Digital Signage

FRAMR. Entwickler Lukas Aumair über Digital Signage 849 566 Linda

FRAMR. Entwickler Lukas Aumair über Digital Signage

FRAMR. ENTWICKLER LUKAS AUMAIR ÜBER DIGITAL SIGNAGE

Leitfaden für das Interview:

  1. FRAMR. Signage: Wie kam es zu der Idee?
  2. Welche Schritte waren bei der Entwicklung zu beachten?
  3. Die Nachfrage im Bereich Digital Signage
  4. Wieso setzen Unternehmen vermehrt auf digitale Werbetafeln?
  5. Empfehlungen von Lukas Aumair
  6. Welche Branchen profitieren am stärksten?
  7. Wie werden Arbeitsprozesse erleichtert?
  8. Was sind die Zukunftsaussichten?

 

Im nachfolgenden Interview beschreibt Lukas Aumair, FRAMR. Entwickler und Geschäftsführer der Megatechnik professional Multimedia GmbH, wie wichtig Digital Signage für Unternehmen in Zukunft sein wird und welche Chancen sich ergeben. Zudem erläutert er wichtige Vorteile und welche Finanzierungsmöglichkeiten es gibt. 


Lukas Aumair: Entwickler von FRAMR. und Geschäftsführer der Megatechnik professional Multimedia GmbH

 

FRAMR. Signage: Wie kam es zu der Idee?

Lukas Aumair beschreibt die Idee für FRAMR. Signage mit folgenden Worten: “Im Content Management-Team unseres Unternehmens wurde eine Lösung zur Fernverwaltung von Inhalten auf Bildschirmen in zwei Einkaufszentren gesucht. Alle Lösungen am Markt waren entweder lokal zu installieren und somit nur unter sehr unsicheren oder komplizierten Bedingungen von außen erreichbar und von der Usability her unbedienbar.”

Im Kern der Entwicklung stand also eine Lösung für fehlende Usability und Flexibilität bei bestehenden Signage-Produkten. 

 

Welche Schritte waren bei der Entwicklung von FRAMR zu beachten?

Wichtig war von Anfang an die Konzeption und Entwicklung als skalierbares Cloud-System, um vielen Kunden eine optimale Benutzererfahrung unabhängig ihres Standortes zu bieten. Zudem sollte FRAMR. ohne Software-Installation auskommen und in wenigen Sekunden einsatzbereit sein. Mitbewerber können teilweise heute noch ohne geschultem Technikerteam nicht in Betrieb gesetzt werden – bei FRAMR. ist das anders, wir fokussieren eine intuitive Anwendung. 

 

Wie steht es um die derzeitige Nachfrage im Bereich Digital Signage?

Lukas Aumair sagt dazu: „Die Nachfrage für Digital Signage nimmt stetig zu. In den vergangenen Jahren haben wir zudem die Erfahrung gemacht, dass Interessenten nicht nur an Werbetafeln interessiert sind, sondern auch zunehmend an LED-Walls, interaktiven Bildschirmen oder Displays für die Mitarbeiterkommunikation. Neben der steigenden Nachfrage an Digital Signage im Allgemeinen, ersuchen mehr Unternehmen spezielle Lösungen für verschiedene Anwendungsbereiche.“

-> Du möchtest mehr über die Einsatzmöglichkeiten von FRAMR. wissen? Hier findest du einen Überblick zu den Anwendungsbereichen. 

 

Wieso setzen immer mehr Unternehmen auf Digital Signage?

Lukas Aumair sagt hierzu: „Nun, zum einen liegt es an den Vorteilen. Modernes Markenimage, aktuelle Inhalte, Kostensenkung, verbessertes Kundenerlebnis und Energieeffizienz. Aber es liegt auch daran, dass sich die Wettbewerbslandschaft ändert. Unternehmen wollen nicht den Anschluss verlieren, wenn sich ein Konkurrent weiter digitalisiert.“

 

Die Empfehlungen von Lukas Aumair für die Umsetzung

„Grundsätzlich empfehle ich professionelle Displays mit Dauerbetrieb-Befähigung, um einen nachhaltigen und langen Betrieb zu gewährleisten. Außerdem sollten Unternehmen einen Player mit passiver Kühlung wählen, da auch hier ein nachhaltiger Betrieb gewährleistet ist. Es empfiehlt sich darüber hinaus ein möglichst geringer Einsatz von Zusatzhardware wie Übertragungsstrecken und Signalverteilung, dafür eine direkte Bespielung der Displays durch den Player – beispielsweise via HTML5-Browser oder FRAMR. Player.“

 

Welche Branchen profitieren am stärksten von Digital Signage?

„Unternehmen mit vielen Anzeigen-Standorten, da sich hier die Geschwindigkeit von Digital Signage perfekt ausspielen lässt. Die Branche ist hierbei egal. Was die Branche betrifft, sind wir sogar ziemlich breit aufgestellt: Gastronomie, Retail, Gesundheitswesen, öffentlicher Sektor, Entertainment, Tourismus uvm.“

 

Gibt es irgendwelche Funktionen, die Arbeitsprozesse erleichtern oder Kunden eines Unternehmens eine bessere Bedienbarkeit bieten?

Da gibt es gleich mehrere Funktionen. Diese sind folgende: 

  • Cloud-Dienst mit mobiler Optimierung für die Bearbeitung von Inhalten vom Smartphone von jedem Ort auf der Welt.
  • Zeitplanung von Inhalten ermöglicht die vollständige Planung des Playouts zum Erstellungszeitpunkt, damit ist keine mehrfache Bearbeitung notwendig.
  • Drag & Drop-Funktionalität für eine einfache und intuitive Bedienung.
  • Innovative Gestaltungsmöglichkeiten zur Förderung der Interaktion mit Nutzern (z. B. Gamification)
  • Monitoring-Funktionen zur Überwachung des Betriebs der Displays.

 

Wie sieht die mögliche Entwicklung im Bereich Digital Signage für die Zukunft aus?

Die Einschätzung von Lukas Aumair dazu: „Digital Signage wird wesentlich interaktiver und neue Add-Ons werten das Produkt beispielsweise durch Zusatzfunktionen auf. Außerdem wird es zukünftig möglich sein, dass Digital Signage Produkte zusätzlich auf die Umgebung reagieren und von ihrem Umfeld gesteuert werden. Unser FRAMR. Add-On “FRAMR. Eye” erkennt zum Beispiel mittels künstlicher Intelligenz Personentypen vor dem Bildschirm. So kann die Digital Signage Software anhand der Daten lokal und anonym entscheiden, ob beispielsweise ein Mann oder eine Frau vor dem Display steht und somit die Anzeige entsprechend steuern.“

Das bietet unter anderem folgende Vorteile:

  • Ideal für personalisierte Werbung
  • Daten werden nur lokal verarbeitet und nicht zum Cloud-Dienst gesendet
  • DSGVO-kompatibel

In Zukunft wird es wichtig sein, dass die Software eines Digital Signage Anbieters auf vielen verschiedenen Systemen funktionsfähig ist, sei es LG, Android, Panasonic oder einem anderen Anbieter. Dahingehend wird der Fokus auch darauf liegen, mehrere Hardware-Hersteller durch den Einsatz einer Digital Signage Software verbinden zu können. So bieten professionelle Display heutzutage integrierte HTML5-Webbrowser, in denen direkt die Software für Digital Signage bis zu einer gewissen Qualität dargestellt werden kann. Ein Vergleich zu früher: Ein Player musste am Display angeschlossen werden und spielte so die Inhalte aus.

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    Digital Signage für die Personalbeschaffung
    Digital Signage für Personalbeschaffung und Mitarbeiterbindung 1024 576 Sebastian Loos

    Digital Signage für Personalbeschaffung und Mitarbeiterbindung

    Digital Signage für Personalbeschaffung und Mitarbeiterbindung

    Zuletzt aktualisiert am: 04.03.2026

    Digital Signage für die Personalbeschaffung

    Klassische Recruiting-Methoden wie Zeitungsinserate verlieren dahingehend an Bedeutung, stattdessen nutzen Unternehmen die Vorteile von E-Recruiting und Social Media für mehr Messbarkeit und effizienten Ressourceneinsatz. Und hier zeigen sich die Stärken von Digital Signage.

     

    Personalmarketing mit entscheidendem Impact

    Kommuniziere Stellenanzeigen mit prägnanten Werbebotschaften und sprich potenzielle Bewerber gezielt an. Outdoor-Displays und Digital-out-of-Home-Lösungen bieten attraktive Einblicke in dein Unternehmen und seine Arbeitskultur. Mit den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten kannst du auch Videos und Bilder erstellen, um Karrieremöglichkeiten aufzuzeigen. 

    Ideen für die Ansprache potenzieller Bewerber:
    ✔ Benefits deines Unternehmens
    ✔ Einblicke in die Unternehmens- und Arbeitskultur
    ✔ Karrieremöglichkeiten aufzeigen
    ✔ Infos zum Bewerberprozess
    ✔ Bewertungen von Portalen oder Mitarbeitenden zeigen

    Über QR-Codes können sich Interessenten direkt über das Smartphone auf eine Stelle bewerben oder das Jobangebot abspeichern. Das erhöht auch die Anzahl an Bewerbungen, weil Interessenten direkt mit der Stellenausschreibung interagieren können. 

    Ein modernes Branding spricht junge Leute an

    Im Wettbewerb um Fachkräfte zählen neben Benefits auch ein attraktives Markenimage. Mit der steigenden Nutzung von E-Recruiting-Kanälen durch Unternehmen ergeben sich mehr Gestaltungsmöglichkeiten und daher ändert sich auch der Maßstab für ansprechende Werbung. Noch vor wenigen Jahren war ein Zeitungsinserat ausreichend, jetzt müssen Bilder oder Videos die Unternehmenswerte- und kultur vermitteln. 

    Digital Signage ist hierfür eine zielführende Lösung. Mit den 50+ Modulen unserer Software hast du freie Gestaltungsmöglichkeiten, um ansprechende Recruiting-Botschaften zu kommunizieren. 

     

    Weniger Kosten, mehr Bewerber

    Digital Signage Werbung ermöglicht mehr Reichweite als klassische Recruiting-Maßnahmen. Darüber hinaus reduziert dein Unternehmen anfallende Kosten für Plakate, Flyer oder Inserate. 

    Mit FRAMR. Signage kannst du Inhalte in Echtzeit anpassen und flexibel ändern. Der Spielraum für Testphasen ist größer und du entwickelst dahingehend ein besseres Gespür für die Wünsche deiner Zielgruppe. Im Vergleich zu Printwerbung fallen hierfür auch keine zusätzlichen Kosten an. 

    Digital Signage reduziert auch den Personalaufwand. Die Contenterstellung benötigt weniger Zeit als Flyer zu verteilen oder Rücksprachen mit Zeitungen oder Magazinen zu halten. Zwar ist die Personalbeschaffung nicht ausschließlich über Digital Signage möglich, doch eine gezielte Bewerberansprache über Displays hat Effizienzvorteile und ergänzt Maßnahmen wie Messeteilnahmen oder Printwerbung. 

     

    Werbung für Tagungen und Veranstaltungen

    Ein Tag der offenen Tür oder öffentliche Veranstaltungen gewähren interessante Einblicke in den Arbeitsalltag und die Unternehmenskultur. Nutze Digital Signage zur Bewerbung solcher Tagungen und lade Interessenten ein, um dein Unternehmen kennenzulernen. 

    Erste, unverbindliche Berührungspunkte mit deinem Unternehmen bauen Vertrauen auf und fördern den Kontaktaufbau zwischen Mitarbeitenden und potenziellen Bewerbern. Rundgänge oder Live-Präsentationen gewähren transparente Einblicke in dein Unternehmen und erhöhen die Bewerberquoten. 

    Auch dein Unternehmen gewinnt dadurch erste Eindrücke von jungen Talenten. Nicht immer sind fehlende Bewerbungen eine Herausforderung, sondern die Bewerberqualität und hohe Absprungraten im Recruiting-Prozess. Durch Gespräche gewinnen HR-Mitarbeiter erste Eindrücke, ob Bewerber zum Unternehmen passen und was sich junge Talente von einem Arbeitgeber wünschen.

    Der gegenseitige Austausch beschleunigt auch den Bewerberprozess. Verstehen sich beide Seiten gut miteinander, verkürzt sich die Entscheidungszeit von Bewerbern. Das verbessert nicht nur die Personalbeschaffung-Quoten, sondern gestaltet auch die Prozesse effizienter. 

     

    Verringere die Fluktuationsraten durch interne Stellenausschreibungen

    Die Fluktuationsrate in Deutschland liegt bei zwischen 30 und 34% (Quelle). Diese Entwicklung bewegt Unternehmen dazu, ihre Angestellten mit verschiedenen Benefits zu binden. Oftmals ist aber auch ein Stellenwechsel innerhalb des Unternehmens ein zielführender Weg zur Mitarbeiterbindung. 

