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In 3 Schritten zum richtigen Digital Signage Display 994 537 Sebastian Loos

In 3 Schritten zum richtigen Digital Signage Display

Zuletzt aktualisiert am 03.03.2026

In diesem Ratgeber:

  1. Die verschiedenen Displays im Überblick
  2. Auf diese Kriterien kommt es an
  3. Displays miteinander kombinieren

Es gibt verschiedene Varianten von Digital Signage Displays, sowohl für den Indoor- als auch für den Outdoor-Bereich. Nachfolgend gehen wir darauf ein, was bei der Wahl zu beachten ist und wie dein Team die Stärken verschiedener Displays nutzt. 

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Die verschiedenen Displays im Überblick

Indoor-Display

Diese Bildschirme sind für den Einsatz im Innenbereich konzipiert. Perfekt für Einkaufszentren, Museen, Bibliotheken oder in Firmen für die Mitarbeiterkommunikation. Die Leuchtkraft liegt bei zwischen 350 und 700 Candela, womit die Displays atemberaubende Bilder und gestochen scharfe Texte zeigen.

Outdoor-Display

Diese Bildschirme sind speziell für den Einsatz im Freien konzipiert. Durch eine spezielle Anfertigung trotzen sie Wetterbedingungen, Vandalismus und anderen Fremdeinflüssen. Mit Helligkeitsbereichen von 2.500 bis 5.000 sind Outdoor-Stelen auch bei Sonneneinstrahlung gut lesbar und kommt mit einem Überhitzungsschutz. Perfekt für Außenwerbung.

 

Semi-Outdoor-Display

Semi-Outdoor-Displays sind die richtige Wahl für Schaufensterwerbung, digitale Speisekarten und Produktpräsentationen. Wegen der umgebenden Helligkeit in Schaufenstern ist eine höhere Lichtstärke notwendig. Die Werte liegen bei 350 bis 700 Candela, steigen aber durch Sonneneinstrahlung auf bis zu 3.000 Candela. 

Portable Display

Der digitale Kundenstopper unter den Bildschirmen ist mit einem effizienten LED-Hintergrundbeleuchtungspanel ausgestattet und bietet selbst bei starker Sonneneinstrahlung langanhaltende Helligkeit. Geeignet für extreme Wetterbedingungen (Schutzklasse IP65) und sicher vor Vandalismus. Durch einen automatischen Sensor passt sich die Helligkeit der Umgebung an, zudem verfügt das Portable Display über einen integrierten Akku mit einer Laufzeit von bis zu acht Stunden. 

 

Weitere Varianten der Displays

Interactive Display

Für den Indoor-Bereich gibt es spezielle Displays mit einer interaktiven Benutzeroberfläche. Interactive Signage eignet sich perfekt für die Navigation, Gewinnspiele und Umfragen. Abgesehen vom praktischen Nutzen, schaffen sie ein immersives Erlebnis für Besucher und stärken das Markenimage.

Digitale Plakate

Eine weitere Indoor-Variante sind digitale Plakate in verschiedenen Größen. Für Mitarbeiterinformationen, Werbung oder Hinweise zu Veranstaltungen. Sie fallen direkt ins Auge und beanspruchen wenig Platz. Perfekt geeignet für Aufzüge und in verschiedenen Ausführungen umsetzbar.

Glas-Projektion

Die Kombination aus einem Projektor und Milchglas ergeben eine interessante Alternative zu klassischen Displays. Ein Eyecatcher und bei Nacht eine gute Möglichkeit zu werben. 

LED-Wall

Digitale Wegweiser bieten eine 24-Stunden-Outdoor-Nutzung und bilden die Schnittstelle zwischen ansprechender Werbung und praktischer Navigation. Die automatische Aktualisierung der belegten Kapazitäten in Parkhäusern wird durch Sensoren ermöglicht. Die Helligkeitsregelung erfolgt auch bei diesem Format über einen Sensor. Die Form der LED-Wall ist frei wählbar – es ist jedoch eine Sonderform, die mit konventionellen Displays nicht lösbar ist. 

