Posts By :

Sebastian Loos

Anforderungen an Digital Signage
7 wichtige Anforderungen für die Nutzung von Digital Signage 1024 576 Sebastian Loos

7 wichtige Anforderungen für die Nutzung von Digital Signage

7 WICHTIGE ANFORDERUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON DIGITAL SIGNAGE

In diesem Artikel nennen wir die sieben wichtigsten Anforderungen für die Nutzung von Digital Signage Anwendungen.

Zuletzt aktualisiert 10.08.2026

Digital Signage verspricht diverse Vorteile, aber ohne Strategie erreicht dein Unternehmen seine Marketingziele trotzdem nicht. Digital Signage Lösungen sind nämlich regelrecht Bestandteil einer umfassenden Planung, die auch Fragen bezüglich der Inhalte oder Standorte berücksichtigt. Nachfolgend präsentieren wir deshalb die sieben wichtigsten Anforderungen für die erfolgreiche Nutzung von Digital Signage.

Anforderungen Digital Signage

Die Anforderungen an Digital Signage im Überblick

Auf die richtige Zielsetzung kommt es an

Befasse dich zunächst mit der Zielsetzung und leite erst dann die nachfolgenden Schritte ein. Beziehe auch, falls möglich, KPIs zur Erfolgsmessung mit ein, beispielsweise die Verkaufszahlen oder wie viele Leute an einem Gewinnspiel teilnehmen.

Folgende Fragen helfen dir dabei, Ziele richtig zu definieren:

  • Was möchte dein Unternehmen erreichen?
  • Fokus: Mehr Verkäufe oder Markenbekanntheit?
  • Wie wichtig ist eine verbesserte User Experience?
  • Gibt es Schwierigkeiten bei der internen Kommunikation, die mit Digital Signage behoben werden müssen?

Bei der Content-Planung kommt es insbesondere auf deine Zielgruppe an. Die vielen Gestaltungsmöglichkeiten von Digital Signage bieten deinem Unternehmen zwar Vorteile bei der Contenterstellung, aber du musst schließlich (potentielle) Kunden überzeugen und nicht blind mit (Werbe-) Botschaften bespielen. Erstelle Inhalte daher fokussiert und zielführend. 

 

Budgetplanung

Die Budgetplanung berücksichtigt nicht nur die Anschaffung von Digital Signage mit Software und Hardware, sondern auch um Personalkosten für die Contenterstellung. Digital Signage bietet dir zwar Kostenvorteile im Vergleich zu klassischen Werbemethoden, aber die Anwendungen sind dennoch kein Selbstläufer. Dein Team muss sich erst mit den Funktionen befassen, Testläufe durchführen und verschiedene Formate ausprobieren. Hieraus entsteht ein finanzieller Mehraufwand – deshalb planst du dein Budget lieber etwas großzügiger. 

Eine Frage wird uns besonders oft gestellt: Wie steht es um die Kosten? Pauschal kann man das nicht beantworten, aber in unserem Artikel „Was kostet Digital Signage?“ gehen wir auf diese Frage so genau wie möglich darauf ein und nennen ein Beispielangebot. 

 

Contenterstellung

Wie bereits erwähnt, bietet Digital Signage deinem Unternehmen abwechslungsreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Im Fokus steht aber deine Zielgruppe. Es kommt vor allem darauf an, solche Content-Ideen umzusetzen, die förderlich für dein Unternehmen sind. Videos funktionieren generell sehr gut, aber FRAMR. Signage bietet dir noch andere Module für eine zielgerichtete Ansprache. Beispielsweise Bildergalerien, Countdowns und Text-to-Speech.

Unser Tipp: Sei kreativ! Berücksichtige das Branding und die Wünsche deiner Zielgruppe – und probiere dann mehrere Varianten aus, um zu sehen, ob Inhalte funktionieren oder nicht. Dank der Monitoring-Funktionen von Digital Signage kannst du KPIs auswerten, um herauszufinden, was deiner Zielgruppe gefällt.

 

Standortwahl

Auch der Standort ist ausschlaggebend für die Nutzung von Digital Signage. Nur so stellen Unternehmen sicher, dass sie die Anwendungen für die Mitarbeiterkommunikation oder Werbung richtig verwenden. Die Bildschirme sollten nicht zu hoch platziert sein, aber auch nicht zu unscheinbar. Wiederum sollten Sie auch nicht den Weg blockieren. 

Idealerweise sind Digital Signage Anwendungen gut sichtbar, aber nicht störend oder zu auffällig. Die nachfolgenden Bilder zu unseren Kundenprojekten schärfen dein Gespür für den richtigen Standort:

Digital Signage in der Pluscity

Digital Signage Herzlich Willkommen

-> Du möchtest mehr zur Standortwahl erfahren und was strategisch zu beachten ist? Dann empfehlen wir dir unseren Artikel zur Standortwahl von Digital Signage.

Es kommt auch auf deine Branche an. In einem kleinen Store sind Digital Signage Anwendungen sowohl im Schaufenster als auch hinter dem Tresen gut platziert. In einer Mall ist es hingegen praktischer, Infoterminals neben dem Eingang aufzustellen, um eine gute Navigation zu gewährleisten. 

 

Zeitlicher Rahmen

Digital Signage ist zwar schnell einsatzbereit, aber du musst die Anwendungen erst kennenlernen. Bis du mit allen Funktionen vertraut bist, vergehen durchaus ein paar Wochen. Das bekannte Sprichwort “Gut Ding will Weile haben” passt hier gut – nimm dir ausreichend Zeit, um die Funktionen kennenzulernen. 

Wie bereits erwähnt, musst du auch den Personaleinsatz berücksichtigen. Dein Team ist mit den Anwendungen nicht vertraut und benötigt eine Einarbeitungsphase. Marketers kennen die individuellen Softwareanforderungen noch nicht und abteilungsübergreifend ist darauf hinzuweisen, dass der Informationsaustausch künftig über Digital Signage erfolgt. Solche Prozesse beanspruchen Zeit. 

 

Kenne die individuellen Anforderungen

Jedes Unternehmen ist anders und somit auch die Anforderungen. Das bezieht sich nicht nur auf die Zielgruppe, sondern auch auf den Standort, den Ressourceneinsatz und die Anwendungsmöglichkeiten. Zwar gelten die bisher genannten Anforderungen für alle Unternehmen gleichermaßen, aber noch wichtiger sind die individuellen Voraussetzungen und auch mögliche Hürden.

Beispiel: Digital Signage Displays befinden sich idealerweise auf Augenhöhe und an Hotspots (z. B. Eingänge). Dadurch fallen sie schnell auf und deine Zielgruppe ist besser auf die Inhalte konzentriert. Jedoch ist es nicht allen Unternehmen möglich, Displays am Eingang zu platzieren. In diesem Fall ist es schwierig, die Anforderungen zu erfüllen und es müssen Alternativen her. Welche das sind, hängt von deinem Unternehmen ab – entweder schaffst du Platz oder stellst die Displays woanders auf. 

 

Digital Signage Warnhinweis Cyber Security

 

Sei dir aller Vorteile bewusst

Digitale Signage ist ein Allrounder und bietet dir Vorteile in puncto Effizienz, Verbesserung der Kommunikation und beim Ausbau organisatorischer Strukturen. Diese Vielseitigkeit solltest du für dein Unternehmen nutzen.

Beispiel: Du planst, Werbekampagnen mit Digital Signage zu erstellen und verfolgst klare Ziele damit. Nach zwei Jahren möchtest du den Einsatzbereich von Digital Signage aber erweitern und die Anwendungen als Präsentationsmedium für Inhouse-Schulungen verwenden. Digital Signage kannst du problemlos skalieren, indem du verschiedene Anwendungsbereiche erschließt und gleichzeitig Marketing, Kommunikation und Navigation verbesserst. 

Lege dich erstmal auf ein Ziel fest und mache dich mit Digital Signage Anwendungen vertraut. Anschließend kannst du die Einsatzbereiche erweitern und die Kommunikationsstrukturen in deinem Unternehmen ganzheitlich verbessern. 

Du willst mehr über deine individuellen Anforderungen wissen? Kontaktiere uns unverbindlich.

Kein Verkaufsgespräch, sondern eine Einschätzung: Welche Ziele verfolgst du, wie sieht dein aktuelles Setup aus, wo liegen die Herausforderungen? Auf Basis unserer Erfahrung aus zahlreichen Projekten sagen wir dir unverbindlich, wo du stehst und welche Anforderungen dein Projekt hat.

    Lukas Aumair

    CEO & Vertrieb

    Pascal Kreilhuber

    Vertrieb

    Clemens Stübler

    Vertrieb

    Michael Thalmann

    Vertrieb

    Digital Signage Anbieter: Wie finde ich den richtigen? [2026] 994 537 Sebastian Loos

    Digital Signage Anbieter: Wie finde ich den richtigen? [2026]

    Digital Signage Anbieter: Wie finde ich den richtigen? [2026]

    Zuletzt aktualisiert am: 10.08.2026

     

    Das Wichtigste in Kürze

    • Datenschutz & Sicherheit: Seriöse Digital Signage Anbieter berücksichtigen die Anforderungen der DSGVO und stellen Lösungen bereit, die sicher vor Hackerangriffen und anderen Cyber-Bedrohungen sind. 
    • Nachweisbare Kundenzufriedenheit: Sie können Case Studies und Referenzen nachweisen, um ihre Kompetenzen in bestimmten Bereichen zu belegen. 
    • Support: Ein verlässlicher Support ist das A und O. Idealerweise stellen Anbieter ein Support-Portal bereit und bieten Schulungen für dich und dein Team an. 
    • Skalierbarkeit: Professionelle Digital Signage Lösungen wachsen mit den Anforderungen eines Unternehmens. 

     

    Bis 2031 beläuft sich das Marktvolumen für Digital Signage schätzungsweise auf 44,60 MRD USD. Das Marktwachstum spricht für die Investition in Digital Signage, erschwert aber die Entscheidungsfindung für Unternehmen, da sich auch mehr Anbieter etablieren. 

    Das wirft bei vielen die Frage auf: Welcher Digital Signage Anbieter ist der beste? Und was muss man bei der Wahl beachten? Genau diese Fragen werden wir nachfolgend beantworten. 

     

    Digital Signage Anbieter: Typische Fehler bei der Wahl 

    Fehler #1: Anforderungen nicht genau definieren

    Unternehmen verfolgen mit Digital Signage ein klares Ziel. Meistens ist es die Verbesserung der internen Kommunikation oder die Verkaufsförderung. Die Investition in Digital Signage berücksichtigt aber nicht nur den Anwendungsbereich, sondern auch folgende Fragen:

    • Personal: Wer erstellt die Inhalte? Sind Kompetenzen und Wissen vorhanden?
    • Content-Strategie: Welche Inhalte möchten wir erstellen und wie oft?
    • Planung: Welche Standorte wählen wir für Digital Signage? Und welche Art von Displays?
    • Integration: Wie stellen wir ein zielführendes Onboarding sicher? 
    • Performance: Wie ermöglichen wir ein sauberes Monitoring und Incident Management?
    • Langfristige Zielsetzung: Verfolgen wir eine Skalier-Strategie?
    • Flexibilität: Gibt es Alternativen zu Cloud-Hosting? Ist die Software mit bestehender Hardware kompatibel?
    • Unternehmen: Was ist unsere Branche und wie groß ist unser Unternehmen? Was sind die jeweiligen Besonderheiten?

     

    Das eigentlich Schwierige: Viele Unternehmen übersehen, dass die erfolgreiche Umsetzung Zeit beansprucht. Im Bereich der Verkaufsförderung fungiert Digital Signage wie ein zusätzlicher Werbekanal – das bedeutet auch, dass man neue Ansätze in der Werbung erstmal ausprobieren muss. Es ist daher wichtig, genug Zeit einzuplanen, um einen sauberen Prozess zu etablieren. 

