellen. Die unterschiedlichen Content Formate ermöglichen Abwechslung, womit du die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe gewinnst und die Online-Performance deines Unternehmens optimierst.

         

        Visueller Content

        Nichts bleibt so gut in den Köpfen der Zielgruppe hängen wie Bilder oder Videos. Sie vermitteln Emotionen und der Lerneffekt bei informellen Inhalten ist größer als bei Texten. Der größte Vorteil besteht darin, dass vor allem Bilder bei fast jedem anderen Content Format zum Einsatz kommen oder zumindest nützlich sind – Social Media Beiträge entfalten erst durch Visualisierung ihre Wirkung, bei Blogartikeln bekommen Leser/Innen wertvolles Anschauungsmaterial und selbst langweilige Statistiken bekommen eine schöne Aufbereitung. Der Nachteil an Bildern besteht darin, dass erklärungsbedürftige Inhalte nicht wiedergegeben werden können. Doch aus genau diesem Grund empfehlen wir eine Kombination aus Text und Bild, um die Stärken zu vereinen.

        Wichtig: Generell empfehlen wir, verschiedene Content-Varianten zu kombinieren. Setze niemals auf nur ein Pferd, sondern sprich deine Zielgruppe über verschiedene Kanäle an. Content-Streuung verspricht nämlich mehr Reichweite und eine stärkere Positionierung.

        Videos sind ebenfalls ein gutes Medium für visuellen Content, doch hierbei gibt es eine Schwierigkeit: Der Aufwand. Ansprechende Videos erfordern ein gutes Set-Up, hochwertiges Equipment, ein sicheres Auftreten vor der Kamera (falls man sich selbst filmt) und eine abschließende Bearbeitung der Aufnahme.
        Doch dieser Aufwand besteht nicht immer, vor allem wenn die Videos besonders authentisch sein sollen. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Unternehmen “Northmen”, das im Jahr 2012 ein Video zur Herstellung einer Axt veröffentlichte. Das Interessante daran: Das Video ist eher schlicht. Zwar wurde es mit Musik hinterlegt und bearbeitet, aber die Aufnahme selbst wirkt nicht besonders aufregend oder faszinierend. Doch das Video fesselt, weil es authentisch ist und Einblicke in das Unternehmensgeschehen gewährt. Das zeigt, wie sehr Zuschauer Wert auf Authentizität legen und dass nicht alle Videos “High-end” sein müssen.

        Vorteile von visuellem Content:

        • Nutzerfreundlich
        • Hoher Lerneffekt
        • Emotionalisierend

         

        Nachteile von visuellem Content:

        • Nicht barrierefrei
        • Wiedergabe von komplexen Inhalten in Bildform kaum möglich
        • Videos sind sehr zeitaufwendig

         

        Blogartikel und Text

        Bei dem Begriff “Content” denken die meisten direkt an Blogartikel. Das ist keine Überraschung, denn vor allem SEO-Texte verbessern die Performance einer Webseite und ermöglichen ein gutes Ranking bei Google. Das ist schließlich der Grund, weshalb viele Unternehmen nach Copywritern suchen oder unter Umständen sogar Arbeitsplätze für diese Tätigkeiten schaffen. Blogs gelten als das stärkste Mittel zum Ausbau der Reichweite, denn die Integration der richtigen Keywords erhöht die Besucherzahlen und Unternehmen generieren dadurch langfristig mehr Leads.

        Ein häufig übersehener Vorteil von Texten ist die Barrierefreiheit bei Videos und Bildern – Webbuilder wie WordPress haben die Funktion, einen Alternativtext als Bildbeschreibung einzutragen, der bei Ladeschwierigkeiten oder im Falle einer Sehschwäche vorgelesen wird.

        Nachteile zeigen sich bei sehr umfangreichen Blogartikeln mit schlechter Inhaltsstruktur. Auch wenn Suchmaschinen gerne informative Blogs mit gutem SEO bevorzugen, geht schnell die Usability verloren, wenn ein Inhaltsverzeichnis fehlt oder es keine Möglichkeit gibt, direkt auf den gewünschten Abschnitt zu gelangen. Ein Beispiel hierfür sind Seiten mit Kochrezepten: Viele Blogger verarbeiten Rezepte zu ganzen Artikeln, aber fügen kein Inhaltsverzeichnis hinzu. Leser müssen das Rezept selbst finden und dafür den ganzen Text durchsuchen. Damit wächst die Unzufriedenheit mit dem Blog, wodurch sich im schlechtesten Fall die Absprungrate erhöht und die SEO-Performance verschlechtert.

        Idealerweise findest du einen Zwischenweg, der sowohl Nutzer- als auch SEO-Aspekte berücksichtigt. 2022 wurde nämlich ein Google-Update durchgeführt, das nutzerfreundliche Inhalte gegenüber klassische SEO-Texte bevorzugt. Generell sollte das Haupt-Augenmerk immer auf die Leser/Innen gerichtet sein, denn ohne zielgruppenfreundlichen Content hast du eine hohe Absprungrate. Was bleibt, ist ein guter Website-Traffic, der jedoch kaum Leads generiert.

        Ein guter Blog-Artikel erfüllt folgende Anforderungen:

        • Keywords werden berücksichtigt
        • Bilder im JPG-Format mit Alt-Tag
        • Metadaten mit maximal 160 – 170 Zeichen / Ziffern
        • Videos für bessere Visualisierung
        • Interner und externe Link-Platzierungen
        • Inhalte sind keine Kopie von anderen Blog-Artikeln
        • Inhaltsverzeichnis mit Verlinkungen zum jeweiligen Abschnitt
        • Aufzählungselemente für eine bessere Übersicht
        • Appelle und Botschaften für bessere Leserinteraktion
        • Gute, packende Überschriften, um Neugier zu wecken
        • FAQ-Sektion mit W-Fragen, um in den Google Rich-Snippets zu erscheinen
        • Call-To-Actions für die Lead-Generierung

         

        Vorteile von Blogartikeln und Text:

        • Informativ
        • Gut für Barrierefreiheit
        • Detaillierte Darstellung von komplexen Inhalten möglich
        • Das beste Content-Format für hohe Reichweiten

         

        Nachteile von Blogartikeln und Text:

        • Nicht emotionalisierend ohne visuelle Elemente
        • Schlechte Navigation bei fehlendem Inhaltsverzeichnis
        • Reine SEO-Texte sind zu informativ und “statisch”

         

        Podcast

        Im Vergleich zu den anderen Content Formaten findet man den Podcast eher selten als Bestandteil eines Marketing-Portfolios. Das liegt unter anderem daran, dass sich die Lead-Generierung etwas schwieriger gestaltet. Beim Lesen eines Blogs ist man oft nur einen Klick von der Kontaktaufnahme zu einem Unternehmen entfernt, aber beim Podcast-Hören im Auto ist es schwierig, auf einen Call-To-Action zu reagieren.

        Insgesamt ist der Podcast jedoch ein zielführendes Format, welches einer Marke mehr Persönlichkeit verleiht. Podcasts eignen sich nicht nur zum Storytelling oder für Freizeit-Geschichten, denn sie vermitteln Infos und Wissen auf einer sehr persönlichen Ebene. Der Sprecher / die Sprecherin erscheint greifbar und durch Interviews bekommen Zuhörer zusätzliche Einblicke und hören verschiedene Perspektiven zu einem Thema.

        Oft heißt es, Podcasts sind kein gutes Content-Format und können mit einem Blog nicht mithalten, aber das stimmt nicht. Podcasts kannst du von überall aus anhören und ermöglichen Multi-Tasking. Außerdem gehen sie tiefer ins Detail und sind weniger informativ / theoretisch als Blogs. Daher eignen sich Podcasts vor allem für eine B2B-Zielgruppe, denn Unternehmer haben meisten wenig Zeit oder sind unterwegs. Außerdem suchen sie nach Content, der starken Praxisbezug aufweist.

        Vorteile von Podcasts:

        • Zuhörern bauen persönliche Bindung auf
        • Podcasts sind unterhaltsam
        • Hoher Lerneffekt
        • Langlebigkeit der Inhalte
        • Gut für B2B Zielgruppen

        Nachteile von Podcasts:

        • Schlecht für Conversions
        • Hohe Reichweiten hauptsächlich in Unterhaltungs-Branchen

         

        Social Media-Beiträge (Engagement-Beiträge)

        Social Media vereint die Content Formate Text, Bild, Videos und Audio. Auf den verschiedenen Kanälen gibt es jedoch noch ein eigenes Content Format, das zusätzliche Aufmerksamkeit verspricht, nämlich die sogenannten Engagement-Beiträge. Ziel dieser Beiträge ist es, das Interesse der Zielgruppe durch Interaktion zu gewinnen, sei es durch Umfragen, Quizze, Kommentare oder Gewinnspiele.