 

Auf diese Kriterien kommt es an

Bei der Displaywahl sind genau drei Kriterien zu beachten. Kriterium Nummer 1 ist der Einsatzbereich. Ein Klamottengeschäft hat für den digitalen Kundenstopper mehr Verwendung als eine Firma, die Digital Signage für die Mitarbeiterkommunikation verwenden möchte. Wiederum eignen sich Outdoor-Displays auch für Firmen, wenn sie nach neuen Mitarbeitern suchen. Hier ist abzuwägen, inwiefern sich ein Display-Format für den Einsatzbereich eignet.

Kriterium Nummer 2 ist der Standort. Hierbei kommt es auf die Lichtverhältnisse an, doch auch die Berührungspunkte der Zielgruppe sind entscheidend. Interactive Displays, die als Wegweiser dienen, sollten nicht in der letzten Ecke stehen, sondern direkt im Besucherfluss Kunden zur Interaktion einladen. Und generell ist es wichtig, das Verhalten von Kunden und Besuchern zu kennen, damit sie die Bildschirme wahrnehmen. Hierbei spielen aber auch die Lichtverhältnisse eine Rolle. 

-> Für die Standortwahl haben wir bereits diesen Artikel veröffentlicht. 

Kriterium Nummer 3 bezieht sich auf die rechtlichen Aspekte von Digital Signage. Je nach Land sind bestimmte Vorgaben bei der Anbringung von Outdoor-Stelen zu beachten. Für den Indoor-Bereich sind diese Richtlinien jedoch irrelevant. 

Die Wahl eines Displays hängt auch immer vom Budget ab. Hierbei ist entscheidend, wie viele Displays dein Unternehmen benötigt und in welcher Größe. Solche Anforderungen sind zu klären, um den Bedarf zu ermitteln. 

 

Displays miteinander kombinieren

Bei der Anbringung deiner Displays kannst du gerne kreativ sein. Ob einzeln oder nebeneinander, jedes Unternehmen profitiert davon. Die nachfolgende Bildstrecke zeigt die praktische Umsetzung und welche Möglichkeiten du hast.

FAQ

Du hast Fragen zu Einsatzmöglichkeiten, Kosten und Co.? Nachfolgend findest du die Antworten!

Die Preise für Digital Signage variieren und hängen vom individuellen Einsatzgebiet ab. FRAMR. Signage-Lösungen beginnen ab 459 € – Player + Jahresabo. Klicke hier und erfahre mehr über unsere Preisstrukturen, Abo-Modelle und Zusatzservices. 

Die Gestaltungsmöglichkeiten von Digital Signage reichen von Bildern und Videos bis hin zu Audio, Social Media, RSS-Feeds, Wettermeldungen, PDFs und YouTube. Eine exakte Auflistung der Gestaltungsmöglichkeiten von FRAMR findest du hier

Unser Team hat bei der Entwicklung auf höchste Qualitätsstandards geachtet und verspricht eine ausfallsichere sowie vor Fremdeinwirkung geschützte Software. In unserem Artikel “Digital Signage Sicherheit” gehen wir genauer darauf ein.

Wirf gerne einen Blick auf unseren Showroom und mache dir einen ersten Eindruck von der praktischen Umsetzung einer Digital Signage-Anwendung. 

Digital Signage ist eine moderne Technologie mit moderatem Stromverbrauch. Die Produkte sind langlebig und der Produktionsaufwand ist gering. In unserem Artikel Green Signage erfährst du mehr dazu. 

Für die erfolgreiche Nutzung von Digital Signage ist es wichtig, die individuellen Ziele zu kennen. Außerdem solltest du dich mit den Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten befassen. Erfahre hier mehr dazu.

Du benötigst Hilfe oder hast Fragen? Dann kontaktiere uns gerne!

