FRAMR. Digital Signage

Live-Streaming Signage
Digital Signage: Module für die Live-Übertragung 994 537 Sebastian Loos

Digital Signage: Module für die Live-Übertragung

Digital Signage: Module für die Live-Übertragung

Zuletzt aktualisiert am: 03.03.2026

FRAMR. Signage präsentiert dir einige Module für die Live-Übertragung von Videos und anderem Content. Dein Team spart dadurch Zeit und Kunden bzw. Besucher tauchen in ein immersives Erlebnis ein. Die perfekte Kombination aus zielgruppenorientiertem Marketing und effektiven Ressourceneinsatz. 

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Inhaltsverzeichnis:

  1. Die Live-Streaming-Module im Überblick + Beispiele
  2. Das sind die Vorteile
  3. Content-Ideen
  4. Fazit

 

Kurzfassung: Was sind die Vorteile der Live-Streaming-Module und welche Content-Ideen können Unternehmen umsetzen? 

Die Integration von Modulen für die Live-Übertragung ermöglicht Zeitersparnis und mehr Flexibilität bei der Content-Wiedergabe. Unternehmen generieren mehr Sales und bewerben Produkte oder Veranstaltungen effektiv. Zu den Modulen gehören Live-Videos, Aktienkurse, Audiostreams und die Wetteranzeige.
Nachfolgend gehen wir genauer auf die Module und deren Vorteile ein. Zudem nennen wir mögliche Einsatzgebiete der Live-Übertragungen.

 

Die FRAMR. Live-Streaming-Module im Überblick

Live-Video und Live-Videostream 

Unser Video-Connector ermöglicht es, ein HDMI- oder USB-Signal, das von einer Quelle wie einem Satelliten-Receiver, einer USB-Webcam oder einer professionellen Videoregie stammt, direkt auf deinem Player darzustellen. Live-Videos lassen sich nahtlos mit anderen Modulen kombinieren, um eine maßgeschneiderte Anzeige zu kreieren. Zudem bietet die Module RTSP- & NDI-Livestream, sowie das Add-On FRAMR. Streaming-Server die Möglichkeit, Live-Videoeinspielungen aus dem Netzwerk auf deine Player zu übertragen. 

Live-Videos sind besonders in Branchen nützlich, die eine schnelle Informationsvermittlung erfordern. Darunter der Finanzsektor, die Tourismusbranche und der Eventbereich. 

 

Audiostream

Nutze Web-Radiosender aus aller Welt für die Raumbeschallung. Eine perfekte Ergänzung zu Live-Videos oder RSS-Feeds. Das Modul kannst du für Hintergrundmusik nutzen, um eine bessere Atmosphäre zu schaffen, oder für die Durchsage wichtiger Informationen. 

 

Text-zu-Sprache-Modul

Mit dem Text-zu-Sprache-Modul können Unternehmen Live-Informationen vermitteln, beispielsweise Durchsagen wie die aktuelle Uhrzeit. Aber auch Besucherinformationen, wenn ein Geschäft schließt oder um den Spielstand einer Sportveranstaltung zu kommunizieren. 

 

Wetter

In Kombination mit Live-Videos ermöglichen Reisebüros ein immersives Erlebnis für Besucher. Die Wetteranzeige ist wie eine visuelle Informationsquelle für Kunden, die zeitnah eine Reise buchen und sich über das Wetter in der kommenden Zeit in der Zieldestination informieren möchten. 

 

RSS-Feed

Das Modul, um externe Nachrichten wiederzugeben. Beispielsweise in Form von Verkehrsinfos oder Updates zu Sicherheitshinweisen. Bars können auch Ergebnisse von Fußballspielen anzeigen. 

 

Kryptowährung und Aktienkurse

Banken, Geschäftszentren, Bildungseinrichtungen und Hotels können aktuelle Aktien- und Kryptokurse anzeigen, um ein professionelles Image zu vermitteln. Die Kurse aktualisieren sich in Echtzeit und werden direkt auf den Bildschirmen angezeigt. 

 

YouTube-Live-Video

Module

Hier geht es zur Übersicht unserer verschiedenen Module.

Live-Streaming Signage

 

Live-Übertragungen-Module: Das sind die Vorteile

Mehr Flexibilität und Zeitersparnis

Wie bereits erwähnt, spart dein Unternehmen zeitliche Ressourcen durch Live-Streaming, denn es sind keine Inhalte zu erstellen. Dadurch sind Unternehmen auch flexibler, denn sie können bereits bestehende Inhalte verwerten und mit anderen Modulen kombinieren. 

Beispiel: Über das Audiostream-Modul können Unternehmen Live-Musik von Radiosendern empfangen. Die Alternative dazu sind eigene Playlists, deren Erstellung aber mehr Zeit beansprucht. Mit Live-Streaming besteht auch mehr Flexibilität, denn über RSS-Feeds wird Musik von verschiedenen Sendern empfangen. 

 

Besseres Kundenerlebnis und Markenimage

Live-Videos und -Musik schaffen eine angenehme Atmosphäre, wodurch sich das Kundenerlebnis verbessert. Generell bietet Digital Signage eine gute Möglichkeit, um eine bessere Atmosphäre zu schaffen, denn Displays modernisieren Unternehmen. Daraus resultiert auch eine stärkere Marke mit Wiedererkennungswert. 

 

Präsentation 

Vor allem Reisebüros profitieren von Live-Videos, denn Besucher gewinnen Eindrücke von ihren Urlaubszielen. Videos hinterlassen nun mal einen besseren Eindruck als Bilder im Katalog. Live-Übertragungen sind aber auch hilfreich, um beispielsweise die Veröffentlichung eines neuen Produktes oder den Baufortschritt via Überwachungskameras mitzuverfolgen. 

 

Eindrücke und Impressionen 

Eine Statistik zeigt, dass 72 % der Kunden eine Weiterempfehlung aussprechen, wenn Unternehmen einen guten ersten Eindruck vermitteln (Quelle). Und Digital Signage spielt hier eine wichtige Rolle, denn Displays am Eingang oder Empfang unterstreichen Professionalität und ein modernes Markenimage. 

Content-Ideen für die Live-Streaming-Module

  • Musik mittels Radiosender
  • Nachrichten-Ticker
  • Wetter-Updates
  • Live-Sportergebnisse
  • Atmosphärische Themenwelten (z. B. Weihnachtsmusik an Weihnachten)
  • Live-Streaming von Urlaubsorten 
  • Finanzmarkt-Updates
  • Verkehrs- und Sicherheitswarnungen 
  • Baufortschritt bei Immobilien
  • Podcasts / Bildungsinhalte über RSS-Feeds 
  • Blitzrabatte als Reaktion auf aktuelle Ereignisse

-> Weitere Impulse findest du in unserem Artikel zu verschiedenen Content-Ideen für Digital Signage.

 

Fazit

Mit den Live-Streaming-Modulen rundet dein Unternehmen die Stärken von Digital Signage perfekt ab. Sie sind eine gute Ergänzung zu anderen Modulen und finden Einsatzgebiete für verschiedene Branchen. Durch die Konfiguration mit RSS-Feeds und Live-Streaming-Anwendungen sparen Teams viel Zeit für die Contenterstellung. 

Was bedeutet Monitoring? Definition, Vorteile & Datenschutz 994 537 Linda

Was bedeutet Monitoring? Definition, Vorteile & Datenschutz

WAS BEDEUTET MONITORING? DEFINITION, VORTEILE & DATENSCHUTZ

Monitoring gewinnt bei der Überwachung von Unternehmensprozessen zunehmend an Relevanz. Alle Infos zu den Vorteilen, Zielen, Arten und Datenschutz.

Zuletzt aktualisiert am: 03.03.2026

In diesem Artikel:

  1. Was bedeutet Monitoring?
  2. Wie funktioniert Monitoring? + Beispiel
  3. Die verschiedenen Arten im Überblick
  4. Die Vor- und Nachteile von Monitoring
  5. Datenschutz und Wartungsvertrag: Was gibt es rechtlich zu beachten?

 

Kurzfassung: Was ist Monitoring?

  • Monitoring beschreibt Überwachungsprozesse zur Messung und Auswertung von Daten. Hierbei gibt es verschiedene Arten des Monitorings.
  • Die Ziele des Monitorings reichen von Dokumentation und Gewährleistung von Sicherheit bis hin zur Prozessoptimierung (z. B. im Marketing).
  • Um mögliche Missverständnisse im Bereich Datenschutz zu vermeiden, empfehlen wir Unternehmen eine individuelle Rechtsberatung und Wartungsverträge mit Endkunden.

 


 

Definition: Was bedeutet Monitoring?

Der Begriff “Monitoring” bedeutet auf Deutsch übersetzt “Überwachung” und beschreibt alle Prozesse zur Messung und Auswertung bestimmter Daten unter Einsatz technischer Hilfsmittel. Die kontrollierten Vorgänge sind je nach Branche und Einsatzgebiet verschieden.

Was sind die Ziele des Monitorings?

Ziel des Monitorings ist die kontinuierliche Erfassung und Beobachtung unternehmerischer Vorgänge, um Sicherheit, Qualität und Effizienz sicherzustellen; im Unterschied zu Reporting (retrospektive Aufbereitung) und Controlling (aktive Steuerung) liefert Monitoring primär operative Echtzeitdaten.

Monitoring Beispiele

  • Gesundheitsmonitoring (Blutdruck, Herzfrequenz)
  • Finanzmonitoring (Kontrolle von Umsatz und Ausgaben)
  • Social Media Monitoring (Engagement-Raten, Aktivitäten der Zielgruppen)
  • Besuchermonitoring (Aktivitäten anwesender Personen und Sicherheit)
  • Verkehrsmonitoring (Unfälle und Verkehrsdichte)

 

Wie funktioniert Monitoring?

Grundvoraussetzung des Monitorings ist die Verbindung zwischen Software und der Netzwerkinfrastruktur (z. B. Hardware), um ausgewählte Prozesse zu messen. In den meisten Fällen bieten Softwarelösungen eine integrierte Monitoring-Funktion an, um den aktuellen Status oder KPIs zu prüfen. Beispiel hierfür sind Marketing-Tools, welche die Performance analysieren oder IT-Anwendungen mit integrierter Netzwerküberwachung.

Praxistipp: Basis für effektives Monitoring bildet ein strukturiertes Datenmanagement. Das heißt, Datensätze verstehen, Daten richtig strukturieren und eine Speicherumgebung einrichten. In unserem Artikel „Was ist Datenmanagement?“ konkretisieren wir diesen Ansatz.

 

Monitoring am Beispiel Digital Signage

Die Datenerfassung für Digital Signage erfolgt über zwei Wege: Sensoren zur Messung der Zielgruppenaktivitäten und Monitoring-Tools (z. B. Software). Über beide Wege werden Daten an einen Server oder einer Cloud weitergeleitet und gespeichert. Anschließend werden Daten über z. B. Reports festgehalten und ausgewertet. 