    Du möchtest die genauen Anforderungen für die erfolgreiche Nutzung von Digital Signage kennen? Dann empfehlen wir dir diesen Artikel

     

    Fehler #2: Nur auf den Preis fokussieren 

    Der Preis ist ohne Frage ein wichtiges Entscheidungskriterium – aber nicht das einzige. Manche Digital Signage Anbieter sind teurer als andere, aber bieten ein insgesamt besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Darunter mehr Module und Anwendungsmöglichkeiten, einen besseren Support, mehr technische Features oder bessere Kompatibilität mit Hardware-Drittanbietern. 

     

    Fehler #3: Abhängigkeit von Hardware

    Diverse Anbieter ermöglichen den Erwerb ihrer Software nur zusammen mit der hauseigenen Hardware. Unternehmen haben dahingehend aber ausschließlich Nachteile. Anbieter mit eigener Hardware können den Preis nämlich frei bestimmen und Abnehmer sind weniger flexibel, weil die Software nicht mit Hardware von Drittanbietern kompatibel ist. Im Worst Case müssen Unternehmen ihre Infrastruktur komplett anpassen, wenn sie den Anbieter wechseln. 

    Expertentipp: Suche dir einen Anbieter, der bei Software und/oder Hardware freie Wahl lässt.

    Info: FRAMR. Hardware ist mit gängigen HTML5 Anwendungen kompatibel und daher auch mit anderen Softwareanbietern einsetzbar. Mehr dazu erfährst du in unserem Artikel „FRAMR.: Digital Signage ohne Vendor-Lock-in„.

     

    Der Prozess zur Entscheidung

    Es gibt viele Digital Signage Anbieter. Da ist es nicht leicht, die passende Lösung zu finden. Viele entscheiden sich für die Marktführer, weil sie den großen Anbietern aufgrund ihrer Markenbekanntheit vertrauen. Diese Entscheidung ist auch nicht verwerflich – denn Marktführer haben oft ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und überzeugen in vielen Bereichen. Also sind sie doch die beste Wahl, oder? Nicht unbedingt! 

    Viele entscheiden sich nämlich nur für die Big Player, weil der Name Vertrauen erweckt. Gleichzeitig ist die tatsächliche Spezifikation bzw. Anwendung zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt und somit die Nachteile am ersten Blick nicht ersichtlich.

    Es bleibt hierbei die Frage offen: Was kann man als Unternehmen tun, um den Entscheidungsprozess transparenter zu gestalten? Und wie findet man den richtigen Digital Signage-Anbieter?

     

    #1 Ziele genau definieren

    Jedes Unternehmen verfolgt eine individuelle Zielsetzung beim Aufbau einer Digital Signage-Strategie. Für manche steht die Optimierung der Kommunikationsprozesse im Vordergrund, für andere die Modernisierung ihres Unternehmens. 

    Idealerweise werden die Ziele so genau wie möglich definiert, um einen sauberen Prozess bei der Bedarfsermittlung sicherzustellen. Anbei sind ein paar Beispiele dafür, wie eine gute und schlechte Zielsetzung aussieht:

    ❌ Wir möchten Digital Signage-Lösungen integrieren.
    ✅ Mit Digital Signage-Lösungen möchten wir die interne Kommunikation verbessern, indem wir fünf Displays aufstellen und Informationen aus dem Intranet kommunizieren.

    ❌ Digital Signage sollte so günstig wie möglich sein.
    ✅ Für die Investition in Digital Signage haben wir X€ zur Verfügung. Der Fokus ist aber nicht der Preis, sondern die Möglichkeiten zur Verkaufsförderung am POS. Zudem legen wir viel Wert auf einen hilfreichen Support und eine kompetente Beratung für den strategischen Prozess.

     

    #2 Suche nach spezifischen Lösungen

    Die Suche nach dem richtigen Digital Signage Anbieter ist leichter, wenn die Anforderungen konkret definiert sind. Dadurch kannst du nach einem speziellen Angebot suchen. Die Lösungen von FRAMR. zeichnen sich beispielsweise durch die Kompatibilität mit großen Hardware-Anbietern aus und dass unsere Software nur eine kurze Einarbeitungszeit benötigt. 

    Um die Suche nach einem passenden Anbieter spezifischer zu gestalten, solltest du neben der Zielsetzung auch die Branche, die Unternehmensgröße und spezifische Vergleichskriterien berücksichtigen, wie etwa die Suche nach einer Alternative zu bestimmten Anbietern. 

    Mögliche Google-Suchanfragen, die zum gewünschten Produkt führen, könnten sein:

    • Digital Signage für [Branche]
    • Alternative zu [Anbieter]
    • Digital Signage für [Unternehmensgröße]
    • Digital Signage mit [technische Anforderungen]

     

    Der Branchen-Aspekt ist besonders wichtig, denn je nach Einsatzbereich sind bestimmte Anforderungen zu beachten:

    • Einzelhandel: Fokus auf interaktive Displays
    • Interne Kommunikation: Content in Echtzeit aktualisieren 
    • Gesundheitswesen: Besonderer Fokus auf Datenschutz und -sicherheit
    • Museen: Möglichkeiten zur Sprachausgabe
    • Tourismus: Flexible Gestaltungsmöglichkeiten für ein immersives Erlebnis

     

    Beispiel: Vergleich der Anforderungen Digital Signage für den Einzelhandel und die interne Kommunikation

    Einzelhandel Interne Kommunikation
    Fokus auf interaktive Displays Fokus auf Echtzeit-Aktualisierung von Content
    Ziel: Ansprechender Content für verkaufsfördernde Werbung Ziel: Multi-Channel-Kommunikation für effizienteren Informationsfluss
    Zeitplanung ist essentiell für Rabatte Präsentations-Features sind essentiell für Meetings
    Ideale Hardware: Schaufenster (Kiosk-System) Ideale Hardware: Digitales Schwarzes Brett

     

    #3 Die fünf wichtigsten Kriterien für die Wahl

    Preis

    Moment, haben wir anfangs nicht gesagt, dass man nicht nur auf den Preis schauen soll? Absolut! Aber auch wenn es mehr Entscheidungskriterien gibt, spielt der Preis eine wichtige Rolle. 

    Wieso? Nun, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei günstigen Anbietern möglicherweise schlechter. Wiederum sind teure Anbieter nicht die beste Wahl, weil andere Anbieter ein vergleichbares, günstigeres Angebot haben und du nur für den Markennamen bezahlst. 

     

    Funktionalität & Sicherheit

    Die besten Features sind nichts Wert, wenn eine Software ständig ausfällt. Professionelle Digital Signage Anbieter ergreifen Maßnahmen, um Funktionalität und Sicherheit zu gewährleisten. Als Abnehmer solltest du folgende Fragen stellen:

    • Welche Sicherheitsstandards ergreift ihr?
    • Habt ihr Zertifikate, die Sicherheitsstandards bestätigen?
    • Gab es in der Vergangenheit schon irgendwelche Probleme? Wie wurden diese gelöst?

    Zugegeben, die letzte Frage könnte jeder mit “nein” beantworten – deshalb empfehlen wir parallel dazu eine Recherche nach Bewertungen und Testimonials. Schlechte Beurteilungen bzgl. der Funktionalität belegen, ob der Anbieter ehrlich zu dir war oder nicht.

     

    Business Value

    Als Interessent für Digital Signage verfolgst du ein klares Ziel. Und ein Anbieter muss gewährleisten können, dass dieses Ziel erreicht wird. Maßgeblich ist hierfür der Business Value – also der Nutzen für dein Unternehmen. 

    Beispiel: Mit Digital Signage möchtest du die interne Kommunikation in deinem Unternehmen verbessern. Praktisch jeder Anbieter wird diesem Ziel gerecht, denn Voraussetzungen für die Nutzung von Digital Signage für die interne Kommunikation sind Displays und ein CMS. Aber: Nicht jeder Anbieter verspricht den Business Value, wenn Inhalte z. B. nicht in Echtzeit aus der Ferne aktualisiert werden können, was vor allem für Sicherheits- und Warnhinweise wichtig ist.

     

    Support

    Digital Signage Lösungen sind komplexe, technische Produkte. Deswegen braucht jeder früher oder später mal Hilfe im Umgang mit den Anwendungen. Ein mangelhafter Support bereitet da nur Probleme. Um diese zu vermeiden, solltest du vorab folgende Fragen klären:

    • Hat der Anbieter ein Support-Portal?
    • Ist der Service schnell erreichbar?
    • Wie wird bei Ausfällen reagiert?

     

    Wir von FRAMR. haben z. B. unseren eigenen Support-Bereich aufgebaut, um Kunden mit Anleitungen (auch im Video-Format) zu unterstützen, sowie (ggf. kostenpflichtigen) Telefonsupport für dringende Anliegen. 

     

    Skalierbarkeit

    Unserer Erfahrung nach fangen viele Unternehmen mit wenigen Displays an und erweitern ihre digitalen Strukturen anschließend sukzessive. Hochwertige Digital Signage Software ist in der Lage, Inhalte über eine unbegrenzte Anzahl an Displays auszuspielen und mit den Anforderungen im Unternehmen zu wachsen. 

    Es geht hierbei aber nicht nur um die Anzahl der Displays, sondern auch um die Verarbeitung größerer Datenmengen und dass Unternehmen ihre Einsatzbereiche erweitern können. Doch vor allem der Sicherheitsaspekt ist relevant, denn bei größeren Mengen an Daten steigt auch das Gefahrenpotenzial für Cyber-Attacken und andere Bedrohungen. 

     

    #4 Vergleiche verschiedene Anbieter

    Wir empfehlen den Vergleich zwischen mehreren Anbietern, um eine passende Lösung zu finden. Die bereits genannten Kriterien bilden bei der Wahl die Basis, darüber hinaus solltest du aber noch folgende Fragen in Betracht ziehen:

    • Kann der Anbieter meine Anforderungen erfüllen?
    • Wie sieht die Unterstützung aus? Werden Updates durchgeführt? 
    • Hilft der Anbieter auch bei der Integration und beim Onboarding? 
    • Gibt es versteckte Kosten?
    • Sind Outdoor-Lösungen wetterfest und sicher vor Vandalismus?
    • Sind die Digital Signage Lösungen eines Anbieters für den Dauerbetrieb geeignet?
    • Wie geht der Anbieter mein Projekt an? 
    • Was ist der mögliche Ressourceneinsatz (nicht nur finanziell)?
    • Wie steht es um die Garantie?
    • Müssen rechtliche Aspekte berücksichtigt werden? 
    • Gibt es Alternativen zu Cloud-Hosting? (wichtig für Unternehmen, die sensible Daten verarbeiten, z. B. Banken)

     

     

    Wie unterstützt dich ein Digital Signage Anbieter? 

    Grundsätzlich haben Unternehmen ähnliche Vorstellungen davon, was ein Digital Signage Anbieter können bzw. leisten muss. Nämlich:

    • Beim Onboarding unterstützen
    • Sicherheit gewährleisten (Datenschutz, Ausfallsicherheit)
    • Einen verlässlichen Support haben
    • Technische Beratung 
    • Flexible Bedingungen 
    • Performance-Analysen
    • Automatische Updates durchführen

    Das sind die Basics und die meisten Anbieter unterstützen dich dabei. Der konkrete Umfang richtet sich aber immer nach den Kundenwünschen sowie Art und Umfang der Leistung. Aus Erfahrung können wir sagen, dass manche Unternehmen eine vollumfängliche Unterstützung bei der Integration von Signage-Systemen möchten, während andere regelrecht eine 60-Minütige Schulung für die Software benötigen. 

     

    Red Flags von Digital Signage Anbietern

    Kein Support-Portal

    Wie bereits erwähnt, benötigt jeder früher oder später mal Hilfe im Umgang mit Digital Signage. Ein interner Support-Bereich ist daher ein Muss. Ohne Support-Portal hast du keinen Zugang zu schneller Hilfe und musst dich darauf verlassen, einen Rückruf von Angestellten zu erhalten. Schnelle Lösungen? Fehlanzeige!