        Engagement-Beiträge signalisieren der Zielgruppe, dass du Interesse an ihrer Meinung hast. Darüber hinaus erhöhst du die Interaktionsrate, was sich positiv auf die Social Media-Performance auswirkt. Zu dem bekommst du genauere Einblicke in die Wünsche deiner Zielgruppe und kannst dieses Wissen für weiteren Content nutzen.

        Vorteile von Social Media Engagement Beiträgen:

        • Zielgruppe erkennt, dass ihre Wünsche und Meinungen berücksichtigt werden
        • Gute Grundlage für Marktanalysen
        • Sorgt für Abwechslung und mehr Interaktion

        Nachteile von Social Media Engagement Beiträgen:

        • Die Zielgruppe erkennt unter Umständen, dass du Engagement Beiträge zur Auswertung von Nutzerverhalten verwendest

         

        Freebies

        Kostenlose Inhalte kommen bei der Zielgruppe gut an, denn sie schaffen Vertrauen und zeigen, dass Unternehmen auch etwas zurückgeben. Freebies werden häufig als Lead-Magnet eingesetzt, um die E-Mail-Adressen von Website-Besuchern zu sammeln. Beispiele sind E-Books, Videos oder Kurse. Eine ebenfalls beliebte Strategie sind kostenlose Live-Events, um Angebote (z. B. kostenpflichtige Online Kurse) zu bewerben. Unterschätze jedoch nicht den finanziellen Aufwand für kostenlose Live-Webinare, denn die Werbephase kostet dich durchaus mehrere Tausend Euro.

        Vorteile von Freebies:

        • Kostenloser Mehrwert
        • Schafft Vertrauen
        • Gutes Mittel, um z. B. Newsletter-Abonnenten zu gewinnen

        Nachteile von Freebies:

        • Oft aufwendig in der Erstellung
        • Hilft nicht beim Ausbau der Reichweite

         

        Die verschiedenen Vorzüge der Content Formate

        Stürzee dich nicht direkt auf die Umsetzung, sondern befasse dich zunächst mit der Frage, welche Zielgruppe du ansprichst. Blogartikel, Videos und Freebies funktionieren für die meisten Branchen, doch die Ziele dahinter sind verschieden. Blogs bauen im ersten Schritt Reichweite auf, Freebies sind hingegen für Personen, die schon mit deinem Unternehmen in Kontakt getreten sind.

        Bei den anderen Content Formaten ist genau abzuwägen, inwiefern sie sich lohnen. Live-Veranstaltungen oder Webinare eignen sich hauptsächlich für den B2B Bereich und Podcasts sind eher für eine jüngere Zielgruppe gedacht, die viel Wert auf abwechslungsreichen Content legt. Bei Blogs kommt es vor allem auf die Ansprache an – Texte zu handwerklichen Themen dürfen informativer sein, hingegen sollten Artikel für einen veganen Food-Blog einen lockeren Ton aufgreifen.

         

        Die Vielseitigkeit von Content Formaten am Beispiel von Digital Signage

        Wie dynamisch und abwechslungsreich Content ist, zeigt sich am Beispiel Digital Signage. Die Technik der digitalen Werbetafeln ermöglicht die Wiedergabe unterschiedlicher Content Formate, sei es Audio, Bild, Text oder Video. Die Einsatzmöglichkeiten unterscheiden sich und abhängig von der Zielgruppe gibt es verschiedene Möglichkeiten für die Umsetzung. Restaurants zeigen die Inhalte ihrer Speisekarten, Bekleidungsgeschäfte schalten Werbung und Verwaltungseinrichtungen vermitteln Informationen an ihre Mitarbeiter. Entscheidend ist schlussendlich die Zielgruppe – es kommt also weniger darauf an, welche Art von Content Format ein Unternehmen für sich nutzt, sondern welche Personengruppe es damit anspricht.

        Wichtige Fragen für eine zielführende Content Strategie

        • Wer ist meine Zielgruppe?
        • Ist das Ziel meines Unternehmens Reichweite auszubauen oder Leads zu generieren?
        • Welche Content Formate sind für meine Branche üblich?
        • Welches Personal benötige ich für die Umsetzung?
        • Mit welchen Kosten ist zu rechnen?
        • Welche Content Marketing Tools-kommen zum Einsatz?
        • Wie groß ist mein Team und was sind seine Stärken?
        • Was sind aktuelle Trends und wie kann ich sie in meine Strategie implementieren?
        • Berücksichtigt meine Content Strategie Eventualitäten und mögliche Änderungen bei den Trends?
        • Wie oft posten wir neuen Content?

        In unserem Artikel “Software Marketing: In 6 einfachen Schritten zu mehr Umsatz” gehen wir genauer darauf ein, wie du eine zielführende Content Strategie ausarbeitest und die richtigen Kanäle findest.

         

        Die besten Marketing Tools

        Marketing Tools sind essentiell, um die Zielgruppe mit gutem und hochwertigem Content zu versorgen. Die Palette reicht von Design-Tools bis hin zu Anwendungen für die Keyword-Recherche. Es gibt immer mehr Applikationen und sie ermöglichen, Unternehmen ihre Pläne im Bereich Content umzusetzen. Wir haben für dich die besten Tools nachfolgend aufgelistet und inwiefern sie bei der Umsetzung deiner Content-Strategie helfen.

        Die besten Content Marketing Tools im Überblick:

        • Canva
        • Photoshop
        • Illustrator
        • Ahrefs
        • Audacity
        • Later
        • Vegas Pro
        • Asana
        • Google Drive

         

        Canva: Das Design Tool für jedermann

        Die meisten Design-Tools erfordern spezifische Kenntnisse und stellen vor allem Einsteiger vor eine große Herausforderung. Die Entwickler des Services Canva hatten jedoch eine zündende Idee: Das Konzept eines Website-Baukasten auf die Gestaltung von Designs und Content übertragen. Canva erfordert keine Installation und Vorlagen für Designs müssen nicht erst erstellt werden – stattdessen funktioniert die Anwendung direkt über die Webseite und als Inspiration gibt es tausende von Design-Vorlagen zum Bearbeiten und Verwerten.

        Das Beste an dem Tool: Canva ist nutzerfreundlich und intuitiv. Designs für unterschiedliche Beitragsformate werden in den richtigen Größen bereitgestellt und können direkt über Canva geteilt werden.

         

        Adobe Illustrator und Photoshop: Die Design-Tools der Profis

        Canva gilt als Lösung für alle, die mit Gestaltung und Design nicht viel zu tun haben. Das Baukasten-Format erweitert sich zwar regelmäßig und bietet immer mehr Funktionen, jedoch findet es bei der Erstellung bestimmter Inhalte seine Grenzen (z. B. bei Logos). Die Programme von Adobe gelten weiterhin als Königsdisziplin für Designer und bieten viel Gestaltungsspielraum. Photoshop nutzt man ganz klassisch für die Bildbearbeitung, Illustrator für Logos und Vektorgrafiken. Die Anwendungen erfordern zunächst etwas Übung, doch bist du einmal mit den Programmen von Adobe vertraut, gelingen dir unübertreffliche Designs.

         

        Ahrefs: Keyword-Recherchen einfach gemacht

        Erfahrene Texter wissen, dass es heutzutage nicht mehr ausreicht sich ein Thema auszusuchen und es inhaltlich zu bearbeiten, es kommt nämlich vor allem auf die Keywords an. Ahrefs ist hierfür eine gute Lösung, denn es ist ein nutzerfreundliches und professionelles Tool für Keyword-Recherchen. Bei der Suche bekommst du Keyword-Ideen und W-Fragen vorgeschlagen, außerdem bietet das Tool die Möglichkeit, Webseiten auf deren aktuellen Keywords zu analysieren und die Performance der eigenen Webseite mit der Konkurrenz zu vergleichen.

         

        Audacity: Audiospuren unkompliziert und kostenlos bearbeiten

        Zur Bearbeitung von Podcast-Audiospuren gibt es viele Programme, doch eines hat sich in den letzten Jahren besonders bewährt, nämlich Audacity. Die Anwendung ist komplett kostenlos und ermöglicht eine schnelle sowie unkomplizierte Bearbeitung von Tonspuren. Und jetzt denke bloß nicht, dass ein kostenloses Programm nichts bietet – Audacity verfügt über so gut wie alle wichtigen Funktionen, sei es das Anpassen der Lautstärke oder die Verminderung von Hintergrundgeräuschen. Schwächen zeigen sich regelrecht bei den Feinheiten zu Frequenzeinstellungen und Sound-Eigenschaften. Wer darauf nicht verzichten möchte, nutzt lieber ein kostenpflichtiges Programm wie Adobe Audition.