Praktisches Beispiel: So löst FRAMR. das Monitoring

Die FRAMR. Player unserer Kunden kommunizieren direkt mit der Cloud und übermitteln z. B. den Status (Temperatur, Auslastung, Speicher). Hierbei stellen wir die Effizienz sicher, indem wir den Datenfluss optimieren und nur relevante Daten erheben sowie speichern. Denn zu viele Daten erschweren Analysen und erhöhen die Kosten für die Speicherung.

Unser Kunde „Internorm“ ist hierfür ein passendes Beispiel: Das Unternehmen nutzt 70 – 80 SIM-Player mit ca. 50 GB Datenvolumen. Beim Überschreiten dieser Datenmenge geht nichts verloren, aber die Kosten steigen und das Unternehmen müsste mehr irrelevante Daten verarbeiten. 

-> Take-away: Monitoring zielt auch darauf ab, die Effizienz zu steigern, indem Daten nach Relevanz sortiert und Kosten gering gehalten werden. 

 

Die Arten des Monitorings

Die Monitoring-Prozesse laufen nicht immer gleich ab, es gibt nämlich unterschiedliche Arten des Monitorings. Nachfolgend nennen wir die drei gängigsten Methoden. 

 

Application Performance Monitoring

Ziel des Application Performance Monitoring ist die Überprüfung der Funktionalität von Anwendungen und Programmen, um das Benutzererlebnis zu verbessern. Die verwendeten Monitoring-Tools unterstützen dabei, Fehler zu entdecken und wichtige Informationen über die Datenübertragungsgeschwindigkeit oder Antwortzeiten eines Servers zu erlangen. Beispiel für das Application Performance Monitoring ist die Überwachung einer Software, um Fehler auf Code-Ebene zu identifizieren. Die Analyse findet also auf technischer/funktionaler Ebene statt. 

 

Business Transaction Monitoring

Beim Business Transaction Monitoring steht, wie der Name verrät, die Überwachung von Geschäftstransaktionen im Vordergrund. Ziel ist die Optimierung von Prozessen, welche direkt mit einer Geschäftstransaktion zusammenhängen. Der Fokus ist wie beim APM auch die User Experience, aber mehr auf den Business Impact (Transaktionen, Conversions) gerichtet als auf den technischen Aspekt. 

Beispiele für einen Online-Shop:
1. Relevante Transaktionen identifizieren (z. B. Checkout-Prozess)
2. KPIs ermitteln (z. B. Abbruchquote geringer als 5%)
3. Monitoring-Tools auswählen (z. B. Google Analytics)
4. Datenerfassung über Google Analytics-Dashboard
5. Datenanalyse zur Problemermittlung
6. Benachrichtigung an das Webhosting-Team bei Überschreitung der Schwellwerte
7. Monatlicher Performance-Report und Maßnahmen umsetzen (z. B. Responsive Design anpassen)

 

System Monitoring

Ziel des System Monitors ist die Leistungsüberprüfung von z. B. Hardware oder Betriebssystemen. Im ersten Schritt werden Maßstäbe vordefiniert, beispielsweise die Leistung eines Netzwerks oder die verfügbare Menge an Arbeitsspeicher. Unter Berücksichtigung dieser Vorgaben erfolgt schließlich die Datenerfassung und -auswertung. Ein Beispiel hierfür ist die Überwachung eines Unternehmensnetzwerkes, um sicherzustellen, dass die Netzwerkbandbreite nicht überlastet ist und die Ressourcen effektiv genutzt werden. Der Fokus des System Monitorings ist also rein technisch. 

 

Monitoring-Prozesse definieren

Für maximale Effektivität empfehlen wir, Prozesse wie das Monitoring als Use Cases zu definieren. Wie das funktioniert, erfährst du in unserem Artikel „Use Cases: Definition und Beispiele“.

Was sind die Vorteile von Monitoring?

Die Vorteile vom Monitoring bestehen darin, die Qualität und Sicherheit der überwachten Prozesse sicherzustellen. Des Weiteren ermöglicht das Monitoring eine schnelle Reaktion auf Ausfälle und Aktualisierungs- sowie Wartungsarbeiten. Auch im Bereich Marketing profitieren Unternehmen, denn relevante KPIs sind leichter auszuwerten.

Die Vorteile von Monitoring im Überblick:

  • Sicherheit gewährleisten
  • Marketing KPIs auswerten
  • Verbesserungspotential erkennen
  • Updates durchführen
  • Schnell auf Ausfälle reagieren
  • Bereitstellung von wichtigen Funktionen
  • Prävention von Gefahren und Störungen

 

Sicherheit gewährleisten

Mit einer gezielten Überwachung werden Gefahren effektiv abgewehrt und mögliche Bedrohungen frühzeitig erkannt. Das Monitoring verhindert somit die Störung unternehmensinterner Abläufe und gewährleistet reibungslose Abläufe.

 

Marketing KPIs auswerten

Digitalisierung verspricht mehr Messbarkeit. Unternehmen bekommen Insights zu KPIs wie Conversion-Raten, Verweildauer auf der Website, Engagement-Raten und Klickzahlen. 

 

Verbesserungspotential erkennen

Unternehmen haben durch Monitoring die Möglichkeit, interne Prozesse zu optimieren. Darunter die Fehlererkennung und -behebung, den effizienten Budgeteinsatz durch Ermittlung von KPIs oder die Dokumentation aufgrund der transparenten Datenerhebung. 

 

Updates durchführen

Updates gewährleisten eine bessere Performance und dass Sicherheitsstandards eingehalten werden. Durch Monitoring erkennen Unternehmen den Handlungsbedarf bezüglich Updates und können diese rechtzeitig durchführen. 

 

Schnell auf Ausfälle reagieren

Ausfälle sind bei Software nicht auszuschließen. Die gezielte Überwachung schafft schnelle Reaktionsmöglichkeiten und die zuständigen Akteure bringen die Systeme wieder zum Laufen.

 

Bereitstellung wichtiger Funktionen

Dieser Vorteil betrifft die Fernwartung über einen Software-Drittanbieter. Bei der Durchführung von Updates erfolgt eine unkomplizierte Erweiterung über eine zentrale Stelle. Updates müssen also nicht eigenständig oder von einem internen Team durchgeführt werden, das übernimmt ein IT-Dienstleister.

 

Prävention von Gefahren und Störungen

Probleme oder Ressourcenengpässe sollten nicht erst behoben werden, wenn sie präsent sind. Idealerweise erkennen Unternehmen frühzeitig Probleme und reagieren direkt – und genau hier setzt das Monitoring an und verspricht die notwendige Transparenz. 

 

Das sind die (möglichen) Nachteile

Metric Overload

Es ist ein schmaler Grat zwischen „Wir messen wichtige KPIs“ und „Wir verlieren uns in unnötigen Analysen“. Der Metric Overload tritt ein, wenn Unternehmen zu viele Prozesse messen und sich damit die Entscheidungsprozesse verlangsamen und zeitliche Ressourcen verschwendet werden. Daher ist es wichtig, klare Ziel-KPIs zu definieren und diese zu priorisieren. 

 

Limitierte Aussagekraft bei fehlendem Know-how

Das Monitoring liefert Rohdaten, die ohne Auswertung kaum hilfreich sind. Heißt: Ohne Know-how im Team verliert sich dein Unternehmen in Analysen ohne Outcome. Die Lösung dazu sind entweder externe Dienstleister oder der Aufbau von Know-how. Beides erfordert Zeit und Geld. Auch wenn sich das Investment mittelfristig lohnt, können es viele Unternehmen nicht stemmen. 

Unsere Erfahrungen: Ein gutes Anforderungsmanagement stellt sicher, dass keine Nachteile bestehen. Stelle dir ein Team mit (externen) Experten zusammen und wäge vorab den Kosten-Nutzen-Faktor ab – dadurch bestehen keine Nachteile.

 

Datenschutz

Das Monitoring ist keine Grauzone, sofern man rücksichtsvoll mit sensiblen Daten umgeht. Doch das ist genau der Punkt: Um mögliche Datenschutzverletzungen zu vermeiden, müssen Unternehmen die DSGVO beachten und Wartungsverträge schließen (dazu unten mehr!). 

 

Datenschutz beim Monitoring: Das ist die Rechtslage (Stand: 15.12.2025)

Die Rechtslage rund um Monitoring wird durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) geregelt, sofern dabei personenbezogene Daten verarbeitet werden. Dazu gehören unter anderem IP-Adressen, Nutzeraktivitäten, Logfiles oder Daten zur Analyse des Nutzerverhaltens.

Hierbei greifen folgende Artikel der DSGVO:

  • Art. 6 DSGVO (Rechtmäßigkeit der Verarbeitung): Die Datenverarbeitung muss auf einer gültigen Rechtsgrundlage basieren. Häufig ist dies eine Einwilligung, ein berechtigtes Interesse oder die Erfüllung eines Vertrags.

  • Art. 32 DSGVO (Sicherheit der Verarbeitung): Es sind geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zu treffen, um ein angemessenes Schutzniveau der Daten zu gewährleisten.

  • Art. 5 DSGVO (Grundsätze der Verarbeitung): Daten müssen zweckgebunden, transparent und sicher verarbeitet werden.

Solange ausschließlich technische Daten ohne Personenbezug erfasst werden (z. B. Systemstatus, Performance-Metriken), greift die DSGVO nicht. Wird jedoch Monitoring eingesetzt, das personenbezogene Daten erhebt oder verarbeitet, müssen diese rechtlichen Vorgaben beachtet werden.

Wie kann man hier Klarheit schaffen?
Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen empfehlen wir immer eine individuelle Rechtsberatung, denn jedes Unternehmen hat verschiedene Anforderungen. Die zweite Möglichkeit ist ein Wartungsvertrag mit Endkunden. Ein solcher ist hilfreich, da er klar definiert, welche Daten erhoben werden, wie diese geschützt werden und welche Verantwortlichkeiten zwischen Dienstleister und Kunde bestehen. 

 

Was muss ein Wartungsvertrag beinhalten?

Ein rechtssicherer Wartungsvertrag lässt im Idealfall keinen Spielraum für wage Interpretationen und beantwortet die wichtigsten Fragen zu einer Kooperation zwischen Unternehmen.

Das sind die wichtigsten Bestandteile eines Wartungsvertrags im Überblick*:

  • Wartungsgegenstand
  • Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
  • Vertragslaufzeit
  • Kündigung + Fristen
  • Leistungsumfang
  • Mängelhaftung und Gewährleistung
  • Instandhaltungen
  • Salvatorische Klausel

Die Bausteine eines rechtssicheren Vertrags sind immer individuell zu klären und festzulegen. Für die Erstellung eines solchen Vertrags gibt es diverse Vorlagen, doch am effektivsten ist die Rücksprache mit einem Anwalt. Verstöße gegen die DSGVO kosten viel Geld und nur eine umfangreiche Rechtsberatung sorgt für Klarheit.

*Rechtlicher Hinweis: Alle Angaben in diesem Artikel dienen nur der allgemeinen Information. Sie stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar und können und sollen eine solche nicht ersetzen.