     

    Keine kostenlosen Testversionen

    Professionelle Digital Signage Anbieter gewähren Demos oder kostenlose Testversionen ihrer Software. Die Anschaffung kostet viel Geld – da sollte es selbstverständlich sein, das Produkt erstmal zu testen. Sofern das ein Anbieter verwehrt, hat das oft folgende Gründe:

    • Die Software ist nicht intuitiv
    • Nutzer haben in der Vergangenheit Bedenken geäußert 
    • Die Software läuft nicht fehlerfrei
    • Versteckte Kosten 
    • Funktionen entsprechen nicht dem Standard

    Unser Team hat sich daher bewusst für eine kostenlose Testversion entschieden. Denn wir sind der Meinung: Wer eine fehlerfreie, intuitive Software anbietet, der gewährt auch unverbindliche Testphasen.

     

    Fehlende Preistransparenz

    Im B2B ist es oft gängige Praxis, die Preise nicht offen zu kommunizieren. Denn der Vertrieb möchte die Interessenten am Telefon haben und Einwände behandeln. Grundsätzlich macht das auch Sinn um den spezifischen Use-Case besser herauszuarbeiten, aber fehlende Preisangaben deuten in den meisten Fällen darauf hin, dass man Kunden an hochpreisige Verträge binden möchte oder dass man hinsichtlich Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mit anderen mithalten kann.

    Manche Anbieter nennen als Grund, dass es zu viele Konfigurationsmöglichkeiten gibt, als dass man die Preise offen kommunizieren kann. Aber mal ehrlich: Jeder Anbieter kann einen ungefähren Preis nennen und die ungefähren Kosten für Hardware und Lizenzen nennen. Individualität spricht zwar für einen Anbieter, aber fehlende Preistransparenz nicht. Und jeder kann konkrete Preisangaben mit “ab X€” umgehen. 

     

    Grundsätzlich sollten folgende Informationen kommuniziert werden:

    • Laufende Kosten vs. fixe Kosten
    • Welche Lizenzmodelle es zu welchen Preisen gibt
    • Kosten für Integration, Beratung, Onboarding und Features 

     

    Um Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir den Artikel “Was kostet Digital Signage?” veröffentlicht – mit wichtigen Infos zur Preisgestaltung und einem Beispielangebot. 

     

    Kommunikation und Resultate stimmen nicht überein

    Jeder Digital Signage Anbieter fängt mal klein an. Es ist daher keine Schande, wenn man keine 200 Kundenreferenzen hat. Aber: Es ist ein Warnsignal, wenn sich Anbieter als die besten auf dem Markt positionieren und keine Case Studies oder andere Referenzen vorweisen können. 

    -> Hier geht es zu unseren Case Studies

     

    Unsere Empfehlung: Einfach nachfragen! Manche Anbieter haben Referenzprojekte möglicherweise nicht auf ihrer Website veröffentlicht, obwohl es welche gibt. 

     

    Vendor Lock-In 

    Hier kommen wir nochmal auf den bereits erwähnten Fehler bzgl. Hardware-Abhängigkeit zu sprechen. Professionelle Digital Signage Anbieter passen ihre Software für handelsübliche Hardware an und gewähren ihren Kunden flexible Möglichkeiten in der Konfiguration. Wird das nicht möglich, bist du an nur einen Anbieter gebunden. Das hat schließlich nur Nachteile für dich: Der Wechsel wird erschwert, du bist an ein einziges Support-Portal gebunden und Anbieter haben bei der Preisgestaltung mehr Macht.

     

    Kein intuitives CMS

    Jedes CMS erfordert anfangs eine Einarbeitungsphase. Doch ist die Anwendung von Anfang an frustrierend, ist das ein Warnsignal. Zum einen verlangsamt das die Arbeitsprozesse in deinem Unternehmen. Und zum anderen bringen neue Features zusätzlichen Ärger – denn wenn ein CMS mit den bestehenden Funktionen schon Schwierigkeiten bereitet, dann wird das Durcheinander mit neuen Features noch größer.

    Folgendes sollte ein modernes CMS leisten können:

    • Die Möglichkeit, bestehenden Content zu übernehmen.
    • Live-Integration von Social Media- und/oder Website-Content
    • Automatisierung von Workflows

     

     

    Fehlende Integrationsmöglichkeiten

    Zeitgemäße Digital Signage-Lösungen ermöglichen die Konfiguration mit verschiedenen Content-Formaten sowie auch mit bestehenden Inhalten. Content-Recycling ist ein wichtiger Bestandteil einer jeden Strategie, um Omni-Channel-Marketing zu betreiben und Ressourcen zu sparen. Ermöglicht ein Anbieter nur die Konfiguration mit bestimmten Dateiformaten oder können Inhalte nur über das Inhouse-CMS erstellt werden, solltest du besser eine Alternative suchen. 

     

    Unflexible Vertragsbedingungen 

    Professionelle Digital Signage Anbieter wissen, dass Unternehmen individuelle Anforderungen haben und Standardlösungen daher nicht zielführend sind. Das bezieht sich nicht auf die Beschränkung bestimmter Branchen, denn Spezialisierung ist nichts Schlechtes. Es geht hier vielmehr um standardisierte Preismodelle und Ausführungen, die Skalierbarkeit erschweren.

     

    Keine Sicherheitsstandards oder -zertifikate 

    Im deutschsprachigen Raum ist die DSGVO maßgeblich für eine rechtlich legale Datenspeicherung. Doch nicht nur der Datenschutz ist relevant, sondern auch die Sicherheit vor Cyber-Attacken und Hackerangriffen. Professionelle Digital Signage Anbieter verfügen über Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen, um dahingehend Probleme zu vermeiden.

    Und wie löst das FRAMR.? In diesem Artikel schildern wir unsere Sicherheitsmaßnahmen und was wir für unsere Kunden gewährleisten.

    Welcher FRAMR. Player ist der Richtige für mich? 150 150 Sebastian Loos

    Welcher FRAMR. Player ist der Richtige für mich?

    Welcher FRAMR. Player ist der Richtige für mich?

    Die Varianten unserer FRAMR. Player eignen sich für verschiedene Einsatzbereiche und Anforderungen. In diesem Artikel ziehen wir den Vergleich zwischen “Pro”, “Eco” und “HTML” mit Blick auf Vorteile und Nutzen.

    Die Player im Vergleich

      Pro Eco HTML5
    Hardware eigenständiger Mini-Player eigenständiger Mini-Player keine (läuft über die Software)
    Display-Ausgänge max. 3 1 abhängig vom Display
    Max. Auflösung 4K Full HD abhängig vom Display
    HDMI-Input ja (1× HDMI-In)  nein (nur via Video Capture Add-on)  nein
    RAM/Speicher 8 GB / 64 GB 4 GB / 32 GB abhängig vom Host-System
    Preis 699 mit WiFi, 779€ mit Mobilfunkmodem 379 mit WiFi, 419€ mit Mobilfunkmodem Keine, nur die Lizenzkosten
    Idealer Use Case Synchrone Multi-Display-Installationen, LED-Walls, interaktive 3D Anwendungen, hohe Auflösung, externe Signalquellen  einfache Einzeldisplay-Anwendungen unabhängig vom Displayhersteller  Nutzung vorhandener Smart-Displays ohne Zusatzgerät 

     

    Welcher Player passt zu welchem Unternehmen?

    PRO: Multi-Display-Setups und maximale Bildqualität 

    Wer mehrere Displays parallel bespielen möchte oder gestochen scharfe 4K-Bilder wünscht, kommt am PRO Player nicht vorbei. Er ist der einzige der drei Player, der eine externe Signalquelle wie eine Set Top Box (TV), Kamera oder einen Laptop per HDMI-Eingang direkt anzeigen kann – und auf dem 3D-Anwendungen wie das FRAMR. Directory in perfekter Qualität laufen. Damit ist er die richtige Wahl für Showrooms, LED-Walls oder Empfangsbereiche mit mehreren Bildschirmen und höheren Ansprüchen an Bildqualität und Flexibilität. 

     

    ECO: Einfache Einzeldisplay-Anwendungen zum fairen Preis

    Wer dagegen nur einen einzelnen Screen betreiben will und Full-HD völlig ausreicht, ist mit dem ECO Player besser bedient. Er bringt zwar etwas weniger Leistung und nur einen Displayausgang mit, dafür aber zum deutlich günstigeren Preis dieselbe FRAMR.OS-Stabilität. Für klassische Anwendungen wie Menüboards, Infoscreens oder Counter-Displays eine zielführende Wahl.

     

    HTML5: Der Player für alle, die bereits passende Smart-Displays im Einsatz haben

    Anders gelagert ist der Fall beim HTML5-Player: Er kommt komplett ohne eigene Hardware aus und läuft direkt im Browser eines PCs oder bereits vorhandener Smart-Displays von LG, Samsung, Panasonic oder BrightSign. Das macht ihn zur schnellsten und unkompliziertesten Lösung, wenn die passende Display-Hardware schon vorhanden ist – eine zusätzliche Box entfällt komplett, und der Rollout lässt sich entsprechend zügig umsetzen. 

     

    Kein Vendor Lock-in bei den Playern

    Alle Player im FRAMR. Cockpit können beliebig oft kombiniert werden. So ist es beispielsweise möglich, den HTML5-Player später gegen ECO oder PRO auszutauschen. Hierbei ist es nicht erforderlich, das FRAMR. Cockpit (Software) zu nutzen – stattdessen kannst du unsere Player mit einer beliebigen Signage-Software konfigurieren.  

    Willst du eine klare Einschätzung, wie du Digital Signage nutzen kannst?

    Kein Verkaufsgespräch, sondern eine Einschätzung: Welche Ziele verfolgst du, wie sieht dein aktuelles Setup aus, wo liegen die Herausforderungen? Auf Basis unserer Erfahrung aus zahlreichen Projekten sagen wir dir unverbindlich, was für deinen Anwendungsfall Sinn macht.

      Lukas Aumair

      CEO & Vertrieb

      Pascal Kreilhuber

      Vertrieb

      Clemens Stübler

      Vertrieb

      Michael Thalmann

      Vertrieb

      Digital Signage: Das ist rechtlich zu beachten | DSGVO & Lizenzen 994 537 Sebastian Loos

      Digital Signage: Das ist rechtlich zu beachten | DSGVO & Lizenzen

      Die Rechtslage zu Digital Signage-Anwendungen

      Artikel zuletzt aktualisiert am: 29.07.2026

      Inhaltsverzeichnis:

      1. Datenschutz
      2. Lizenzrechte
      3. Vorschriften zu Außenwerbung 
      4. Werbeverbote, Transparenz und Barrierefreiheit 

       

      Mit Blick auf die Digitalisierung sind einige rechtliche Aspekte zu beachten. Auch bei der Nutzung von Digital Signage. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf drei relevante Rechtsgebiete. Nämlich Datenschutz, Lizenzrecht und gesetzliche Bestimmungen zu Außenwerbung. 

      So viel vorweg, Digital Signage kannst du problemlos nutzen. Die Anwendungen befinden sich in keiner Grauzone und unterliegen kaum Einschränkungen. Es gibt aber dennoch ein paar wenige Fallstricke, die wir genauer beleuchten. 

      Disclaimer: Die nachfolgenden Ausführungen wiedergeben die allgemeine Rechtslage mit Stand vom 29.07.2026. Sie ersetzen aber keine individuelle Rechtsberatung. Mit Blick auf die nachfolgenden Ausführungen sind Nutzer selbst verantwortlich für den korrekten, rechtlich einwandfreien Einsatz von Signage-Lösungen. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

      Das gilt es datenschutzrechtlich zu beachten

      Die DSGVO greift immer, wenn Daten von Dritten verarbeitet werden. Im Zusammenhang mit Digital Signage kommen hierbei drei Szenarien in Frage.

       

      Szenario 1: Datenspeicherung über Bewegungssensoren

      Jegliche Erhebung oder Verarbeitung personenbezogener Daten, etwa durch Sensoren, Tracking oder interaktive Gewinnspiele, fällt unter die DSGVO. Betreiber müssen Anonymisierung, Einwilligungen und sichere Datenverarbeitung nachweisen können.