 

    Digital Signage Einführung: Leitfaden inkl. Checklisten 1024 772 Sebastian Loos

    Digital Signage Einführung: Leitfaden inkl. Checklisten

    Digital Signage Einführung: Leitfaden inkl. Checklisten

    Zuletzt aktualisiert am 03.03.2026

    Die Einführung von Digital Signage klingt im ersten Moment simpel: Bildschirm anschließen und Inhalte abspielen. In der Praxis ist es aber komplexer. Viele Unternehmen unterschätzen, wie wichtig die technische Infrastruktur, ein durchdachtes Content-Konzept und klare Verantwortlichkeiten sind. 

    Damit die Implementierung von Anfang an erfolgreich verläuft, bekommst du in diesem Artikel einen kompakten Überblick über die wichtigsten Schritte, häufige Stolperfallen und bewährte Tipps aus der Praxis.

    Der Leitfaden richtet sich vor allem an Unternehmen mit mehreren Standorten, Mitarbeitern in der internen Kommunikation oder Marketing-Teams, die Digital Signage zur Kundenansprache nutzen möchten.

    Digital Signage: So klappt die Einführung + Checklisten

    Technische Infrastruktur von Anfang an mitdenken

    Noch vor der Auswahl der Software solltest du klären, wo die Displays stehen und ob es dort Strom sowie stabiles WLAN oder Netzwerkanschluss gibt. Auch die Lichtverhältnisse und die Sichtbarkeit der Displays sind wichtige Faktoren. 

    Hinweis: Bevor du in die Umsetzung gehst, solltest du dir sicher sein, welche Ziele du mit Digital Signage verfolgst und welche Inhalte du zeigen willst. Unser Artikel 7 wichtige Anforderungen für die Nutzung von Digital Signage hilft dir dabei, die strategische Grundlage für dein Projekt zu legen.

    Checkliste für die technische Infrastruktur:
    ✅Gibt es an den geplanten Standorten ausreichend Stromanschlüsse?
    ✅Ist ein stabiles WLAN oder LAN verfügbar?
    ✅Sind die Lichtverhältnisse für den Bildschirm geeignet (z. B. keine direkte Sonneneinstrahlung)?
    ✅Müssen die Displays Outdoor-tauglich sein (z. B. wettergeschützt, besonders hell)?
    ✅Welche Bildschirmgröße ist passend für den Einsatzort?
    ✅Brauchen wir zusätzliche Hardware?

     

    Schrittweise Einführung statt Komplett-Rollout

    Gerade wenn du mehrere Standorte oder Abteilungen hast, empfiehlt sich ein stufenweiser Rollout. Beginne mit einem Pilotstandort, evaluiere die Ergebnisse und skaliere dann. So lassen sich technische und organisatorische Hürden frühzeitig erkennen und beheben.

    Checkliste für den Rollout:
    ✅Ist ein Pilotprojekt sinnvoll?
    ✅Wo soll Digital Signage zuerst implementiert werden?
    ✅Wie kann man Messwerte aus dem Pilotprojekt erfassen und auswerten?
    ✅Welche Teams oder Standorte sind am besten geeignet für die erste Phase?
    ✅Welche Herausforderungen könnten beim Skalieren auftreten?

     

    Frühzeitig Zuständigkeiten definieren

    Lege klar fest, wer für die Inhalte verantwortlich ist, wer das System administriert und wer bei Problemen ansprechbar ist. Idealerweise gibt es eine interne Hauptverantwortung, die ggf. auf externe Partner und deren Support zurückgreift. So entsteht ein reibungsloser Workflow.

    Checkliste zu den Zuständigkeiten:
    ✅Wer erstellt regelmäßig neuen Content?
    ✅Wer ist für die Freigabe und Qualitätssicherung verantwortlich?
    ✅Wer aktualisiert die Inhalte im System?
    ✅Wer übernimmt die technische Betreuung der Geräte?
    ✅Wer ist Ansprechpartner bei Störungen oder Problemen?