 

Abschließender Tipp: Nutze Backup-Software

Der Einsatz von Software bringt immer gewisse Risiken mit sich, auch wenn Entwicklungsteams hohe Standards berücksichtigen und qualifizierte Software-Tester das Ergebnis überprüfen. Deshalb empfehlen wir, beim Einsatz von Monitoring-Software ein regelmäßiges Backup durchzuführen.

Bei Backup Software handelt es sich um ein zusätzliches Speichermedium, das eine Sicherheitskopie der existierenden Daten vornimmt. Insbesondere im Monitoring kann die Sicherung relevanter Daten ein entscheidender Faktor sein, denn manche Auswertungen (z. B. KPIs) sind für die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens wichtig.

Digital Signage: Das ist rechtlich zu beachten | DSGVO & Lizenzen 994 537 Sebastian Loos

Digital Signage: Das ist rechtlich zu beachten | DSGVO & Lizenzen

Die Rechtslage zu Digital Signage-Anwendungen

Artikel zuletzt aktualisiert am: 03.03.2026

Inhaltsverzeichnis:

  1. Datenschutz
  2. Lizenzrechte
  3. Vorschriften zu Außenwerbung 
  4. Werbeverbote, Transparenz und Barrierefreiheit 

 

Mit Blick auf die Digitalisierung sind einige rechtliche Aspekte zu beachten. Auch bei der Nutzung von Digital Signage. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf drei relevante Rechtsgebiete. Nämlich Datenschutz, Lizenzrecht und gesetzliche Bestimmungen zu Außenwerbung. 

So viel vorweg, Digital Signage kannst du problemlos nutzen. Die Anwendungen befinden sich in keiner Grauzone und unterliegen kaum Einschränkungen. Es gibt aber dennoch ein paar wenige Fallstricke, die wir genauer beleuchten. 

Disclaimer: Die nachfolgenden Ausführungen wiedergeben die allgemeine Rechtslage mit Stand vom 03.03.2026. Sie ersetzen aber keine individuelle Rechtsberatung. Mit Blick auf die nachfolgenden Ausführungen sind Nutzer selbst verantwortlich für den korrekten, rechtlich einwandfreien Einsatz von Signage-Lösungen. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Das gilt es datenschutzrechtlich zu beachten

Die DSGVO greift immer, wenn Daten von Dritten verarbeitet werden. Im Zusammenhang mit Digital Signage kommen hierbei drei Szenarien in Frage.

 

Szenario 1: Datenspeicherung über Bewegungssensoren

Jegliche Erhebung oder Verarbeitung personenbezogener Daten, etwa durch Sensoren, Tracking oder interaktive Gewinnspiele, fällt unter die DSGVO. Betreiber müssen Anonymisierung, Einwilligungen und sichere Datenverarbeitung nachweisen können.

 

Szenario 2: Datenspeicherung über interaktive Nutzung

Viele Unternehmen verwenden Digital Signage für Gewinnspiele und Umfragen. Bei diesen Anwendungsszenarien werden personenbezogene Daten gespeichert, wodurch die DSGVO greift.

Um interactive Signage-Anwendungen rechtssicher zu nutzen, muss ein Hinweis zur Datenspeicherung angebracht werden sowie eine Verlinkung zur Datenschutzerklärung der Website
Über diesen Hinweis ist auch die Zustimmung der Personen einzuholen. Entweder über die Info, dass eine Teilnahme die Zustimmung begründet, oder über ein zu setzendes Häkchen. 

 

Szenario 3: Datenspeicherung über Drittanbieter

Viele Digital Signage-Anbieter nutzen Cloud-Computing. Bei der Datenverarbeitung von Kunden/Besuchern müssen Unternehmen die Zustimmung einholen, aber sie haben auch die Pflicht zu prüfen, ob Cloud-Anbieter die Datenschutzbestimmungen einhalten (§11 BDSG). Bei seriösen Anbietern gibt es dahingehend keine Schwierigkeiten. 

 

Cybersecurity-Pflichten

Ab August 2025 müssen Displays mit WLAN, Bluetooth oder anderen Funkmodulen strengere EU-Sicherheitsstandards (RED-Richtlinie) erfüllen. Hersteller und Betreiber sind verpflichtet, Manipulationsschutz, Netzwerksicherheit und Datenschutz technisch sicherzustellen.

 

Lizenzrechtliche Aspekte

Der primäre Nutzen von Digital Signage besteht darin, Inhalte zu erstellen und zu zeigen. Und für die Contenterstellung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die meisten Digital Signage-Anbieter stellen zwar ihr eigenes CMS zur Verfügung, aber das reicht meistens nicht aus. Das CMS stellt nämlich primär die Kompatibilität mit Inhalten sicher, eignet sich aber weniger für den Erstellungsprozess. Deshalb greifen Unternehmen zu SaaS-Anwendungen wie Canva.

Hierbei sind lizenzrechtliche Vorschriften zu beachten. Je nach Abo-Modell, ist die kommerzielle Nutzung von Inhalten erlaubt oder untersagt. Das ist aber immer im Einzelfall zu prüfen. Anbieter stellen hierfür Informationen auf ihrer Website bereit. 

 

Außenwerbung

Digital Signage für den Outdoor-Bereich erfordert unter Umständen eine Genehmigung durch die zuständige Behörde. Hier greifen länderspezifische Vorschriften, die den Einzelfall klären. Grundsätzlich darf Außenwerbung nicht die Verkehrssicherheit beeinträchtigen, den Blick auf Grunflächen erschweren oder als störend wahrgenommen werden. Weitere Anforderungen bestimmt das jeweilige Land.

In Deutschland gibt es auch Ausnahmen. Werbung, die direkt vor einem Geschäft und nur vorübergehend angebracht wird, ist genehmigungsfrei. Dazu gehören unter anderem digitale Kundenstopper. Auch größere Stelen sind meistens genehmigungsfrei, denn sie beanspruchen nicht mehr als 0,5 bis 1 Quadratmeter der Gesamtfläche. Für die meisten Outdoor-Signage-Anwendungen sind daher keine Genehmigungen erforderlich. Von der Pflicht sind überwiegend Out-of-Home-Lösungen betroffen, die an einem geschäftsfremden Standort platziert werden. 

 

Energieverbrauch und Betriebszeiten

Im Zuge der Energiekrise wurden in einigen europäischen Ländern zeitweise Einschränkungen für beleuchtete Werbeanlagen eingeführt. Diese Maßnahmen waren jedoch befristet und gelten heute nicht mehr allgemein für Digital-Out-of-Home-Anwendungen. Für Digital Signage gelten daher in erster Linie lokale Bau- und Werbevorschriften. In Österreich werden Außenwerbeanlagen überwiegend über Landesbauordnungen und kommunale Genehmigungen geregelt.

Typische Anforderungen betreffen:

  • Blendfreiheit und Verkehrssicherheit

  • automatische Helligkeitsanpassung von Displays

  • mögliche Nachtregelungen für beleuchtete Werbung (häufig 22:00–6:00 Uhr)

Unternehmen sollten daher vor der Installation prüfen, welche kommunalen Vorschriften am jeweiligen Standort gelten.

 

Werbeverbote, Transparenz und Barrierefreiheit

Vor allem in Deutschland sind ein paar Besonderheiten zu beachten, denn nicht jede Art von Werbung darf gezeigt werden. Grundlage hierfür ist das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). In den Paragraphen 3 ff. wird konkretisiert, welche Art von Werbung verboten ist. Dazu gehört irreführende Werbung, als Informationen getarnte Werbung, unwahre Angaben oder direkt an Kinder gerichtete Werbung. Auch darf man keine direkten Vergleiche mit Waren oder Dienstleistungen der Mitbewerber durchführen. 

Konkret darf auch folgende Werbung nicht geschaltet werden:

  • Tabakwerbung
  • Heilmittelwerbung
  • Glücksspielwerbung

Zudem müssen Berufsgruppen wie Anwälte und Ärzte bestimmte Vorschriften bei der Werbung beachten.

Digital Services Act (DSA)

Plattformen und Anbieter von Content- oder Werbediensten müssen Transparenzpflichten einhalten: klar erkennbar machen, von wem Werbung stammt, wie Inhalte moderiert werden und welche Daten genutzt werden.

 

Barrierefreiheit

Mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (ab Juni 2025) müssen interaktive Displays und digitale Dienste so gestaltet sein, dass auch Menschen mit Behinderungen sie nutzen können – z. B. durch Kontraste, Screenreader-Kompatibilität oder alternative Bedienmöglichkeiten.

 

Sonderfall: Was ist bei LED-Walls erlaubt?

Die österreichische RVS-Richtlinie (RVS 05.06.12) regelt, wie LED-Werbung im Straßenverkehr gestaltet sein darf, damit sie Verkehrsteilnehmer nicht ablenkt. Im Kern besagt sie:

  • Werbung darf keine Verkehrszeichen, Ampeln oder Warnsignale imitieren.

  • Statische Inhalte müssen mindestens 10 Sekunden sichtbar bleiben.

  • Bewegte Inhalte sind nur eingeschränkt erlaubt und dürfen sich maximal 20 cm pro Sekunde bewegen.

  • Ziel der Richtlinie ist es, Werbung sichtbar zu machen, ohne die Verkehrssicherheit zu beeinträchtigen.

In diesem Artikel gehen wir ausführlich darauf ein. 

 

Die Skalierbarkeit von FRAMR. Signage: Insights + Beispiele 1024 861 Sebastian Loos

Die Skalierbarkeit von FRAMR. Signage: Insights + Beispiele

DIE SKALIERBARKEIT VON
FRAMR. SIGNAGE

Wie skalierbar ist Digital Signage? Und inwiefern kann es mit dem Unternehmen wachsen? In diesem Artikel liefern wir die Antworten!

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Zuletzt aktualisiert am: 03.03.2026

Skalierbarkeit von Digital Signage

Viele unserer Kunden streben Skalierbarkeit als langfristiges Unternehmensziel an. Und dieses Vorhaben erfordert Lösungen, die mit steigenden Anforderungen wachsen. Davon ist auch der Digital-Signage-Sektor betroffen. 

Nachfolgend gehen wir auf die Skalierbarkeit von Digital Signage Lösungen ein. Wir erläutern, wie FRAMR. mit steigenden Anforderungen umgeht und Unternehmen langfristig bei der Digitalisierung unterstützt. 

Was bedeutet Skalierbarkeit im Zusammenhang mit Digital Signage?

Skalierbarkeit bedeutet, dass eine Anwendung bei steigenden Anforderungen dieselbe Funktionalität bzw. dieselben Vorteile gewährleistet. Im Zusammenhang mit Software bezieht sich Skalierbarkeit darauf, mit einer steigenden Nutzerzahl oder Nachfrage umzugehen, ohne dass sie an Leistung verliert oder die Funktionalität eingeschränkt wird. 