       

      Szenario 2: Datenspeicherung über interaktive Nutzung

      Viele Unternehmen verwenden Digital Signage für Gewinnspiele und Umfragen. Bei diesen Anwendungsszenarien werden personenbezogene Daten gespeichert, wodurch die DSGVO greift.

      Um interactive Signage-Anwendungen rechtssicher zu nutzen, muss ein Hinweis zur Datenspeicherung angebracht werden sowie eine Verlinkung zur Datenschutzerklärung der Website
      Über diesen Hinweis ist auch die Zustimmung der Personen einzuholen. Entweder über die Info, dass eine Teilnahme die Zustimmung begründet, oder über ein zu setzendes Häkchen. 

       

      Szenario 3: Datenspeicherung über Drittanbieter

      Viele Digital Signage-Anbieter nutzen Cloud-Computing. Bei der Datenverarbeitung von Kunden/Besuchern müssen Unternehmen die Zustimmung einholen, aber sie haben auch die Pflicht zu prüfen, ob Cloud-Anbieter die Datenschutzbestimmungen einhalten (Art. 28 DSGVO – Auftragsverarbeitungsvertrag). Bei seriösen Anbietern gibt es dahingehend keine Schwierigkeiten. 

       

      Cybersecurity-Pflichten

      Ab August 2025 müssen Displays mit WLAN, Bluetooth oder anderen Funkmodulen strengere EU-Sicherheitsstandards (RED-Richtlinie) erfüllen. Hersteller und Betreiber sind verpflichtet, Manipulationsschutz, Netzwerksicherheit und Datenschutz technisch sicherzustellen.

       

      Lizenzrechtliche Aspekte

      Der primäre Nutzen von Digital Signage besteht darin, Inhalte zu erstellen und zu zeigen. Und für die Contenterstellung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die meisten Digital Signage-Anbieter stellen zwar ihr eigenes CMS zur Verfügung, aber das reicht meistens nicht aus. Das CMS stellt nämlich primär die Kompatibilität mit Inhalten sicher, eignet sich aber weniger für den Erstellungsprozess. Deshalb greifen Unternehmen zu SaaS-Anwendungen wie Canva.

      Hierbei sind lizenzrechtliche Vorschriften zu beachten. Je nach Abo-Modell, ist die kommerzielle Nutzung von Inhalten erlaubt oder untersagt. Das ist aber immer im Einzelfall zu prüfen. Anbieter stellen hierfür Informationen auf ihrer Website bereit. 

       

      Außenwerbung

      Digital Signage für den Outdoor-Bereich erfordert unter Umständen eine Genehmigung durch die zuständige Behörde. Hier greifen länderspezifische Vorschriften, die den Einzelfall klären. Grundsätzlich darf Außenwerbung nicht die Verkehrssicherheit beeinträchtigen, den Blick auf Grundflächen erschweren oder als störend wahrgenommen werden. Weitere Anforderungen bestimmt das jeweilige Land.

      In Deutschland gibt es auch Ausnahmen. Werbung, die direkt vor einem Geschäft und nur vorübergehend angebracht wird, ist genehmigungsfrei. Dazu gehören unter anderem digitale Kundenstopper. Auch größere Stelen sind meistens genehmigungsfrei, denn sie beanspruchen nicht mehr als 0,5 bis 1 Quadratmeter der Gesamtfläche, was mit den meisten kommunalen Vorschriften rechtlich vereinbar ist. Für die meisten Outdoor-Signage-Anwendungen sind daher keine Genehmigungen erforderlich. Von der Pflicht sind überwiegend Out-of-Home-Lösungen betroffen, die an einem geschäftsfremden Standort platziert werden. 

       

      Energieverbrauch und Betriebszeiten

      Im Zuge der Energiekrise wurden in einigen europäischen Ländern zeitweise Einschränkungen für beleuchtete Werbeanlagen eingeführt. Diese Maßnahmen waren jedoch befristet und gelten heute nicht mehr allgemein für Digital-Out-of-Home-Anwendungen. Für Digital Signage gelten daher in erster Linie lokale Bau- und Werbevorschriften. In Österreich werden Außenwerbeanlagen überwiegend über Landesbauordnungen und kommunale Genehmigungen geregelt.

      Typische Anforderungen betreffen:

      • Blendfreiheit und Verkehrssicherheit

      • automatische Helligkeitsanpassung von Displays

      • mögliche Nachtregelungen für beleuchtete Werbung (häufig 22:00–6:00 Uhr)

      Unternehmen sollten daher vor der Installation prüfen, welche kommunalen Vorschriften am jeweiligen Standort gelten.

       

      Werbeverbote, Transparenz und Barrierefreiheit

      Vor allem in Deutschland sind ein paar Besonderheiten zu beachten, denn nicht jede Art von Werbung darf gezeigt werden. Grundlage hierfür ist das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Zusätzlich regeln Spezialgesetze wie das Heilmittelwerbegesetz (HWG), das Tabakerzeugnisgesetz und der Glücksspielstaatsvertrag eigene Werbeverbote. Dazu gehört irreführende Werbung, als Informationen getarnte Werbung, unwahre Angaben oder direkt an Kinder gerichtete Werbung. Auch darf man keine direkten Vergleiche mit Waren oder Dienstleistungen der Mitbewerber durchführen. 

      Konkret darf auch folgende Werbung nicht geschaltet werden:

      • Tabakwerbung
      • Heilmittelwerbung
      • Glücksspielwerbung

      Zudem müssen Berufsgruppen wie Anwälte und Ärzte bestimmte Vorschriften bei der Werbung beachten.

       

      Digital Services Act (DSA)

      Plattformen und Anbieter von Content- oder Werbediensten müssen Transparenzpflichten einhalten: klar erkennbar machen, von wem Werbung stammt, wie Inhalte moderiert werden und welche Daten genutzt werden.

       

      Barrierefreiheit

      Mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (seit Juni 2025) müssen interaktive Displays und digitale Dienste so gestaltet sein, dass auch Menschen mit Behinderungen sie nutzen können – z. B. durch Kontraste, Screenreader-Kompatibilität oder alternative Bedienmöglichkeiten.

       

      Sonderfall: Was ist bei LED-Walls erlaubt?

      Die österreichische RVS-Richtlinie (RVS 05.06.12) regelt, wie LED-Werbung im Straßenverkehr gestaltet sein darf, damit sie Verkehrsteilnehmer nicht ablenkt. Im Kern besagt sie:

      • Werbung darf keine Verkehrszeichen, Ampeln oder Warnsignale imitieren.

      • Statische Inhalte müssen mindestens 10 Sekunden sichtbar bleiben.

      • Bewegte Inhalte sind nur eingeschränkt erlaubt und dürfen sich maximal 20 cm pro Sekunde bewegen.

      • Ziel der Richtlinie ist es, Werbung sichtbar zu machen, ohne die Verkehrssicherheit zu beeinträchtigen.

      In diesem Artikel gehen wir ausführlich darauf ein. 

       

      NDI für Digital Signage
      NDI als neuer Industriestandard für Video-Streaming 994 537 Sebastian Loos

      NDI als neuer Industriestandard für Video-Streaming

      NDI als neuer Industriestandard für Video-Streaming

      Zuletzt aktualisiert am 29.07.2026

      NDI für Digital Signage

      In diesem Artikel:

      1. Was ist NDI?
      2. Die Anforderungen an NDI
      3. Das sind die Vorteile
      4. Einsatzbereiche im Überblick

       

      Was ist NDI?

      NDI steht für „Network Device Interface“ und ist ein offener Standard für IP-basierte Video- und Audionetzwerke. NDI wurde von NewTek entwickelt und ermöglicht die Übertragung von hochwertigen Medieninhalten über Standard-IP-Netzwerke. 

       

      Die Anforderungen an NDI

      Gigabit-Netzwerk mit Multicast-Unterstützung 

      NDI erfordert ein Netzwerk mit hoher Bandbreite, um die großen Datenmengen zu bewältigen. Ein Gigabit-Netzwerk ist hierfür ideal. Die Unterstützung von Multicast ist ebenfalls eine Option, denn das ermöglicht die effiziente Übertragung von Videoströmen an mehrere Empfänger gleichzeitig. Das reduziert die Netzwerklast, da der Stream nur einmal über das Netzwerk gesendet wird.

       

      FRAMR. Player mit aktivierter NDI-Lizenz (ab Generation 3) 

      Unsere FRAMR. Player integrieren eine spezielle Lösung zur Dekodierung und Anzeigen von NDI-Videostreams. Um diese Streams zu empfangen und anzuzeigen, muss auf dem FRAMR. Player eine Lizenz aktiviert sein – kontaktiere hierfür gerne unser Sales-Team

       

      Kamera bzw. Signalquelle mit NDI-Unterstützung 

      Es ist eine kompatible Quelle erforderlich, die das NDI-Protokoll unterstützt. Dies kann eine Kamera oder ein anderes Gerät sein, das Videosignale in NDI konvertiert. Die Kompatibilität mit NDI ermöglicht es, das Videosignal über das Netzwerk mit minimaler Latenz und ohne signifikanten Qualitätsverlust zu übertragen. Kompatible Geräte dafür gibt es beispielsweise von Panasonic, Sony, Newtek, Kiloview und Birddog.

       

      Das sind die Vorteile

      Geringe Latenz

      Einer der Hauptvorteile des FRAMR. Players mit NDI ist die geringe Latenz. Das bedeutet, die Zeit, die vom Senden des Signals bis zur Darstellung des fertigen Bildes am Anzeigegerät vergeht, ist im NDI-Protokoll sehr kurz. Dies ist besonders entscheidend in Umgebungen, in denen jede Millisekunde zählt, wie z. B. bei Live-Übertragungen und Echtzeit-Interaktionen.

       

      Nutzung bestehender Datennetzwerke

      Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, bestehende Datennetzwerke zu nutzen. Es besteht für die Echtzeitübertragung  keine Notwendigkeit mehr, eigene Netzwerkstrecken oder teure Glasfaserstrecken zwischen Sender und Empfänger zu ziehen. Dies ermöglicht die mühelose Integration des FRAMR. Players in vorhandene Infrastrukturen und spart erhebliche Kosten bei der Einrichtung.

       

      Flexibilität bei der Videoquelle

      Dank NDI kann der FRAMR. Player Videoinhalte über IP-Netzwerke übertragen. Dies ermöglicht eine einfache Integration verschiedener Videoquellen, ohne dass zusätzliche Hardware erforderlich ist. IP-Netzwerke sind sicher, da sie starke Verschlüsselungsmethoden verwenden. 

       

      Einfache Konfiguration

      Die Integration von NDI erleichtert die Konfiguration von Videoquellen erheblich. Komplizierte physische Verbindungen gehören der Vergangenheit an, da alles über das Netzwerk abgewickelt wird.

       

      Echtzeitübertragung

      NDI unterstützt die Echtzeitübertragung von Video und Audio, sodass der FRAMR. Player hochwertige Inhalte in Echtzeit anzeigen kann. Ein entscheidender Vorteil für Live-Umgebungen.

       

      Erweiterungsmöglichkeiten

      Der offene NDI-Standard ermöglicht es dem FRAMR. Player, mit einer Vielzahl anderer NDI-kompatibler Geräte und Softwareprodukte zu interagieren. Das ermöglicht die Erweiterung des Systems und die Integration mit anderen Produktionswerkzeugen.

       

      Kosteneffizienz

      Durch NDI ist teure Hardware zur Signalübertragung nicht erforderlich. Dadurch bietet es eine kosteneffiziente Lösung für die Integration von Videoquellen in den FRAMR. Player.

       

      Einsatzbereiche im Überblick

      Live-Veranstaltungen und Konzerte

      Bei Live-Events erleichtert der FRAMR. Player mit NDI die Koordination und Übertragung von Inhalten in Echtzeit – sei es innerhalb eines Gebäudes oder an verschiedenen Standorten. Während der Pause oder außerhalb der Veranstaltungszeit können automatisiert andere Inhalte wie der Veranstaltungskalender und andere Besucherinformationen gezeigt werden.