         

        Later: Plane deinen Content

        Ein guter Redaktionsplan hilft beim Aufbau einer langfristigen Social Media-Strategie. Damit du nicht den Überblick bei der Planung verlierst, empfehlen wir ein Planungstool wie Later. Die Anwendung ermöglicht eine zeitgenaue Planung und sendet Erinnerungen, damit der Upload eines Beitrags auf den Social Media Kanälen nicht in Vergessenheit gerät. Der größte Vorteil liegt in der Automatisierung, denn mit einer Mitgliedschaft hast du die Möglichkeit, Social Media Beiträge ohne eigenes handeln zu veröffentlichen.

         

        Vegas Pro: Videos mit Stil und Qualität

        Unter den kostenlosen Programmen für Video-Editing sieht es eher mager aus. Der altbekannte Windows Player gehört nicht mehr zu den Standardanwendungen auf Microsoft PCs und bietet kaum nennenswerte Bearbeitungsmöglichkeiten für professionelle Videos. Anders sieht das aber mit dem kostenpflichtigen Programm Vegas Pro aus. Anfangs bereitet einem das Tool noch diverse Schwierigkeiten, denn der Teufel steckt im Detail. Wer sich jedoch einmal damit vertraut macht, bearbeitet seine Videos auf Profi-Niveau.

         

        Asana: Organisiere dein Team

        Komplexe Content-Strategien involvieren mehrere Parteien – du benötigst jemanden für das Design, Social Media Texte, Blogs, SEO und die Webseite. Damit es keine Überschneidungen gibt, hilft eine zentrale Organisation durch Projektmanagement-Tools wie Asana. Der Vorteil besteht darin, dass alle Projektbeteiligten problemlos miteinander kommunizieren, Zugriff auf die To-Dos haben und einen genauen Überblick zu den Deadlines bekommen. Für ein Team bestehend aus zwei bis drei Leuten eignet sich ein Tool wie Asana nicht zwingend, aber bei größeren Projekten mit vielen Beteiligten ist es fast ein Muss.

         

        Google Drive: Inhalte unkompliziert speichern

        Cloud-Speicher wie Google Drive vereinfachen das Arbeiten im Team. Bevor es Cloud-Dienste gab, mussten sich alle Projektmitarbeiter den Content zusenden und auf ihrem Endgerät speichern. Wenn es Probleme mit dem Gerät gab, waren im schlimmsten Fall die Inhalte weg. Dank Cloud-Diensten wie Google Drive ist das kein Problem mehr, denn die Inhalte werden auf einen für die Akteure frei zugänglichen Bereich gespeichert und sind von überall abrufbar.

         

        Abschließender Tipp: Beachte die Details

        Inhalte erstellen und die richtigen Content Formate nutzen ist noch nicht alles. Um guten Content zu produzieren, ist ein Auge für die Details wichtig – das falsche Bildformat führt schnell zu Qualitätsverlust und wer bei Photoshop den falschen Farbkanal wählt, zeigt seiner Zielgruppe auf Social Media ein verblichenes Bild. Wir empfehlen daher, den Content vor der Veröffentlichung nochmal zu prüfen. Nicht nur optische Fehler schleichen sich ein, auch Rechtschreibfehler oder Probleme mit der Maximallänge eines Videos. Befasse dich vorab mit den Anforderungen und überprüfe abschließend nochmal alles.

         

        Fazit: Content Formate sind das A und O für erfolgreiches Marketing im Jahr 2023

        Ohne Content funktioniert kein erfolgreiches Marketing. Durch Social Media und die Vielzahl an Webseiten kommen Nutzer täglich mit unterschiedlichsten Inhalten in Berührung, die ihnen Mehrwert bieten. Unternehmen sind hier gefragt, neuen und innovativen Content bereitzustellen, um sich von der Konkurrenz abzuheben und sich ein besseres Ranking bei Suchmaschinen wie Google oder Bing zu sichern.

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          Bilder: © Canva.com

          Softwareentwicklung: Die Zukunft des Marketings? 994 537 Christian

          Softwareentwicklung: Die Zukunft des Marketings?

          SOFTWAREENTWICKLUNG:
          DIE ZUKUNFT DES MARKETINGS?

          Softwareentwicklung ebnet seit jeher den Weg für Innovation und neue Trends. Doch welchen Einfluss hat sie in Zukunft auf das Marketing?

          In the letzten zweieinhalb Jahren gab es einen Richtungswechsel im Marketing und wie Unternehmen ihre Zielgruppe ansprechen. Die Rede ist hier nicht von Social Media oder Paid Ads (auch wenn diese Maßnahmen eine wichtige Rolle spielen!) – nein – die Rede ist vom Einfluss der Softwareentwicklung auf das Marketing und die Customer Experience. Und wenn du jetzt an Mobile Games denkst, wirst du überrascht sein, welche Möglichkeiten es eigentlich in der Softwareentwicklung gibt und wie Unternehmen in der “Post-Covid-Ära” dadurch mehr hochwertige Leads generieren und eine breitere Masse ansprechen.

          Ein wichtiger Aspekt vorab: Kreative Softwareentwicklung löst zwei der größten Marketing-Probleme, mit denen Unternehmen heutzutage konfrontiert werden, nämlich die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppe zu gewinnen sowie auch die User Experience zu verbessern.

           


          © Clark Tibbs

           

          Klar, die digitale Transformation begann schon lange vor der Corona-Pandemie, doch vieles hat sich seither geändert. Jeder mit grundlegendem Wissen im Marketing ist sich den Einflüssen von Social Media oder digitalen Sales Funnels bewusst, doch auch die Softwareentwicklung spielt in der Entwicklung des Marketings eine entscheidende Rolle.

          Aber weißt du eigentlich welchen Einfluss die Softwareentwicklung bereits jetzt hat? Wie Unternehmen damit mehr Reichweite und Leads generieren? Die User Experience verbessern? Nein? Nur keine Sorge, wir haben alle wichtigen Informationen!

           

          Gamification für aktive Leads

          Seien wir mal ehrlich, niemand kann einem spaßigen Spiel widerstehen. Klar, in der Einleitung erwähnten wir, dass es in diesem Artikel nicht um Mobile Games geht, aber hierauf liegt auch nicht der Fokus. Wir müssen einen genaueren Blick auf Gamification werfen, um das eigentliche Konzept hinter dieser Marketingmaßnahme zu verstehen und inwiefern es sich von klassischen Mobile Games unterscheidet.

          Gamification basiert nämlich nicht zwingend darauf ein Spiel zu spielen, sondern interaktive Erlebnisse mit Unternehmen zu erzeugen. Manche Agenturen bieten “Software as a Service”-Applikationen an, damit Kunden ihre eigenen Gamification-Ideen umsetzen können. Die Möglichkeiten reichen von Umfragen über Persönlichkeitstests bis hin zu Memory-Spielen und Quizzen. Unternehmen haben damit eine super Möglichkeit Leads zu generieren und auch bestehende Leads zu binden bzw. zurückzugewinnen. Im Vordergrund steht also weniger das Spielen, sondern ein spielerisches Erlebnis im Zusammenhang mit einem Unternehmen herzustellen und das Vertrauen zu (potenziellen) Kunden / Leads aufzubauen, aber sich auch von Mitbewerbern abzuheben.

          Insbesondere kleine Unternehmen aus der Versicherungs- und Finanzbranche sollten einen genaueren Blick auf Gamification werfen, um ihr Angebot besser an jüngere Menschen zu vermarkten und insgesamt die Interaktion mit der Zielgruppe zu verbessern. Selbstverständlich profitieren auch andere Sektoren von Gamification. Case Studies zeigen, dass die Vorteile unabhängig von der Nische, Größe oder Position im Sales Funnel bestehen und den Return-On-Investment erhöht.

           


          © Faizur Rehman

           

          Digital Signage zur Steigerung von Aufmerksamkeit und Umsatz

          Kennst du das: Du läufst durch eine Shopping-Passage und du siehst nichts Außergewöhnliches oder Herausstechendes? Die Geschäfte bieten zwar unterschiedliche Produkte an, aber im Kern unterscheiden sie sich nicht? Das mag vielleicht nicht auf moderne Upcycling-Shops zutreffen, aber zum Beispiel Bekleidungsgeschäfte haben viele Konkurrenten in unmittelbarer Nähe und sie alle heben sich nicht voneinander ab. Das Alleinstellungsmerkmal fehlt. 
          Digital Signage ist ein innovativer Ansatz, um sich dieser (und vielen ähnlichen Herausforderungen) zu stellen. Der Anblick eines digitalen Bildschirms, auf dem Inhalte mit hochwertigen Designs / Bildern angezeigt werden, ist wesentlich ansprechender als der Anblick der Produkte durch ein Schaufenster. Aber das ist regelrecht einer von vielen Vorteilen, die eigentliche Stärke von Digital Signage liegt darin, mit der KI eine breitere Masse gezielt anzusprechen.