Beispiel: Angenommen, du hast ein kleines Unternehmen und möchtest in eine digitale Werbetafel investieren. Für die Umsetzung möchtest du drei Displays aufstellen, um potentielle Kunden gezielter anzusprechen. Nach einer anhaltenden Wachstumsphase expandiert dein Unternehmen und wechselt den Standort, welcher sechs weitere Displays beansprucht. Außerdem erweitert sich der Anwendungsbereich auf die Mitarbeiterkommunikation. Ein skalierbares System wird diesen Anforderungen problemlos gerecht und verspricht eine zielführende Umsetzung.

Beispiel Skalierbarkeit Digital Signage

 

Skalierbarkeit von FRAMR. Signage

Displays

Ob Monitor, LED oder Audio – die FRAMR. Player sind auf eine vielseitige Nutzung ausgelegt. Bei wachsenden Anforderungen kannst du jederzeit einen weiteren Player mit der Anwendung verknüpfen und somit auch mehr Displays bespielen. 

 

Datenmenge

Mehr Displays bedeutet auch, dass mehrere Abfragen gleichzeitig erfolgen. Dementsprechend sind Lösungen erforderlich, die hohe Datenmengen verarbeiten, um einen störfreien Betrieb zu gewährleisten. Da FRAMR. Signage über eine Cloud läuft und maximale Leistungsstandards bietet, ist selbst der gleichzeitige Betrieb von 150 Displays kein Problem. 

 

Einsatzbereiche

Digital Signage verspricht eine branchenübergreifende Anwendung für verschiedene Einsatzbereiche. Du kannst jederzeit weitere Anwendungsbereiche erschließen, sei es in der Mitarbeiterkommunikation oder der Kundenansprache. Hierbei kannst du verschiedene Unternehmensprozesse und -sektoren effizienter ausbauen sowie automatisieren. 

 

Gestaltungsmöglichkeiten

Angenommen du möchtest die Werbung im Unternehmen digitalisieren und mit einer Kombination aus Bilder und Videos mehr potentielle Kunden ansprechen. Um zusätzliche Vorteile bei der Zielgruppenansprache auszuschöpfen, sind jedoch auch Gamification-Elemente und ein interaktives Erlebnis zielführend. FRAMR. Signage funktioniert für alle diese Anwendungsszenarien. Und mit der sensorbasierten Technik unserer Player gestaltest du auch die Zielgruppenansprache flexibel. Dies kann beispielsweise über einen Helligkeitssensor oder einen Temperatursensor erfolgen.

> Erfahre hier mehr über die 50+ Module von FRAMR. und wie du Digital Signage verwenden kannst. 

 

Sicherheit und Support

Unabhängig von der abgerufenen Datenmenge bietet FRAMR. Signage höchste Sicherheitsstandards. Deine Daten sind sicher, außerdem kümmern wir uns um Updates und das Monitoring zur Identifizierung von Cyber-Attacken sowie anderen Bedrohungen. Hierbei macht es keinen Unterschied, ob du Digital Signage erst seit kurzem verwendest oder sich dein Unternehmen in der Wachstumsphase befindet. Mehr über die Sicherheitsstandards unserer Software findest du hier

 

Dauerbetrieb

FRAMR. Signage ist auf den 24h/-Dauerbetrieb bei minimaler Wartung durch den Anwender ausgelegt. Hierbei profitiert dein Unternehmen von mehr Leistung bei gleichbleibenden Kosten sowie auch von einer zeitlich flexiblen Zielgruppenansprache. 

 

Bearbeitung im Team

Der Cloud-basierte-Service von FRAMR. ermöglicht eine dezentralisierte Bearbeitung deiner Inhalte. Hierbei ist es möglich, dass auch zehn Personen gleichzeitig die Software nutzen und Content erstellen. Damit spart dein Unternehmen Zeit und agiert flexibler. 

 

Kosten

Unser Team ist sich bewusst, dass die Anforderungen an FRAMR. gemeinsam mit dem Unternehmen wachsen. Dementsprechend bieten wir unseren Kunden vorteilhafte Abo-Preise, die bei zusätzlichen Funktionen finanzielle Vorteile versprechen. 

Wie viel Interaktivität benötigt dein Digital Signage-Projekt? 994 537 Sebastian Loos

Wie viel Interaktivität benötigt dein Digital Signage-Projekt?

Wie viel Interaktivität benötigt dein Digital Signage-Projekt?

Zuletzt aktualisiert am 03.03.2026

 

In diesem Artikel:

  1. Drei zentrale Einflussfaktoren
  2. Auf die Gesamtbetrachtung kommt es an
  3. Wir helfen dir bei der Entscheidung

 

Interaktive Displays entfalten ihren Nutzen nur dann, wenn sie auf ein konkretes Ziel, einen echten Bedarf oder eine klare Nutzungssituation ausgerichtet sind. Nicht jedes Unternehmen profitiert gleichermaßen von den Vorteilen eines interaktiven Displays.

Bevor du dich also für oder gegen interaktive Terminals entscheidest, solltest du drei zentrale Einflussfaktoren berücksichtigen, die wir nachfolgend mit Kundenbeispielen aufgreifen. 

 

Drei zentrale Einflussfaktoren

Deine Zielgruppe

Zunächst solltest du klären, wer die Terminals überhaupt nutzt und in welchem Kontext. Unserer Erfahrung nach profitieren Unternehmen von Interactive Signage, wenn ihre Zielgruppen einen konkreten Informationsbedarf haben (z. B. Wegfindung / Navigation, Produktsuche), eine zielgerichtete Nutzeraktion möglich ist (z. B. Konfigurator, Gewinnspielteilnahme) und Besucher/Kunden sich die Zeit für Interaktion nehmen können (z. B. in Mall-Bereichen).

 

Wann sich Interactive Signage lohnt Wann sich Interactive Signage nicht lohnt
Besucher oder Kunden möchten Produkte konfigurieren oder Bestände abrufen Besucher oder Kunden möchten vor Ort persönlich beraten werden
Bei stark frequentierten Bereichen, bei denen interaktive Lagepläne die Besucherführung erleichtern Leicht übersichtliche Areas, in denen Interactive Signage keinen direkten Mehrwert in puncto Orientierung bietet
Zielgruppen möchten detaillierte Infos, beispielsweise zu Events Zielgruppen möchten allgemeine Informationen (z. B. Öffnungszeiten) 

 

Kundenbeispiele FRAMR. Signage

Die PlusCity ist eines dieser Unternehmen, die von Interactive Signage profitieren. Über interaktive Terminals suchen Kunden und Besucher eigenständig nach Produkten oder Stores und können an Gewinnspielen teilnehmen. Malls sind stark frequentierte Orte, aber mit genug Freiraum, um sich bei der Bedienung eines Terminals Zeit zu lassen. 

Ein Beispiel für Unternehmen, die hinsichtlich des Zielgruppen-Aspektes nicht von Digital Signage profitieren, ist eine Apotheke. In einer Apotheke ist meist wenig Platz und Zielgruppen profitieren nicht ausreichend von Konfiguratoren, Infostelen o. ä. Zwar besteht ein konkreter Informationsbedarf, aber im Bereich der Medizin sollte dieser – auch aus Vertrauensgründen – wohl besser von Fachpersonal abgedeckt werden. 

Das Bild verdeutlicht, dass statische Signage-Lösungen eine bessere Lösung für Apotheken sind.

 

Die Inhalte

Der zweite Faktor ist die inhaltliche Struktur. Interaktivität ist nur dann zielführend, wenn es auch Inhalte gibt, die durch sie zugänglicher oder relevanter werden. Wenn ein Produktfinder bei der Auswahl hilft oder ein interaktiver Lageplan die Navigation erleichtert, entsteht ein klarer Mehrwert. Es ist jedoch kein Bedienkonzept erforderlich, wenn nur Informationen angezeigt werden – hierfür reicht eine gute visuelle Aufbereitung. Das nachfolgende Bild zu unseren Kundenprojekten verdeutlicht das: 

 

Geeignete Inhalte für Interactive Signage Ungeeignete Inhalte für Interactive Signage
Suchfunktionen für Produkte und Stores Statische Produktwerbung
Interaktive Karten, Wegweiser und interaktive Overlays mit Schieberegler Einfache Bilder 
Anmeldeformulare und Umfragen RSS-Feed-Content wie Aktienkurse und Wetter 
Konfiguratoren Dynamische Inhalte wie Video-Content und Live-Streams
Detaillierte Infos (z. B. Eventpläne mit Infos zu den Acts oder Anweisungen) Zusammengefasste Informationen (z. B. Bullet Points).

Wichtig: Man kann hier nicht pauschalisieren. Interactive Signage ist z. B. auch für Vergleichsbilder geeignet, wenn der Vergleich von komplexen Projekten abgebildet werden soll. Es geht eher darum, ob sich der spezifische Einsatz von interaktiven Displays für ein solches Vorhaben lohnt.

 

Kundenbeispiele FRAMR. Signage

Das Klinikum Wels nutzt FRAMR. Signage zur Darstellung digitaler, interaktiver Lagepläne. Sämtliche Ambulanzen, Stationen und Wege wurden digital kartiert und über ein modernes User Interface abrufbar. An zentralen Punkten im Klinikum wurden zudem mehrere Touch-Kioske installiert. Nutzer können dort Start- und Zielpunkt auswählen und erhalten eine detaillierte Wegbeschreibung inklusive Aufzügen, Stockwerken und Gehzeit. Zusätzlich steht eine Web-App zur Verfügung, die per QR-Code am eigenen Smartphone genutzt werden kann – ganz ohne Installation.

Schlechter eignen sich Interactive Signage-Lösungen beispielsweise für Unternehmen, die kompakte Informationen über zentrale Sammelpunkte kommunizieren möchten. Wie zum Beispiel Transportunternehmen mit Lieferantenzufahrt, die ihre Displays u. a. für die Kommunikation mit fremdsprachigen Lieferanten vornimmt und sie darüber navigiert. 

 

Wartung 

Der laufende Betrieb ist das dritte Entscheidungskriterium. Interaktive Systeme erfordern regelmäßige Updates und personelle Ressourcen zur Erstellung der Inhalte. Ohne diesen Support kann die Funktion und Effektivität von interaktiven Displays nicht gewährleistet werden. 

Hierbei ist auch der Kooperationspartner ein wichtiger Faktor. FRAMR. Signage ist intuitiv und wir bieten Schulungen für den Einstieg an. Bei unserem Kunden “Klinikum Wels” werden z. B. nach der initialen Einrichtung durch uns die interaktiven Karten vor Ort gewartet. So schließen wir die Lücke zwischen mangelnder Erfahrung und fehlender Zeit für die Einarbeitung. 

 

Auf die Gesamtbetrachtung kommt es an

Es gibt nicht immer eine kategorisch richtige Antwort auf die Frage, ob Interactive Signage die richtige Wahl für Unternehmen ist. Entscheidend ist der Einsatzbereich und was du erreichen möchtest. 

Die Unternehmenskommunikation ist hierfür ein gutes Beispiel. Für die Anzeige aktueller Nachrichten wird Interactive Signage nicht benötigt – doch als Ersatz für das Intranet ist es eine zielführende Alternative, damit Angestellte eigenständig Informationen abrufen können (und um auch das Engagement zu fördern, denn laut Statistik nutzen nur 13% der Belegschaft das Intranet).