    Digital Signage Displays fallen schnell ins Auge, deshalb sind sie ein zielführendes Medium für die Mitarbeiterkommunikation. Das kannst du nutzen, um interne Stellenausschreibungen zu zeigen und die Bewerberquote zu erhöhen. Fluktuationsraten werden reduziert und Kompetenzen bleiben im Team. 

     

    Der gute erste Eindruck

    Die Stärken von Digital Signage beschränken sich nicht auf Stellenausschreibungen oder dass sich mehr Talente bewerben. Displays in Warteräumen oder Büros hinterlassen auch im Bewerbungsgespräch einen guten Eindruck. Idealerweise kombiniert dein Unternehmen die Stärken von Indoor- und Outdoor-Displays, um den Markenauftritt und die Kommunikation ganzheitlich zu verbessern. Mehr Transparenz und ein attraktives Markenimage bleiben im Kopf, wodurch dein Unternehmen für Bewerber interessanter wird. 

    On Premise vs. Cloud-Hosting
    On-Premise vs. Cloud-basierte Digital Signage: Was ist besser? 994 537 Sebastian Loos

    On-Premise vs. Cloud-basierte Digital Signage: Was ist besser?

    On Premise vs. Cloud-basierte Digital Signage: Was ist besser?

    Zuletzt aktualisiert am 03.03.2026

    On Premise vs. Cloud-Hosting

    In diesem Ratgeber erfährst du, welche Lösung konkret zu deinem Unternehmen passt, welche Fallstricke es bei der Entscheidung gibt und worauf du hinsichtlich Kosten und Anforderungen achten musst.

    Keine Sorge! Es erwartet dich keine allgemeine Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen, sondern hilfreicher Input entlang der Entscheidungsphase.

     

    Das Wichtigste zusammengefasst:

    • Für viele Unternehmen sind Cloud-Lösungen keine Option, weil Compliance-Vorschriften deren Nutzung untersagen.
    • Cloud-Lösungen versprechen mehr Flexibilität und Skalierbarkeit, On-Premise-Lösungen mehr Kontrolle und Unabhängigkeit.
    • Kostenstellen On-Premise: Anschaffungskosten, internes Personal oder externe Anbieter für Wartung, Stromverbrauch, neue Hardware, eigenverantwortlicher Serverbetrieb, stabile intern vernetzte Netzwerkinfrastruktur an allen Standorten
    • Kostenstellen Cloud-Lösungen: Abo-Kosten, die von der Anzahl Displays, vom Leistungsumfang und der Datennutzung abhängig sind, Internetanschluss an allen Standorten. 
    • Cloud-Lösungen sind die bessere Variante. Die Kostenstellen für On-Premise werden langfristig teurer, weshalb es nur die richtige Wahl ist, wenn man in Hochsicherheitsumgebungen arbeitet oder Inhalte selten aktualisiert (z. B. Museen). 

     

    Entscheidende Kriterien für die Wahl zwischen Cloud und On-Premise Digital Signage

    Sicherheitsanforderungen: Sind Cloud-Lösungen überhaupt eine Option?

    Kosten, Flexibilität, Performance… all das ist unwichtig, wenn Cloud-Lösungen aufgrund von Datenschutzanforderungen überhaupt keine Option sind oder weil interne Compliance-Vorschriften die Nutzung untersagen. 

    -> Falls du mit sensiblen Daten arbeitest, solltest du genau prüfen, ob eine Cloud-Lösung rechtlich überhaupt infrage kommt. 

     

    Gibt es FRAMR. Kunden, die On-Premise aufgrund solcher Vorschriften nutzen?

    Ja! Ein Beispiel ist die österreichische Justiz. Diese verwaltet hochsensible, persönliche Daten. Deshalb war Cloud-Hosting auch keine Option. Wobei Kunden auch trotz dieser Vorgaben die Cloud nutzen, beispielsweise Krankenhäuser. 

     

    Nein, Cloud-Lösungen sind nicht unsicher!

    Ganz im Gegenteil – Cloud-Lösungen sind der bessere Weg für mehr Sicherheit, weil der Support ausgelagert ist und sich 24 Stunden um Sicherheit und Funktionalität kümmert. Zudem gibt es die Möglichkeit, Datenschutz-relevante Themen nicht in die Cloud zu schicken und trotzdem über die Player zu verarbeiten (z. B. Lokale Player API).

    -> Der Großteil unserer Kunden setzt auf Cloud-Lösungen und bisher kam es in puncto Funktionalität und Sicherheit zu keinen Einschränkungen. Das liegt vor allem daran, dass unser Team hohe Sicherheitsstandards etabliert hat und effektives Monitoring betreibt. 

    On-Premise vs. Cloud-Hosting Sicherheit

     

     

    Was ist günstiger, On-Premise oder Cloud-Lösungen? 

    On-Premise-Lösungen haben hohe Anschaffungskosten (Server, Infrastruktur), aber es fallen keine Abo-Gebühren an. Die laufenden Kosten sind dadurch nicht zwingend günstiger als bei Cloud-Lösungen, denn der Aufbau von internem Know-how und einer IT-Infrastruktur sowie Strom, Hosting und interner Support treiben die Kosten in die Höhe.  Bei On-Premise-Lösungen muss man sich zudem selbst um Ausfälle kümmern und auch externe Wartungsanbieter engagieren. Hinzu kommen Investitionen in die Modernisierung der Infrastruktur. 

    -> Bei Cloud-Lösungen ist all das von einem Support-Paket abgedeckt – und hier steigen die Kosten nur  bei Skalierung – alles in allem ist dieses Modell sehr einfach berechenbar.

    Sind Cloud-Lösungen also immer günstiger? Nein! Die meisten Unternehmen sparen mit Cloud-Computing viel Geld, aber große Unternehmen mit eigener IT-Infrastruktur und internem Know-how kommen auf viele Jahre gesehen billiger davon. Aber Achtung: Auch hier kommt es darauf an, wie gut das Unternehmen aufgestellt ist. Die Anforderungen für kosteneffektives On-Premise-Hosting können nur wenige erfüllen. 

    Gerne helfen wir dir dabei, eine Kostenrechnung/Gegenüberstellung auszuarbeiten (Kontaktiere uns).

    Unsere Erfahrungen:

    • On-Premise: Günstiger, wenn Kunden ein einmaliges Setup vornehmen und die Anwendungen dann einfach “laufen lassen”. Beispielsweise in einem Museum, das seine Führungen nur einmal jährlich anpasst und entsprechend Content benötigt. On-Premise kann auch günstiger sein, wenn Unternehmen gefördert werden und somit die Anschaffungskosten nicht selber tragen müssen.
    • Cloud-Lösungen: Wenn die genannten Szenarien für On-Premise nicht zutreffen, ist Cloud-Hosting fast immer günstiger. 

    -> Du möchtest mehr über die Kosten für Digital Signage erfahren und dir ein Rechenbeispiel ansehen? Dann hilft dir dieser Artikel.

     

    Skalierbarkeit: Wie wichtig ist Wachstum? 

    Wenn du planst, dein Digital Signage-Netzwerk schnell zu erweitern, bietet eine Cloud-Lösung deutlich mehr Flexibilität. Neue Bildschirme oder Standorte lassen sich einfach hinzufügen, ohne dass du zusätzliche Hardware kaufen musst. Bei On-Premise bist du durch deine bestehende Infrastruktur begrenzt und musst Erweiterungen genau planen.

    Wir haben folgendes erkannt: 

    Cloud-Lösungen sind für die meisten Unternehmen aufgrund von Skalierbarkeit die beste Wahl. On-Premise-Lösungen reichen hingegen beispielsweise für Museen oder Fertigungsbetriebe, die Inhalte nur selten aktualisieren müssen. Alternativ reicht On-Premise auch, wenn sich der Anwendungsbereich auf wenige Inhalte beschränkt, wodurch auch weniger Ressourcen wie Zeit oder Arbeitskraft notwendig sind (und somit der interne Aufwand so gering ist, dass sich On-Premise lohnt). 

     

    Wartungsaufwand: Die Gegenüberstellung der Alternativen

    Bei Cloud-Lösungen kümmert sich der Signage-Anbieter um Wartungen und Updates, bei On-Premise-Lösungen wird sich Inhouse darum gekümmert. Die nachfolgende Tabelle konkretisiert die Vorteile und Voraussetzungen der beiden Ansätze:

    Kriterium Cloud On-Premise
    Server notwendig?  Nein, läuft über den Anbieter. Ja, eigene Server und Speicher.
    IT-Team notwendig? Nein, Anbieter übernimmt den Support. Ja, für Wartung & Sicherheit.
    Kontrolle? Updates werden sofort durchgeführt, wenn sie notwendig sind. Dadurch kommt es zu keinen Verzögerungen.  Unternehmen entscheiden, wann sie Updates durchführen und welche Sicherheitsrichtlinien sie befolgen.
    Netzwerk-Infrastruktur? Stabile Internetverbindung notwendig.  Stabiles LAN/WLAN mit internen Sicherheitsvorkehrungen, stabile Internetverbindung an mehreren vernetzten Standorten notwendig.
    Updates & Wartung? Der Anbieter übernimmt Updates und Softwarewartung. Hardware-Lifecycles werden durch das Unternehmen überwacht. Unternehmen sind selbst für Hardware-Austausch, Serverwartung und Reparaturen verantwortlich.

    Fazit: Cloud-Lösungen sind in der Wartung effektiver, günstiger und weniger kompliziert. Du hast ein Team von Experten hinter dir, das sich um alles kümmert – Updates, Monitoring, Sicherheit, alles Up-to-date. 

     

    Wie sollte ich mich denn jetzt entscheiden? 

    Nachdem wir die ganzen Kriterien verglichen haben, hast du bestimmt die Frage im Kopf, was denn jetzt die bessere Lösung ist…Die Antwort: Es kommt auf deine individuellen Anforderungen an!

    On-Premise ist besser, wenn:

    • es Compliance-Vorschriften nicht anders zulassen ,
    • du mit sehr sensiblen Daten arbeitest (IP, personenbezogene Daten),
    • man die Software-Hoheit will,
    • es die Kosten hergeben (z. B. die Anschaffung wird gefördert UND es besteht eine funktionierende IT- und Sicherheitsstruktur),
    • man kein Risiko eingehen möchte, dass es den Cloud-Anbieter mal nicht mehr gibt.

    Cloud-Lösungen sind besser, wenn:

    • keine der genannten Gründe für On-Premise zutreffen,
    • dein Unternehmen skalieren möchte,
    • sich dein Team viel Zeit und Aufwand für Updates und Verwaltung sparen möchte,
    • keine IT-Infrastruktur und internes Know-how vorhanden ist,
    • man langfristig viel Geld sparen möchte.

    Wie entscheiden die Kunden von FRAMR?

    Die meisten unserer Kunden wählen generell Cloud-Lösungen, denn sie sind leichter skalierbar, günstiger und der interne Aufwand ist geringer. Für On-Premise entscheiden sich unsere Kunden nur, wenn es rechtliche Vorschriften bestimmen oder sie mit sensiblen Daten arbeiten. Wartung, Internetverbindung und Kontrolle waren auch Entscheidungskriterien, aber es geht im Kern immer um Sicherheit und Finanzielles. 

    Dass die meisten Kunden sich für Cloud-Computing entscheiden, überrascht uns wenig. Generell haben Unternehmen die Stärken von Cloud-Computing erkannt, wie der nachfolgende Ausschnitt von einem Edge Delta-Artikel darstellt: 

    Over 90% of companies worldwide already use cloud services—including AWS, Google, and Microsoft. The number of cloud computing users will grow significantly in the coming years. (Quelle).

     

    Nächste Schritte

    Im ersten Schritt solltest du unter Berücksichtigung der genannten Aspekte eine grundlegende Entscheidungsbasis schaffen. Unternehmen können meistens gut einschätzen, ob sie die Ressourcen für On-Premise haben oder welche Variante generell die bessere Lösung ist. 

    Im nächsten Schritt solltest du verschiedene Anbieter vergleichen, welche Lösungen sie für dein Unternehmen haben und welche Kosten damit verbunden sind. Wichtig: Bei der Entscheidung geht es um verschiedene Aspekte, die von Kosten bis hin zum Leistungsspektrum reichen  – unser Artikel “Digital Signage Anbieter: Wie finde ich den richtigen?” hilft dir bei einer fundierten Entscheidung. 

    Am wichtigsten: Die Lösungen müssen zu deinem Unternehmen passen. Deshalb solltest du nie unter objektiven Gesichtspunkten entscheiden, sondern den individuellen Bedarf ermitteln. Deshalb bieten wir eine kostenlose Testversion unserer Software an, damit Interessenten für sich entscheiden können, ob die Anwendung zu ihnen passt. Diese Testversion kannst du natürlich auch nutzen, wenn du dich später für eine On-Premise Installation entscheidest.