    FRAMR bietet Support per Telefon, E-Mail und Chatbot, um technische Probleme schnell und einfach zu lösen

     

    Inhalte & Workflows etablieren

    Bereite Content-Templates und einen einfachen Redaktionsprozess vor, z. B. über ein freigegebenes Dokument oder CMS-Pläne. So können Inhalte schneller umgesetzt werden und du vermeidest Leerläufe auf den Displays.

    Checkliste für die Content-Strategie:
    ✅Gibt es einen Redaktionsplan für Inhalte (z. B. wöchentliche Aktualisierung)?
    ✅Gibt es Designvorlagen oder Templates, die mehrfach genutzt werden können?
    ✅Ist das CMS für alle Beteiligten leicht verständlich und intuitiv bedienbar?
    ✅Gibt es eine einfache Möglichkeit zur Vorschau und Freigabe von Inhalten?

    In FRAMR. können Inhalte und gesamte Playlisten vorausgeplant werden, um deine redaktionelle Strategie ideal zu unterstützen. Es können Vorlagen abgespeichert und jederzeit abgerufen werden. Das CMS ist für Desktop und mobile Geräte optimiert und benötigt keine Installation, sondern nur einen Webbrowser. Überzeuge dich selbst und teste es hier kostenlos. 

     

    Datenschutz und Sicherheit prüfen

    Gerade bei On-Premise-Systemen mit sensiblen Daten ist es wichtig, frühzeitig IT- und Datenschutzbeauftragte einzubinden. Ein solides Sicherheitskonzept und technische Absicherung der Schnittstellen vermeiden spätere Probleme.

    Checkliste zu Datenschutz und Sicherheit:
    ✅Werden personenbezogene Daten über die Displays verarbeitet?
    ✅Ist das System mit anderen IT-Systemen vernetzt?
    ✅Welche Zugriffsrechte haben verschiedene Mitarbeiter?
    ✅Sind die Geräte durch Firewalls, VPN oder authentifizierte Verbindungen abgesichert?
    ✅Sind Updates und Patches regelmäßig eingeplant?
    ✅Wird ein Wartungsvertrag mit dem Anbieter benötigt (bei Cloud-Lösungen)?

    Bei FRAMR können personenbezogene Daten, die beispielsweise in einem Aufrufsystem angezeigt werden, trotz Verwaltung und Content-Planung in der Cloud auch ohne Übermittlung der personenbezogenen Daten in die Cloud dargestellt werden. Damit bist du immer DSGVO-konform. Mit der Benutzerverwaltung kannst du deine Benutzer-Rechte-Struktur ganz individuell anpassen. Player unterstützen verschiedene Arten von Netzwerkkonfiguration, um für die Kunden-Infrastruktur vorbereitet zu sein.

     

    Mitarbeiter aktiv einbeziehen

    Digital Signage ist nur dann erfolgreich, wenn alle mitziehen. Informiere Mitarbeiter frühzeitig über neue Inhalte oder Abläufe. Sowohl diejenigen, die mit dem System arbeiten, als auch die, die über die Screens erreicht werden sollen. Kommuniziere den Mehrwert klar, etwa durch persönliche Beispiele, Feedback-Möglichkeiten oder interne Präsentationen. So steigen Akzeptanz und Nutzung.

    Checkliste zur Einbindung der Mitarbeiter:
    ✅Sind Mitarbeiter über Ziele und Inhalte informiert?
    ✅Gibt es ein Onboarding für Content-Teams und Admins?
    ✅Wurde kommuniziert, welche Infos regelmäßig über Displays laufen?
    ✅Können Mitarbeiter Inhalte vorschlagen oder Feedback geben?
    ✅Wird Digital Signage aktiv in die interne Kommunikation eingebunden?

    Viele Inhalte für das Onboarding findest du unter help.framr.tv, um den Einstieg für dich und Mitarbeiter möglichst einfach zu gestalten.

     

    Schulung & Support mitdenken

    Damit dein Team effektiv mit Digital Signage arbeiten kann, sollten grundlegende Schulungen stattfinden. Das betrifft sowohl die Content-Erstellung als auch den Umgang mit der Technik. Plane außerdem, wie du bei Problemen unterstützt wirst, etwa durch einen Anbieter-Support (bei FRAMR. bekommst du den!) oder eine interne IT-Hotline.