           


          © Mathias Arlund

           

          Und so funktioniert es: Die Aufmerksamkeitsspanne eines Menschen liegt bei zwischen sieben und acht Sekunden bevor wir die Konzentration verlieren und uns nach etwas neuem umsehen, das unsere Sinne stimuliert. Mit Digital Signage besteht die Möglichkeit, neuen Content nach exakt dieser Zeitspanne auszuspielen und die Neugier der Zielgruppe dauerhaftig aufrecht zu erhalten. Ein Slider wird sieben Sekunden angezeigt, dann der nächste für sieben Sekunden und so weiter…

          Aber das ist nicht alles: Mit einer gezielten Softwareentwicklung können Unternehmen Content auf Grundlage der Daten zu ihrer Zielgruppe ausspielen.
          Angenommen die Besucher eines Geschäfts verteilen sich auf den ganzen Tag; morgens sind es Personen im Alter von 30 bis 35 und abends sind es potenzielle Kunden im Alter von 18 bis 20. Nach Erhebung dieser Daten (z. B. durch Marktanalysen) können Unternehmen durch die KI von Digital Signage Inhalte basierend auf die Kundenwünsche ausspielen. Wenn ein Unternehmen also herausfindet, dass der Großteil der Kunden am Nachmittag einem Alter von 18 bis 20 entspricht, kann der Content exakt auf die Wünsche dieser Personengruppe ausgerichtet werden. Es ist die perfekte Kombination aus ansprechenden, visuellen Elementen und zielgruppenorientierten Marketing.

          Du möchtest genauere Einblicke in die Funktionsweise und Vorteile von Digital Signage? Dein Unternehmen sucht nach individuellen Lösungen, um das Marketing exakt auf deine Zielgruppe auszurichten? Dann endet deine Suche hier, denn wir haben genau das Richtige für dich! FRAMR. ist eine High-Quality-Software, welche Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größen mit ihren nutzerorientierten Funktionen unterstützt, um die Customer Experience zu verbessern. ABER: Das ist bei Weitem nicht alles, denn unsere Software bietet dir eine Vielfalt an Funktionen. Wirf einen genaueren Blick auf unsere Fallstudien und du weißt, wovon wir reden!

           

          Lieferservice-Apps als USP

          Sein Essen nach Hause geliefert bekommen ist schon lange keine Neuheit mehr, aber vor allem im Lockdown hat jeder von uns einen leckeren Burger oder eine schmackhafte Pizza bei Lieferando bestellt. Das wird auch durch Statistiken bestätigt, die belegen, dass die großen Anbieter ihren Umsatz seit Beginn der Pandemie erhöhen konnten (Siehe nachfolgendes Bild).
          Normalerweise nutzen Restaurants solche Drittanbieter für die Lieferung von Speisen, aber um sich von der Konkurrenz abzuheben, gibt es einen neuen Trend: Die Entwicklung einer eigenen Liefer-App.

           

           

          Wie bereits erwähnt, ist es nichts Neues, dass Unternehmen ihre eigenen Apps auf den Markt bringen. Andererseits sind individuelle Liefer-Apps eine Seltenheit, denn Drittanbieter sind wesentlich bekannter und kostengünstiger. Wiederum suchen Unternehmen nach Möglichkeiten, sich von der Masse abzuheben und eine eigene App eignet sich perfekt als Alleinstellungsmerkmal (USP).

          Mit dem ständig wachsenden Wettbewerb ist es für Unternehmen ein Muss, die Customer Experience zu verbessern und die eigene Reputation zu stärken. Eine herausstechende USP zu finden ist in der Gastronomie allerdings nicht leicht, besonders nicht für solche Restaurants, deren Angebot sich nicht an spezifische Speisepräferenzen (z. B. vegan oder glutenfrei) richten. Deshalb halten viele Restaurants an klassische Versprechen wie Preis-Leistung und Qualität fest. Doch das sind keine USPs, denn derartige “Alleinstellungsmerkmale” sind in der Gastronomie weit verbreitet.

          Die Bereitstellung einer App für die Essenslieferung ist eine großartige Möglichkeit, ein einzigartiges Nutzererlebnis zu schaffen und Kunden durch beispielsweise Bonusprogramme zu binden. Dadurch besteht auch die Chance mit großen Drittanbietern zu konkurrieren, weil deren Apps keinen freien Gestaltungsspielraum für Restaurants bieten.

           


          © CardMapr.nl

           

          Softwareentwicklung im Marketing: Ein Zukunftsausblick

          Mit dem wachsenden Einfluss des Online Marketings nimmt auch die Softwareentwicklung eine stärkere Rolle in diesem Bereich ein. Es geht hier nicht nur um die großen Veränderungen oder Trends, sondern auch um Apps für die Automatisierung zur Verbesserung der Customer Experience. Und das ist der mit Abstand größte Vorteil im Software-Marketing: Der positive Einfluss auf Nutzer. 

          Unter Berücksichtigung des wachsenden Wettbewerbs sowie der geringen Aufmerksamkeitsspanne der Menschen haben Unternehmen gar keine andere Wahl als Wege zu finden, um die Customer Experience zu verbessern. Mit einer guten Webseite und Social Media-Präsenz erreichst du diese Ziele auch, aber mit den Möglichkeiten in der Softwareentwicklung erreichst du noch mehr, denn es besteht zusätzliches Potenzial für USPs und Kundenbindung. Eine gute Customer Experience bedeutet schlussendlich auch einen guten Return-On-Investment. Ein Ziel, das ALLE Unternehmen anstreben.

          Kreative Ideen haben immer einen Einfluss auf das unternehmerische Geschehen und Kunden. In den nächsten Jahren kommen wir noch mit unterschiedlichsten Trends in Berührung, weshalb wir dir nahelegen, am Ball zu bleiben und das Marktgeschehen genauestens zu beobachten. Nicht alle Unternehmen werden gleichermaßen von zukünftigen Trends und Neuerungen in der Softwareentwicklung profitieren, aber es bestehen gute Chancen, dass viele Marktteilnehmer etwas Neues wagen und sich somit von ihren Konkurrenten abheben.

           

          Du denkst, diese Strategien bringen dir nichts?

          Du bist der Meinung, dass die erwähnten Strategien aus diesem Beitrag nichts bringen und dein Unternehmen keinerlei Vorteile daraus hat? Dann wage etwas Neues! Es ist leicht zu sagen “Meine Kunden brauchen das nicht” oder “ die haben keine Erfahrung mit XY”, bevor man es überhaupt ausprobiert. Es ist üblich, dass viele Trends zunächst eher unbekannt sind, aber durch den Mut mancher Unternehmen schlussendlich hohe Bekanntheit erreichen. Es müssen ja nicht die Trends aus diesem Artikel sein, denn damit ist ja auch ein finanzielles Investment verbunden – es geht eher um den Appell, etwas Neues zu wagen und Mut zu beweisen. Dann spielt es auch keine Rolle, ob jemand etwas bereits umgesetzt hat oder nicht. SEI DIE VERÄNDERUNG und stärke deine Position auf dem Markt.

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            12 Tipps für die Wahl der richtigen Werbemittel 994 537 Linda

            12 Tipps für die Wahl der richtigen Werbemittel

            12 TIPPS FÜR DIE WAHL DER RICHTIGEN WERBEMITTEL

            Bei der Wahl der richtigen Werbemittel sind verschiedene Kriterien zu berücksichtigen, sowohl strategisch als auch beim Design. 

            In diesem Artikel:

            1. Was sind Werbemittel?
            2. Werbemittel Beispiele
            3. Wie wähle ich die richtigen Werbemittel?
            4. Tipps für die Gestaltung
            5. Unser abschließender Tipp
            6. Fazit
            7. FAQ

             

            Das Wichtigste Zusammengefasst

            • Die Wahl und Gestaltung der Werbemittel hängt von der Zielgruppe ab
            • Wir empfehlen eine Kombination aus analogen und digitalen Werbemethoden
            • Berücksichtige bei der Kommunikation die Kundenbedürfnisse

             

            Was sind Werbemittel?

            Zu dem Begriff “Werbemittel” gibt es verschiedene Definitionen und Meinungen. Die meisten denken wohl an Kugelschreiber oder USB-Sticks mit Firmenlogo, dabei handelt es sich hierbei explizit um Werbeartikel.
            “Werbemittel” ist ein Oberbegriff und beschreibt alle Maßnahmen, die eine Werbebotschaft vermitteln. Werbeartikel fallen in diese Kategorie, jedoch gehören auch andere Maßnahmen dazu.

             

            Werbemittel Beispiele

            • Werbeartikel wie Flyer und Kugelschreiber
            • Werbeanzeigen (digital und Print)
            • Plakate
            • Digital Signage
            • Banner
            • TV-Werbung
            • Content (z. B. Blogs und Podcasts)

             


            Werbemittel: Eine Subkategorie des Marketings, um Botschaften zu kommunizieren

             

            Wie wähle ich die richtigen Werbemittel?