Auch im beratenden Kontext können interaktive Displays sinnvoll sein. Etwa, wenn Kunden Produkte konfigurieren, Varianten vergleichen oder individuelle Empfehlungen erhalten sollen. In einer Apotheke ist persönliche Beratung die bessere Option, denn medizinische Produkte erfordern fachliches Know-how und entsprechend einen vertrauenswürdigen Ansprechpartner – aber in Bekleidungsgeschäften ist Interactive Signage durchaus die bessere Wahl, um Produkte zu konfigurieren oder nach Verfügbarkeiten zu suchen.

 

Wir helfen dir bei der Entscheidung

Du bist dir noch nicht sicher? Kein Problem! Unser Team steht dir gerne zur Seite, um dich bei deiner Entscheidung zu unterstützen. Aufgrund unserer Expertise im Bereich Digital Signage kennen wir die Anforderungen genau und können dir eine akkurate Einschätzung geben. 

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Zuletzt aktualisiert am: 03.03.2026

In diesem Artikel:

  1. Kaufanreize schaffen: Eine Herausforderung für viele Unternehmen
  2. Strategien aus der Werbepsychologie
  3. Erfolgreich Kaufanreize schaffen: Konkrete Ansätze für Digital Signage
  4. Auf die Zielgruppe kommt es an
  5. Ein Aspekt ist noch wichtiger als Kaufanreize setzen
  6. Fazit

Kaufanreize setzen

 

Kaufanreize schaffen: Eine Herausforderung für viele Unternehmen

Unsere Aufmerksamkeitsspanne hat sich in den letzten Jahren von 2,5 Minuten auf 40 Sekunden reduziert (Quelle). Dementsprechend ist es für Unternehmen schwieriger, Zielgruppen zum Kauf zu bewegen, denn sie müssen potenzielle Kunden innerhalb weniger Sekunden überzeugen. Der wachsende Wettbewerb ist hierbei eine zusätzliche Herausforderung, denn ein größeres Angebot erschwert die Positionierung. 

In diesem Artikel greifen wir die Frage auf, wie Unternehmen effektiv Kaufanreize mit Digital Signage setzen, insbesondere unter Berücksichtigung der genannten Herausforderungen. 

 

Strategien

Rabatte / Gutscheine

Rabatte verringern die Hemmschwelle bei der Kaufentscheidung, da Produkte günstiger werden und Dringlichkeit das Gefühl erzeugt, etwas zu verpassen. Auch bei Bestandskunden sind Preisnachlässe eine effektive Strategie, denn sie bezahlen weniger für Waren oder Dienstleistungen. 

 

Dringlichkeit

Zeitlich begrenzte Angebote oder Rabatte setzen uns unter Zugzwang. Es besteht die Möglichkeit, eine seltene oder einmalige Chance zu verpassen. Deshalb handeln wir schneller. Vor allem in Kombination mit Rabatten ist die Dringlichkeit effektiv, wie sich jedes Jahr bei Black Friday-Angeboten zeigt. 

 

Weniger ist mehr

Stehen uns zu viele Produkte zur Auswahl, erschwert das die Entscheidung. Der Psychologe Barry Schwartz erklärt das damit, dass bei einer größeren Auswahl die Angst besteht, falsche Entscheidungen zu treffen. Deshalb ist es manchmal hilfreich, eine kleinere Auswahl zu präsentieren. 

 

Erfolgreich Kaufanreize schaffen: Konkrete Ansätze für Digital Signage

Die erwähnten Strategien aus der Werbepsychologie sind auch auf Digital Signage anwendbar. Hierbei sind aber noch ein paar Dinge zu beachten, um digitale Werbung erfolgreich zu nutzen.

 

Visuelle Elemente gezielt einsetzen

Die visuellen Eigenschaften von Digital Signage ermöglichen eine zielgerichtete Kombination aus Text und Bildern oder Videos. Damit können Werbebotschaften für eine bessere Wirkung an Visuals angepasst werden und dein Unternehmen kommuniziert emotionalisierende Inhalte.

Durch die Bilder von zwei jungen Personen wirkt die Stellenanzeige wesentlich ansprechender und verleiht der Botschaft mehr Emotionen.

 

Rabatte und Events bewerben

Digital Signage eröffnet verschiedene Möglichkeiten bei der Promotion von Rabattaktionen und bevorstehenden Events. Für einen Tag der offenen Tür gewinnt dein Unternehmen beispielsweise mehr Besucher und Sales werden gefördert. Dank der Flexibilität kannst du Werbeinhalte und Rabatte in Echtzeit anpassen, um Änderungen nach Belieben vorzunehmen. 

 

Neugier wecken

Mit der Digital Signage Software von FRAMR. stehen dir verschiedene Module zur Auswahl, um Neugier zu wecken. Darunter das Countdown-Modul für die Produktpräsentation oder Audio-Streams, um Besucher “passiv” zu erreichen. Schau dir gerne unsere 50+ Module an und entdecke deine Gestaltungsmöglichkeiten!

 

Neues ausprobieren

Den Mutigen gehört die Welt. Millionen von Unternehmen schalten Werbung – doch was hebt dich ab? Es müssen keine Ansätze aus dem Guerilla Marketing sein, denn auch kreative Ideen hinterlassen bei deiner Zielgruppe einen bleibenden Eindruck. 

Die Grubenente Sally ist ein gutes Beispiel für kreatives Marketing – Maskottchen sind ein Alleinstellungsmerkmal und bleiben in Erinnerung. 

 

Fokus auf Interaktion

Digital Signage eröffnet neue Möglichkeiten im Bereich der interaktiven Werbung. Beispiele hierfür sind die Teilnahme an Gewinnspielen oder Umfragen. Diese Kombination aus zielgruppenorientiertem Marketing und Gamification fördert das Engagement mit potenziellen Kunden und stellt erste Berührungspunkte her. 

Interactive Signage setzt Kaufanreize und fördert Sales. Durch die eigenständige Navigation in Malls finden Besucher möglicherweise Stores, nach denen sie nicht gesucht haben. Und Werbung für ein Gewinnspiel fördert den Dialog mit potenziellen Kunden, die ansonsten nicht mit dem Unternehmen interagieren würden. 

 

Abgesehen von Marketing-Aspekten sind aber auch strategische Punkte zu beachten. Darunter die Standortwahl und dass Unternehmen die Anforderungen an die Nutzung von Digital Signage erfüllen. In unserem Ratgeber liefern wir hierzu wichtige Insights. 

 

Auf die Zielgruppe kommt es an

Der erfolgreiche Einsatz von Digital Signage-Anwendungen hängt von verschiedenen, marketingspezifischen Bedingungen ab. Darunter auch von der Zielgruppe. Visuals oder ausgeklügelte Werbebotschaften versprechen möglicherweise nicht den gewünschten Erfolg, wenn die Strategie nicht zur Zielgruppe passt. 

Die Beispiele aus diesem Artikel beziehen sich überwiegend auf Kunden aus dem Einzelhandel. In anderen Branchen, beispielsweise Immobilien, muss Werbung weniger “farbenfroh” sein – hier ist ein transparenter Informationsfluss mit Insights viel wichtiger. 

Orientiere dich stets an den Wünschen deiner Zielgruppe und welche Marketingstrategien in der Vergangenheit funktionierten. Bei der Umsetzung der Werbekampagnen sind durchaus einige Testphasen notwendig – das ist aber kein Nachteil, denn ganz anders als bei Plakaten müssen Digital Signage-Inhalte nicht gedruckt werden. Es entstehen keine Zusatzkosten und du bist flexibel. 

 

Ein Aspekt ist noch wichtiger als Kaufanreize setzen

Fokussiere dich nicht zu sehr auf Sales. Vor allem im hochpreisigen B2B-Sektor ist es üblich, dass Zielgruppen verschiedene Berührungspunkte durchlaufen, bevor sie eine finale Kaufentscheidung treffen. 

Interactive Signage ist hierfür erneut ein gutes Beispiel: Gewinnspiele motivieren Zielgruppen für die Interaktion, denn sie können etwas gewinnen, ohne einen Verlust zu riskieren. Teilnehmer sind keine Käufer, aber Leads. Und sofern Unternehmen die Daten der Teilnehmer erheben, bestehen neue Zielgruppen-Insights und Unternehmen können Teilnehmer unter Umständen sogar kontaktieren (z. B. über einen Newsletter). 

Werbung sollte also nicht nur Kaufanreize setzen, sondern Zielgruppen zur Kommunikation und Interaktion mit deinem Unternehmen bewegen. Das oberste Ziel lautet: Aufmerksamkeit gewinnen und ein Bewusstsein für das eigene Angebot schaffen – erst danach folgen Kaufhandlungen der Zielgruppe. Fokussiere daher den Aufbau eines funktionierenden Funnels für mehr Erfolg im Marketing. 

 

Fazit

Digital Signage eröffnet verschiedene Möglichkeiten, um Kaufanreize zu schaffen. Unternehmen müssen aber beachten, dass sie strategisch vorgehen und die Wünsche ihrer Zielgruppe berücksichtigen. Visuals alleine sind nicht ausreichend, um mehr Sales zu generieren, Zielgruppen benötigen die richtigen Anreize. 

Die richtige Standortwahl für Digital Signage Anwendungen 994 537 Sebastian Loos

Die richtige Standortwahl für Digital Signage Anwendungen

Die richtige Standortwahl für Digital Signage Anwendungen

Zuletzt aktualisiert am 03.03.2026

Aus einer Statistik geht hervor, dass Zielgruppen 89 Prozent der Werbung vergessen. Die Gründe reichen von unkreativen Werbebotschaften bis hin zu den falsch gewählten Werbeplattformen. Im Falle von Digital Signage kommt ein weiterer Aspekt hinzu, nämlich schlecht platzierte Displays. 

Als Anbieter und Entwickler von Digital Signage Software kennen wir die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Nutzung und blicken auf jahrelange Erfahrung in der Beratung bezüglich der Anforderungen zurück. Dieser Artikel unterstützt nicht nur dein Marketing, sondern hilft dir generell bei der Standortwahl von Digital Signage – unabhängig vom Einsatzbereich. 