    Digital Signage Branchenreport 2024
    Digital Signage Branchenreport 2026 | Insights & Statistiken 994 537 Sebastian Loos

    Digital Signage Branchenreport 2026 | Insights & Statistiken

    Digital Signage Branchenreport 2026 | Insights & Statistiken

    Zuletzt aktualisiert am 03.03.2026

    Inhaltsverzeichnis:

    1. Digital Signage Marktsituation und -Entwicklung
    2. Branchenüberblick: Die Vorteile von Digital Signage (Statistiken & Fakten) 
    3. KI und andere Trends
    4. Zukunftsperspektiven bis 2030
    5. Zusammenfassung Branchenreport (Tabelle)

    Digital Signage Branchenreport 2024

    Der Markt für Digital Signage wächst und die Anwendungen sind aus vielen Branchen nicht mehr wegzudenken. Ob im Einzelhandel, in der Gastronomie oder im Gesundheitswesen – die vielfältigen Anwendungsbereiche dieser Technologie eröffnen Unternehmen neue Wege, mit ihren Zielgruppen zu kommunizieren.

    Der vorliegende Branchenbericht für 2026 liefert umfassende Einblicke in die Nutzung und den Erfolg von Digital Signage. Unser Fokus ist hierbei nicht nur die Marktentwicklung, sondern vor allem die Entwicklung einzelner Branchen und wie sich Trends zukünftig auswirken bzw. welche neuen Herausforderungen aus ihnen entstehen. Hierbei greifen wir auf aktuelle Daten zurück sowie eigene Statistiken und Umfragen aus Kundenprojekten. 

     

    Digital Signage Marktsituation und -Entwicklung

    Der globale Digital Signage-Markt zeichnet ein anhaltendes Wachstum ab, das sich bis 2030 auf jährlich 8 % beläuft. Aus Prognosen geht hervor, dass die bestehende Marktgröße von 25,52 Mrd. USD bis 2030 auf 38,20 Mrd. USD ansteigen wird. 

    Das ist ein prognostizierter Anstieg von fast 13 Mrd. USD. Zum Vergleich: Von 2018 bis 2024 belief sich der Anstieg auf gerade mal fast 4 Mrd. USD.

    Marktvolumen Digital Signage

    Ausschlaggebend für Investitionen in Digital Signage war die voranschreitende Digitalisierung. Unternehmen haben erkannt, dass sie aus Gründen der Messbarkeit, Markenimage, Reichweite und Engagement von digitalen Displays profitieren. 

    Die Multiplikatoreffekte spielen beim Wachstum aber auch eine wichtige Rolle. Aufgrund steigender Investitionen von Unternehmen forcieren Digital-Signage-Anbieter neue Erweiterungen, darunter mehr Module oder Anwendungen wie Interactive Signage und Digital Out of Home. Dadurch werden neue Märkte erschlossen und mehr Kunden erreicht – dadurch werden wiederum mehr Wettbewerber auf Digital Signage aufmerksam und investieren ebenfalls in die Technologien. Und das veranlasst weitere Unternehmen zu Investitionen, wodurch auch das Marktwachstum forciert wird.

    Wir sehen diese Entwicklung vor allem an unseren Kunden. Mehr als 200 Unternehmen nutzen FRAMR. Signage und hierbei verteilt sich die Nachfrage auf unterschiedliche Hardware-Lösungen und Anwendungsbereiche.

    Mit Blick auf die Verteilung geht auch hervor, dass ein Großteil unserer Kunden auf Indoor-Lösungen setzt. Das liegt vor allem daran, dass die Einsatzbereiche vielfältiger sind und im deutschsprachigen Raum mehr rechtliche Vorschriften für Außenwerbung greifen. Das widerspiegelt sich auch bei den Zahlen, denn der Outdoor-Signage-Nutzungsgrad unserer Kunden liegt bei ca. 14 %, global bei fast 30 %.

    Übrigens: Die Verteilung der Nutzung nach Branchen ist relativ ausgeglichen. Retail und das Gesundheitswesen dominieren, doch auch Banken und Bildungseinrichtungen sind unter unseren Kunden stark vertreten. 

     

    Branchenüberblick: Die Vorteile von Digital Signage (Statistiken & Fakten)

    Retail

    59 % der Kunden möchten mehr über ein Produkt erfahren, nachdem sie Digital Signage-Werbung gesehen haben. 

    Zurückzuführen ist das auf die visuellen Stärken von Digital Signage. Bewegliche Bilder oder Videos bleiben besser in Erinnerung als statische Bilder auf Plakaten. 

    Digital Signage verbessert die User Experience, denn Besucher und Kunden können sich aufgrund der visuellen Eigenschaften stärker mit einer Marke identifizieren.

    Eine Verbesserung der User Experience beruht aber auch darauf, dass Digital Signage ein immersives Erlebnis schafft und das Unternehmensimage modernisiert. 

    64 % nennen das steigende Engagement als den primären Vorteil für die Nutzung von Digital Signage. 

    Gefördert wird das Engagement vor allem durch interaktive Signage-Lösungen. Kunden können diese verwenden, um sich eigenständig zu navigieren, Produktinfos abzurufen und um an Gewinnspielen & Umfragen teilzunehmen. 

    Digital Signage eignet sich auch als Sales-Booster, denn laut befragten Unternehmen erhöhte sich deren durchschnittlicher Umsatz um 29,5 %.

    Sensorbasierte Technik ermöglicht die personalisierte Anpassung der Werbung an verschiedene Zielgruppen, um deren Kaufverhalten zu beeinflussen. Außerdem eröffnet die eigenständige Produktsuche weitere Möglichkeiten im Upsale-Bereich. 

    Unsere Kunden geben zudem an, dass Digital Signage die Sichtbarkeit der Werbung erhöht und die Kaufentscheidung von Kunden beeinflusst. 

    Begründet wird die erhöhte Sichtbarkeit dadurch, dass unsere Kunden ihren Absatz und auch das Engagement mit der Zielgruppe erhöhen können. Daraus können sie schließen, dass Digital Signage die Aufmerksamkeit für bestimmte Produkte erhöht und eine entscheidende Rolle bei der Kaufentscheidung spielt. 

    Digital Signage Retail-Statistiken

     

    Mitarbeiterkommunikation

    Durch Digital Signage-Videos können sich Mitarbeiter an 95 % der kommunizierten Informationen erinnern, bei Textinformationen (z. B. Mails) sind es nur 10 %.

    Videos sind ein beliebtes Medium bei der Nutzung von Digital Signage-Lösungen und daher ideal, um von diesem Vorteil zu profitieren. 

    Unternehmen können Digital-Signage-Inhalte zeitlich planen und dadurch die Effektivität ihrer internen Kommunikation erhöhen.

    Mit der Zeitplanung besteht beispielsweise die Möglichkeit, Informationen in der Kantine zu teilen, wenn sich die meisten Mitarbeiter dort befinden. Dadurch wird sichergestellt, dass Informationen so viele Personen wie möglich erreichen. 

    59 % der Mitarbeitenden geben an, dass digitale Displays ihre Produktivität erhöht haben. 

    Zeitpläne und Deadlines können über digitale Displays als Erinnerung gezeigt werden, um die Leistungsbereitschaft zu erhöhen. Produktivitätsvorteile bestehen aber auch darin, dass wichtige Informationen nicht mehr in Meetings kommuniziert werden müssen, wodurch mehr Zeit und Fokus für andere Themen bleibt. 

    84 % der Führungskräfte geben in derselben Umfrage zudem an, dass Digital Signage das Engagement im Team fördert. 

    Aufgrund der interaktiven Eigenschaften von Signage-Lösungen können Mitarbeiter ihr Feedback abgeben oder eigenständig Informationen erlangen. Doch auch in Meetings bestehen die Engagement-Vorteile, indem Teilnehmende die Inhalte über Displays abbilden und miteinander besprechen.

    Corporate Signage Statistiken

     

    Gastronomie

    74 % der Gäste sagen, dass sie durch Digital Signage einen besseren Eindruck von einem Restaurant haben. 

    Werbedisplays schaffen ein immersives Erlebnis und werten das Unternehmensimage auf. Daraus resultiert eine bessere User Experience und Restaurants bleiben besser in Erinnerung. 

    Aus derselben Statistik geht hervor, dass 59 % ein Fast-Food-Restaurant besuchen, nachdem sie ein Digital-Signage-Display gesehen haben. 

    Videos und bewegliche Bilder sind nicht nur Eyecatcher, sondern hinterlassen auch einen guten ersten Eindruck. Und das ist wichtig, um Kunden zu gewinnen. 

    Die Personalisierung von Inhalten fördert das Branding, wodurch eine stärkere Markenidentifikation der Gäste geschaffen wird.

    Unternehmen haben mit Digital Signage die Möglichkeit, ihre Medieninhalte frei anzuordnen und vielseitig wiederzugeben. Hierdurch wird ein immersives, einprägsames Markenerlebnis geschaffen, was wiederum die Identifikation durch die Zielgruppe stärkt. 

    Die Echtzeit-Anpassung von Inhalten hat bei unseren Kunden den Umsatz um durchschnittlich 17 % erhöht.

    Durch Echtzeit-Aktualisierung können Restaurants dynamische Preisanpassungen vornehmen, um Angebotsaktionen kurzfristig umzusetzen. Das wiederum lockt mehr Kunden an und erhöht den Umsatz. 

    Interactive Signage erhöht das Gäste-Engagement um 60 % und verbessert damit auch den Self-Service.

    Mit Interactive Signage können Kunden eigenständig Bestellungen aufgeben und es ergeben sich neue Möglichkeiten für Cross-Sales. 

    Digital Signage Gastronomie Statistiken

     

    Tourismus

    Digital-Signage-Werbeanzeigen erhöhen die Sichtbarkeit um 400 %. Daraus resultiert auch eine bessere Besucherlenkung im Tourismus, da mehr Personen die Wegweisungen erkennen.

    Vor allem bei Führungen ohne Begleitung oder in großen Hotels hat das Vorteile, denn Besucher sind nicht von Personal abhängig und können sich eigenständig navigieren. 

    Zu einer steigenden Brand Awareness gehört auch, dass Zielgruppen eine Marke als hochwertiger wahrnehmen, weil sie ein immersives Erlebnis schafft. 

    Vor allem in der Tourismus-Branche überzeugt Digital Signage dahingehend, denn Sehenswürdigkeiten werden stärker hervorgehoben und Hotels können Displays nutzen, um eine entspannte Atmosphäre zu schaffen.

    Ca. 75 % unserer Kunden aus der Tourismus-Branche heben den Abbau von Sprachbarrieren positiv hervor. 

    Interactive Signage-Displays ermöglichen die Wiedergabe von Informationen in verschiedenen Sprachen. Touristen können dadurch Wissenswertes abrufen oder Massagen buchen. 

    Ungefähr 75 % unserer Kunden geben auch an, dass die Kommunikation mit Besuchern erleichtert wurde. 

    Hierbei wird Digital Signage vielseitig verwendet, beispielsweise als Präsentationsdisplay oder als Werbedisplays, um bevorstehende Veranstaltungen zu kommunizieren.

    Digital Signage Tourismus Statistiken

     

    Gesundheitswesen

    75 % der Personen, die Digital Signage im Krankenhaus sahen, konnten sich an mindestens eine Nachricht oder Botschaft erinnern.

    Das hat schließlich nicht nur Vorteile für die Patientenkommunikation. Mitarbeiter erinnern sich dadurch ebenfalls besser an bevorstehende Schulungen oder wichtige Veranstaltungen.

    Durch Digital Signage verringert sich die wahrgenommene Wartezeit in Arztpraxen um bis zu 35%. 

    Hierbei können Arztpraxen das Team vorstellen, aktuelle News aus dem Gesundheitswesen kommunizieren oder Inhalte live streamen. 

    Wenn Patienten die Wartezeit kürzer wahrnehmen, verringert sich auch die Frustration und damit auch die Unzufriedenheit mit dem Gesundheitsdienstleister. 

    Vor allem lange Wartezeiten sind ein häufiger Grund für die Unzufriedenheit von Patienten – Digital Signage wirkt dem effektiv entgegen. 

    89 % der Befragten betrachten die Digitalisierung im Gesundheitswesen als etwas Gutes. 

    Digital Signage fördert das Ziel der Digitalisierung durch seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Sei es die Patienteninformation, Gesundheitsnews, Monitoring oder Werbung für bevorstehende Veranstaltungen. 

     

    Bildung

    Wie bereits erwähnt, können wir uns visuelle Inhalte besser merken als Text – dadurch erhöht sich auch der Lerneffekt bei Schülern und Studenten.

    Visuelle Inhalte müssen nicht zwingend Videos sein, denn auch Bilder oder farbliche Elemente kann das menschliche Gehirn besser verarbeiten.

    Jedes zehnte Kind im Alter von zwei bis fünf Jahren benutzt bereits ein Smartphone oder ein Handy.