       

      Bildung

      Die Übertragung von Lehrinhalten in weiteren Räumlichkeiten oder die Anzeige vor und in mehreren Klassenzimmern wird durch den FRAMR. Player vereinfacht.

       

      Unternehmenskommunikation

      Ideal für die Übertragung von Präsentationen, Schulungen und Videokonferenzen über das Netzwerk im gesamten Gebäude. Auch die standortunabhängige Übertragung von Pressekonferenzen ist möglich, wenn der Hauptort zu klein für die Besucher ist. 

       

      Medizinische Anwendungen

      Im Bereich der Telemedizin und Schulungen im medizinischen Bereich ermöglicht der FRAMR. Player mit NDI eine verbesserte und effiziente Übertragung von Live-Inhalten und Schulungsmaterialien. Ein Beispiel hierfür ist Live-TV in Patientenwarteräume zum Zeitvertreib. Bei Patientenaufruf zeigt das Display automatisch einen Überblendung mit der Wartenummer oder dem Namen über dem TV-Stream.

       

      Sportübertragungen

      Inhalte können z.B. in der Kantine eines Stadions mit Speisekarten, Werbung oder Ticker kombiniert werden, um ein umfassendes und interaktives Erlebnis zu schaffen. Hierbei besteht auch die Möglichkeit, Spielstände oder eigene Sponsoren zusätzlich zum Livesignal anzuzeigen. 

      Digital Signage mit Social Media konfigurieren
      Build That Brand! Zeige deine Social Feeds über FRAMR. Signage 994 537 Sebastian Loos

      Build That Brand! Zeige deine Social Feeds über FRAMR. Signage

      Zeige deine Social Feeds über FRAMR. Signage

      Zuletzt aktualisiert am: 29.07.2026

      Die Kombination von Digital Signage und Social Media verspricht Vorteile in puncto Markenaufbau, Kommunikation und Engagement. Deshalb hat das Team von FRAMR. mehrere Module entwickelt, um die Stärken beider Anwendungen zu vereinen.

      Kurzfassung: Welche konkreten Vorteile bestehen mit den Social-Feed-Modulen?

      Die Integration von Social-Media-Feeds in Digital Signage bietet Echtzeit-Interaktion, fördert das Engagement der Zielgruppe, stärkt die Markenpräsenz und ermöglicht die Anzeige von Kundenbewertungen. Diese dynamische Verbindung optimiert die Kommunikation und bietet eine effektive Möglichkeit, Online- und Offline-Präsenz zu kombinieren.

      Nachfolgend lernst du:

      • Welche Vorteile die Kombination aus Digital Signage und Social Media verspricht,
      • welche Module unser Team entwickelt hat,
      • und welchen Content dein Team erstellen kann, um verschiedene Ziele zu fördern. 

       

      Die FRAMR-Social-Media-Module im Überblick

      HTML-Plugin für Facebook, Instagram und X

      Durch HTML kannst du ganz leicht Beiträge von Facebook und Instagram über Digital Signage ausspielen. Crossposting ist hierbei nicht die einzige Möglichkeit, denn du kannst die Beiträge auch nach deinen Vorstellungen anpassen und verschiedenen Zielgruppen zeigen. Und sofern du optisch etwas ändern möchtest, kannst du Text und Bild auch separat über die jeweiligen Module erweitern. 

      -> Hier findest du eine Anleitung, um Facebook-Inhalte mit FRAMR. Signage zu konfigurieren. 

       

      TikTok-Videos

      Mit der TikTok-Integration erreichst du deine Zielgruppe auf unterhaltsame Art und Weise. Besonders nützlich für Unternehmen mit einer jüngeren Zielgruppe. Darüber hinaus ermöglicht das TikTok-Modul eine Echtzeit-Aktualisierung der Displays, damit immer die neuesten Inhalte präsentiert werden. 

       

      YouTube

      Über einen YouTube-Link lädt das Modul ein Video hoch und spielt dieses ab, als wäre es lokal in der Wiedergabeliste gespeichert. Besonders gut für Unternehmen, die einen Imagefilm präsentieren und generell die Stärken von Videos nutzen möchten. 

       

      X (ehemals Twitter)

      Über Digital Signage besteht die Möglichkeit, einen beliebigen X-Beitrag über Displays zu zeigen.

       

      Wie funktioniert die Integration der Social-Media-Module?

      Die Module von FRAMR. sind über ein intuitives, leicht zu bedienendes Drag-and-Drop-System integrierbar. In der Anwendung kannst du Inhalte nach deinen Wünschen hinzufügen und anordnen. Wähle das jeweilige Modul aus und konfiguriere es anschließend mit den Inhalten – hier kannst du diesen Prozess kostenlos testen. 

      -> Du möchtest ALLE Voraussetzungen für die erfolgreiche Nutzung von Digital Signage kennen? Dann empfehlen wir unseren Artikel 7 wichtige Anforderungen für die Nutzung von Digital Signage 

       

      Social-Media-Integration: Die besten Content-Ideen für FRAMR. Signage

      • Informative Beiträge
      • News aus dem Unternehmen oder der Branche
      • Kundenbewertungen und Rezensionen
      • Gewinnspiele 
      • Kundengeschichten oder Erfolgsstorys 
      • Produktdemonstrationen und Tutorials
      • Informationen zu Feiertagen oder Urlaubsinfos
      • User generated Content (z. B. Produktfotos)

       

      Digital Signage und Social Media: Die Vorteile im Überblick

      Mehr Reichweite, mehr Zeit

      Crossposting spart deinem Unternehmen viel Zeit in der Content-Erstellung. Hat dein Team beispielsweise einen Facebook-Post erstellt, kann dieser gleichzeitig über FRAMR. Signage geteilt werden. Dadurch generieren deine Beiträge auch mehr Reichweite. 

      Betrachte diesen Vorteil auch in Bezug auf die Standortunabhängigkeit von Digital Signage. Deine Beiträge werden nicht nur inhouse gesehen, sondern auch draußen zu verschiedenen Tageszeiten über Outdoor-Stelen. Dadurch entstehen auch Berührungspunkte mit Personen, die noch nie etwas mit deinem Unternehmen zu tun hatten. 

       

      Erhöhe die Transparenz

      74 % der Mitarbeitenden geben in einer Umfrage an, dass sie ihrer Meinung nach keine News aus dem Unternehmen erfahren, weil die interne Kommunikation zu schlecht sei (Quelle). Die Kombination aus Digital Signage und Social Media stellt sich dieser Herausforderung effektiv.

      Digital-Signage-Anwendungen sind eine gute Möglichkeit, um die Mitarbeiterkommunikation zu verbessern die Bildschirme fallen schnell ins Auge und visuelle Elemente bleiben besser in Erinnerung. Hier kommen auch die Stärken von Social Media ins Spiel, denn ein Beitrag beinhaltet normalerweise ein Bild oder Video. Aktuelle, über Social Media kommunizierte News können zudem ganz leicht über die Displays geteilt werden, wodurch sie alle Mitarbeiter sehen. 

      Auch in der Kundenkommunikation bestehen Vorteile hinsichtlich der Transparenz. In bestimmten Branchen besteht eine gewisse Abhängigkeit von Informationen bezüglich der Urlaubsplanung, um beispielsweise rechtzeitig einen Termin für Untersuchungen beim Arzt oder Reparaturen in der Autowerkstatt zu bekommen. Über Digital Signage können Patienten oder Kunden rechtzeitig über einen Betriebsurlaub oder generell über die Abwesenheit des Teams informiert werden. 

      Hierbei kann dein Team auch Zeiträume mit erwartbarer, erhöhter Auslastung kundmachen. Ein Beispiel hierfür sind Autowerkstätten, die im März/April und Oktober/November eine erhöhte Auslastung wegen Reifenwechsel erwarten. Durch vorzeitige Hinweise können Termine besser koordiniert werden. 

       

      Authentizität und Social Proof

      Mit der Social-Media-Integration ist es möglich, Kundenbewertungen zu teilen. Das fördert die Vermarktung deiner Produkte oder Dienstleistungen, außerdem erleichtert es die Entscheidungsprozesse von potenziellen Kunden, weil das Feedback offene Fragen beantwortet und die Wahrnehmung der Marke positiv beeinflusst. 

      Social-Media-Postings über die Zusammenarbeit im Team oder ein Blick hinter die Kulissen machen dein Unternehmen greifbarer. Es wirkt dadurch bodenständiger, sympathischer und wird eher als Marke wahrgenommen. Das überwindet auch Hemmschwellen von potenziellen Kunden, Geschäftspartnern und Bewerbern. 

       

      Engagement und Interaktion

      Durch Beiträge beschäftigt sich die Zielgruppe mehr mit deinen Social-Media-Profilen und erschließt innerhalb der Customer Journey neue Touchpoints, beispielsweise indem Personen deinen Profilen folgen. Das fördert die Kundenbindung und möglicherweise erhöht sich der Umsatz pro Kunde. 

      Doch es ergeben sich auch Multiplikatoreffekte, denn neue Follower erhöhen die Reichweite und die Engagement-Raten. Das sendet positive Signale an die Social-Media-Algorithmen, wodurch mehr Personen deine Profile sehen. Hinzu kommt, dass eine steigende Follower-Anzahl die Außenwirkung verbessert und dein Unternehmen attraktiver erscheint – sei es für Kunden, Geschäftspartner oder Bewerber. 

      Die Interaktion durch Besucher oder Kunden ist vor allem im Zusammenhang mit Gewinnspielen interessant. Nur wenige Personen werden durch informative Beiträge mit Digital Signage interagieren, aber bei Gewinnspielen erhöht sich die Teilnehmerzahl. Die Anwendungen schaffen ein innovatives, modernes Kundenerlebnis – zudem generiert dein Unternehmen mehr Leads und erhöht die Engagement-Raten. 

      -> Leads und Engagement-Raten sind aber nicht die einzigen relevanten Kennzahlen. In unserem Artikel 5 wichtige KPIs zur Erfolgsmessung von Digital Signage nennen wir die maßgeblichen Erfolgsmaßstäbe. 

       

      Branding

      Das Zusammenspiel aus Digital Signage und Social Media fördert den Markenaufbau. Beiträge in der Corporate Identity hinterlassen einen guten Gesamteindruck und Digital Signage Displays werten zu einem modernen Markenimage auf. Durch starke Botschaften positioniert sich dein Unternehmen zusätzlich und bleibt in den Köpfen der Zielgruppe.

      Video-Module Digital Signage
      FRAMR. Video-Module für visuelles Marketing 994 537 Sebastian Loos

      FRAMR. Video-Module für visuelles Marketing

      Die Video-Module von FRAMR. Signage im Überblick

      Zuletzt aktualisiert am: 28.07.2026

      In diesem Artikel:

      1. Die Video-Module und ihre Einsatzbereiche
      2. Konfiguration mit FRAMR. Signage
      3. Video-Content Ideen
      4. Die Vorteile im Überblick
      5. Tipps für die Videoerstellung
      6. Gib deiner Zielgruppe, was sie sich wünscht 

       

      Kurzfassung: Wie kannst du FRAMR. Signage für Video-Content nutzen?

      FRAMR. Signage ist mit verschiedenen Modulen konfigurierbar, darunter TikTok, YouTube und Live-Stream-Anwendungen. In der Umsetzung kannst du die Module für Imagefilme, Werbeclips, Kurzfilme, Testimonials, Live-Streams und Tutorials verwenden. 

      Nachfolgend lernst du:

      • wie du verschiedene Video-Module zielgerichtet einsetzt,
      • wie sie mit FRAMR. Signage konfigurierbar sind
      • und welche Vorteile dein Unternehmen damit hat.

       

      Die Video-Module und ihre Einsatzbereiche

      Video

      Das klassische Videoformat ermöglicht die Wiedergabe von MP4 und WEBM. Lade das Video deiner Wahl in den Player hoch und konfiguriere die Wiedergabezeiten und Dauer nach deinen Vorstellungen. So kannst du ein Video beispielsweise kürzen oder zu bestimmten Zeiten abspielen. 