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Tipps für die richtige Standortwahl

Pauschal lässt sich die Frage nach dem besten Standort für Digital Signage Displays nicht beantworten. Jedes Unternehmen ist anders und hat eine individuelle Einrichtung sowie Ziele, die über den Einsatzbereich entscheiden. Unsere nachfolgenden Tipps richten sich ganz allgemein an alle Unternehmen und berücksichtigen verschiedene Anwendungsszenarien:

  • Platziere Displays gut sichtbar. Idealerweise fallen sie direkt ins Auge, ohne dabei aufdringlich zu sein.
  • Displays sollten auf Augenhöhe sein, damit sie leicht zugänglich sind.
  • Achte bei der Standortwahl darauf, welche Botschaft dein Unternehmen kommuniziert. 
  • Displays mit wichtigen Informationen sollten höher platziert werden, damit sie besser ins Auge fallen und nicht von anderen Personen verdeckt werden. Dazu gehören Wegweiser, Stundenpläne oder Informationen zu Veranstaltungen. 
  • Für manche Branchen eignet sich eine Digital Signage-Erweiterung zur Sprachausgabe, um über mehrere Ebenen zu kommunizieren und die Barrierefreiheit im Unternehmen zu forcieren. 
  • Berücksichtige auch Abstände, damit sich Digital Signage Anwendungen in das ansprechende Gesamtbild deines Unternehmens einfügen.
  • Denke nicht nur an marketingrelevante Aspekte. Ohne Stromversorgung hat selbst der beste Standort keinen Wert. Auch Umgebungsgeräusche hinterlassen einen schlechten Eindruck. 
  • Vermeide Orte, die schwer zu erreichen sind und keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
  • Berücksichtige die Lichtverhältnisse am Standort. Zu viel Sonneneinstrahlung oder Dunkelheit beeinträchtigen die Sicht auf die Bildschirme. 
  • Bei Outdoor-Stelen: Vergleiche die Mietkosten für verschiedene Locations und achte darauf, dass Displays vor Vandalismus und Umweltschäden geschützt sind. 
  • Achte auf die Barrierefreiheit, damit Menschen mit Handicap Zugriff auf Informationen haben. 

 

Passende Locations für verschiedene Anwendungsbereiche

Bei der Standortwahl von Digital Signage Anwendungen kommt es auch auf den Einsatzbereich an. Gemeint ist nicht die Branche deines Unternehmens, sondern der Verwendungszweck und der Nutzen für deine Zielgruppe. 

Wegweiser und Infoterminals stehen idealerweise an zentralen Punkten, die leicht zu erreichen sind. Auf einer Messe hat es für Besucher zum Beispiel keinen Wert, wenn Infoterminals in Lobbies platziert sind. Die Suche nach einer Halle beginnt nämlich oft schon am Eingang. 

Zudem sind auch mögliche Platzprobleme zu berücksichtigen – in Konzerthallen, Stadien oder auf Messen ist Besuchern nicht geholfen, wenn Infoterminals an einem schlecht zugänglichen Standort oder an solchen mit wenig Bewegungsfreiraum platziert sind. Hierbei ist auch die Barrierefreiheit zu beachten, damit beispielsweise Rollstuhlfahrer auf die Infoterminals zugreifen können. 

Infotafeln sollten auch an leicht zugänglichen Stellen platziert sein. Um einen reibungslosen Informationsaustausch sicherzustellen, empfehlen wir Standorte mit langer Verweildauer oder zentrale Punkte (z. B. Eingänge). Je nach Einsatzort bietet es sich an, Displays höher zu platzieren, damit sie auch bei großen Menschenmengen leicht zugänglich und von Weitem sichtbar sind. Achte auch hier wieder auf unsere bereits erwähnten Tipps bezüglich der Lichtverhältnisse und Stromversorgung.


Willkommensbereich mit Infoterminal bei Palfinger

 

Bei Werbung bist du flexibler mit der Standortwahl. Sie sollte zwar ins Auge fallen, hat aber keine so große Auswirkung auf das Besuchererlebnis wie Infoterminals. Schaufenster oder digitale Kundenstopper vor dem Geschäft eignen sich sehr gut, um Produkte oder Angebote in Szene zu setzen. Doch auch am Eingang fällt eine Stele gut ins Auge und hat strategische Vorteile bei der Präsentation aktueller Angebote. 

Bei der Wahl von Outdoor-Stelen kommt es eher auf den Kostenfaktor an und dass Displays sicher vor Umwelteinflüssen sind. Jedoch kannst du auch mit Displays außerhalb deiner Geschäftsräumlichkeiten kreativ werden, wie das nachfolgende Bild zeigt: 

Digitale Werbung Ikea

 

Digitale Preistafeln oder Speisekarten platzierst du am besten hinter der Theke bzw. hinter dem Kassenbereich. Damit fallen sie nicht nur schnell ins Auge, sondern werten auch das Erscheinungsbild deines Geschäftes auf. Preistafeln oder digitale Speisekarten sind etwas höher zu platzieren, damit sie für Besucher gut sichtbar sind.

Digital Signage im Kino
Digital Signage am Kassenbereich vom Hollywood Megaplex Linz

 

Die richtige Menge der Displays

Abgesehen von der Standortwahl spielt auch die Menge der Displays eine wichtige Rolle. Eine große Firma benötigt mehr Displays als ein Fünf-Mann-Betrieb. Wobei es auch darauf ankommt, welche Art von Content gezeigt wird. Unser Kunde Machsport aus der PlusCity hat beispielsweise mehrere Displays im Store:

In diesem Fall macht es Sinn, mehrere Displays nebeneinander aufzustellen. Dasselbe gilt auch bei Digital-Signage-Anwendungen für die Gastronomie, die oft als Speisekarten eingesetzt werden.

Digital Signage Pizzetti take-away

Plant dein Team aber beispielsweise mit Digital Signage für die Patienteninformation in einer Arztpraxis, reicht ein Display pro Räumlichkeit aus. Schlussendlich kommt es aber auf die individuellen Anforderungen und die Ziele deines Unternehmens an. 

Die Standortwahl ist regelrecht eines von vielen Kriterien, um Digital Signage effizient zu nutzen. In unserem Artikel “7 wichtige Anforderungen für die Nutzung von Digital Signage” fassen wir die wichtigsten Voraussetzungen zusammen, um die Anwendungen zielführend einzusetzen. 

 

Auch die Form und Anwendungsszenarien sind entscheidend

Berücksichtige bei der Standortwahl auch die flexiblen Anwendungsmöglichkeiten. Möglicherweise plant dein Unternehmen mit Digital Signage für die Mitarbeiterinformation, aber du kannst die Anwendungen auch für zukünftige Werbekampagnen verwenden. Daher empfehlen wir, einen Blick auf verschiedene Anwendungsszenarien zu haben und dementsprechend mit mehreren Standorten oder mehreren Displays zu planen. 

-> Du benötigst noch Hilfe bei der Auswahl der richtigen Displays? Unser Artikel „In 3 Schritten zum richtigen Digital Signage Display“ hilft dir dabei.

Barrierefreiheit mit Digital Signage umsetzen 994 537 Sebastian Loos

Barrierefreiheit mit Digital Signage umsetzen

Barrierefreiheit mit Digital Signage umsetzen

Die Zugänglichkeit von digitalen Anwendungen spielt eine immer wichtigere Rolle. Dazu gehört nicht nur die Barrierefreiheit, sondern auch die Möglichkeit, ortsunabhängig auf Medien zuzugreifen und eine multinationale Zielgruppe anzusprechen. Dadurch arbeiten Unternehmen nämlich effizienter und erreichen mehr Personen.

Nachfolgend konkretisieren wir diese Aspekte mit Blick auf Digital Signage und inwiefern FRAMR. diese Anforderungen erfüllt. 

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In diesem Artikel:

  1. Barrierefreiheit von Digital Signage
  2. Gemacht für multinationale Zielgruppen
  3. Ortsunabhängige Zusammenarbeit 
  4. Zugänglichkeit für Besucher und Kunden
  5. Fazit

 

 

Barrierefreiheit von Digital Signage

Digital Signage Anwendungen sind vielseitig einsetzbar. Die Module ermöglichen unter anderem die Wiedergabe von Text-, Video-, und Audio-Inhalten. Dadurch erreichen Unternehmen ihre Zielgruppe über verschiedene Wege und stellen eine barrierefreie Kommunikation sicher. 

So ist es beispielsweise möglich, Videos anstelle von Textinhalten zu veröffentlichen oder Textbotschaften visuell zu untermauern. Für Menschen mit Sehbehinderung gibt es zudem Audiostreams und das Text-zu-Sprache-Modul. 

Barrierefreiheit zielt aber nicht nur darauf ab, Menschen mit Behinderung zu erreichen. Immer wichtiger wird auch die situative Barrierefreiheit. Gemeint sind damit Situationen, in denen kein ausreichender Informationsfluss möglich ist. Ein Beispiel hierfür sind schwer verständliche Audiospuren in vollen Messegebäuden oder Plakate, die bei räumlicher Auslastung schwer sichtbar sind.

Digital Signage-Anwendungen wirken diesen Herausforderungen effektiv entgegen, denn Audiospuren werden visuell und durch Untertitel ergänzt und bei digitalen Plakaten besteht freie Standortwahl. 

Beispiele, wie Digital Signage eine barrierefreie Kommunikation sicherstellt:

  • Visuelle Darstellung von Textinhalten
  • Text-zu-Audio-Sprachausgabe
  • Flexible Standortwahl für eine bessere Zugänglichkeit
  • Untertitel zur Textwiedergabe von Audio 
  • Bildstrecken für die visuelle Darstellung
  • Audiowiedergabe für Menschen mit Sehbehinderung 
  • Frei anpassbare Schriftgröße für eine bessere Sichtbarkeit 

 

Gemacht für multinationale Zielgruppen

Digital Signage-Inhalte sind frei konfigurierbar und somit auch für internationale Besucher oder Kunden zugänglich. Beispiele hierfür sind mehrsprachige Audiostreams in Museen und Produktpräsentationen mit bilingualen Visuals. Die vielzähligen Module eröffnen neue Möglichkeiten in der Zielgruppenansprache und erleichtern den Dialog. 

Ein Vorteil im Vergleich zu analogen Medien ist die Flexibilität, wodurch Unternehmen ihre Werbung je nach Bedarf übersetzen können. Ein Beispiel hierfür sind Besucher von internationalen Veranstaltungen, die anschließend regionale Geschäfte besuchen. Für Juweliere und Bekleidungsgeschäfte lohnt sich die Übersetzung ihrer Werbung normalerweise nicht, außer an den Eventtagen. 

Und aufgrund der Flexibilität von Digital Signage ist es möglich, die Inhalte für diesen Zeitraum zu übersetzen. Mit analogen Medien geht das auch, doch der Prozess ist aufwändiger und teurer, denn Printmedien müssen erst in Auftrag gegeben und gedruckt werden. Digital Signage erfordert hingegen nur wenige Klicks, um Inhalte anzupassen. 

Prinzipiell profitieren verschiedene Branchen von der bilingualen Zielgruppenkommunikation. Doch vor allem Sektoren mit internationalen Besuchern, darunter Museen, Messen und Hotels. Hürden im Dialog werden effektiv abgebaut, denn Besucher kommen eigenständig an Informationen. Auch das Personal wird entlastet, denn es muss nicht übersetzen und kann sich auf das Kerngeschäft konzentrieren. 

 

Ortsunabhängige Zusammenarbeit

Nicht nur Kunden und Besucher profitieren von Digital Signage, sondern auch Unternehmen. Die Anwendungen von FRAMR. sind über eine Cloud gehostet und ermöglichen dadurch eine ortsunabhängige Zusammenarbeit. Mitarbeiter von verschiedenen Firmensitzen, auch international, können gleichzeitig Inhalte über die Software erstellen und planen. Es besteht mehr Flexibilität, zugleich sparen Unternehmen finanzielle Ressourcen für Neueinstellungen. 