    Checkliste Schulung & Support:
    ✅ Gibt es eine Schulung für Content-Admins und Redakteure?
    ✅ Kennen die zuständigen Mitarbeiter die wichtigsten Funktionen?
    ✅ Gibt es eine Support-Struktur bei Problemen?
    ✅ Wurde die Nutzung schriftlich dokumentiert (z. B. Wiki, PDF)?
    ✅ Wie wird der Wissenstransfer bei Personalwechsel geregelt?

    Mit FRAMR. Schulungsvideos auf unserem Youtube-Kanal können alle wichtigen Skills auch selbstständig erlernt werden. Ansonsten findest du alle Infos im Helpdesk unter help.framr.tv.

     

    Monitoring & Optimierung nach der Einführung

    Digital Signage ist kein einmaliges Projekt, sondern ein laufender Prozess. Plane von Anfang an, wie du technische Fehler erkennst, Inhalte verbesserst und Nutzerverhalten analysierst. 

    Checkliste Monitoring:
    ✅ Gibt es einen Verantwortlichen für technische Funktionskontrolle?
    ✅ Werden KPIs (z. B. Interaktionen, Aufmerksamkeit) regelmäßig ausgewertet?
    ✅ Gibt es Feedbackschleifen mit Nutzern oder Mitarbeitern?
    ✅ Werden veraltete Inhalte regelmäßig gelöscht oder überarbeitet?
    ✅ Gibt es automatische Systemmeldungen bei Störungen?

    FRAMR überprüft alle aktiven Player laufend und warnt automatisch bei Problemen. Diese Warnungen können auch in ein Ticketsystem deines IT-Helpdesk übertragen werden. Veraltete Inhalte können automatisiert ausgeblendet oder gelöscht werden.

    Falls du dir bzgl. Maßstäbe und Kennzahlen für das Monitoring unsicher bist, empfehlen wir dir unseren Artikel “Erfolgsmessung von Digital Signage: 5 wichtige KPIs

     

    So läuft die Implementierung mit FRAMR. ab

    Nach dem Kauf unterstützen wir dich Schritt für Schritt bei der Einrichtung deines Digital Signage Systems. Zunächst wählst du Hardware, die am besten zu deinem Einsatz passt – vom Player über Displays bis hin zu Halterungen. Ebenso prüfen wir schon im Vorfeld wichtige Rahmenbedingungen wie Montageort, Netzwerkzugang und Stromversorgung.

    Sobald alles abgestimmt ist, definieren wir mit dir die gewünschten Inhalte und Layouts, damit dein Screen von Beginn an optimal genutzt wird. Anschließend bestellen wir die benötigten Geräte und Zubehörteile und stimmen einen passenden Liefertermin mit dir ab.

    Die eigentliche Installation erfolgt vor Ort: Wir oder dein Montagepartner montieren Displays und Halterungen, kümmern uns um die Verkabelung, schließen den Player an und stellen in Absprache mit deiner IT die Netzwerkverbindung her. Danach richten wir die Software ein und testen das System umfassend. Sobald die ersten Inhalte aufgespielt sind, prüfen wir gemeinsam mit dir die vollständige Funktionalität und nehmen letzte Anpassungen vor.

    Zum Abschluss erhältst du eine kurze Einschulung, damit du die Bedienung deiner Lösung problemlos selbst übernehmen kannst. Auf Wunsch erstellen wir ein Abnahmeprotokoll und bieten dir darüber hinaus Support, Wartung sowie – falls gewünscht – eine laufende Contentpflege oder Monitoring deiner Screens an.