    Kinder wachsen mit digitalen Technologien auf, dementsprechend sind sie den Umgang gewohnt und können Digital Signage effektiv nutzen. 

    Mit Digital Signage als Lernmedium finden sich Schüler und Studenten besser in die digitale (Arbeits-) Welt ein. 

    Wenn Kinder schon früh den Umgang mit digitalen Technologien lernen, werden sie im Berufsleben mit weniger Hürden konfrontiert. 

    Laut Lehrkräften erhöht sich die Lernmotivation von Schülern um 77 %, wenn sie digitale Medien nutzen dürfen und können.

    Hauptgründe hierfür sind die interaktiven Eigenschaften und die Möglichkeit zur Wiedergabe von visuellen Elementen.

    Digital Signage Bildung Statistiken

     

    KI und andere Trends

    Die Bedeutung von Trends für die Entwicklung der Digital Signage-Branche ist unumstritten, da einige von ihnen das Potenzial haben, den Markt zu beeinflussen. Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit heben sich hierbei als Trends hervor, da sie tiefgreifende Veränderungen in der Art und Weise bewirken, wie Unternehmen mit ihrer Zielgruppe interagieren. Diese Trends beeinflussen aber nicht nur Marketingstrategien, sondern tragen auch zur Anpassungsfähigkeit an neue gesellschaftliche und technologische Anforderungen bei. Deshalb fokussieren wir uns nachfolgend ausschließlich auf diese Trends.

     

    Künstliche Intelligenz

    Seit der Veröffentlichung von ChatGPT ist KI in aller Munde. Zwar gab es bereits zuvor schon auf KI basierende Innovationen, doch erst seit Anfang 2023 ist ein regelrechter Hype entstanden. Und auch Digital Signage blieb davon nicht unberührt.

    Ein Beispiel hierfür sind Sensoren, die auf der Grundlage von Verhaltensanalysen personalisierte Inhalte erstellen, indem sie Kaufmuster und Emotionen erkennen. Abhängig von der Zielgruppe wird der passende Content automatisch abgespielt und strategisch optimal platziert. Eine weitere Funktion ist die automatisierte Sprachausgabe über ein Text-to-Speech-Modul, das Textinhalte ausgibt – je nach Einstellung auch in mehreren Sprachen. 

    Beide Technologien sind nicht nur wegweisende Innovationen, sondern auch gezielte Werkzeuge, um die Messbarkeit zu erhöhen und barrierefreie Strukturen zu fördern.

    Alleine in den letzten 30 Monaten (September 2023 – März 2025) hat sich die Entwicklung von KI stark bemerkbar gemacht – so nutzen laut einer McKinsey & Company-Umfrage mittlerweile 88 % der Unternehmen mindestens eine KI-Funktion. 2023 waren es nur 55 % und die Jahre zuvor lagen die Werte bei zwischen 45 und 50 %. Der Anstieg von 2023 auf 2025 ist also verhältnismäßig groß. 

    Hinsichtlich des Marktvolumens wird diese rasante Entwicklung weiter voranschreiten. Das verdeutlicht vor allem der Blick auf das prognostizierte Marktvolumen: 2025 beläuft sich das Marktvolumen auf 244 Mrd. USD, 2030 sollen es schon 826.73 Mrd. USD sein. 

    Von allen technologischen Trends wird KI den wohl größten Einfluss haben und Wegweiser für neue Innovationen sein, auch im Bereich Digital Signage. Bereits jetzt gibt es Technologien zur automatischen Übersetzung von Inhalten, für mehr Barrierefreiheit oder zur Wiedergabe von Content für verschiedene Zielgruppen. Diese Ansätze werden in Zukunft weiter forciert, damit Digital Signage-Lösungen unter Berücksichtigung der KPIs und Effizienz wichtige Funktionen automatisch übernehmen und Prozesse optimieren.

     

    Barrierefreiheit

    Laut WHO haben 16 % der Weltbevölkerung eine Behinderung. Auch wenn Menschen mit Handicap immer noch nicht vollständig in das gesellschaftliche Leben eingegliedert sind, gibt es positive Entwicklungen. Darunter im technologisch-digitalen Bereich, wozu auch Digital Signage gehört. 

    Ein Beispiel hierfür ist das oben schon erwähnte Text-to-Speech-Modul. Menschen mit Sehbeeinträchtigung haben dadurch gleichermaßen Zugang zu wichtigen Informationen. Doch es müssen nicht zwingend innovative KI-Funktionen sein, denn oft reicht auch eine konfigurierbare Schriftgröße oder einstellbare Kontraste

    Untertitel oder visuelle Anzeigen unterstützen Menschen mit einer Hörbehinderung dabei, wichtige Informationen zu erlangen. Und durch das intuitive Design sowie die symbolische Darstellung von Inhalten können sich auch Menschen mit kognitiver Einschränkung problemlos über Digital Signage navigieren. 

    Man darf bei Barrierefreiheit aber nicht nur an Menschen mit Handicap denken. Denn es gibt auch die situative Barrierefreiheit, also wenn jemand beispielsweise nicht mit der Umgebung vertraut und damit auf eine verständliche Orientierung angewiesen ist. Hierbei unterstützen strategisch vorteilhaft platzierte Digital Signage-Wegweiser mit großer Schrift und gut lesbaren Inhalten. 

    Barrierefreiheit ist kein kurzlebiger Trend oder Marketing-Tool, das Unternehmen zur Imagepflege nutzen, wie es oft bei Greenwashing oder ähnlichen Praktiken zu sehen ist. Stattdessen ist sie eine ernsthaft gelebte Verantwortung. Vor allem Großkunden und Banken achten sehr genau auf die Barrierefreiheit von FRAMR. Signage, weil sie zum Reporting gegenüber dem Staat oder ihren Aktionären verpflichtet sind. In solchen Unternehmen wurden bereits feste Strukturen etabliert, um die Barrierefreiheit sicherzustellen.

     

    Nachhaltigkeit / Green Signage

    In den letzten Jahren hat sich im Bereich Digital Signage viel in puncto Nachhaltigkeit getan. Hersteller setzen vermehrt auf langlebige Hardware und ressourcensparende Prozesse. Geprägt wurde das Ganze unter dem Begriff “Green Signage”. Und hierfür gibt es viele praktische Ansätze: Moderne Technologien, wie ARM-basierte CPUs, senken den Energieverbrauch und ermöglichen lüfterlose Geräte. Auch der Einsatz von Cloud-Lösungen spart Energie im Vergleich zu On-Premise-Systemen. 

    Unternehmen (Endkunden) tragen ebenfalls Verantwortung, z. B. durch das Abschalten oder Abdunkeln von Displays. Oder durch Kauf von hochwertiger, recyclebarer Hardware, indem sie Billiganbieter aus dem Elektrofachhandel oder Ländern wie China vermeiden. Nachhaltigkeit zeigt sich zudem in der einfachen Anpassung von Inhalten und der Reparaturfähigkeit von Displays, was Ressourcen spart und die Umweltbelastung reduziert.

    Hinter Nachhaltigkeit verbirgt sich aber nicht nur ein gesellschaftlicher Wandel, dem sich Unternehmen aus Gründen des Markenimages anpassen. Denn Firmen ziehen auch wirtschaftliche Vorteile aus einer “Green Transformation” – so sparen bis zu 70 % an Energiekosten sowie auch die Kosten für Wartungsarbeiten oder die Anschaffung neuer Hardware. 

    Green Signage Rechenbeispiel

     

    Zukunftsperspektiven bis 2030

    Wachstum und Potenzial 

    In den vergangenen Jahren haben sich neue Wachstumschancen auf dem Digital Signage-Markt ergeben. Dazu gehören Cloud Computing für mehr Skalierbarkeit oder Interactive Signage für einen besseren Self-Service. Und mit Blick auf die bereits erwähnten Trends sowie die sich wandelnden Kundenbedürfnisse ist zu erwarten, dass sich bis 2030 weitere Innovationen etablieren werden. 

    Hierbei steht aber nicht nur die Technologie im Fokus, sondern vor allem die Zielgruppe. Personalisierung und ein immersives Erlebnis werden zukünftig ebenso wichtig sein wie KI-Technik und Cloud Computing. Zwar stellen Technologien die Funktionen bereit, aber für die Nutzer zählen primär ansprechende Inhalte. Deshalb sollten sich Unternehmen nicht nur mit technischen Neuerungen befassen, sondern sich auf die effektive Integration in die Marketingstrategie fokussieren.

    Durch den technologischen Fortschritt erschließen Unternehmen neue Geschäftsfelder. Mit einer digitalen Infrastruktur ist es bereits jetzt möglich, dass sich z. B. Mall-Besucher komplett eigenständig navigieren oder Produkte suchen, die im Store nicht verfügbar sind. Doch nicht nur der Retail profitiert, sondern auch andere Branchen. Unsere Case Studies zeigen, wie vielseitig Digital Signage genutzt wird und welche Vorteile verschiedene Sektoren damit haben. 

     

    Herausforderungen

    Aus neuen Möglichkeiten entstehen auch neue Herausforderungen. Je mehr Unternehmen die Stärken von Digital Signage nutzen, desto größer ist der Wettbewerb. Und damit steigen auch die Kundenerwartungen, denn digitale Infrastrukturen entwickeln sich zum neuen Standard. Jeder hat die veränderte Wahrnehmung von Innovationen schon selbst erlebt – die ersten QR-Code-Speisekarten waren noch beeindruckend, mittlerweile ist es nichts Besonderes mehr. Und dieser Effekt wird auch bei Digital Signage entstehen, wodurch sich die Anforderungen an das Marketing erhöhen.  

    Nicht alle Unternehmen nutzen Digital Signage für Werbezwecke, deshalb beruht die Wettbewerbslandschaft auf verschiedenen Aspekten. Das kann beispielsweise auch die Usability von Interactive Signage-Lösungen sein – komplexe Workflows sind nicht zwingend frustrierend, aber wenn die Signage-Lösungen deiner Konkurrenz viel leichter zu bedienen sind, dann schon. Zielgruppen ziehen immer den Vergleich zum Wettbewerb. 

    Das Beispiel zeigt auch: Digital Signage ist mehr als eine Werbeplattform. Die Anwendungen vereinen Self-Service, Usability, Marketing und technologischen Fortschritt zu einer Allrounder-Plattform, die auch Synergien zwischen sozialen und digitalen Medien herstellt. Daraus haben Unternehmen einige Vorteile, aber es wird zukünftig auch die Content-Planung erschweren, da sich Digital Signage zunehmend als Teil einer Omni-Channel-Marketing-Strategie etabliert. Aber auch, weil sich die Einsatzbereiche erweitern und sich die Ansprüche der Zielgruppen stetig ändern. Das erschwert zudem die Planung einer skalierbaren Strategie ohne Fehlinvestitionen oder kurze Testphasen. 

    Und auch der technologische Fortschritt stellt eine Herausforderung dar. Die Kosten zur Implementierung moderner Technologien sind hoch, außerdem erfordert deren Nutzung spezifisches Know-how, über das aber nicht jeder verfügt. Und viele Unternehmen haben auch Bedenken bezüglich der Sicherheit. Die nachfolgende Grafik, basierend auf einer Statista-Umfrage, widerspiegelt die größten Herausforderungen von Unternehmen im Zusammenhang mit dem technologischen Fortschritt. 

     

    Doch eine Herausforderung darf vor allem im deutschsprachigen Raum nicht unerwähnt bleiben: Die Regulierung. Digital Signage ist bereits von diversen rechtlichen Vorschriften betroffen, aber zukünftig wird es dahingehend noch weitere Veränderungen geben. Darunter im Datenschutz, weil Unternehmen beispielsweise Umfragen oder Gewinnspiele über Digital Signage organisieren. Möglicherweise gibt es in Zukunft aber auch neue Vorschriften zur Regulierung von KI-Technologie, darüber kann man aktuell aber nur spekulieren. 

    Digital Signage Herausforderungen

     

    Zusammenfassung Branchenreport (Tabelle)

    Bereich/Thema Key Insights & Statistiken
    Marktvolumen (2024-2030) – Der Digital-Signage-Markt wächst von 25,52 Mrd. USD (2024) auf 38,20 Mrd. USD (2030).

    – Das entspricht einer Wachstumsrate von 8 % pro Jahr.

    Treiber des Wachstums – Fortschreitende Digitalisierung und steigende Investitionen, insbesondere in Interactive Signage und Digital Out of Home (DOOH).

    – Nachfrage nach messbaren Lösungen für Markenimage, Reichweite und Engagement.

    Retail-Sektor 59 % der Kunden möchten mehr über Produkte erfahren, nachdem sie Digital Signage-Werbung gesehen haben.

    – Umsatzsteigerung von 29,5 % bei Unternehmen, die Digital Signage nutzen.

    Mitarbeiterkommunikation 95 % der Mitarbeiter erinnern sich besser an Informationen, die über Digital Signage kommuniziert werden.

    84 % der Führungskräfte geben an, dass Digital Signage das Team-Engagement fördert.