       

      TikTok Videos

      Mit diesem Modul erreichst du Besucher und Kunden auf unterhaltsame Art und Weise. Insbesondere empfehlenswert für Unternehmen mit einer jüngeren Zielgruppe. Über das Cockpit kannst du TikTok-Videos ganz leicht integrieren und abspielen.

       

      YouTube

      Ähnlich wie bei dem TikTok-Modul, kannst du YouTube-Videos über das Cockpit einbetten. Das Video muss öffentlich verfügbar sein und darf keiner Länderbeschränkung unterliegen. 

       

      RTSP-Video-Stream 

      Über das RTSP-Video Stream-Modul kannst du deinen eigenen Broadcast-Kanal direkt über Digital Signage-Displays starten. Beispielsweise um einen Live-Infokanal zu erstellen und um Veranstaltungen oder Werbeaktionen zu übertragen. 

       

      Videoeingang

      Das Videoeingang-Modul ermöglicht die Wiedergabe von über Webcam oder anderen Quellen aufgenommene Inhalte. Verbinde das Endgerät ganz einfach mit deinem FRAMR. Player und füge anschließend das Modul über das Cockpit in eine Wiedergabeliste ein. Durch die automatische Erkennung eines Aufnahmegeräts beginnt die Videowiedergabe. 

       

      Videostream

      Dieses Modul erlaubt Nutzern, Videostreams vom FRAMR. Add-on-Streaming-Server in einer Playlist anzuzeigen, um ansprechende Displays für ein immersives Erlebnis zu erstellen.

      Videos vom Remote-Server

      NDI Videostream

      Durch NDI, kurz für Network Device Interface, kannst du hochauflösende Videos über ein Netzwerk von Geräten streamen. Es ist keine Hardware und auch kein komplexes Signal-Routing erforderlich. 

       

      Konfiguration mit FRAMR. Signage

      Die Module von FRAMR. sind über ein intuitives, leicht zu bedienendes Drag-and-Drop-System integrierbar. In der Anwendung kannst du Inhalte nach deinen Wünschen hinzufügen und anordnen. Wähle das jeweilige Modul aus und konfiguriere es anschließend mit den Inhalten – hier kannst du diesen Prozess kostenlos testen. 

      -> Du möchtest ALLE Voraussetzungen für die erfolgreiche Nutzung von Digital Signage kennen? Dann empfehlen wir unseren Artikel 7 wichtige Anforderungen für die Nutzung von Digital Signage” 

       

      Video-Content Ideen

      • Imagevideos
      • Werbeclips für Veranstaltungen 
      • Atmosphärische Inhalte (z. B. Landschaftvideos in einem Reisebüro)
      • (Animierte) Kurzfilme
      • Tutorials
      • Testimonials und Kunden-Reviews (z. B. in Form von Interviews)
      • Musikvideos
      • Live-Übertragungen (z. B. Events oder Hinweise für Mitarbeitende)

      Bei der Umsetzung darfst du gerne kreativ sein. So kannst du beispielsweise kurze TikTok-Videos als Pitch nutzen, um ein Produkt oder eine Dienstleistung zu bewerben. 

      -> Weitere Impulse findest du in unserem Artikel zu verschiedenen Content-Ideen für Digital Signage.

       

      Die Vorteile im Überblick

      Mehr Aufmerksamkeit

      Videos wecken unsere Neugier und bleiben besser in Erinnerung. Ganz abgesehen davon gewinnen sie wesentlich mehr Aufmerksamkeit als Plakate oder Bilder. Unser Marketing-Freelancer Sebastian berichtet:

      “Neulich habe ich mir Leasingangebote beim örtlichen Opel-Händler eingeholt. Im Verkaufsbereich stand eine Digital Signage-Infostele. Über die wurde ein Imagefilm von einem neuen Modell abgespielt. Das fiel direkt ins Auge und hinterließ einen viel besseren Eindruck als Werbeplakate, die man sonst wo findet. Die Autos werden besser in Szene gesetzt und unterstreichen das Auftreten der Marke besser.

       

      Besseres Markenimage 

      Die Marke ist hier ein gutes Stichwort. Mit Videos können mehr Informationen vermittelt werden, die ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Niemand erinnert sich an das Werbeplakat vom pragmatischen SUV – aber jeder kennt den Werbespot mit dem Herrn, der beim Vorbeifahren des Dacias “Another one bites the Duster” singt. 

      Grund dafür ist die emotionale Komponente von Videos. Werden unsere Sinne über bewegliche Inhalte stimuliert, finden wir schneller einen persönlichen Bezug. 

      Achte bei der Videoerstellung darauf, dass Inhalte und Schnitt zu der Tonalität deines Unternehmens passen. Farblich sollten Videos deine Corporate Identity widerspiegeln und die Inhalte sollten an die Bedürfnisse der Zielgruppe appellieren. 

       

      Multi-Channel-Marketing

      Durch die Integration von TikTok- und YouTube-Videos kannst du viralen Content über Digital Signage ausspielen. Damit erweitert dein Team die Zielgruppenkommunikation über einen weiteren Kanal. Hinzu kommt die Zeitersparnis, denn wenn du bereits bestehende Social-Media-Videos verwendest, musst du keine neuen für Digital Signage erstellen. 

       

      Echtzeit-Anpassung

      Mit Digital Signage bist du maximal flexibel. Der Imagefilm wurde gerade so fertig, muss aber unbedingt online gehen? Kein Problem! Dein Team kann die Inhalte in Echtzeit anpassen und Veränderungen vornehmen. 

       

      Mehr Interaktionen 

      Die Neugier weckenden Eigenschaften von Videos versprechen mehr Interaktionen. Sei es durch direkte Handlungen über Interactive Signage-Displays oder weil dein Angebot mehr Aufmerksamkeit durch Videos gewinnt. Visuell ansprechende Screen-Designs motivieren die Zielgruppe, Handlungen vorzunehmen – hierbei spielt auch die informative Ebene eine wichtige Rolle, denn über Videos ist es leichter, z. B. Teilnahmebedingungen zu kommunizieren als mit statischen Bildern.

       

      Wettbewerbsfähigkeit 

      Immer mehr Unternehmen nutzen die Stärken von Digital Signage. Es liegen zwar keine aktuellen Zahlen vor, doch als Branchenexperten kennen wir die Nachfrage in diesem Bereich. In bestimmten Branchen, beispielsweise Tourismus und Automobil, ist der Einsatz von Digital Signage-Anwendungen schon weit verbreitet.

      Langfristig gesehen wird sich Digital Signage zu einem Wettbewerbsfaktor entwickeln. Wer den Trend vernachlässigt, riskiert ein altbackenes Markenimage und hat gegen die Konkurrenz das Nachsehen. Auch deshalb, weil Digital Signage die Entscheidungsfindung und den Dialog mit der Zielgruppe erleichtert – wenn potenzielle Kunden wissen, dass es bei der Konkurrenz schneller und einfacher geht, verlieren sie das Interesse an deinem Angebot. 

      -> Du möchtest wissen, welche Möglichkeiten dir ohne Digital Signage entgehen? Dann empfehlen wir dir unseren Artikel zu den Vorteilen. Zudem solltest du einen Blick auf die verschiedenen Anwendungsszenarien werfen, um branchenspezifische Stärken zu erkennen. 

       

      Barrierefreiheit 

      Audio ist bei Videos keine Pflicht, aber in puncto Barrierefreiheit hat es Vorteile. Die Verbindung von visuellen und auditiven Inhalten erleichtert nämlich den Dialog mit Menschen, die eine Seh- oder Hörschwäche haben. Zusätzlich kannst du Untertitel hinzufügen, um die Kommunikationsmöglichkeiten zu erweitern. 

      Untertitel sind auch in anderen Situationen sinnvoll, beispielsweise wenn sich Displays mit informativen Videos unmittelbar in der Nähe von Mitarbeitern befinden. Die Audiowiedergabe stört in einem solchen Umfeld. 

       

      Tipps für die Videoerstellung

      Möglicherweise lässt du Videos von einem externen Anbieter erstellen oder hast dafür bereits jemanden in deinem Team. Solltest du dich selbst darum kümmern oder erst noch eine Stelle für die Videoerstellung schaffen, haben wir folgende Tipps für dich:

       

      Equipment und Licht

      Du musst keine 3000 € in eine Kamera investieren, aber du solltest schon viel Wert auf die Qualität legen. Darüber hinaus ist auch ein passendes Licht-Set-up wichtig, beispielsweise die 3-Punkte-Beleuchtung. Auch empfehlen wir ein separates Mikrofon für eine bessere Audioqualität, solltest du dich selbst aufnehmen.

       

      Video- und Audio-Editing

      Ein gutes Video lebt nicht nur von seinen Inhalten und der Story, sondern auch von Effekten und gutem Sound. Mit Programmen wie Adobe Premiere Pro ist es ganz leicht, eine Vielzahl von Effekten einzusetzen, um die Wirkung des Videos zu verbessern. Beispielsweise Slow Mode und Übergänge. Auch Anpassungen der Farbe, der Wiedergabegeschwindigkeit und des Audios sind möglich. 

       

      Nutze Stockvideos

      Plattformen wie Adobe Stock oder Artlist stellen Videos zur freien, kommerziellen Nutzung bereit. Stockvideos eignen sich nicht für jedes Format, aber für atmosphärische Inhalte oder Unterhaltung sind sie durchaus empfehlenswert. Je nach Unternehmen und Branche kannst du Stock-Content auch für Imagefilme verwenden. 

       

      Nutze Vorlagen von Canva

      Canva hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der beliebtesten Design-Tools entwickelt. Ganz anders als Adobe-Anwendungen musst du selbst nichts erstellen, sondern kannst auf Vorlagen zurückgreifen. Das erleichtert die Videoerstellung, vor allem wenn du damit wenig Erfahrung hast. 

      Die Inhalte kannst du problemlos herunterladen und als MP4 in das FRAMR. Cockpit integrieren. Wie die Kombination aus Digital Signage und Canva funktioniert, zeigen wir in folgendem Video:

      Gib deiner Zielgruppe, was sie sich wünscht

      Um Digital Signage-Videos erfolgreich zu nutzen, solltest du stets die Wünsche deiner Zielgruppe berücksichtigen. Content hat die Funktion, an Bedürfnisse zu appellieren oder Kaufentscheidungen zu erleichtern. Alternativ nutzen Unternehmen die Stärken von Digital Signage, um die Mitarbeiterkommunikation zu verbessern oder um ihr Markenimage zu stärken. Kenne deine individuellen Ziele und richte die Digital Signage-Strategie entsprechend aus.

      Du solltest aber auch den Blick auf Branchenstandards haben und dich informieren, wie Mitbewerber Digital Signage nutzen. Dahingehend ist es für dich leichter, Trends zu erkennen und Testphasen zu verkürzen. 

      Was ist Interactive Signage? Definition, Vorteile, Beispiele 994 537 Sebastian Loos

      Was ist Interactive Signage? Definition, Vorteile, Beispiele

      Was ist Interactive Signage? Definition, Vorteile, Beispiele

      Zuletzt aktualisiert am: 29.07.2026

      In diesem Artikel:

      1. Definition: Was ist Interactive Signage?
      2. Das sind die Vorteile von Interactive Signage
      3. Beispiele: Einsatzmöglichkeiten und Case Studies 

      Aus unserem Branchenreport geht hervor, dass Digital Signage die Kommunikation erleichtert sowie auch Personalisierung und Engagement fördert. Diese Vorteile beziehen sich auch auf Interactive-Signage-Lösungen. 

      Der nachfolgende Artikel befasst sich konkret mit den Vorteilen von Interactive Signage, den Einsatzbereichen und wie die Anwendung in der Praxis anhand unserer Kundenprojekte aussieht. 

       

      Definition: Was ist Interactive Signage?