            Die Wahl der richtigen Werbemittel hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Der erste Schritt erfordert eine gute Strategie, um Fehlinvestitionen zu vermeiden. Es gibt nämlich eine große Auswahl an Werbemitteln, die alle Vorteile haben. Ohne den möglichen Erfolg und Risiken abzuwägen, triffst du keine zielführende Entscheidung.

             

            Die Zielgruppe ist das A und O

            Im Marketing liegt der Fokus auf der Zielgruppe und diese bildet entsprechend das Kernkriterium für die Wahl der richtigen Werbemittel. Es macht zum Beispiel keinen Sinn auf Werbeartikel wie Kugelschreiber zu setzen, wenn potentielle Kunden hauptsächlich digitale Medien nutzen. Hingegen profitieren u. a. Handwerksbetriebe von Werbeartikeln, weil die Kunden direkt am Standort erscheinen.

            Durch digitale Werbeanzeigen besteht die Möglichkeit, Kernbotschaften auf verschiedene Art und Weise zu kommunizieren. Nutze diese Vielfalt und sprich alle Interessenten und Kunden an. Ein Unternehmen hat schließlich mehrere Zielgruppen mit verschiedenen Bedürfnissen.

            -> Der individuelle Nutzen eines Produktes oder Dienstleistung hängt nicht von den objektiven Kriterien ab, sondern von den Wünschen der Kunden und welchen individuellen Nutzen sie erkennen. 

            Es geht jedoch nicht nur um die Wahl des richtigen Mediums, sondern auch darum, wie du die Zielgruppe damit ansprichst. Junge Menschen wünschen sich eine andere Aufmachung der Werbung als jemand im Alter von 50 + und das gilt es bei der Kommunikation zu berücksichtigen. Ein 20-Jähriger schaut bei der Werbebotschaft auf Eigenschaften wie Innovation und wie zeitgemäß ein Unternehmen kommuniziert, ältere Menschen wünschen sich hingegen Sicherheit und achten mehr auf preisliche Konditionen.

            Mittlerweile gibt es aber auch Kommunikationswege, die verschiedene Zielgruppen gleichzeitig ansprechen. Ein Beispiel hierfür ist Digital Signage – die hohe Flexibilität ermöglicht eine exakte sowie automatisierte Ausrichtung der Inhalte auf unterschiedliche Personengruppen.
            Beispiel: Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz erkennen Sensoren die Person vor dem digitalen Bildschirm und die Anwendung präsentiert daraufhin passende Inhalte. Diese Flexibilität verschafft Unternehmen größeren Spielraum bei der Strategieentwicklung, was auch einen effizienteren Einsatz des verfügbaren Budgets ermöglicht.

             

            Die Marketingstrategie bestimmt die Zielsetzung

            Eine Strategie bestimmt die Rahmenbedingungen und welche Werbemittel ein Unternehmen verwendet. Recherchen, Identifikation der Kundenbedürfnisse, Fristsetzung und Analysen bilden das Fundament für die Wahl der besten Werbemittel. Lautet das Ziel “Kundenbindung”, eignen sich Werbeartikel besonders gut, um die Wertschätzung den Kunden gegenüber auszudrücken. Steht jedoch die Neukundengewinnung im Vordergrund, stellen Werbeanzeigen mit Rabattaktionen oder Give-Aways die bessere Wahl.

            Über die Strategie definiert sich auch der Zeitpunkt für die Werbung. Viele Unternehmen finanzieren ihre Ideen über Crowdfunding-Kampagnen mit einem vorab festgelegten Ziel und einer Deadline. Hier kommt es weniger auf das Ziel an, sondern auf die zeitlichen Rahmenbedingungen und dass genug Leute über die Kampagne Bescheid wissen.

            Idealerweise wählen du und dein Team Werbemittel, die sowohl strategisch als auch zeitlich passen. Es macht keinen Sinn, Flyer für ein Firmenjubiläum zwei Tage zuvor auszuteilen, doch genauso wenig helfen Werbeanzeigen, die ein Jubiläum in München bewerben, aber eine Zielgruppe aus Berlin ansprechen.

             

            Die Budgetfrage

            Unternehmen haben für ihr Marketing ein bestimmtes Budget und das gilt es zu berücksichtigen, denn davon ist auch die Zielsetzung abhängig. Marketing kostet manchen Unternehmen mehrere Tausend Euro im Monat und sie nutzen die Möglichkeiten des Outsourcings. Dieser Ansatz eignet sich für junge Einzelunternehmen und kleine Start-Ups jedoch kaum. Du hast nicht die Möglichkeit, mit dem verfügbaren Budget so viele Menschen zu erreichen wie große Firmen. Und ohne diese Möglichkeit bleibt dein Unternehmen im Konkurrenzkampf unsichtbar.

            Das verfügbare Budget bestimmt Art und Umfang der Werbemittel sowie die dahinterstehende Zielsetzung. Ein Kleinunternehmen mit 1000 € Marketingbudget im Monat fokussiert sich am besten auf ein Ziel (z. B. Ausbau der Reichweite), große Firmen mit mehr als 10.000 € Budget haben hingegen die Möglichkeit, eine ganze Marketingstrategie mit Lead-Generierung umzusetzen.

            Blicke auch hier wieder auf deine Zielgruppe – vermarktest du zum Beispiel Luxusgüter, erwarten Kunden etwas mehr als Broschüren oder Kugelschreiber. Die Budgetfrage berücksichtigt also nicht nur das Investitionspotential deines Unternehmens, sondern auch die Wünsche und Bedürfnisse deiner Zielgruppe.

             

            Tipps für die Gestaltung

            Um die mit Werbung verbundenen Emotionen zu kommunizieren, ist der Einsatz von optischen Elementen unerlässlich. Doch eine schöne Aufmachung alleine reicht nicht, um die Stärken der Werbung zu nutzen.

             

            Berücksichtige deine Corporate Identity

            Einheitliche Designs repräsentieren dein Unternehmen als Marke und schaffen bei deiner Zielgruppe einen Wiedererkennungswert. Verwende nicht willkürlich Farben bei der Gestaltung, sondern bleibe der geschaffenen Unternehmensidentität treu. Die Farbe eines Werbeartikels muss nicht zwingend mit der auf der Webseite übereinstimmen, doch je nach Medium und Format sollten die gewählten Farben einheitlich sein. Beispiel: Bestehen die Farben deines Logos und der Webseite aus schwarz und grün, eignet sich eine Farbkombination aus gelb und grau eher weniger für Facebook-Werbeanzeigen.

            Ein einheitlicher Look bedeutet auch, Kernelemente zu verwenden. Das Logo oder zumindest ein Schriftzug darf auf Werbemittel nicht fehlen, um einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Ebenso macht sich das Alleinstellungsmerkmal oder ein Slogan gut, um sich von Konkurrenten entscheidend abzuheben. Die optischen Elemente (Platzierung von Bildern, Formelemente etc.) dürfen sich gerne unterscheiden, um Abwechslung zu bieten, aber weiche nicht zu stark von deinem Farbschema ab.

             


            Corporate Identity: Das Fundament zum Aufbau einer Marke mit Wiedererkennungswert 

             

            Vermittle ein positives Gefühl

            Es zählt vor allem, wie die Werbemittel bei Kunden ankommen. Wecke mit Werbeanzeigen Gefühle wie Hoffnung oder Begeisterung. Je nach Zielgruppe und Medium darf auch eine Portion Humor dabei sein. Um den guten Eindruck zu verstärken, verwendest du am besten positive Formulierungen in den Inhalten – niemand liest gerne negativ behaftete Wörter wie “Problem”, sondern lieber positive Alternativen wie zum Beispiel “Herausforderung”. Solche Kleinigkeiten sind einem nicht zwingend bewusst, aber haben Einfluss auf den Gesamteindruck und wie die Werbemittel wirken.

            Sprich mit Werbemittel je nach Möglichkeit auch die Sinne an – ein Flyer oder Kugelschreiber sollte gut in der Hand liegen und beim Anblick einen “Wow-Effekt” verursachen. Videos funktionieren als Werbemedium deshalb so gut, weil sie verschiedene Sinne ansprechen. Außerdem hilft Visualisierung dabei, eine Botschaft besser zu verstehen. Nutze diese Vorteile für dich und dein Unternehmen.

            In Puncto Visualisierung wirkt wohl nichts so stark wie digitale Werbetafeln. Generell sind digitale Werbemaßnahmen optisch ansprechender als Druckmaterialien, denn in der Erstellung haben Designer/Innen mehr Spielraum und die Wiedergabe über einen Bildschirm erfolgt über den Einsatz von Effekten, bei denen Printmedien nicht mithalten können.