    Gastronomie 74 % der Gäste haben durch Digital Signage einen besseren Eindruck von einem Restaurant.

    17 % Umsatzsteigerung durch Echtzeit-Anpassung von Inhalten (dynamische Preisaktionen).

    Tourismus 400 % mehr Sichtbarkeit durch Digital-Signage-Werbung im Tourismus.

    75 % der Kunden heben den Abbau von Sprachbarrieren positiv hervor.

    Gesundheitswesen 75 % der Patienten können sich an mindestens eine Nachricht erinnern, die sie über Digital Signage im Krankenhaus gesehen haben.

    – Digital Signage reduziert die wahrgenommene Wartezeit in Arztpraxen um 10 %.

    Bildung 97 % der Schüler/Studenten bevorzugen digitale Quellen gegenüber Papier.

    87 % der Bildungseinrichtungen haben Digital Signage für verbesserte Kommunikation und Lehrpläne eingeführt.

    Trends Künstliche Intelligenz: Personalisierte Inhalte basierend auf Emotionen und Kaufverhalten; Text-to-Speech zur Verbesserung der Barrierefreiheit.

    Barrierefreiheit: Anpassbare Schriftgrößen und visuelle Inhalte. Strategisch platzierte Wegweiser.

    – Green Signage spart bis zu 70 % an Energiekosten; ARM-basierte CPUs und Cloud-Lösungen tragen zur Energieeffizienz bei.

    Zukunftsperspektiven Personalisierung und immersives Erlebnis werden in Zukunft wichtiger.

    Cloud-Computing und KI werden zu bedeutenden Faktoren für die Skalierbarkeit und Personalisierung von Digital Signage.

    Herausforderungen  – Steigende Kundenerwartungen an interaktiven und benutzerfreundlichen Lösungen.

    – Hohe Implementierungskosten und zunehmende Regulierung (z.B. Datenschutz).

    RVS-Richtlinie: Was bei LED-Walls erlaubt ist 994 537 Sebastian Loos

    RVS-Richtlinie: Was bei LED-Walls erlaubt ist

    RVS-Richtlinie: Was bei LED-Walls erlaubt ist

    Zuletzt aktualisiert am: 03.03.2026

     

    LED-Werbung im Straßenverkehr: Was die RVS-Richtlinie in Österreich erlaubt

    Im Straßenverkehr darf Werbung auffallen, aber nicht ablenken. Damit Digital-Out-of-Home-Inhalte (DOOH) sicher eingesetzt werden, definiert die österreichische RVS-Richtlinie RVS 05.06.12 klare Rahmenbedingungen für Gestaltung, Bewegung und technische Umsetzung. Wir nennen nachfolgend die wichtigsten Aspekte. 

    Hinweis: Die nachfolgenden Ausführungen stellen unsere Interpretation der allgemeinen Rechtslage mit Stand vom 03.03.2026 dar. Sie ersetzen aber keine individuelle Rechtsberatung. Mit Blick auf die nachfolgenden Ausführungen sind Nutzer selbst verantwortlich für den korrekten, rechtlich einwandfreien Einsatz von Signage-Lösungen. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

     

    Klare und einfache Botschaften

    Werbebotschaften müssen leicht verständlich sein. Texte sind kurz, prägnant und eindeutig zu formulieren. Inhalte sind unzulässig, wenn sie Verkehrszeichen, Ampeln oder Warnhinweisen imitieren oder Inhalte mit diesen verwechselt werden können. Das Ziel sind visuelle Klarheit und maximale Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.

    Werbung unseres Kunden “WIFI – Wirtschaftskammer Österreich”: Ein gutes Beispiel für eine rechtlich zulässige Umsetzung, denn die Botschaft ist prägnant, der Inhalt verständlich und die Werbung kann nicht mit einer Ampel oder einem Warnhinweis verwechselt werden.  

     

    Nicht zu viel Bewegung

    Die Richtlinie unterscheidet zwischen statischen und beweglichen Inhalten. Statische Werbung muss mindestens zehn Sekunden sichtbar bleiben. Teilweise Bewegung ist erlaubt, sofern sie sehr langsam erfolgt (max. 20 cm pro Sekunde) und einzelne Sequenzen mindestens drei, die gesamte Darstellung mindestens fünf Sekunden sichtbar sind. Schnelle Schnitte oder dauerhafte Animationen sind nicht gestattet (was die RVS nicht genau definiert – alles unter ca. drei Sekunden und dauerhafte Animationen ohne Ruhepausen sind nicht erlaubt).

     

    Zeitabhängige Darstellung

    Bei aktivem Verkehr sind nur statische oder sehr ruhige Inhalte erlaubt. Außerhalb der Verkehrszeiten, etwa nachts oder in Fußgängerzonen, dürfen auch Videos gezeigt werden. So lassen sich LED-Flächen richtlinienkonform und zeitgesteuert bespielen. Letzteres kann mit FRAMR. Signage konfiguriert werden – unsere Software ermöglicht natürlich die Wiedergabe von Inhalten nach individuellen Zeitplänen. 

     

    Verbotene Inhalte

    Bestimmte Darstellungsformen sind aus Sicherheitsgründen grundsätzlich untersagt:

    • Blinken, Flackern oder Flimmern.
    • Lange Textabschnitte*, die Aufmerksamkeit zu lange binden.
    • Überlagerte oder schwer lesbare Animationen. 

    *Eine zeitliche Vorgabe gibt es nicht. Die Inhalte müssen so gefasst sein, dass Verkehrsteilnehmer sie mit einem einzigen Blick erfassen können. Als Orientierung können Unternehmen 5 – 7 Wörter pro Seite verwenden bzw. 15 – 25 Zeichen. 

     

    FRAMR. unterstützt bei richtlinienkonformer Umsetzung

    Mit FRAMR. Signage lassen sich Inhalte nicht nur zentral steuern, sondern auch zeitlich und inhaltlich an rechtliche Rahmenbedingungen anpassen. So bleiben LED-Walls nicht nur aufmerksamkeitsstark, sondern auch gesetzeskonform und sicher im Straßenverkehr.

    Digital Signage bei der WKO
    Was ist Digital Signage? Definition, Vorteile & Beispiele 1024 576 Lukas Aumair

    Was ist Digital Signage? Definition, Vorteile & Beispiele

    WAS IST DIGITAL SIGNAGE?

    DEFINITION, VORTEILE & BEISPIELE

    Wolken

    Kurzfassung: Was ist Digital Signage Software, wie funktioniert sie und was sind die Vorteile?

    Digital Signage ist eine Lösung, um Inhalte wie Werbung, Informationen und Nachrichten anzuzeigen. Digital Signage wird über eine Cloud oder On-Premise gehostet und wird branchenübergreifend mit verschiedenen Hardware-Anwendungen wie Kundenstopper oder Schaufenster-Displays verwendet. Die Vorteile umfassen u. a. Kosteneffizienz, Zeitersparnis und eine verbesserte Benutzererfahrung.

    Digital Signage bei der WKO

     

    Definition: Was ist Digital Signage?

    Digital Signage bezeichnet den Einsatz von Hardware- und Softwarelösungen zur zentral gesteuerten Wiedergabe von Werbung, Informationen oder interaktiven Inhalten über digitale Displays. Im Gegensatz zu statischen Plakaten können Inhalte flexibel aktualisiert, zeitgesteuert und zielgruppenspezifisch ausgespielt werden. Typische Einsatzbereiche sind Point of Sale, Unternehmenskommunikation, öffentliche Einrichtungen, Gastronomie und Events.

     

    Wie funktioniert Digital Signage?

    Die Wiedergabe von Digital Signage erfordert Hardware, also ein Computergerät zur Aufbereitung von Inhalten sowie einen Speicher und ein Display zur Wiedergabe der Inhalte. Die digital-visuell vernetzten Informationen werden durch Einsatz einer Software eingespielt, aktualisiert und schließlich auf dem Bildschirm angezeigt. Durch Einsatz einer Cloud-Lösung wird der Inhalt gespeichert und jederzeit sowie ortsunabhängig abgespielt.

     

    Digital Signage als On-Premise-Lösung

    -> Aber: Digital Signage muss nicht zwingend über eine Cloud laufen. Für Unternehmen mit hohen Sicherheitsstandards sind On-Premise-Lösungen oftmals die bessere Wahl. In unserem Artikel „On-Premise vs. Cloud-basierte Digital Signage“ gehen wir genauer auf die Unterschiede ein.

     

    Was sind die Vorteile von Digital Signage?

    • Kostensenkung im Vergleich zu herkömmlichen Werbemitteln
    • Flexible Anpassung von Inhalten in Echtzeit
    • Besseres Kundenerlebnis und Self-Service durch interaktive Displays
    • Barrierefrei durch Sprachausgabe und automatische Übersetzungen
    • Verbesserte Markenwahrnehmung
    • Mehr Umsatz durch gezielte Werbung
    • Energieeffizienter Einsatz

     

    Praxisbeispiel Vorteile: Digital Signage bei unserem Kunden „PlusCity“

    In der PlusCity müssen Stores flexibel agieren – etwa bei kurzfristigen Rabattaktionen oder neuen Kampagnen, die gezielt zur Stoßzeit ausgespielt werden sollen. Hier zeigt sich, wie Digital Signage Echtzeit-Anpassungen möglich macht und gleichzeitig den Aufwand im Vergleich zu Print deutlich reduziert.

    Dank sensorbasierter Technik von FRAMR. erkennt das System automatisch, wann welche Zielgruppen aktiv sind. So werden morgens andere Inhalte angezeigt als am Nachmittag, um Zielgruppen effektiv anzusprechen. Die PlusCity selbst setzt auf zentral platzierte interaktive Displays (siehe Bild unten links), über die Besucher eigenständig nach Stores oder Produkten suchen können (besserer Self-Service).

    -> Zum Vergleich: Klassische Plakate wären hier deutlich im Nachteil, allein schon wegen der über 200 Stores im Einkaufszentrum. Druckkosten, Montage und die fehlende Flexibilität bei kurzfristigen Änderungen machen sie langfristig teurer als eine Digital-Signage-Lösung. Zudem belegt eine Statistik, dass digitale Displays bis zu 400 % öfter wahrgenommen werden als Print. Vor allem durch ihre beweglichen und interaktiven Inhalte, die das Markenbild aktiv mitgestalten.

    Unser Kunde „PlusCity“. Links ein interaktives Displays für die eigenständige Navigation. Rechts eine klassische Werbestele.

    Was sind die Nachteile von Digital Signage?
    Die Implementierung von Digital Signage beansprucht etwas Zeit. Displays müssen aufgebaut werden und dein Team verfügt möglicherweise über kein Know-How im Umgang mit der Software bzw. wie man damit Content erstellt. Auch mögliche Hürden im Bereich der rechtlichen Aspekte sind zu beachten, darunter:

    • Datenschutz
    • Lizenzrechte
    • Werbeverbote
    • Rechtliches zu Außenwerbung

    In unserem Artikel „Digital Signage: Das ist rechtlich zu beachten“ konkretisieren wir diese Aspekte. Grundsätzlich bestehen mit Digital Signage aber keine Nachteile im klassischen Sinn. Stattdessen gibt es anfängliche Hürden, die aber mit einer gezielten Einführung und Schulung keine weiteren Probleme bereiten. 

     

    Konkrete Anwendungsmöglichkeiten von Digital Signage Systemen

    Anwendungsbereiche 

    • Werbung (Indoor, Outdoor)
    • Preistafel
    • Interaktive Displays
    • Recruiting
    • Hausaushang
    • Willkommensschild
    • Infotafel
    • LED-Wall
    • Kundenstopper
    • Wegweiser

     

    Branchenbezogene Einsatzgebiete

    • Gastronomie und Hotelwesen: Speisekarten, Self-Service, Branding, Atmosphäre
    • Retail: Self-Checkout, Produktsuche, Werbung, Branding
    • Tourismus: Immersiver Content, Auslastungen kommunizieren (z. B. für Massagen), Werbung
    • Unternehmen: Mitarbeiterkommunikation, Präsentationen
    • Gesundheitswesen und Arztpraxen: Patienteninformation, Hygienevorschriften
    • Wartezimmer: Besuchermanagement, Unterhaltung, Informationen
    • Kinos und Entertainment: Werbung, immersiver Content, Besuchermanagement (z. B. beim Snackstand im Kino)
    • Öffentliche Einrichtungen: Audiowiedergaben, mehrsprachiger Content für internationale Museumbesucher, interaktive Informationsbeschaffung

    Jede Branche profitiert von Digital Signage. Nur in wenigen Fällen ziehen Unternehmen keinen Nutzen, beispielsweise wenn es keine physischen Kontaktpunkte zur Zielgruppe gibt. In unserem Artikel „Lohnt sich Digital Signage für mich?“ unterstützen wir dich bei der Entscheidungsfindung. 