    FRAMR. Entwickler Lukas Aumair über Digital Signage 849 566 Linda

    FRAMR. Entwickler Lukas Aumair über Digital Signage

    FRAMR. ENTWICKLER LUKAS AUMAIR ÜBER DIGITAL SIGNAGE

    Leitfaden für das Interview:

    1. FRAMR. Signage: Wie kam es zu der Idee?
    2. Welche Schritte waren bei der Entwicklung zu beachten?
    3. Die Nachfrage im Bereich Digital Signage
    4. Welche Zuschüsse gibt es?
    5. Wieso setzen Unternehmen vermehrt auf digitale Werbetafeln?
    6. Empfehlungen von Lukas Aumair
    7. Welche Branchen profitieren am stärksten?
    8. Wie werden Arbeitsprozesse erleichtert?
    9. Was sind die Zukunftsaussichten?

     

    Im nachfolgenden Interview beschreibt Lukas Aumair, FRAMR. Entwickler und Geschäftsführer der Megatechnik professional Multimedia GmbH, wie wichtig Digital Signage für Unternehmen in Zukunft sein wird und welche Chancen sich ergeben. Zudem erläutert er wichtige Vorteile und welche Finanzierungsmöglichkeiten es gibt. 


    Lukas Aumair: Entwickler von FRAMR. und Geschäftsführer der Megatechnik professional Multimedia GmbH

     

    FRAMR. Signage: Wie kam es zu der Idee?

    Lukas Aumair beschreibt die Idee für FRAMR. Signage mit folgenden Worten: “Im Content Management-Team unseres Unternehmens wurde eine Lösung zur Fernverwaltung von Inhalten auf Bildschirmen in zwei Einkaufszentren gesucht. Alle Lösungen am Markt waren entweder lokal zu installieren und somit nur unter sehr unsicheren oder komplizierten Bedingungen von außen erreichbar und von der Usability her unbedienbar.”

    Im Kern der Entwicklung stand also eine Lösung für fehlende Usability und Flexibilität bei bestehenden Signage-Produkten. 

     

    Welche Schritte waren bei der Entwicklung von FRAMR zu beachten?

    Wichtig war von Anfang an die Konzeption und Entwicklung als skalierbares Cloud-System, um vielen Kunden eine optimale Benutzererfahrung unabhängig ihres Standortes zu bieten. Zudem sollte FRAMR. ohne Software-Installation auskommen und in wenigen Sekunden einsatzbereit sein. Mitbewerber können teilweise heute noch ohne geschultem Technikerteam nicht in Betrieb gesetzt werden – bei FRAMR. ist das anders, wir fokussieren eine intuitive Anwendung. 

     

    Wie steht es um die derzeitige Nachfrage im Bereich Digital Signage?

    Lukas Aumair sagt dazu: „Die Nachfrage für Digital Signage nimmt stetig zu. In den vergangenen Jahren haben wir zudem die Erfahrung gemacht, dass Interessenten nicht nur an Werbetafeln interessiert sind, sondern auch zunehmend an LED-Walls, interaktiven Bildschirmen oder Displays für die Mitarbeiterkommunikation. Neben der steigenden Nachfrage an Digital Signage im Allgemeinen, ersuchen mehr Unternehmen spezielle Lösungen für verschiedene Anwendungsbereiche.“

    -> Du möchtest mehr über die Einsatzmöglichkeiten von FRAMR. wissen? Hier findest du einen Überblick zu den Anwendungsbereichen. 

     

    Welche Zuschüsse gibt es, wenn man sich einen digitalen Monitor mit Digital Signage Software zulegen möchte?

    In Österreich und der EU gibt es Förderungen für Digitalisierungsprojekte, diese subventionieren auch die Anschaffung von Digital Signage Software. Anbieter solcher Förderungen sind zum Beispiel KMU.DIGITAL und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

    Wichtig: Die Förderprogramme gibt es auch zum Stand vom 22.10.2025 noch. Sie gelten aber unter bestimmten Voraussetzungen und Einschränkungen. 

     

    Wieso setzen immer mehr Unternehmen auf Digital Signage?