             

            Kontrolliere auf Vollständigkeit

            Gute Botschaften und Versprechen helfen der Zielgruppe nicht, wenn wichtige Informationen fehlen. Achte darauf, dass Kontaktdaten und wichtige Informationen zu Preisen, Referenzen oder Leistungsspektrum nicht fehlen. Stelle dir selbst die Frage, welche Informationen du bei Werbemitteln erwartest, denn dadurch nimmst du die Perspektive der Zielgruppe ein und entwickelst ein Gespür dafür, ob wichtige Informationen möglicherweise fehlen.

            Gehe außerdem nicht zu sehr ins Detail und fokussiere dich bei den Inhalten auf Kerninformationen. Das Ziel besteht letztendlich darin, wichtige Inhalte so kurz und bündig wie möglich zu kommunizieren, denn die Aufmerksamkeit bei Werbung hält nur wenige Sekunden an.

            Auch hier zeigen sich wieder die Vorteile von digitaler Werbung: So können zum Beispiel digitale Werbebildschirme so eingestellt werden, dass sich die ausgespielten Inhalte nach wenigen Sekunden von selbst ändern. Dieser ständige Wechsel der Werbebotschaften hält die Neugier der Betrachter aufrecht und die Ansprache der Zielgruppe gestaltet sich flexibler.

             

            Inhalte auf die Zielgruppe zuschneiden

            Auch bei der Gestaltung von Werbemittel gilt: Die Zielgruppe ist entscheidend. Es gibt keine einheitliche Formel, stattdessen zählen die Bedürfnisse der Kunden. Die einen legen mehr Wert auf Sicherheit, andere achten auf gute Konditionen. Genau das gilt es mit der Werbebotschaft zu vermitteln. Zugegeben, bei Werbeartikeln wie Kugelschreiber oder Feuerzeugen gestaltet sich dieser Prozess schwierig, aber bei Flyer oder Werbebroschüren besteht die Möglichkeit, Inhalte gezielt zu gestalten.

            Unterscheide auch unbedingt zwischen B2B und B2C Kunden. Im B2C Bereich gewichten Emotionen bei Werbung stärker und Kunden erhoffen sich gute Preise. Im B2B Bereich zählen hingegen Innovation und welche Fakten für ein Produkt oder eine Dienstleistung sprechen.

            Gib deiner Zielgruppe zu verstehen: “Das musst du tun, um uns zu kontaktieren” – die Rede ist vom Call To Action, also die Aufforderung, eine Handlung vorzunehmen. Viele Webseiten-Betreiber optimieren regelmäßig ihre Blog-Texte und verbuchen trotzdem keine Erfolge. Das liegt nicht zwingend an der schlechten Auffindbarkeit der Webseite oder weil etwas mit den Texten nicht stimmt, es liegt am fehlenden Call To Action. Viele Unternehmen übersehen, dass Interessenten und Kunden nur so weit gehen, wie Unternehmen es ihnen ermöglichen.

            Die Nutzerfreundlichkeit ist eines der wichtigsten Kriterien für den erfolgreichen Einsatz von Werbemitteln und vor allem durch die Digitalisierung gewinnt sie immer weiter an Bedeutung. Es liegt an Unternehmen, eine leichte Bedienbarkeit von Anwendungen zu ermöglichen, damit sich Nutzer wohlfühlen. Vergiss nicht, dass deine Zielgruppe unzählige Alternativen hat, denn der wachsende Konkurrenzkampf schafft ein größeres Angebot und nur die besten Unternehmen setzen sich durch.

             

            Beachte die optischen Feinheiten

            Wie bereits erwähnt, ist die Optik bei Werbemittel nicht zwingend der Schlüsselfaktor, aber sie spielt eine wichtige Rolle. Ein Flyer sieht nicht schön aus, wenn die Bilder verpixelt oder die Abstände vom Text zum Rand nicht ausreichend sind. Ebenso machen sich Druckfehler nicht gut, die häufig durch einen falsch eingestellten Farbkanal eines Programms entstehen. Bilder sind idealerweise im Vektor Format (damit sieht das Design nicht verpixelt aus), die Schrift groß genug und die Abstände einheitlich. Achte auch auf die Wahl des richtigen Formats, damit es beim Druck zu keinen Schwierigkeiten bezüglich der Größe kommt.

            Lagere Werbeartikel richtig

            Werbeartikel wie Flyer oder Broschüren setzen schnell Staub an, verlege sie daher nicht offen im Keller oder in feuchte Räume. Das beschädigt sie nämlich und wirkt sich auf die Optik oder sogar auf die Funktion aus (z. B. bei Feuerzeugen).

             

            Der Anlass ist entscheidend

            Vor allem im B2B Sektor gehören Meetings und Veranstaltungen zum Marketing-Portfolio eines Unternehmens. Um deine Geschäftspartner zu überzeugen, ziehst du am besten alle Register und greifst zu Werbemittel der Luxusklasse. Investiere hier ruhig etwas mehr Geld, um gute Qualität zu bieten. Berücksichtige aber nicht nur den Preis, sondern auch persönliche Vorlieben und Wünsche der Geschäftspartner.

             

            Sei nicht aufdringlich

            Manche Menschen betrachten Werbung als aufdringlich und nervig. Respektiere die Wünsche aller Kunden und dass manche kein Interesse an Werbung haben. Das verschafft dir sogar die Möglichkeit, für die Zukunft besser zu planen und vielleicht zu erfahren, wieso jemand kein Interesse an Werbung hat.

            Unser abschließender Tipp

            Schau dich bei der Konkurrenz um und ziehe Erfahrungswerte heran. News zu aktuellen Trends verraten dir nicht immer die besten Methoden zur Wahl der Werbemittel, denn eigene Markt- und Zielgruppenanalysen bleiben weiterhin die verlässlichsten Informationsquellen. Ein Blick auf Mitbewerber fördert jedoch die Kreativität und inspiriert für Neues. Kopiere keine Inhalte anderer Unternehmen, sondern hinterfrage deren Vorgehensweise bei der Erstellung der Werbemittel, um selbst die eigene Strategie auszubauen und zu verbessern.

             

            Fazit

            Die richtige Wahl der Werbemittel basiert auf drei Faktoren: Die Wünsche der Zielgruppe, der strategisch richtige Einsatz und eine gute Gestaltung. Wer ohne Strategie handelt, investiert letztendlich viel Geld und erzielt keine Ergebnisse. Der erste Schritt erfordert also immer eine fundierte Analyse, welche die Wünsche der Zielgruppe und eine Prognose über die Ergebnisse berücksichtigt. Hier helfen unter anderem auch Fallstudien zu vergangenen Projekten, um mehr über die Bedürfnisse seiner Zielgruppe zu erfahren.

             

            FAQ

            Abschließend beantworten wir häufig gestellte Fragen zu Werbeartikeln.

            Die Palette an Werbemitteln reicht von Kugelschreibern bis hin zu Werbeanzeigen (digital und Print). Unter die Kategorie “Werbemittel” fallen jedoch alle Formen zur Kommunikation einer Werbebotschaft.

            Maßnahmen aus dem Online-Marketing funktionieren am besten. Jedoch hängt die Wahl der richtigen Werbemittel von der Zielgruppe und den Unternehmenszielen ab.

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              Was ist ein Content Delivery Network? Definition und Vorteile 994 537 Florian Friedl

              Was ist ein Content Delivery Network? Definition und Vorteile

              WAS IST EIN CONTENT DELIVERY NETWORK? DEFINITION UND VORTEILE

              Was ist ein Content Delivery Network und welche Vorteile bietet es? Wir haben die Antworten auf häufig gestellte Fragen und vergleichen die besten Anbieter.

              In diesem Artikel:

              1. Was ist ein Content Delivery Network?
              2. Die Geschichte des Content Delivery Network
              3. Wie funktioniert ein CDN?
              4. Überblick der Einsatzgebiete
              5. Die Vorteile eines Content Delivery Network
              6. Das sind die Nachteile
              7. Welche Anbieter gibt es auf dem Markt?
              8. Den richtigen CDN Anbieter finden
              9. Was kostet ein CDN?
              10. Fazit
              11. FAQ

               

              Das Wichtigste in Kürze

              • Ein Content Delivery Network hat die Funktionen, Inhalte innerhalb kürzester Zeit bereitzustellen und wiederzugeben
              • Die Verteilung der Inhalte erfolgt über einen Hauptserver an Replication-Server
              • Vorteile sind unter anderem Kostenersparnis, kürzere Ladezeiten und Ausfallsicherheit

               

              Content Delivery Network: Die smarte Lösung für die Bereitstellung von Daten

              Serverüberlastung, lange Ladezeiten und hohe Kosten – die Bereitstellung von Inhalten ist mit diversen Hürden verbunden. Um Inhalte besser bereitzustellen und Unternehmen finanziell zu entlasten, gibt es eine gute Lösung: Cloud Delivery Network. Doch was ist ein CDN und welche Vorteile bietet es? In diesem Artikel beantworten wir alle Fragen zu Funktionsweise, Vorteile und welche Anbieter es auf dem Markt gibt.