     

    Beispiele: So sieht das in der Praxis aus

    Case Studies

    Du suchst nach praktischen Einblicken für die Nutzung von Digital Signage? Unsere Case Studies zeigen konkrete Lösungsansätze und Kundenprojekte.

    Bedarfsermittlung, Strategie und Anforderungen

    Unternehmen sollten sich vor allem mit den Anforderungen befassen, um Digital Signage erfolgreich zu nutzen. Und hierbei sind vor allem drei Komponenten ausschlaggebend:

    Bedarfsermittlung

    Die Bedarfsermittlung für Digital Signage berücksichtigt die Anzahl der Displays, Einsatzgebiet der Software, Personaleinsatz für die Contenterstellung, wie oft neue Inhalte benötigt werden oder inwieweit das Unternehmen skalieren möchte. Manche Unternehmen haben bereits Hardware-Lösungen und suchen nach einer passenden, anbieterunabhängigen Software. Auch solltest du berücksichtigen, ob du eine branchenspezifische Lösung benötigst. Weitere Entscheidungskriterien sind Funktionalität, Sicherheitsaspekte, unternehmerischer Nutzen, Support des Anbieters und Skalierbarkeit.

    -> Um dich auf der Suche nach dem passenden Anbieter zu unterstützen, haben wir den Artikel „Digital Signage Anbieter: Wie finde ich den richtigen?“ veröffentlicht. 

    Strategie

    Im Zuge der Bedarfsermittlung ist auch die Strategie ein wichtiger Aspekt. Manche Unternehmen nutzen Digital Signage regelrecht für Werbung, andere integrieren die Anwendungen in eine Omni-Channel-Marketingstrategie. Eine funktionierende Strategie berücksichtigt Fragen bzgl. Ressourcen, Einsatzbereiche, zeitliche Wiedergabe von Inhalten und welche Zielgruppe man erreichen möchte. 

    Anforderungen

    Um Digital Signage zielgerichtet zu nutzen, sind einige Anforderungen zu beachten. Darunter folgende:

    • Kenne deine individuelle Zielsetzung und lege KPIs zur Performance-Messung fest.
    • Plane mit einem festen Budget, um mehr Transparenz bezüglich der Kosten zu haben.
    • Kenne deine Zielgruppe, um die besten Content-Formate in Erfahrung zu bringen. Je nach Branche funktionieren bestimmte Inhalte besser als andere.
    • Macht euch im Team darüber Gedanken, welche Standorte für Digital Signage Anwendungen am besten funktionieren, um einen zielführenden Point of Sale zu bestimmen.
    • Plane mit Testphasen, bis dein Team mit den Anwendungen vertraut ist.
    • Sei mit den individuellen Anforderungen in deinem Unternehmen vertraut. Jedes Unternehmen ist anders, daher auch die Anforderungen an Zielgruppen, Standorte und Budgetplanung. 

    In unserem Artikel “7 Anforderungen für die Nutzung von Digital Signage” gehen wir genauer auf die Anforderungen ein und was für eine zielgerichtete Implementierung zu beachten ist.

     

    Rechenbeispiel: Wie steht es um die Kosten?

    Die Preise von Digital Signage hängen von der Ausstattung ab und welche Lösung für ein Unternehmen am besten geeignet ist. Aber auch vom Anbieter: Deshalb können wir bei dem nachfolgenden Rechenbeispiel nur für uns sprechen. Um dir einen ersten Überblick zu verschaffen, findest du anbei drei Beispiele für die Kosten von FRAMR. Signage:

    Projektbeispiel Kurzbeschreibung Kostenschätzung  
        Einmalig Laufend, monatlich
    Gastronomielokal 3x 43’’ Display mit FRAMR. Android-App zur Anzeige von Speisekarten und Tagesgerichte, Planung von Inhalten ca. 2.400,00 € 20,07 €
    Außenwerbung vor dem Bürogebäude 55’’ 24/7 Outdoor-Werbestele mit doppelseitigem Display und FRAMR. Player PRO inkl. Netzwerkverbindung via LTE  ca. 6.700,00 € 9,90 €

    (exkl. mobiler Datenvertrag)

    Einzelhandelskette mit 10 Standorten in Europa verteilt 30x 65’’ 24/7 Display inkl FRAMR.Player SDM zur Anzeige von Blitzrabatten, Verkaufsaktionen und Informationen zum Kundenbonusprogramm.
    Fernwartung mit FRAMR. Player-Hardware möglich.
    ca. 60.000,00 € 267,00 €

     

    Der zukünftige Impact

    Der Digital Signage-Markt wächst bis 2030 jährlich um 8 % (Quelle). Wer nicht in digitale Technologien investiert, wird es auch zukünftig im Wettbewerb schwieriger haben, denn Zielgruppen betrachten Digital Signage-Systeme als den neuen Standard. 

    Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass technisches Potenzial lange noch nicht ausgeschöpft ist. Es gibt zunehmend mehr Module, barrierefreie Funktionen (z. B. automatische Übersetzungen) und Möglichkeiten im Bereich Live-Streaming. Auch die Entwicklung von künstlicher Intelligenz spielt eine Rolle (z. B. sensorbasierte Technik zur Auswertung des Kundenverhaltens).

    -> Für Unternehmen bedeutet das: Sie können ihre Marketingprozesse messbarer gestalten, Streuverluste minimieren und Digital Signage in eine Omni-Channel-Marketing-Strategie integrieren.

    Dadurch steigt auch die Komplexität und Unternehmen stehen vor mehr Herausforderung. Vor allem die Entwicklung von KI-Funktionen verändert die Marktdynamik und Unternehmen müssen flexibler werden sowie auch den Umgang mit neuen Technologien erlernen. Fortschritt verspricht mehr Vorteile, aber dadurch verändern sich auch die Anforderungen und Voraussetzungen. Dahingehend müssen Unternehmen mehr Ressourcen einplanen und das Marktgeschehen weiterhin beobachten. 

    Du möchtest dich genauer damit befassen, was bei der Einführung und Umsetzung von Digital Signage zu beachten ist? Dann empfehlen wir unseren Artikel „Digital Signage Einführung“ – es erwartet dich ein Leitfaden zu den wichtigsten Aspekten, einschließlich Checkliste

    Digital Signage Systeme erfolgreich nutzen: 10 Tipps 994 537 Sebastian Loos

    Digital Signage Systeme erfolgreich nutzen: 10 Tipps

    Digital Signage Systeme erfolgreich nutzen: 10 Tipps

    Zuletzt aktualisiert am: 03.03.2026

    Ansprechender Content, Kostenersparnis, Flexibilität und Modernisierung – die meisten sind sich den Vorteilen von Digital Signage Anwendungen bewusst. Um diese Vorteile auszuschöpfen, sind jedoch ein paar Aspekte bei der Umsetzung zu beachten. Welche das sind, erfährst du in diesem Artikel.

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    Kurzfassung: Was ist bei der erfolgreichen Nutzung von Digital Signage zu beachten?

    Für die erfolgreiche Nutzung von Digital Signage ist es wichtig, zielgruppenorientierte Inhalte mit prägnanten Botschaften zu kombinieren, die das Branding stärken. Interaktivität und ein immersives Erlebnis erhöhen die Kundenbindung. Einfachheit in der Darstellung, regelmäßige Aktualisierungen und die Anpassung an die Umgebung sind ebenfalls entscheidend. 

     

    Die 10 Tipps im Detail

    Zielgruppenorientierte Inhalte

    Digital Signage-Inhalte sollten an die Zielgruppe angepasst sein, um Produkte effektiv zu bewerben und den Informationsfluss zu verbessern. Für die Praxis heißt das, Inhalte zu erstellen, die in puncto Sprache und Visuals den Kundenbedürfnissen angepasst sind. Aber auch, dass bestimmte Inhalte zu Stoßzeiten gezeigt und beworben werden (z. B. Happy Hour). 

     

    Branding

    Im Zusammenhang mit der zielgruppenorientierten Kommunikation spielt das Branding eine wichtige Rolle. Erstelle Inhalte in den Farben deiner Corporate Identity und nutze die vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten zur Repräsentation deiner Marke. Unser Kunde “Machsport” ist hierfür ein gutes Beispiel: Die Displays zeigen das Unternehmenslogo und alle Inhalte werden in der Corporate Identity (rote Farbe, gleiche Schriftart) dargestellt.

     

     

     

    Prägnante Botschaften

    Der Platz auf den Bildschirmen ist begrenzt. Deshalb muss der Content richtig priorisiert werden, um potenzielle Käufer anzusprechen. Fokussiere dich bei der Contenterstellung auf die wichtigsten Informationen – bei einer Produktwerbung sind das unter anderem der Preis und die Bilder. Generell sollten Botschaften prägnant kommuniziert werden, am besten mit einer augenergreifenden Headline, Kerninformationen und ansprechenden Visuals.

     

    Du musst dich aber nicht immer auf das Wesentliche beschränken. Digital Signage ermöglicht es, mehrere Inhalte hintereinander abzuspielen. Der erste Slider zeigt beispielsweise die Kerneigenschaften eines Produktes (Slogan, Preis, Bild) und die nachfolgenden Slides kommunizieren weitere Informationen. Dadurch kombinierst du Elemente eines Eyecatchers mit einer transparenten Zielgruppenkommunikation.

     

    Testphasen und Optimierung

    Digital Signage-Inhalte kannst du in Echtzeit anpassen. Das ermöglicht dir Testphasen bei Werbung und Kommunikation. Mit analogen Werbemitteln ist das nicht so einfach, denn jede neue Werbung muss gedruckt werden. Der Ressourceneinsatz ist zu hoch und die Verbesserungsschleifen beanspruchen viel Zeit. Mit Digital Signage ist es hingegen möglich, verschiedene Varianten einer Werbung auszuprobieren und innerhalb weniger Minuten zu optimieren. 

     

    Aktualität und Spontanität

    Die Echtzeit-Anpassung hat noch einen weiteren Vorteil: Es ist möglich, schnell auf Veränderungen zu reagieren. Gibt die Marketingabteilung eine Rabattaktion frei, kann diese innerhalb weniger Minuten über Digital Signage kommuniziert werden. Unternehmen können das auch für Impulskäufe nutzen, indem sie zu Stoßzeiten auf knappe Bestände oder die neuesten Produkte hinweisen.

     

    Keep it simple

    Zwar hast du mit Digital Signage diverse Gestaltungsmöglichkeiten, aber diese musst du nicht voll ausschöpfen. Es geht schließlich darum, Ressourcen zu sparen, das Markenimage zu stärken und Produkte zu bewerben. Das gelingt deinem Unternehmen auch mit einfachen Bild- und Textelementen. Investitionen in teure Videoproduktionen sind nicht notwendig. 

     

    Interaktivität

    Über Interactive Signage-Anwendungen navigieren sich Besucher eigenständig in Einkaufszentren oder buchen freie Plätze für eine Massage im Hotel. Dadurch verbessert sich die User Experience, zugleich reduziert dein Unternehmen den Personalaufwand und wertet das Markenimage auf. 

     

     

    Immersives Erlebnis

    Eine immersive Erfahrung beschreibt den Umstand, dass jemand in eine Aktivität oder Umgebung so eingetaucht ist, dass er die reale Welt um sich vergisst. Und genau diesen Effekt erzeugt auch Digital Signage, indem es die Aufmerksamkeit der Betrachter fesselt. Dafür sorgen dynamische, interaktive Inhalte mit hochauflösenden Bildschirmen und lebendigen Farben.

    Für die Praxis heißt das: Interaktive Displays platzieren, dynamische Inhalte wie Videos und Animationen verwenden, den richtigen Standort wählen und Inhalte regelmäßig aktualisieren. 

     

    Vielseitigkeit 

    Mit den 40+ Modulen von FRAMR. und den unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten hast du freie Wahl bei der Erstellung hochwertiger Inhalte. Wie bereits erwähnt, sollten Designs nicht zu komplex oder aufdringlich sein, dennoch profitiert dein Unternehmen von der Vielfalt. Dahingehend ergeben sich auch parallele Einsatzbereiche – ein Unternehmen, das Digital Signage für die Werbung nutzen möchte, kann die Anwendungen auch für die Mitarbeiterkommunikation verwenden. 

     

    Anpassung an die Umgebung

    Ein gutes Beispiel für die Anpassung von Digital Signage an die Umgebung ist die Integration in ein Einkaufszentrum. Interaktive Bildschirme können strategisch in Bereichen mit vielen Besuchern platziert werden. Diese Bildschirme können dynamische Karten des Einkaufszentrums anzeigen und auch aktuelle Angebote oder Veranstaltungen hervorheben.

     

    Digital Signage Pluscity

    Anforderungen für Digital Signage

    Du möchtest mehr über die Anforderungen für die erfolgreiche Nutzung von Digital Signage Systemen erfahren? Dann haben wir den richtigen Artikel für dich.