      Interactive Signage ist eine Form von Digital Signage, bei der Nutzer durch Berührung oder Sensoren mit den angezeigten Inhalten interagieren. Die Inhalte passen sich dabei dynamisch an Eingaben oder Situationen an.

       

      Das sind die Vorteile von Interactive Signage?

      Eigenständige Navigation

      Interactive Signage ermöglicht Besuchern die eigenständige Navigation über Touch-Displays. Neben klassischen Navigationselementen (z. B. Liste mit Stores) besteht auch die Möglichkeit, Produkte zu suchen und direkt zu bestellen. Auch ältere Zielgruppen können die Anwendungen aufgrund ihrer intuitiven Eigenschaften problemlos nutzen. 


      In der Anton-Bruckner-Ausstellung konnten Besucher eigenständig Informationen über den Komponisten abrufen – inklusive Audioausgabe der einzelnen Werke.

       

      Intuitive Wegeleitsysteme

      Krankenhäuser und Shopping-Malls sind komplex strukturierte Einrichtungen, in denen man sich schwer orientieren kann. Mit Interactive Signage ist es möglich, Lagepläne abzubilden und eine gute Navigation sicherzustellen, indem die Anwendung als Wegweiser fungiert. Dadurch verbessert sich die Nutzererfahrung und Personal wird aufgrund weniger Rückfragen entlastet. 


      Das Klinikum Wels nutzt Interactive Signage als Wegeleitsystem, um Patienten und Besucher effektiv zum Ziel zu leiten.

       

      Effektive Informationsvermittlung

      Durch die eigenständige Navigation ermöglicht Interactive Signage einen transparenten Informationsfluss, der mit Printwerbung nicht gewährleistet wird. Denn während Plakate nur Standard-Informationen wie beispielsweise Öffnungszeiten kommunizieren, können Besucher über interaktive Displays auch Preise, Angebot und detaillierte Produktinformationen abrufen.


      Im Einkaufszentrum PlusCity stehen Besuchern eine breite Palette an interaktiven Optionen neben der Navigation zur Auswahl. Mit den Directories vor Ort kann dort telefoniert werden (mit dem Informationsschalter), es können Informationen mit der PlusCity-App geteilt werden und es besteht die Möglichkeit zur Newsletter-Anmeldung. 

      Wie viel Interaktivität benötigt dein Projekt?

      Du möchtest dich genauer mit den Anforderungen bzgl. Interactive Signage für dein Projekt befassen? Dann hilft dir unser Ratgeber.

      Genaue Abdeckung der Customer Journey 

      Aufgrund der Interaktivität können Zielgruppen eigenständig Informationen je nach Wissensstand und Interesse abrufen. So können Besucher von Shopping-Malls nach Restaurants suchen, aber auch deren Speisekarten ansehen. 

      Hierbei ergeben sich lukrative Möglichkeiten im zielgruppenorientierten Marketing. Unternehmen können Funnel aufbauen, die Zielgruppen aufgrund von Self-Service eigenständig durchlaufen. Konkrete Beispiele sind Preistafeln mit Filterfunktionen, Produktberater und Feedback-Terminals. Die Individualisierung der Kommunikation schafft verschiedene Einstiegspunkte für die jeweilige Phase der Customer Journey

      Auch die Marketingkommunikation wird durch Interactive Signage kanalübergreifend umgesetzt, um Kunden/Interessenten eine personalisierte Erfahrung zu bieten. So ist es durch Anmeldeformulare beispielsweise möglich, Daten von Besuchern zu erheben, um anschließend einen Newsletter zu versenden (Omni-Channel-Marketing)

      Mit klassischen Signage-Lösungen ist dieser Ansatz nicht möglich, denn der Fokus sind Content-Loops mit gleichbleibenden Inhalten. 

       

      So unterscheidet sich Interactive Signage von klassischen Signage-Lösungen

      Aspekt Klassische Signage-Lösungen Interactive Signage
      Kommunikationsart Content-Loops, Inhalte laufen automatisch in einer Schleife. Dialogorientiert, Nutzer wählen aktiv Inhalte und steuern die Interaktion.
      Relevanz der Inhalte Für breite Zielgruppen, gleiche Botschaft für alle. Situativ und nutzerspezifisch, Inhalte passen sich Auswahl und Kontext an.
      Rolle in der Customer Journey Stärkt vor allem Awareness, Image und Informationsfluss. Deckt zusätzlich Beratung, Auswahl, Konfiguration und Service-Schritte ab.
      Self-Service Keine oder sehr geringe Self-Service-Funktionen. Starker Fokus auf Self-Service: Informationen und Prozesse können eigenständig durchlaufen werden.
      Datenerfassung & Optimierung Nur indirekte Kennzahlen (z. B. Frequenz, Umsatzentwicklung). Direkte Nutzungsdaten (Klicks, Pfade, Verweildauer) als Basis für Optimierung und A/B-Tests, Auswertung von Suchbegriffen und Ergebnissen.
      Komplexität der Inhalte Eher kurze, schnell erfassbare Botschaften. Komplexe Themen schwer abbildbar. Schrittweise geführte Inhalte (Filter, Konfiguratoren) auch für erklärungsbedürftige Angebote.
      Aufwand & Kosten Günstiger Einstieg, Content-Pflege meist überschaubar. Höherer Konzeptions- und Implementierungsaufwand, rechnet sich vor allem bei klaren Prozess- und Umsatzzielen.

       

      Messbarkeit

      Die Stärken von Interactive Signage zeigen sich in puncto Messbarkeit insofern, dass Unternehmen relevante Daten erheben können, darunter aus Gewinnspielen, Umfragen und Suchverläufen. 

      Insbesondere durch die Auswertung von Suchverläufen gewinnen Unternehmen wertvolle Insights. So ist es beispielsweise möglich zu erkennen, nach welchen Produkten, Events oder auch Informationen gesucht wird. Diese Erkenntnisse gehen noch über die Interaktionspfade hinaus, da sie individuelle Wünsche von Besuchern offenlegen. 

       

      Beispiele: Einsatzmöglichkeiten und Case Studies

      Einsatzbereiche von Interactive Signage

      • Wegweiser und Wegeleitsysteme
      • Produktfinder und Suchfunktionen
      • Terminal für Feedback und Self-Service
      • Gewinnspiele, Umfragen und Newsletter-Anmeldungen 
      • Reservierungen (z. B. im Restaurant oder Kino) und Ticketkauf 
      • Infoportale und Intranet 
      • Konfiguratoren und Bestell-Terminals für Produkte 

      Interactive Signage: Beispiele/Kundenprojekte

      In der PlusCity sind Displays für die eigenständige Navigation. Besucher können nach Stores und Produkten suchen, Informationen abrufen und sich über Aktuelles (z. B. Kinoprogramm und Events) informieren. 

      In der Anton-Bruckner-Ausstellung konnten sich Besucher interaktiv über das Lebenswerk und die Laufbahn des österreichischen Komponisten informieren sowie auch seine Musikstücke abspielen und anhören. 

      Im Klinikum Wels sind interaktive Displays für die Navigation aufgestellt. Die Lösungen ermöglichen eine intuitive Führung durch den gesamten Krankenhauskomplex mit detaillierte Anzeige der Routen. 

      Interactive Signage by FRAMR.

      Du möchtest unsere Interactive-Signage-Lösungen kennenlernen? Hier findest du sie!

      Beispiele: Wie Interactive Signage klassische Signage-Lösungen ergänzt

      Branche Klassische Signage – typischer Einsatz Interactive Signage – zusätzlicher Mehrwert
      Retail Digitale Preistafeln, Aktionen, Informationen Produktfinder, Verfügbarkeiten prüfen, Filial-Navigation im Store
      Gastronomie Digitale Speisekarten, Tagesangebote Self-Service-Terminals, Filter, Upsells, Custom-Bestellungen (z. B. Burger selber zusammenstellen). 
      Industrie Werksinfos, Sicherheitsregeln  Interaktive Schichtinfos, Self-Service-Anleitungen, Feedback-Terminals
      Corporate News, Hinweise auf Veranstaltungen/Schulungen Feedback-Terminals, interaktives Intranet, Self-Service 

      Ein Kundenbeispiel hierfür ist die PlusCity. Die Shopping-Mall aus Linz nutzt Digital Signage u. a. für Werbeaktionen und ergänzt den Loop-Content durch interaktive Terminals für eine optimierte Besuchernavigation (siehe Bild).

      Green Signage
      Green Signage: Wie nachhaltig sind digitale Displays? 994 537 Sebastian Loos

      Green Signage: Wie nachhaltig sind digitale Displays?

      Green Signage: Wie nachhaltig sind digitale Displays?

      Wir nennen alle wichtigen Aspekte im Zusammenhang mit Green Signage und was Unternehmen tun müssen, um Digital Signage nachhaltig zu nutzen.

      Zuletzt aktualisiert am 28.07.2026

      In den vergangenen Jahren hat ein Umdenken stattgefunden. Nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch im Unternehmertum. Die Bedeutung von sozialen Aspekten und Nachhaltigkeit hat stark zugenommen. Letzteres nimmt auch in der Technologie einen immer höheren Stellenwert ein – es geht nicht mehr nur um Produktivität und Effizienz, sondern auch um die Umweltbilanz und ressourcenschonendes Arbeiten.

      Digital Signage erfüllt diese Anforderungen und überzeugt neben seinen technischen Vorteilen auch mit hohen Umweltstandards. Nachfolgend gehen wir darauf ein, wieso Digital Signage eine zielführende Technologie für nachhaltige Arbeitsprozesse ist und wie die Entscheidungen von Unternehmen und Gesetzgeber eine ressourcenschonende Umsetzung sicherstellen.  

      Green Signage

       

      Green Signage: Wie nachhaltig sind digitale Displays?

      Digitale Displays sind nachhaltig, weil sie langlebig konstruiert sind, weniger Ressourcen in der Herstellung benötigen und Inhalte flexibel angepasst werden können, statt ständig neu produziert zu werden. Durch moderne, energieeffiziente Hardware und Cloud-basierte Lösungen sinkt zudem der Stromverbrauch deutlich.

       

      Lebensdauer

      Digital Signage ist keine Anwendung, die man schon nach wenigen Jahren wieder austauschen oder ersetzen muss. Die Software ist sicher vor Ausfällen und die hochwertig verarbeitete Hardware verspricht Langlebigkeit. Es ist zwar nie auszuschließen, dass ein Display kaputt geht, aber das ist eher selten der Fall. Selbst Outdoor-Stelen sind sicher vor Umwelteinflüssen und Vandalismus (stoßfestes Glas, IK10). 

      Nicht alle Unternehmen verwenden Digital Signage für den Dauerbetrieb, weshalb die Belastung für Displays oft nicht sehr hoch ist. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass der Dauerbetrieb zu Schwierigkeiten führt, denn die Anwendungen sind für hohe Belastungen gebaut. In beiden Fällen verspricht Digital Signage einen langlebigen und nachhaltigen Einsatz.

      Und sollte doch ein Display ausfallen, so bleibt noch immer die Instandsetzung. Die Reparatur von Hardware stellt bei hochwertigen Herstellern keine Schwierigkeiten dar und ist für Techniker eine Routineaufgabe. Hier zeigt sich in puncto Nachhaltigkeit ein klarer Vorteil gegenüber Alternativen zu klassischen Signage Anwendungen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Werbung: Plakate oder Flyer müssen nach dem Gebrauch oder bei Fehlern im Sujet entsorgt werden, bei Digital Signage ändert man hingegen ganz einfach die Inhalte. 

       

      Produktionsaufwand

      Da wir schon über Plakate oder Flyer reden: Der Produktionsaufwand für Digital Signage ist vergleichsweise gering. Für die Nutzung sind zwei Komponenten erforderlich, nämlich Software und Hardware. Die Software erfordert keine Bauteile und die Hardware besteht regelrecht aus Displays zur Anzeige und Playern für die Softwaredarstellung. Hieraus ergibt sich ein geringerer Produktionsaufwand im Vergleich zu klassischen Werbemethoden. Flyer und Plakate werden in hohen Stückzahlen gedruckt und dann wieder entsorgt. Das ist ineffizient und belastet die Umwelt.