Durch die ortsunabhängige Zusammenarbeit besteht die Möglichkeit, verschiedene Zielgruppen anzusprechen und an deren Bedürfnisse zu appellieren. Die Software kann nämlich mit Displays an verschiedenen Standorten konfiguriert werden, um Inhalte selektiv wiederzugeben. 

Aufgrund der Flexibilität sind Digital Signage-Anwendungen auch skalierbarer. Erhöht sich der Bedarf, können Unternehmen mehr Displays platzieren, ohne die internen Strukturen anzupassen oder mehr Personal zu engagieren. 

 

Zugänglichkeit für Besucher und Kunden

Zugänglichkeit bedeutet auch, dass Unternehmen eine gute Kommunikation mit der Zielgruppe gewährleisten. Interactive Signage-Anwendungen ermöglichen beispielsweise die eigenständige Navigation und fungieren als Wegweiser oder Buchungstool. Und generell helfen Digital Signage Displays bei der Zielgruppenkommunikation, denn es besteht ein transparenter Informationsfluss. 

 

Die User Experience spielt im Zusammenhang mit Digital Signage eine wichtige Rolle. Ziel ist die Sicherstellung eines transparenten Informationsflusses, der von ansprechenden Visuals abgerundet wird. Zielgruppen merken sich Inhalte besser, wenn Bilder und Videos die Kernbotschaften untermauern. Genau hier setzt Digital Signage an und schafft ein immersives Erlebnis. Durch eine strategische Standortwahl stellen Unternehmen zudem sicher, dass Zielgruppen problemlos an wichtige Informationen kommen.

 

Fazit

In puncto Zugänglichkeit erfüllt Digital Signage alle Anforderungen. Die Anwendungen sind barrierefrei und ermöglichen die Kommunikation mit einer internationalen Zielgruppe. Das eröffnet neue Möglichkeiten in der Ansprache und Unternehmen arbeiten zudem flexibler und effizienter. 

Digital Signage Funnel
Marketing Funnel mit Digital Signage umsetzen: 5 Tipps 994 537 Sebastian Loos

Marketing Funnel mit Digital Signage umsetzen: 5 Tipps

Marketing Funnel mit Digital Signage umsetzen: 5 Tipps

Zuletzt aktualisiert am: 03.03.2026

Der Marketing Funnel bildet die strategische Basis deiner Werbemaßnahmen und bietet einen Anhaltspunkt für die Wahl relevanter Kanäle. Darüber hinaus ist der Marketing Funnel eine effektive Methode, um die Conversions zu fördern – und das ist auch notwendig, denn immerhin geben 22 % der Unternehmen an, dass sie mit der Anzahl ihrer Conversions unzufrieden sind. 

Nachfolgend gehen wir darauf ein, wie Digital Signage Lösungen mit dem Marketing Funnel kombinierbar sind und was bei der Umsetzung zu beachten ist. 

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In diesem Artikel:

  1. Exkurs: Was ist der Marketing Funnel?
  2. Der Marketing Funnel am Beispiel einer Website 
  3. Der Marketing Funnel mit Blick auf Digital Signage: 5 Tipps
  4. Die Herausforderung des Marketing Funnels

 

Das Wichtigste zusammengefasst:

  • Digital Signage kann gezielt entlang des Marketing Funnels eingesetzt werden, etwa zur Aufmerksamkeit am Eingang (TOFU), zur Produktinformation im Store (MOFU) und zur direkten Bestellung oder Produktsuche (BOFU).

  • Interaktive Displays reduzieren Abbrüche im Kaufprozess, da Kunden fehlende Produkte, Größen oder Varianten direkt im Geschäft recherchieren oder bestellen können.

  • Visuelle Inhalte, Gamification oder Countdowns steigern Aufmerksamkeit und Engagement, wodurch Besucher stärker durch die einzelnen Funnel-Phasen geführt werden.

  • Strategisch platzierte Displays verbinden Inspiration, Information und Conversion und machen Digital Signage zu einem aktiven Bestandteil der Customer Journey im stationären Umfeld.

 

Exkurs: Was ist ein Marketing-Funnel?

Der Marketing Funnel bildet die Berührungspunkte von Zielgruppen ab, die sie bis zum Kauf oder der Kontaktaufnahme haben. Die Customer Journey ist eine der bekanntesten Varianten davon und unterteilt die Berührungspunkte in die Phasen ToFu (Top of the Funnel), MoFu (Middle of the Funnel) und BoFu (Bottom of the Funnel).

Bekannt ist auch der Sales Funnel nach dem AIDA-Modell. Dieser verfolgt die Kundenreise nicht wie die Customer Journey, sondern berücksichtigt nur den Weg vom Erstkontakt bis zum Kauf. Die Abbildung ist also weniger detailliert. 

 

Die Phasen der Customer Journey im Überblick

Top of the Funnel (ToFu)

In dieser Phase haben potenzielle Kunden erste Berührungspunkte mit deinem Unternehmen bzw. mit der Werbung. Sie möchten noch keine genauen Informationen zu den Produkten oder Dienstleistungen, sondern entwickeln ein Bewusstsein für deine Marke und erkennen möglicherweise ihren Bedarf an deinem Angebot. Beispiele sind Content Marketing, Plakate oder Schaufensterwerbung.

 

Middle of the Funnel (MoFu)

Empfindet die Zielgruppe deine Werbung als ansprechend, wird ihr Interesse geweckt. Es folgen Recherchen zum Produkt und potenzielle Kunden möchten mehr Informationen. Je nach Produkt oder Branche befinden sich Zielgruppen unterschiedlich lange in dieser Phase, denn sie vergleichen verschiedene Angebote oder wägen die Kaufentscheidung nach individuellen Kriterien ab. 

 

Bottom of the Funnel (BoFu)

Ganz unten im Verkaufstrichter befinden sich Personen, die von deinem Angebot überzeugt sind und kurz vor der Conversion (Käufe oder Kontaktaufnahmen) stehen. Zielgruppen in dieser Phase haben ein hohes Umsatzpotenzial und werden wahrscheinlich zu Leads.

 

Der Marketing-Funnel am Beispiel einer Website

TOFU: Ratgeber zu “Was ist Digital Signage?”

MOFU: Sicherheitsinformationen, Preisinfos, Ratgeber zu “Digital Signage Content-Ideen für Immobilienmakler”, Gratis-Webinar zur Erklärung der jeweiligen Software

BOFU: Seiten zu den verschiedenen Anwendungsbereichen, Case Studies, Galerien/Showrooms 

Wichtig: Die Customer Journey ist keine Einbahnstraße. Kunden springen zwischen den verschiedenen Phasen und interessieren sich möglicherweise für TOFU-Content, obwohl sie schon kurz vor der Kontaktaufnahme oder Kaufentscheidung stehen. Deshalb ist es wichtig, alle Phasen der Customer Journey gleichermaßen zu priorisieren, um einen transparenten Informationsfluss über den gesamten Funnel hinweg zu gewährleisten. 

 

Der Marketing-Funnel mit Blick auf Digital Signage

Verschiedene Content-Formate nutzen

Der Sales Funnel nach dem AIDA-Modell beschreibt treffend, was bei der ersten Phase im Vordergrund steht: Awareness. Und um diese zu erzeugen, eignet sich Digital Signage ideal. Ob mit Videos, Bildern, Social Feeds, Countdowns oder Sprachausgabe, digitale Displays versprechen deinem Unternehmen viel Reichweite und fördern die Interaktion mit Zielgruppen durch verschiedene Content-Formate. Hierzu ein paar Beispiele:

 

 

Digital Signage Displays strategisch einsetzen

Digital Signage unterstreicht Werbebotschaften mit ansprechenden Visuals und weckt Neugier mit Countdowns oder Gamification-Elementen. Das nachfolgende Beispiel (Bekleidungsgeschäft) zeigt, wie Unternehmen ihre Zielgruppen über verschiedene Phasen der Customer Journey erreichen:

TOFU: Über Display-Werbung am Eingang gewinnen die neuesten Trends mehr Aufmerksamkeit und Kunden finden Inspiration für ihre Shopping-Tour. 

MOFU: Durch die interaktiven Eigenschaften von Digital Signage können sich Kunden über Produkte informieren. Interactive Signage-Lösungen ermöglichen hierbei die eigenständige Produktsuche und Informationsbeschaffung im Store. 

BOFU: Über Scanner im Geschäft können Kunden ein Produkt in ihrer Größe suchen und direkt bestellen.

 

Interactive Signage: Weniger “Austritte” aus dem Funnel

Bleiben wir beim Beispiel eines Kleidungsgeschäftes: Wenn ein Kleidungsstück nicht in der gewünschten Farbe oder Größe verfügbar ist, schauen sich viele direkt bei der Konkurrenz um. Doch mit den interaktiven Such- und Bestellfunktionen von Digital Signage finden potenzielle Kunden die gewünschten Artikel vor Ort. Somit gibt es auch weniger “Austritte” aus dem Funnel und es können neue Berührungspunkte durch eigenständige Suchanfragen erschlossen werden. 

Interactive Signage ist zugleich ein Sales-Booster, denn viele Interessenten fragen die Angestellten in einem Store nicht nach einem Artikel in einer anderen Größe und gehen weiter. Die Suchfunktion von interaktiven Displays bewegt Interessenten hingegen dazu, eigenständig nach einem Artikel zu suchen und ihn anschließend online zu kaufen. Die Software von FRAMR. ergänzt hierbei sogar Suchanfragen, um mehr Vorschläge anzuzeigen. 

Wichtig: Von Interactive Signage-Lösungen profitiert nicht nur der Retail, sondern auch Restaurants und Immobilienmakler. Jede Branche, in der Zielgruppen eigenständig etwas suchen, buchen, kaufen oder bestellen können, zieht einen Nutzen.

 

Gewinne potenzielle Kunden mit Gewinnspielen 

Nutze Digital-Signage-Gewinnspiele zu deinem Vorteil und gewinne Neukunden, die sonst nicht mit deinem Unternehmen interagieren würden. Wir empfehlen eine strategisch vorteilhafte Platzierung der Displays, beispielsweise am Eingang, um viele Personen zu erreichen. Über die Displays können Interessenten direkt am Gewinnspiel teilnehmen und Unternehmen erheben wichtige Daten, die sie beispielsweise für das Newsletter-Marketing verwenden können. 

 

Nutze Social Signals 

Mit Digital Signage kannst du QR-Codes und Social-Media-Verlinkungen platzieren, damit sich Zielgruppen zu einem späteren Zeitpunkt mit deinem Unternehmen befassen. In diesem Fall ist Digital Signage der erste Berührungspunkt für die darauffolgende Online-Marketing-Customer Journey, denn Zielgruppen nehmen deine Werbung als ansprechend wahr und können sich zu einem späteren Zeitpunkt damit in Ruhe befassen. 

 

Profitiert jede Branche von einem Digital Signage-Marketing-Funnel?