    NDI für Digital Signage
    NDI als neuer Industriestandard für Video-Streaming 994 537 Sebastian Loos

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    Zuletzt aktualisiert am 03.03.2026

    NDI für Digital Signage

    In diesem Artikel:

    1. Was ist NDI?
    2. Die Anforderungen an NDI
    3. Das sind die Vorteile
    4. Einsatzbereiche im Überblick
    5. Fazit

     

    Was ist NDI?

    NDI steht für „Network Device Interface“ und ist ein offener Standard für IP-basierte Video- und Audionetzwerke. NDI wurde von NewTek entwickelt und ermöglicht die Übertragung von hochwertigen Medieninhalten über Standard-IP-Netzwerke. 

     

    Die Anforderungen an NDI

    Gigabit-Netzwerk mit Multicast-Unterstützung 

    NDI erfordert ein Netzwerk mit hoher Bandbreite, um die großen Datenmengen zu bewältigen. Ein Gigabit-Netzwerk ist hierfür ideal. Die Unterstützung von Multicast ist ebenfalls eine Option, denn das ermöglicht die effiziente Übertragung von Videoströmen an mehrere Empfänger gleichzeitig. Das reduziert die Netzwerklast, da der Stream nur einmal über das Netzwerk gesendet wird.

     

    FRAMR. Player mit aktivierter NDI-Lizenz (ab Generation 3) 

    Unsere FRAMR. Player integrieren eine spezielle Lösung zur Dekodierung und Anzeigen von NDI-Videostreams. Um diese Streams zu empfangen und anzuzeigen, muss auf dem FRAMR. Player eine Lizenz aktiviert sein – kontaktiere hierfür gerne unser Sales-Team

     

    Kamera bzw. Signalquelle mit NDI-Unterstützung 

    Es ist eine kompatible Quelle erforderlich, die das NDI-Protokoll unterstützt. Dies kann eine Kamera oder ein anderes Gerät sein, das Videosignale in NDI konvertiert. Die Kompatibilität mit NDI ermöglicht es, das Videosignal über das Netzwerk mit minimaler Latenz und ohne signifikanten Qualitätsverlust zu übertragen. Kompatible Geräte dafür gibt es beispielsweise von Panasonic, Sony, Newtek, Kiloview und Birddog.

     

    Das sind die Vorteile

    Geringe Latenz

    Einer der Hauptvorteile des FRAMR. Players mit NDI ist die geringe Latenz. Das bedeutet, die Zeit, die vom Senden des Signals bis zur Darstellung des fertigen Bildes am Anzeigegerät vergeht, ist im NDI-Protokoll sehr kurz. Dies ist besonders entscheidend in Umgebungen, in denen jede Millisekunde zählt, wie z. B. bei Live-Übertragungen und Echtzeit-Interaktionen.

     

    Nutzung bestehender Datennetzwerke

    Ein weiterer signifikanter Vorteil ist die Möglichkeit, bestehende Datennetzwerke zu nutzen. Es besteht für die Echtzeitübertragung  keine Notwendigkeit mehr, eigene Netzwerkstrecken oder teure Glasfaserstrecken zwischen Sender und Empfänger zu ziehen. Dies ermöglicht die mühelose Integration des FRAMR. Players in vorhandene Infrastrukturen und spart erhebliche Kosten bei der Einrichtung.

     

    Flexibilität bei der Videoquelle

    Dank NDI kann der FRAMR. Player Videoinhalte über IP-Netzwerke übertragen. Dies ermöglicht eine einfache Integration verschiedener Videoquellen, ohne dass zusätzliche Hardware erforderlich ist. IP-Netzwerke sind sicher, da sie starke Verschlüsselungsmethoden verwenden. 

     

    Einfache Konfiguration

    Die Integration von NDI erleichtert die Konfiguration von Videoquellen erheblich. Komplizierte physische Verbindungen gehören der Vergangenheit an, da alles über das Netzwerk abgewickelt wird.

     

    Echtzeitübertragung

    NDI unterstützt die Echtzeitübertragung von Video und Audio, sodass der FRAMR. Player hochwertige Inhalte in Echtzeit anzeigen kann. Ein entscheidender Vorteil für Live-Umgebungen.

     

    Erweiterungsmöglichkeiten

    Der offene NDI-Standard ermöglicht es dem FRAMR. Player, mit einer Vielzahl anderer NDI-kompatibler Geräte und Softwareprodukte zu interagieren. Das ermöglicht die Erweiterung des Systems und die Integration mit anderen Produktionswerkzeugen.

     

    Kosteneffizienz

    Durch NDI ist teure Hardware zur Signalübertragung nicht erforderlich. Dadurch bietet es eine kosteneffiziente Lösung für die Integration von Videoquellen in den FRAMR. Player.

     

    Einsatzbereiche im Überblick

    Live-Veranstaltungen und Konzerte

    Bei Live-Events erleichtert der FRAMR. Player mit NDI die Koordination und Übertragung von Inhalten in Echtzeit – sei es innerhalb eines Gebäudes oder an verschiedenen Standorten. Während der Pause oder außerhalb der Veranstaltungszeit können automatisiert andere Inhalte wie der Veranstaltungskalender und andere Besucherinformationen gezeigt werden.

     

    Bildung

    Die Übertragung von Lehrinhalten in weiteren Räumlichkeiten oder die Anzeige vor und in mehreren Klassenzimmern wird durch den FRAMR. Player vereinfacht.

     

    Unternehmenskommunikation

    Ideal für die Übertragung von Präsentationen, Schulungen und Videokonferenzen über das Netzwerk im gesamten Gebäude. Auch die standortunabhängige Übertragung von Pressekonferenzen ist möglich, wenn der Hauptort zu klein für die Besucher ist. 

     

    Medizinische Anwendungen

    Im Bereich der Telemedizin und Schulungen im medizinischen Bereich ermöglicht der FRAMR. Player mit NDI eine verbesserte und effiziente Übertragung von Live-Inhalten und Schulungsmaterialien. Ein Beispiel hierfür ist Live-TV in Patientenwarteräume zum Zeitvertreib. Bei Patientenaufruf zeigt das Display automatisch einen Überblendung mit der Wartenummer oder dem Namen über dem TV-Stream.

     

    Sportübertragungen

    Erleben Sie eine verbesserte Zuschauererfahrung in Stadien. Inhalte können z.B. in der Kantine eines Stadions mit Speisekarten, Werbung oder Ticker kombiniert werden, um ein umfassendes und interaktives Erlebnis zu schaffen. Hierbei besteht auch die Möglichkeit, Spielstände oder eigene Sponsoren zusätzlich zum Livesignal anzuzeigen. 

     

    Fazit

    Der FRAMR. Player mit NDI-Technologie ermöglicht eine flexible, einfache und kosteneffiziente Übertragung von Video und Audio. Seine Vielseitigkeit in verschiedenen Einsatzgebieten macht ihn zu einem unverzichtbaren Bestandteil in der modernen Medienlandschaft. Mit der Möglichkeit, hochwertige Inhalte in Echtzeit zu übertragen und nahtlos in bestehende Netzwerke zu integrieren, markiert der FRAMR. Player mit NDI einen bedeutenden Fortschritt in der Welt der digitalen Medien und Signage.

    Anforderungen an Digital Signage
    7 wichtige Anforderungen für die Nutzung von Digital Signage 1024 576 Sebastian Loos

    7 wichtige Anforderungen für die Nutzung von Digital Signage

    7 WICHTIGE ANFORDERUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON DIGITAL SIGNAGE

    In diesem Artikel nennen wir die sieben wichtigsten Anforderungen für die Nutzung von Digital Signage Anwendungen.

    Zuletzt aktualisiert 03.03.2026

    Digital Signage verspricht diverse Vorteile, aber ohne Strategie erreicht dein Unternehmen seine Marketingziele trotzdem nicht. Digital Signage Lösungen sind nämlich regelrecht Bestandteil einer umfassenden Planung, die auch Fragen bezüglich der Inhalte oder Standorte berücksichtigt. Nachfolgend präsentieren wir deshalb die sieben wichtigsten Anforderungen für die erfolgreiche Nutzung von Digital Signage.

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    Anforderungen Digital Signage

    Die Anforderungen an Digital Signage im Überblick

    Auf die richtige Zielsetzung kommt es an

    Befasse dich zunächst mit der Zielsetzung und leite erst dann die nachfolgenden Schritte ein. Beziehe auch, falls möglich, KPIs zur Erfolgsmessung mit ein, beispielsweise die Verkaufszahlen oder wie viele Leute an einem Gewinnspiel teilnehmen.

    Folgende Fragen helfen dir dabei, Ziele richtig zu definieren:

    • Was möchte dein Unternehmen erreichen?
    • Fokus: Mehr Verkäufe oder Markenbekanntheit?
    • Wie wichtig ist eine verbesserte User Experience?
    • Gibt es Schwierigkeiten bei der internen Kommunikation, die mit Digital Signage behoben werden müssen?

    Bei der Content-Planung kommt es insbesondere auf deine Zielgruppe an. Die vielen Gestaltungsmöglichkeiten von Digital Signage bieten deinem Unternehmen zwar Vorteile bei der Contenterstellung, aber du musst schließlich (potentielle) Kunden überzeugen und nicht blind mit (Werbe-) Botschaften bespielen. Viele Unternehmen verlieren sich schnell in den abwechslungsreichen Design-Optionen, dabei sind die einfachsten Lösungen manchmal die besten. Reize also nicht deine Möglichkeiten aus, denn es wird im schlimmsten Fall als störend wahrgenommen. Lieber schlicht, aber den Wünschen deiner Zielgruppe entsprechend.

     

    Budgetplanung

    Bei FRAMR. stehen dir zwei Abonnements zur Auswahl. Außerdem kannst du aus unterschiedlichen Hardware-Lösungen und Add-Ons wählen. Eine grundlegende Budgetplanung unter Berücksichtigung der Zielsetzung schafft Transparenz bzgl. der Kosten. 

    -> Du benötigst Hilfe bei der Display-Wahl? Dieser Artikel hilft dir dabei!

    Hierbei geht es nicht nur um die Anschaffung von Digital Signage, sondern auch um Personalkosten für die Contenterstellung. Digital Signage bietet dir zwar Kostenvorteile im Vergleich zu klassischen Werbemethoden, aber die Anwendungen sind dennoch kein Selbstläufer. Dein Team muss sich erst mit den Funktionen befassen, Testläufe durchführen und verschiedene Formate ausprobieren. Hieraus entsteht ein finanzieller Mehraufwand – deshalb planst du dein Budget lieber etwas großzügiger. 

    Eine Frage wird uns besonders oft gestellt: Wie steht es um die Kosten? Nun, so pauschal kann man das nicht beantworten, aber in unserem Artikel „Was kostet Digital Signage?“ gehen wir auf diese Frage so genau wie möglich darauf ein und nennen ein Beispielangebot. 

     

    Contenterstellung

    Wie bereits erwähnt, bietet Digital Signage deinem Unternehmen abwechslungsreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Im Fokus steht aber deine Zielgruppe. Es kommt vor allem darauf an, solche Content-Ideen umzusetzen, die förderlich für dein Unternehmen sind. Bei einer Werbekampagne steht schließlich nicht die Komplexität eines Designs im Vordergrund, sondern wie gut man seine Zielgruppe damit erreicht. Videos funktionieren generell sehr gut, aber FRAMR. Signage bietet dir noch andere Module für eine zielgerichtete Ansprache. Beispielsweise Bildergalerien, Countdowns und Text-to-Speech.

    Unser Tipp: Sei kreativ! Bei der Suche nach den richtigen Digital Signage-Inhalten geht es um Versuch und Irrtum. Berücksichtige das Branding und die Wünsche deiner Zielgruppe – und probiere dann mehrere Varianten aus, um zu sehen, ob Inhalte funktionieren oder nicht. Dank der Monitoring-Funktionen von Digital Signage kannst du KPIs auswerten, um herauszufinden, was deiner Zielgruppe gefällt.

     

    Standortwahl

    Auch der Standort ist ausschlaggebend für die Nutzung von Digital Signage. Nur so stellen Unternehmen sicher, dass sie die Anwendungen für die Mitarbeiterkommunikation oder Werbung richtig verwenden. Die Bildschirme sollten nicht zu hoch platziert sein, aber auch nicht zu unscheinbar. Wiederum sollten Sie auch nicht den Weg blockieren. 

    Idealerweise sind Digital Signage Anwendungen gut sichtbar, aber nicht störend oder zu auffällig. Die nachfolgenden Bilder zu unseren Kundenprojekten schärfen dein Gespür für den richtigen Standort:

    Digital Signage in der Pluscity

    Digital Signage Herzlich Willkommen

    -> Du möchtest mehr zur Standortwahl erfahren und was strategisch zu beachten ist? Dann empfehlen wir dir unseren Artikel zur Standortwahl von Digital Signage.