    Lukas Aumair sagt hierzu: „Nun, zum einen liegt es an den Vorteilen. Modernes Markenimage, aktuelle Inhalte, Kostensenkung, verbessertes Kundenerlebnis und Energieeffizienz. Aber es liegt auch daran, dass sich die Wettbewerbslandschaft ändert. Unternehmen wollen nicht den Anschluss verlieren, wenn sich ein Konkurrent weiter digitalisiert.“

     

    Die Empfehlungen von Lukas Aumair für die Umsetzung

    „Grundsätzlich empfehle ich professionelle Displays mit Dauerbetrieb-Befähigung, um einen nachhaltigen und langen Betrieb zu gewährleisten. Außerdem sollten Unternehmen einen Player mit passiver Kühlung wählen, da auch hier ein nachhaltiger Betrieb gewährleistet ist. Es empfiehlt sich darüber hinaus ein möglichst geringer Einsatz von Zusatzhardware wie Übertragungsstrecken und Signalverteilung, dafür eine direkte Bespielung der Displays durch den Player – beispielsweise via HTML5-Browser oder FRAMR. Player.“

     

    Welche Branchen profitieren am stärksten von Digital Signage?

    „Unternehmen mit vielen Anzeigen-Standorten, da sich hier die Geschwindigkeit von Digital Signage perfekt ausspielen lässt. Die Branche ist hierbei egal. Was die Branche betrifft, sind wir sogar ziemlich breit aufgestellt: Gastronomie, Retail, Gesundheitswesen, öffentlicher Sektor, Entertainment, Tourismus uvm.“

     

    Gibt es irgendwelche Funktionen, die Arbeitsprozesse erleichtern oder Kunden eines Unternehmens eine bessere Bedienbarkeit bieten?

    Da gibt es gleich mehrere Funktionen. Diese sind folgende: 

    • Cloud-Dienst mit mobiler Optimierung für die Bearbeitung von Inhalten vom Smartphone von jedem Ort auf der Welt.
    • Zeitplanung von Inhalten ermöglicht die vollständige Planung des Playouts zum Erstellungszeitpunkt, damit ist keine mehrfache Bearbeitung notwendig.
    • Drag & Drop-Funktionalität für eine einfache und intuitive Bedienung.
    • Innovative Gestaltungsmöglichkeiten zur Förderung der Interaktion mit Nutzern (z. B. Gamification)
    • Monitoring-Funktionen zur Überwachung des Betriebs der Displays.

     

    Wie sieht die mögliche Entwicklung im Bereich Digital Signage für die Zukunft aus?

    Die Einschätzung von Lukas Aumair dazu: „Digital Signage wird wesentlich interaktiver und neue Add-Ons werten das Produkt beispielsweise durch Zusatzfunktionen auf. Außerdem wird es zukünftig möglich sein, dass Digital Signage Produkte zusätzlich auf die Umgebung reagieren und von ihrem Umfeld gesteuert werden. Unser FRAMR. Add-On “FRAMR. Eye” erkennt zum Beispiel mittels künstlicher Intelligenz Personentypen vor dem Bildschirm. So kann die Digital Signage Software anhand der Daten lokal und anonym entscheiden, ob beispielsweise ein Mann oder eine Frau vor dem Display steht und somit die Anzeige entsprechend steuern.“

    Das bietet unter anderem folgende Vorteile:

    • Ideal für personalisierte Werbung
    • Daten werden nur lokal verarbeitet und nicht zum Cloud-Dienst gesendet
    • DSGVO-kompatibel

    In Zukunft wird es wichtig sein, dass die Software eines Digital Signage Anbieters auf vielen verschiedenen Systemen funktionsfähig ist, sei es LG, Android, Panasonic oder einem anderen Anbieter. Dahingehend wird der Fokus auch darauf liegen, mehrere Hardware-Hersteller durch den Einsatz einer Digital Signage Software verbinden zu können. So bieten professionelle Display heutzutage integrierte HTML5-Webbrowser, in denen direkt die Software für Digital Signage bis zu einer gewissen Qualität dargestellt werden kann. Ein Vergleich zu früher: Ein Player musste am Display angeschlossen werden und spielte so die Inhalte aus.

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