Unser Team hat bereits mehr als 200 Kunden aus verschiedenen Branchen betreut. Dabei kamen Digital-Signage-Lösungen in allen Phasen der Customer Journey zum Einsatz und wurden für verschiedene Ziele verwendet, sei es für die Markenkommunikation, Sales-Förderung oder zur Verbesserung des Kundensupports. 

Die Frage ist daher weniger, ob eine Branche von Digital Signage profitiert, sondern wie. Es kommt auf die individuellen Ziele, die Kunden und Einsatzbereiche an. Beispiel: Für die Mitarbeiterkommunikation findet der klassische Sales Funnel keine Anwendung, aber Unternehmen schaffen trotzdem strategische Berührungspunkte mit Digital Signage, damit sich Mitarbeiter für Events anmelden. 

Auch strategische Aspekte wie die Standortwahl sind ein relevanter Faktor. Im Kern musst du also deine Zielgruppe und deren Bedürfnisse sowie auch die Einstiegspunkte in die Customer Journey kennen, um darauf basierend einen individuellen Sales Funnel aufzubauen. 

Zudem empfehlen wir, Digital Signage-Lösungen als Teil einer ganzheitlichen Strategie zu integrieren, die beispielsweise Displays und Online-Marketing verknüpft. Die bereits erwähnten Social-Media-Integrationen sind ein gutes Beispiel dafür. So kommt deine Zielgruppe über verschiedene Berührungspunkte in Kontakt mit deinem Unternehmen. 

Individuelle Anwendungsszenarien?

In diesem Artikel beschränken wir uns auf Beispiele für den Handel. Du kannst aber das Funnel-Prinzip in vielen Branchen anwenden. Wenn du dazu eine Hilfestellung benötigst, kannst du uns gerne für eine kostenlose Beratung kontaktieren.

Herausforderungen des Sales Funnels

Zielgruppen springen ab

Viele Zielgruppen schaffen es nicht über die erste Phase hinaus. Grund dafür ist eine zu schwache Positionierung im Wettbewerb. Ansprechende Werbebotschaften reichen nicht aus, wenn sie keine eigene Sprache oder Alleinstellungsmerkmale hervorheben. Unternehmen scheitern aber auch daran, dass sie ihre Zielgruppe zu Handlungen bewegen und sie weiter im Funnel voranbringen, beispielsweise über Call-to-Actions. 

 

B2B vs. B2C

Zielgruppen befinden sich unterschiedlich lange in den jeweiligen Phasen der Customer Journey. Das liegt daran, dass die Kaufentscheidung bei günstigen Produkten schneller fällt als bei hochpreisigen Dienstleistungen. Vor allem B2B-Zielgruppen benötigen ausreichend Informationen, bevor sie eine finale Entscheidung treffen. 

Beispiel: Günstige Alltagsprodukte finden viele Impulskäufer, die eine schnelle Entscheidung treffen. Das Produkt ist nämlich günstig und Interessenten benötigen wenig Informationen für die Kaufentscheidung.
Die Kontaktaufnahme zu einem Dienstleister dauert hingegen länger. Hierzu möchten sich Zielgruppen erstmal über Preise, Alternativen und Referenzen informieren. Mit Digital Signage förderst du Kontaktanfragen für dein Unternehmen, denn Displays vermitteln ein ansprechendes Gesamtbild und Slideshows können wie ein Funnel mit für Zielgruppen relevante Informationen aufgebaut werden. 

Digital Signage als Kollaborationsplattform: 5 Ideen 994 537 Sebastian Loos

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Zuletzt aktualisiert am: 03.03.2026

In diesem Artikel:

  1. Exkurs: Was sind Kollaborationsplattformen? 
  2. Digital Signage als Collaboration Software: Möglichkeiten und Einsatzbereiche
  3. So gelingt die Implementierung
  4. Fazit

 

Exkurs: Was sind Kollaborationsplattformen?

Bei Kollaborationsplattformen handelt es sich um Anwendungen zur zentralisierten Kommunikation und Zusammenarbeit im Team. Dazu gehören Working-Tools wie Asana für das Projektmanagement und Anwendungen wie Zoom für Online-Meetings. Das Ziel solcher Tools besteht darin, Remote-Zusammenarbeit zu fördern und dass Teams flexibler sowie transparenter miteinander kommunizieren. 

 

Digital Signage als Kollaborationsplattform: Möglichkeiten und Einsatzbereiche

Informationsaustausch

Unternehmen können Digital Signage nutzen, um aktuelle Informationen zu kommunizieren. Einige unserer Kunden platzieren Displays beispielsweise in der Kantine, um News transparent darzustellen und um Mitarbeiter über Veränderungen zu informieren. Aber auch, damit mehr Angestellte an Veranstaltungen und Workshops teilnehmen. 

Strategisch platzierte Displays haben den Vorteil, dass Veränderungen, Schulungen oder Veranstaltungen mit allen Mitarbeitern kommuniziert werden und es zu weniger Streuverlusten beim Informationsfluss kommt. Genau dieses Problem besteht mit einem Intranet oder Online-Kommunikationsplattformen, denn diese erfordern ein aktives Handeln der Mitarbeiter. Displays aber nicht, an ihnen laufen Angestellte täglich vorbei.

-> Erfahre hier, wie du Digital Signage als Alternative zum Intranet nutzen kannst. 

 

Teamkommunikation

Über Digital Signage Displays können Teams ihre Ideen skizzieren oder Notizen machen und diese teilen. FRAMR. hat beispielsweise eine integrierte Funktion, um den Microsoft Teams-Chat über ein großes Display anzuzeigen. Das erleichtert die Teamkommunikation, indem sich alle Beteiligten auf ein Display konzentrieren. Und aufgrund der Kompatibilität mit verschiedenen Hardware-Lösungen ist es auch möglich, Inhalte über größere Bildschirme zu präsentieren. 

Präsentieren ist ein gutes Stichwort: Über die FRAMR.-Software können Unternehmen eigene Präsentationen erstellen und diese teilen. Mehr als 50 Module und vielseitige Gestaltungsoptionen mit visuellen Elementen erleichtern die Kommunikation von neuen Ideen und Produkten.  

 

Meetings und Konferenzen

Videokonferenzen und Meetings sind häufige Einsatzbereiche unserer Kunden. Üblicherweise nimmt jeder über ein Meeting-Tool eigenständig an Besprechungen teil, doch Digital Signage ermöglicht eine kollektive Zusammenarbeit über ein einziges Display. Beispielsweise indem jemand ein Zoom-Meeting startet und den Laptop über HDMI mit dem Display verbindet. 

Das ist insbesondere vorteilhaft, wenn mehrere Personen vor Ort am Meeting teilnehmen. Da sich alle in einem Konferenzraum befinden, gibt es keine Probleme mit möglichen Störfaktoren (z. B. Kollegen, die im Hintergrund sprechen). Ein einziges Display erleichtert auch die Zusammenarbeit, denn alle Beteiligten befinden sich in einem Raum und können auf dem Bildschirm zeigen und etwas erklären. 

Digital Signage ermöglicht auch eine effektive Durchführung von internen Meetings. Integrierte Timer stellen beispielsweise sicher, dass alle Themen behandelt werden und die Gestaltungsoptionen ermöglichen eine visuelle Darstellung der Agenda. 

 

E-Learning

Digital Signage Displays eignen sich für Workshops und Weiterbildungen. Über die Software erstellen Dozenten interaktive Inhalte mit Videos und Bildern für einen besseren Lerneffekt. Hierbei verspricht unsere Software maximale Flexibilität, denn FRAMR. Signage ermöglicht die Live-Übertragung von externen Schulungen und Dozenten können die Inhalte aus Online-Workshops über die Inhouse-Displays präsentieren. 

Durch die interaktiven Eigenschaften können Dozenten den Lernerfolg der Teilnehmer über Umfragen und Quizze testen. Das erhöht den Lerneffekt und auch den Spaßfaktor beim Lernen. 

Die Vorteile von Digital Signage zeigen sich auch auf organisatorischer Ebene. Informationen wie Kursankündigungen, Prüfungsdaten und Raumänderungen werden effektiv kommuniziert und Teilnehmer können sich direkt anmelden. Bildschirme als Wegweiser helfen externen Teilnehmern dabei, die Räumlichkeiten zu finden.

 

Recruiting

Digital Signage fördert das interne Recruiting. Über Displays sichtbare Stellenausschreibungen gewinnen mehr Aufmerksamkeit als E-Mails oder Plakate und sind aufgrund der visuellen Eigenschaften auch ansprechender.

Mit Digital Signage können Unternehmen kreative Recruiting-Kampagnen durchführen. Ein Beispiel hierfür sind Videos mit Angestellten, die über ihren Arbeitsalltag berichten und was sie an deinem Unternehmen gut finden. In Kombination mit Digital-out-of-home-Lösungen können auch Recruiting-Kampagnen durchgeführt werden, die sich an eine breite Zielgruppe richten. 

 

Wieso keine Working-Tools wie Slack oder Asana?

Digital Signage ersetzt keine Tools für Online-Meetings oder für das Projektmanagement, sondern bietet eine ergänzende Collaboration Software für optimierte Kommunikationsprozesse. Im Fokus steht ein besserer Informationsfluss im Team sowie mehr Transparenz und dass visuelle Inhalte einen höheren Lerneffekt versprechen. Deshalb sollten Unternehmen sowohl Working-Tools als auch Digital Signage-Software verwenden und die Inhalte dieser Tools auch in Digital Signage anzeigen.

 

So gelingt die Implementierung

Um die Stärken von Digital Signage zu nutzen, müssen sich Unternehmen zunächst mit den Anforderungen befassen. Im ersten Schritt müssen sich Unternehmen folgende Fragen stellen:

  • Wofür möchten wir die Software nutzen?
  • Welches Budget steht uns zur Verfügung?
  • Wie können wir Digital Signage erfolgreich in den Arbeitsalltag integrieren?
  • Welche Displays benötigen wir, wie viele und wo platzieren wir sie?
  • Wer kümmert sich um die Inhalte? Müssen wir neues Personal suchen oder Mitarbeiter im Umgang mit der Software schulen?
  • Gibt es rechtliche Hürden zu beachten?
  • Wie können wir Digital Signage skalieren?

Unternehmen müssen sich mit diesen Fragen gründlich befassen, um Digital Signage effektiv zu nutzen. Gerne helfen wir dir auf der Suche nach der passenden Lösung. Das Team von FRAMR. steht dir mit einer kostenlosen Erstberatung zur Seite und klärt mit dir alle Fragen rund um Digital Signage. Wirf gerne auch einen Blick auf unsere Case Studies, um einen ersten Eindruck zur praktischen Umsetzung von Digital Signage zu gewinnen. 

Fazit

Digital Signage bietet Unternehmen als Kollaborationsplattform einige Vorteile. Darunter verbesserte Kommunikationsstrukturen und effektivere Workshops. Um von diesen Vorteilen zu profitieren, müssen Unternehmen sich aber zunächst mit den Anforderungen befassen, beispielsweise mit der Zielsetzung und der Standortwahl für Displays.