    Es kommt auch auf deine Branche an. In einem kleinen Store sind Digital Signage Anwendungen sowohl im Schaufenster als auch hinter dem Tresen gut platziert. In einer Mall ist es hingegen praktischer, Infoterminals neben dem Eingang aufzustellen, um eine gute Navigation zu gewährleisten. 

     

    Zeitlicher Rahmen

    FRAMR. Signage ist zwar schnell einsatzbereit, aber du musst die Anwendungen erst kennenlernen. Bis du mit allen Funktionen vertraut bist, vergehen durchaus ein paar Wochen. Das bekannte Sprichwort “Gut Ding will Weile haben” passt hier gut – nimm dir ausreichend Zeit, um die Funktionen kennenzulernen. 

    Wie bereits erwähnt, musst du auch den Personaleinsatz berücksichtigen. Dein Team ist mit den Anwendungen nicht vertraut und benötigt eine Einarbeitungsphase. Marketers kennen die individuellen Softwareanforderungen noch nicht und abteilungsübergreifend ist darauf hinzuweisen, dass der Informationsaustausch künftig über Digital Signage erfolgt. Solche Prozesse beanspruchen Zeit. 

     

    Kenne die individuellen Anforderungen

    Jedes Unternehmen ist anders und somit auch die Anforderungen. Das bezieht sich nicht nur auf die Zielgruppe, sondern auch auf den Standort, den Ressourceneinsatz und die Anwendungsmöglichkeiten. Zwar gelten die bisher genannten Anforderungen für alle Unternehmen gleichermaßen, aber noch wichtiger sind die individuellen Voraussetzungen und auch mögliche Hürden.

    Beispiel: Digital Signage Displays befinden sich idealerweise auf Augenhöhe und an Hotspots (z. B. Eingänge). Dadurch fallen sie schnell auf und deine Zielgruppe ist besser auf die Inhalte konzentriert. Jedoch ist es nicht allen Unternehmen möglich, Displays am Eingang zu platzieren. In diesem Fall ist es schwierig, die Anforderungen zu erfüllen und es müssen Alternativen her. Welche das sind, hängt von deinem Unternehmen ab – entweder schaffst du Platz oder stellst die Displays woanders auf. 

     

    Digital Signage Warnhinweis Cyber Security

     

    Sei dir aller Vorteile bewusst

    Digitale Signage ist ein Allrounder und bietet dir Vorteile in puncto Effizienz, Verbesserung der Kommunikation und beim Ausbau organisatorischer Strukturen. Diese Vielseitigkeit solltest du für dein Unternehmen nutzen.

    Beispiel: Du planst, Werbekampagnen mit Digital Signage zu erstellen. Die Ziele sind klar definiert, nämlich ein besseres Auftreten, mehr Reichweite und höhere Verkaufszahlen. Nach zwei Jahren möchtest du den Einsatzbereich von Digital Signage aber erweitern und die Anwendungen als Präsentationsmedium für Inhouse-Schulungen verwenden. Digital Signage kannst du problemlos skalieren, indem du verschiedene Anwendungsbereiche erschließt und gleichzeitig Marketing, Kommunikation und Navigation verbesserst. 

    Lege dich erstmal auf ein Ziel fest und mache dich mit Digital Signage Anwendungen vertraut. Anschließend kannst du die Einsatzbereiche erweitern und die Kommunikationsstrukturen in deinem Unternehmen ganzheitlich verbessern. 

     

    Fazit

    Die Anforderungen an Digital Signage berücksichtigen insbesondere die Budgetplanung, aber auch die Standortwahl und den Personaleinsatz. Befasse dich vorab mit den Anforderungen, um deine Ziele mit Digital Signage zu erreichen – gewähre deinem Team einen zeitlichen Puffer, damit sich jeder mit den Funktionen befasst und die Anwendungen kennenlernt. 

     

    Content Repurposing: Digital Signage-Inhalte ohne Aufwand 994 537 Sebastian Loos

    Content Repurposing: Digital Signage-Inhalte ohne Aufwand

    Content Repurposing: Digital Signage-Inhalte ohne Aufwand

    Zuletzt aktualisiert am: 03.03.2026

    In diesem Artikel:

    1. Was ist Content Repurposing?
    2. Vorteile mit Blick auf Digital Signage 
    3. Strategien für erfolgreiches Content Repurposing
    4. So findest du passenden Content
    5. Ein konkretes Beispiel für die Umsetzung
    6. Fazit

     

    Was ist Content Repurposing?

    Content Repurposing bedeutet, dass bestehende Inhalte für verschiedene Formate angepasst werden, um sie wiederzuverwenden. So ist es beispielsweise möglich, einen Blogartikel in gekürzter Form als Social-Media-Beitrag zu veröffentlichen oder die Inhalte visuell über Digital Signage zu zeigen.

    Das Ziel des Content Repurposing besteht darin, Reichweiten auszubauen, Zielgruppen auf verschiedenen Kanälen zu erreichen und das zeitliche Investment pro Veröffentlichung eines Content-Pieces zu minimieren. Unternehmen erhöhen dadurch die Sichtbarkeit bei einem geringeren Ressourceneinsatz. 

     

    Vorteile mit Blick auf Digital Signage

    Mit dem Content Repurposing ergeben sich auch Vorteile für Digital Signage-Anwendungen. Unternehmen können bestehende Inhalte direkt über Displays zeigen und somit einen weiteren Kommunikations- und Werbekanal erschließen. Sei es für News, Produktneuheiten, Gewinnspiele oder Kundenbewertungen. 

    Inhalte generieren mehr Reichweite, denn Signage Displays fallen direkt ins Auge. Dadurch erreicht Werbung mehr Personen und das begünstigt wiederum den erwirtschafteten Umsatz. Vor allem dann, wenn die Zielgruppe nicht online nach Angeboten oder Sonderaktionen recherchiert, sondern sich lieber vor Ort informiert. 

    Mit Blick auf Digital Signage verbessert Content Repurposing auch die User Experience. Handbücher oder andere Tutorials sind über Interactive Signage direkt zugänglich, um wichtige Produktinformationen zu erlangen. Dadurch treffen Zielgruppen informierte Entscheidungen und es werden Streuverluste vermieden, weil potentielle Kunden nicht auf der Website von Konkurrenten recherchieren. 

    Durch das Recycling digitaler Inhalte können Unternehmen den Ressourceneinsatz pro Kanal sukzessive reduzieren. Einen News-Blogartikel zu erstellen dauert bis zu zwei Stunden, hingegen sind die Inhalte in nur wenigen Minuten auf Social Media angepasst und auch bereit, über Digital Signage veröffentlicht zu werden. Jeder zusätzliche Kanal erfordert also weniger Arbeitsaufwand, zugleich erhöhen sich die Reichweiten. 

     

    Strategien für erfolgreiches Content Repurposing

    Berücksichtige verschiedene Kanäle

    Schon bei der Erstellung von Inhalten solltest du verschiedene Kanäle berücksichtigen, um das Content Repurposing erfolgreich umzusetzen. Berücksichtige z. B. beim Verfassen eines News-Artikels, wie man die Inhalte am besten in Kurzform für Digital Signage aufbereitet. Beachte hierbei auch, welche FRAMR-Module du verwenden möchtest, um den Content visuell entsprechend darauf anzupassen. 

     

    Erstelle Evergreen Content

    Evergreen Content sind digitale Inhalte, die keinen Zeitbezug haben und dauerhaft relevant bleiben. Im Zusammenhang mit Digital Signage gestaltet sich das etwas schwieriger, denn die meisten Unternehmen nutzen die Anwendungen für aktuelle Werbung oder Infos. Du kannst aber Vorlagen erstellen und diese jederzeit inhaltlich ergänzen, beispielsweise verschiedene Design-Templates für News und Produktwerbung.

    Content Repurposing Inhalte zum recyclen

     

    Verlagere den Fokus 

    Die Erstellung von hochwertigem Content beansprucht laut eigener Erfahrungen zwischen drei und sieben Stunden pro Woche. Mit Content Repurposing besteht aufgrund der Zeitersparnis jedoch die Möglichkeit, den Fokus auf andere Bereiche des Marketings zu verlagern, beispielsweise die Promotion und den Verkauf. Die Erstellung hochwertiger Inhalte entwickelt sich zwar nicht zu einem Selbstläufer, aber es ist leichter, verschiedene Kanäle zu bespielen und sich auf die Wünsche der Zielgruppe zu konzentrieren. 

     

    So findest du passenden Content

    Analyse von Zielgruppe und Medium

    Der Maßstab für Content Marketing ist, inwiefern Zielgruppen davon profitieren. Daher ist es beispielsweise nicht zielführend, einen 500-Wörter-Blogartikel als Push-Benachrichtigung über Digital Signage zu zeigen. Der Text ist für einen vorbeigehenden Besucher zu lang und passt auch nicht zu Digital Signage als ein eher visuelles Medium.

    Alternativ kannst du den Text kürzen und mit Bildern ansprechend kommunizieren. Oder die Inhalte eines Blogartikels auch als Video darstellen. Generell solltest du beachten, dass Digital Signage ein visuelles Medium ist und deine Zielgruppe oft nur wenige Sekunden auf die Bildschirme schaut. Ausnahmen sind beispielsweise Displays im Wartezimmer von Arztpraxen. 

     

    Performance auswerten

    Die Performance deiner Social-Media-Beiträge oder Blogartikel ist durchaus ein Indikator dafür, dass der Content auch im Digital-Signage-Format gut ankommt. Bewirbt dein Unternehmen beispielsweise neue Produkte und erstellt dafür verschiedene Social-Media-Beiträge, solltest du über Digital Signage die Posts mit den meisten Likes veröffentlichen. Neben Gefällt-mir-Angaben zählt auch das Engagement als relevanter Faktor.

     

    Inhalte aufteilen

    Durch Content Repurposing hast du die Möglichkeit, ein Content-Piece in mehrere zu verarbeiten. Beispiel hierfür ist eine Valentinstagsaktion, bei der verschiedene Arkaden-Stores über einen Social-Media-Post beworben werden. Diesen Beitrag kannst du aufteilen und für jeden Store unabhängige Posts erstellen sowie diese anschließend über Digital Signage zeigen. 

     

    Berücksichtige verschiedene Stile

    Wie bereits erwähnt, hängt der Erfolg deiner Marketingmaßnahmen von der Zielgruppenkommunikation ab. Nutze das für dich und präsentiere Inhalte in verschiedenen Formaten. Wir empfehlen eine Kombination aus Videos, Bildern, Texten, Audio und Infografiken. Anschließend erkennt dein Team, welche Formate am besten funktionieren. 

     

    Nutze User generated Content

    User generated Content sind solche Inhalte, die Nutzer erstellt haben. Dazu gehören Kundenbewertungen und Testimonials. Dein Team kann diese Inhalte für Digital Signage verwenden und dabei auch das Vertrauen zur Zielgruppe stärken oder festigen. 

     

    Ein konkretes Beispiel für die Umsetzung

    Angenommen, dein Unternehmen hat eine erfolgreiche Werbekampagne durchgeführt, die auf einem Video basiert. Dieses Video hat auf Social Media für viel Aufmerksamkeit gesorgt, zahlreiche Shares und Likes erhalten und die Markenbekanntheit deutlich gesteigert. Um diesen Erfolg weiter auszubauen und das Video einem breiteren Publikum zu präsentieren, entscheidet sich dein Unternehmen für Content Repurposing.

    Das ursprüngliche Video wird nun für Digital Signage in Einkaufszentren angepasst. Da Displays oft ohne Ton betrieben werden, fügt dein Team dem Video Untertitel hinzu, um sicherzustellen, dass die Botschaft auch ohne Audio klar vermittelt wird. Zudem wird das Video so gekürzt und bearbeitet, dass die Kernbotschaft und der Call-to-Action innerhalb der kürzeren Aufmerksamkeitsspanne effektiv kommuniziert werden.

    Um die Wirkung der Kampagne zu maximieren, kannst du einen QR-Code in das Video integrieren. Dieser ermöglicht es der Zielgruppe, weitere Informationen zum beworbenen Produkt zu erhalten oder spezielle Angebote zu entdecken. Durch diese interaktive Komponente wird nicht nur die Neugier und das Engagement der Zielgruppe gefördert, sondern es werden auch wertvolle Daten über die Effektivität der Werbung gesammelt.

    Durch das Content Repurposing wird die Werbekampagne erweitert und eine direkte, interaktive Verbindung zu potentiellen Kunden hergestellt. Gleichzeitig stärkt es die Marke durch Präsenz über mehrere Kanäle und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Werbebotschaft bei einer vielfältigen Zielgruppe Anklang findet.

     

    Fazit

    Content Repurposing ist eine super Möglichkeit, um die Zielgruppenkommunikation zu verbessern. Unternehmen generieren zusätzliche Reichweite, zugleich erreichen sie mehr Personen und stellen wichtige Produktinformationen bereit. Der Ressourceneinsatz pro Kanal wird reduziert und es ergeben sich neue Optionen, mehr Umsatz zu erwirtschaften.