               

              Was ist ein Content Delivery Network?

              Ein Content Delivery Network ist ein Netz aus Rechnern, die weltweit miteinander verknüpft sind. Bei der Verbindung mit einem Anbieter wird eine Verknüpfung mit allen zusammenhängenden Servern hergestellt. Die Verteilung der abgerufenen Daten erfolgt über einen zentralen Rechner, welcher die gespeicherten Daten an Replication-Server überträgt. Rufen Nutzer einen bestimmten Inhalt ab, sorgt ein Request-Routing-System dafür, dass die Daten über den am besten geeigneten Replication-Server übertragen werden. Hierbei zählt ausschließlich die Nähe zum Nutzer – es werden nämlich immer Daten von dem Server bereitgestellt, der dem Nutzer am nächsten ist und Daten somit am schnellsten zur Verfügung stellt. Ziel ist es nämlich, die Ladezeiten zu verkürzen und damit unter anderem Kosten zu sparen.

               

              Die Geschichte des Content Delivery Network

              Die Geschichte führt in das Jahr 1998 zurück. Nachdem das Internet öffentlich zugänglich wurde, stellte die Firma Akamai Technologies das erste Content Delivery Network vor. Der Datentransfer beanspruchte damals noch wesentlich mehr Zeit und die Technik war nicht so fortgeschritten wie im Jahr 2022. Die Firma wusste, dass Lösungen zur Verkürzung der Ladezeiten notwendig waren. CDN verfolgten schon damals das Ziel, Inhalte schneller bereit zu stellen und Bandbreite effizienter zu nutzen.

              Trotz ähnlicher Zielsetzung, waren CDN damals hauptsächlich für die Bereiche E-Commerce, Streaming und Software-Downloads gedacht. Erst mit der zunehmenden Bedeutung von Mobile-Computing und Cloud-Computing erweiterte sich der Nutzen. Sie ermöglichten unter anderem die Bereitstellung von komplexen Web-Inhalten. Das war schlussendlich auch dadurch bedingt, dass es immer mehr Anbieter gab und der Fortschritt in diesem Bereich damit auch größer wurde. Heutzutage finden CDN in verschiedensten Bereichen Anwendung, egal ob Streaming, E-Commerce oder der Bereitstellung von Content.

              Der Fortschritt zeigt sich vor allem bei den dynamischen Inhalten. Grundsätzlich ist es eher schwierig dynamische Inhalte auf einem Server zu speichern, denn sie sind individuell. Als Beispiel eignet sich der Warenkorb in einem Online-Shop, der von Käufer zu Käufer unterschiedlich ist. Das macht es schwierig, in einer Cloud gespeicherte Inhalte bereitzustellen. Durch Routing-Pfade sind jedoch auch hier Möglichkeiten geboten, um die Inhalte solcher Prozesse über ein CDN bereitzustellen. In Zukunft werden sich vor allem im Bereich des dynamischen Contents noch mehr Vorteile ergeben, denn Unternehmen wissen wie wichtig Individualität und Nutzerfreundlichkeit sind.

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              Wie funktioniert ein CDN?

              Für die Funktionsweise sind zwei Komponenten wichtig, nämlich das Verteilungssystem und der Replication-Server. Das Verteilungssystem hat zwei Aufgaben – es sorgt dafür, dass Daten aktuell bleiben und die gespeicherten Daten an den Replication-Server übertragen werden. Bei diesem Prozess kommt abschließend das Request-Routing-System ins Spiel, damit die Nutzeranfrage bei dem richtigen Server landet und Inhalte so schnell wie möglich bereitgestellt werden.

              Der Übertragungsprozess erfolgt über zwei Möglichkeiten. Zum einen kann das Content Delivery Network die Daten direkt an die Replication-Server verteilen. Alternativ versendet der Hauptserver eine Nachricht an die Server, sodass die Daten jederzeit abrufbar sind. Die zweite Möglichkeit entlastet den Hauptserver, wodurch die Bandbreite effizienter genutzt wird.

               

              Was sind die Einsatzgebiete eines Content Delivery Network?

              Der Einsatz eines CDN wird häufig mit dem Aufbau von Webseiten in Verbindung gebracht, doch die Einsatzgebiete erstrecken sich noch wesentlich weiter. Je nach Anbieter stehen unterschiedliche Funktionen zur Verfügung, sei es die Bereitstellung von Bildern oder der Ausbau von Sicherheitsstrukturen.

              Unternehmen nutzen Content Delivery Networks zur schnellen Bereitstellung  von Inhalten, Streaming, E-Commerce und Verbesserung der Performance von mobilen Webseiten. Grundsätzlich steht jedoch ein Ziel im Vordergrund: Den Anforderungen des eigenen Unternehmens nachzukommen und zu erfüllen. CDN sind durchaus ein Wettbewerbsfaktor, denn wer effizienter arbeitet, erzielt auch bessere sowie messbare Ergebnisse und verbessert sukzessiv die Performance.

               

              Die Vorteile eines Content Delivery Network

              • Verringerte Ladezeiten
              • Geringe Betriebskosten
              • Caching
              • Verbesserte Bedienung
              • Reduzierte Datenmengen
              • Ausfallsicherheit
              • Verbesserte Referenzierung
              • Mehr Sicherheit

               

              Verringerte Ladezeiten

              Am Beispiel von Bildern für Webseiten werden die Stärken deutlich. Die Ladegeschwindigkeit gilt als relevanter Rankingfaktor bei Google und auch Bilder haben Einfluss darauf. Das richtige Format, eine angepasste Kodierung und der Einsatz eines CDN verbessern die Ladezeiten einer Webseite, denn Content wird schneller abgerufen und bereitgestellt.

              Das Ganze funktioniert wie folgt: Webseiten ziehen Bilder (und anderen Dateien) von einem Ursprungsserver, der meistens weit entfernt liegt und die Ladezeiten verlängert. CDN bietet hier eine gute Alternative, denn die Bilder werden von einem naheliegenden Server abgerufen. Nutzer beanspruchen die Daten von einem Server, der Bilder am schnellsten bereitstellt.

               

              Geringe Betriebskosten

              Der Einsatz eines Content Delivery Network entlastet den Original-Server, wodurch teurer Traffic vermieden und an Bandbreite gespart wird.

               

              Caching

              Bei einer Datenabfrage übermittelt das Content Delivery Network die Kopie von dem Cache-Server, der sich am nähesten vom Nutzer befindet.

               

              Verbesserte Bedienung

              Durch das Caching und die benutzernahe Bereitstellung abgerufener Daten ist ein schneller Zugriff möglich, wodurch sich auch die Bedienung verbessert. Server erkennen, welcher Datensatz für Webseiten-Besucher am relevantesten ist und lädt diese Inhalte dementsprechend bereits vor dem ersten Klick. Damit verbessert sich das Nutzererlebnis bei der Interaktion mit einer Webseite.

               

              Reduzierte Datenmenge

              Daten werden in komprimierter Form zur Verfügung gestellt. Der Versand der Daten erfolgt somit schneller und die Ladezeiten verkürzen sich.

               

              Ausfallsicherheit

              Durch die Verteilung der Belastung auf mehrere Unterserver verringert sich das Ausfallrisiko, denn die Belastung für den Hauptserver wird reduziert. Das erspart Wartungsarbeiten, für die weitere Kosten anfallen.

               

              Verbesserte Referenzierung

              Die Bereitstellung durch Content Delivery Networks erfolgt schneller, denn sie kombinieren abgefragte Daten zu Paketen.

               

              Mehr Sicherheit

              Ein häufig übersehener Vorteil ist der Sicherheitsaspekt. Ein CDN hilft dabei, den Hauptserver vor Virenattacken und sonstigen Cyber-Bedrohungen zu schützen.

               

              Das sind die Nachteile

              Ein Content Delivery Network bietet eine breite Palette an Vorteilen, doch es gibt auch Nachteile sowie Herausforderungen, die ein CDN (teilweise) an seine Grenzen bringt.

               

              Fehlende Kontrolle

              Daten auf einem Hauptserver zu verwalten hat den Vorteil der Kontrolle. Durch die Nutzung eines CDN geht dieser Vorteil jedoch verloren, denn Daten des Hauptservers werden an Replication-Server verteilt, auf dessen Prozesse die Abnehmer keinen Einfluss haben. Zwar sind die Anbieter verlässlich, aber im seltenen Fall von Störungen sind Abnehmern die Hände gebunden.

               

              Grenze bei dynamischen Inhalten

              Individuell angepasste Inhalte können nur schwer bereitgestellt werden. Ein Beispiel hierfür sind die Warenkörbe eines Online-Shops. Jeder Kunde gibt eine individuelle Bestellung auf, wodurch es für ein Content Delivery Network nicht möglich ist, die Daten in einen Cache-Server zu speichern.

              Doch auch hier gibt es bereits einen guten Lösungsansatz, nämlich sogenannte Workarounds. Die beschleunigte Datenübertragung und Bereitstellung von Routing-Pfaden sorgt dafür, dass dynamische Inhalte übertragen werden können.

               

              Welche CDN Anbieter gibt es auf dem Markt?

              Die Konkurrenz wächst und es gibt verschiedene CDN Anbieter mit ihren jeweiligen Schwerpunkten sowie Vorteilen. Um einen besseren Einblick zu gewähren, haben wir folgende fünf Anbieter miteinander verglichen:

              • Cloudflare
              • Fastly
              • Microsoft Azure
              • StackPath
              • Amazon CloudFront

               

              Cloudflare

              Es ist der wohl bekannteste Anbieter im Bereich CDN. Selbst wenn jemand sich kaum mit der Thematik auskennt, hat er meistens schon von Cloudflare gehört, was teilweise auch mit der Börsen-Performance im Jahr 2021 zu tun hat. Das Unternehmen stammt aus den USA und fokussiert die Verbesserung der Website-Performance sowie den Ausbau der Sicherheit. Cloudlfare ist zum Beispiel gegen DDoS-Attacken geschützt und verspricht zudem kürzere Ladezeiten.

              Preislich gibt es bei der Nutzung von Cloudflare drei Alternativen, nämlich einen kostenlosen Plan sowie eine Pro und Business Variante. Die Pro Variante kostet 20 Euro monatlich, die Business Version 200 Euro. Wer regelrecht auf Grundfunktionen zurückgreift, ist mit dem kostenlosen Plan gut bedient. Des Weiteren gibt es eine große Auswahl an Zusatzfunktionen und Add-Ons sowie das individuell angepasste Enterprise Content Delivery Network.

               

              Fastly

              Bei Fastly ist der Name Programm. Der Anbieter nutzt Edge-Cloud-Computing, um Daten noch schneller zu analysieren und zu verarbeiten. Zusätzlich bietet Fastly auch die Möglichkeit, Bilder zu optimieren. In Puncto Sicherheit steht der Anbieter seinen Konkurrenten in nichts nach – Fastly ist sicher vor DDos-Attacken und stellt eine Web-Application-Firewall zur Verfügung.

              Bei dem Anbieter gibt es eine kostenlose Testphase. Anschließend stehen drei Pakete zur Auswahl, nämlich Enterprise, Essential und Professional. Informationen zu den Preisen gibt es nach abgeschlossener Anmeldung auf der Webseite des Anbieters. Doch ganz wichtig: Fastly bietet individuelle Pakete an, die sich preislich an die genutzte Bandbreite und der Anzahl an File-Requests orientiert.

               

              Microsoft Azure

              Microsoft ist namentlich der erste Gigant in dieser Liste und das verspricht einiges an Leistung. Microsoft Azure ist sicher vor Angriffen jeglicher Art und die Kapazitäten der Datenverteilung sind fast unbegrenzt. Der Anbieter ist daher vor allem für größere Unternehmen geeignet. Das wird auch bei der Preisgestaltung deutlich: Zunächst erhalten registrierte Unternehmen einen 200 US-Dollar Gutschein für die Nutzung, anschließend richtet sich der Preis nach den individuellen Bedürfnissen.

               

              StackPath

              Der Fokus von StackPath liegt auf Geschwindigkeit, Sicherheit und Kontrolle. Laut Angaben des Anbieters verringert die Software die Latenz um bis zu 60 Prozent, außerdem beschleunigt StackPath die Leistung von Webseiten, Apps, Videospielen und Streams.

              Die Preise des Anbieters sind eine Ansage an die Konkurrenz: Pläne sind bereits ab 15 Euro pro Monat verfügbar. Jedoch richtet sich der Preis meistens nach den individuellen Anforderungen.

               

              Amazon CloudFront

              Amazon ist ein Imperium und seit Jahren in unterschiedlichsten Projekten außerhalb des E-Commerce involviert, auch beim Aufbau eines eigenen Content Delivery Network. Amazon CloudFront zeichnet sich durch seine Individualität und den Programmiermöglichkeiten für Entwicklerteams aus. Amazon CloudFront ist zunächst für ein Jahr kostenlos, doch die Datenübertragung ist hierbei auf 50 MB und 2 Millionen Abfragen pro Monat begrenzt. Nach dem kostenlosen Testjahr richtet sich der Preis nach den individuellen Wünschen und Anforderungen.

              Darüber hinaus gibt es noch weiter nennenswerte Anbieter, darunter das CDN des Giganten Google. Der Wettbewerb in diesem Bereich wächst, doch die Anbieter legen alle viel Wert auf Sicherheit und die Bereitstellung eines einwandfreien Services. Auf welchen Anbieter schlussendlich auch die Wahl fällt, sie alle sind sicher und bieten ihre individuellen Stärken sowie sie alle hohe Qualitätsstandards einhalten.

               

              Den richtigen CDN Anbieter finden

              Bei der Wahl des richtigen CDN Anbieters spielen mehrere Kriterien eine Rolle. In erster Linie ist der Nutzen am wichtigsten, denn die verschiedensten Anbieter sind spezialisiert und bieten für ausgewählte Bereiche vollumfängliche Lösungen. Bei Anbietern mit einem ähnlichen Leistungsspektrum zählen letztendlich auch Preis und Leistung. Die Anbieter aus unserem Vergleich sind alle sicher und bieten faire Konditionen, doch Unterschiede zeigen sich unter anderem bei der übertragenen Datenmenge und den Schwerpunkten. Am besten man vergleicht die verschiedenen CDN Anbieter und trifft die Entscheidung nach den individuellen Wünschen.

              Im europäischen Raum ist zudem das Thema Datenschutz wichtig, daher sollten Unternehmen stets einen Blick darauf haben, welche Maßnahmen der jeweilige Anbieter in diesem Bereich einleitet. Die Anbieter aus unserem Vergleich berücksichtigen den Datenschutz nach europäischen Standards, doch bei eher unbekannten Anbietern schadet ein genauer Blick auf die Art der Umsetzung nicht, um auf Nummer sicher zu gehen und teure Abmahnungen zu vermeiden.

               

              Was kostet ein CDN?

              Die Preise für ein Content Delivery Network variieren und hängen vom jeweiligen Anbieter ab. Standardtarife beginnen bei ca. 15 bis 20 Euro monatlich, Business-Tarif kosten durchaus bis an die 200 Euro pro Monat. Darüber hinaus richten sich viele Anbieter mit ihrer Preisgestaltung an den Standorten – heißt – der monatliche Tarif richtet sich nach der Region. Doch auch die übertragene Datenmenge und individuelle Bedürfnisse werden bei der Preisgestaltung berücksichtigt.

               

              Fazit

              Die Nachfrage an der Nutzung von Content Delivery Networks ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen, vor allem mit der wachsenden Bekanntheit von Anbietern wie Cloudflare. Nutzer sind einige Vorteile geboten, darunter der schnelle und unkomplizierte Zugriff auf Content, wodurch sich schlussendlich auch die Ladezeiten verkürzen und Arbeitsprozesse effizienter gestaltet werden.

              Man darf jedoch nicht den Aufwand unterschätzen, denn die Einrichtung eines Content Delivery Network mit sich bringt. Außerdem haben Unternehmen bei der Nutzung weniger Kontrolle. Es empfiehlt sich daher, die Anbieter genau unter die Lupe zu nehmen und vor allem eher unbekannte CDN Netze zu prüfen, auch was das Thema Datenschutz betrifft.

               

              FAQ

              Abschließend beantworten wir häufig gestellte Fragen zu Content Delivery Network.

              Edge-Cloud-Computing erweitert die Funktionen einer Cloud. Rechenzentren hosten Edge-Clouds und sorgen dafür, dass Daten schneller gespeichert sowie verarbeitet werden als es eigentlich mit einem Rechenzentrum möglich wäre.

              Der Cache ist ein Puffer-Speicher, der Zugriff auf ein Hintergrundmedium ermöglicht. Er dient als eine Art Zwischenspeicher, damit der erneute Zugriff auf Daten schneller erfolgt und sich somit die Ladezeiten verkürzen.

              Die Replikation beschreibt die Speicherung von denselben Daten auf verschiedenen Servern. Ein Replication Server dient als eine Art Verteiler von Daten, die über einen Hauptserver transferiert und auf Rechner weitergeleitet werden. Durch Replikation haben Nutzer die Möglichkeit, schnell auf Daten zuzugreifen.

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                Quellen

                https://www.computerweekly.com/de/definition/CDN-Content-Delivery-Network#:~:text=Eine%20Vielzahl%20von%20Unternehmen%20nutzt,f%C3%BCr%20eine%20Reihe%20weiterer%20Anwendungen.

                https://www.ionos.de/digitalguide/hosting/hosting-technik/was-ist-ein-content-delivery-network-cdn/

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