      Doch nicht nur im Vergleich zu Werbemethoden ist der Produktionsaufwand geringer. Auch die Digitalisierung von Speisekarten oder die Informationsvermittlung zu anstehenden Events spart Ressourcen. 

       

      Moderne Technologie

      Das FRAMR. Team stellt aktuell nach und nach seine Produktpalette auf ARM-basierte CPUs / GPUs um, die (neben der Kostenreduktion) wesentlich weniger Energieverbrauch im Gegensatz zu Intel / AMD-basierter Hardware im Betrieb aufweisen. Die meisten unserer Player sind auch deswegen lüfterlos, da die Abwärme auf Grund der Player- und CPU-Architektur entsprechend niedrig ist.

       

      Ressourcenverbrauch

      In puncto Stromverbrauch stehen Cloud-basierte-Lösungen, ein gängiger Ansatz bei Digital Signage, des Öfteren in der Kritik. Doch Cloud Computing ist für die Umwelt meist sogar besser als On-Premise-Hosting und verspricht zugleich mehr Effizienz

      Das bestätigt auch eine Fallstudie des Lawrence Berkeley National Laboratory, wonach der Energieverbrauch um bis zu 87 % nachlässt, wenn Business-Software über eine Cloud läuft. Klar, je nach Anwendung und Cloud ist der Stromverbrauch verschieden, doch im Kern benötigen Cloud-basierte Lösungen weniger Energie als der On-Premise-Server. 

      Cloud Computing bietet eine bessere Infrastruktur, denn Inhalte und Funktionen sind schneller abrufbar, außerdem wird eine geringere Wattleistung pro User bzw. Display abgerufen. Cloud-basierte-Lösungen sind außerdem auf die effiziente Energienutzung ausgerichtet und regulieren daher auch die Auslastung ihrer Server besser. 

       

      Auch Unternehmen sind in der Verantwortung

      Die nachhaltigen Eigenschaften von Digital Signage reichen nicht aus, um die Technologie ressourcenschonend einzusetzen. Es kommt nämlich auch darauf an, wie Unternehmen die Anwendungen nutzen. Hierbei empfehlen wir folgende Maßnahmen, um Strom bei der Verwendung von Digital Signage zu sparen:

       

      Displays abschalten 

      Manche Unternehmen nutzen Digital Signage 24 Stunden am Tag. Diese Flexibilität verschafft Vorteile in der Kommunikation, aber sie ist nicht für jedes Unternehmen gleichermaßen sinnvoll. Nachts ist es besser, die Anwendungen auszuschalten, um Strom zu sparen. Außerdem besteht die Möglichkeit, manche Displays auch tagsüber abzuschalten, wenn sie beispielsweise an ungünstigen Standorten platziert sind oder sich nicht an Hot-Spots befinden. 

       

      Displays abdunkeln

      Monitore abdunkeln spart Strom und bietet eine Alternative zum vollständigen Abschalten. Für die Zielgruppenansprache hat das keine Nachteile, denn die Inhalte sind ja weiterhin sichtbar. Und auch keine Sorge bezüglich des Abdunkelns – bei entsprechender  Umgebungsbeleuchtung gibt es keine Schwierigkeiten und die Inhalte bleiben gut sichtbar. 

       

      Dunkler Content

      Dunkler Content verbraucht bei modernen Displays weniger Strom, weil die Hintergrundbeleuchtung nicht oder teilweise nicht aktiv ist. Auf hellen / weißen Content zu verzichten, ist nicht für jedes Unternehmen eine passende Lösung, aber durchaus eine Alternative. Es sollte jedoch erwähnt bleiben, dass diese Variante wohl am wenigsten Strom spart.

       

      Recycling

      Der Recyclingprozess ist nicht vollständig auf Digital Signage Displays übertragbar, doch es besteht die Möglichkeit der Wiederverwendung. Sehr lichtstarke Displays verlieren im Laufe der Jahre einen Teil ihrer Helligkeit, diese kann man dann ohne Probleme in Bereichen mit wenig Umgebungslicht für weitere Jahre betreiben. 

      Doch auch die Verarbeitung bestimmter Komponenten und Teile ist eine mögliche Lösung. Laut einer Studie des Fraunhofer Institutes lassen sich wertvolle Rohstoffe aus Display-Geräten gewinnen. Ziel ist es, sowohl die strategische Abhängigkeit von Rohstoffimporten zu verringern als auch die Umweltbelastung durch Entsorgung der Geräte zu vermeiden. 

      Dieser Ansatz unterstützt auch beim Abbau von aktuellen Hürden bei der Erfassung von End-of-Life-Displaygeräten. Damit sind Bauteile oder Komponenten gemeint, die nicht mehr lieferbar sind oder hergestellt werden. 

       

      Hochwertige Produkte kaufen 

      Unternehmen achten beim Kauf von Digital Signage idealerweise darauf, dass sie langlebige Hardware beziehen. Billiganbieter aus China oder Displays für Verbraucher aus dem Elektrofachhandel bieten bei weitem nicht die Lebensdauer wie professionelle Displays (z. B. Sanyo).

       

      Können Gesetzesänderungen mehr Nachhaltigkeit sicherstellen? 

      Im Zusammenhang mit Digital Signage ist es schwierig, Gesetze für ressourcenschonendes Arbeiten zu erlassen. Doch ganz allgemein gibt es verschiedene Wege, um über den gesetzlichen Weg mehr Nachhaltigkeit in der Technik sicherzustellen.

       

      Siegel und Zertifikate einführen 

      Zertifizierungen sind kritisch zu betrachten, weil große Unternehmen damit viel Greenwashing betreiben. Positive Veränderungen sind daher nur möglich, wenn sich die Anforderungen ändern und der Gesetzgeber höhere Qualitätsmaßstäbe setzt. Ein Zertifikat sollte nicht dem Image dienen, sondern ein objektiver, qualitativer Nachweis für umweltschonende Technik und Arbeitsprozesse sein. Nur so erhöht sich wieder ihr Wert und der Endkunde hat mehr Transparenz. Zertifikate und Siegel sind idealerweise für Unternehmen aller Größen verfügbar, damit es zu keiner Wettbewerbsverzerrung kommt. 

       

      Reparatur statt Wegwerfgesellschaft

      Die Entsorgung von Displays schadet der Umwelt. Reparaturen gewährleisten hingegen Langlebigkeit, wodurch sich auch die Umweltbelastung reduziert. Eine Reparaturpflicht ist weniger zielführend, weil Displays unter Umständen kaputt gehen und nicht mehr reparierbar sind – der Gesetzgeber hat aber die Option, Unternehmen in die Verantwortung zu nehmen, wenn sie ihre Displays direkt wegwerfen und Reparaturen nicht durchführen. 

       

      Greenwashing vermeiden

      Das bereits erwähnte Greenwashing hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Ein negativer Trend, denn Unternehmen rühmen sich mit vermeintlich umweltschonenden Arbeitsweisen. Digital Signage bietet eine nachhaltige Lösung für Unternehmen, aber das darf nicht dazu verleiten, sich als umweltbewusst zu positionieren, wenn die Arbeitsprozesse in der Gesamtbetrachtung nicht ressourcenschonend erfolgen. “Green” dürfen sich nur diejenigen nennen, die nachhaltige Technologien herstellen, vertreiben oder nutzen. 

       

      Transparenz schaffen

      Digital Signage Anwendungen von FRAMR. versprechen sowohl Langlebigkeit als auch hohe Qualitätsstandards. Es gibt jedoch auch Anbieter, die nicht zu hochwertigen Displays greifen und somit weniger Leistung versprechen, aber auch für eine schlechtere Umweltbilanz sorgen. 

      Für Kunden sollte daher ersichtlich sein, woher die Displays kommen, wie sie produziert wurden und wie effizient sie sind. Mehr Transparenz sorgt dafür, dass nachhaltige und fair produzierte Anwendungen eine stärkere Präsenz haben. Und im Sinne des Umweltschutzes ist das auch gut so.

       

      Wissensförderung

      Verbote und Sanktionen lindern die Symptome, aber setzen nicht bei den Ursachen an. Transparenz und Wissensförderung sind für das Erreichen nachhaltiger Ziele unerlässlich. Ob Schulungen, Aufklärungsprogramme oder Transparenzpflichten für Unternehmen – der Gesetzgeber fokussiert idealerweise die Aufklärung und nicht die Sanktionierung, denn die erzielte Wirkung ist am größten. Wissen wird über vertrauensvolle Stellen weitergegeben und dadurch entwickelt sich das Bewusstsein aller am Prozess beteiligten Akteure gleichermaßen. 

       

      So unterstützt Green Signage nachhaltige Ziele

      Abgesehen von den ressourcenschonenden Eigenschaften, unterstützt Digital Signage auch bei der Umsetzung nachhaltiger Ziele. Werbekampagnen erfolgen papierlos und es sind keine gedruckten Flyer oder Plakate notwendig. Hinzu kommt, dass auf Plakaten oder Flyern weniger Flächen für die Inhalte zur Verfügung stehen, was den Druckaufwand zusätzlich erhöht. 

      In der Gastronomie, zumindest in kleinen Cafés oder Imbissen, ersetzt Digital Signage auch weitestgehend die Speisekarten. Imagefilme oder digitales Infomaterial reduzieren außerdem den Druckaufwand für Werbemittel auf Messen. 

      Es ist nicht möglich, alle Unternehmensprozesse durch Digital Signage zu ersetzen. Das ist aber auch nicht das Ziel. Vielmehr geht es darum, nachhaltige Alternativen zu entdecken und diese zu nutzen. Digital Signage bietet hierbei ein gutes Fundament und reduziert den Stromverbrauch im Unternehmen.

      Je nach Unternehmensgröße und -ziel reduziert Digital Signage den Papieraufwand. Ein Beispiel hierfür sind interaktive Terminals mit interaktiven Navigationskarten und digitalen Gewinnspielen. Normalerweise füllen Besucher oder Kunden eine Karte aus und nehmen dadurch an einem Gewinnspiel teil. Über Digital Signage erfolgt die Teilnahme hingegen über den Touchscreen und vollständig digital.

       

      Prognose für die Zukunft 

      In Zukunft ergeben sich weitere Fortschritte im Zusammenhang mit Digital Signage. Angefangen haben die Anwendungen als Werbetafeln und Infoterminals, mittlerweile bieten sie viele, branchenübergreifende Anwendungsmöglichkeiten. In puncto Sicherheit von Digital Signage gibt es keine Lücken mehr und die Gestaltungsmöglichkeiten sind flexibel. Auch bei den nachhaltigen Aspekten entwickelt sich Digital Signage immer weiter und hilft Unternehmen dabei, Arbeitsprozesse umweltschonender zu gestalten. 

       

      Fazit

      Digital Signage ist, wenn richtig eingesetzt, eine umweltfreundliche Technologie, die ein breites Spektrum an Vorteilen bietet. Sofern eines der Unternehmensziele in der Umsetzung nachhaltiger Arbeitsprozesse besteht, bietet Digital Signage eine gute, branchenunabhängige Lösung. Es sind jedoch zusätzliche Handlungen und Maßnahmen durch Abnehmer erforderlich, um maximale Umweltstandards sicherzustellen. 

       

      Ambient Marketing
      Was ist Ambient Marketing? Definition, Strategien & Beispiele 994 537 Sebastian Loos

      Was ist Ambient Marketing? Definition, Strategien & Beispiele

      Was ist Ambient Marketing? Definition, Strategien & Beispiele

      Zuletzt aktualisiert am: 28.07.2026

      In diesem Artikel:

      1. Was ist Ambient Marketing?
      2. Vorteile von Ambient Marketing
      3. Ambient Werbung: Verschiedene Formate und Ansätze im Überblick
      4. Best Practices
      5. Ambient Werbung Beispiele aus der Praxis
      6. Fazit

      Ambient Marketing

       

      Definition: Was ist Ambient Marketing?

      Ambient Marketing ist eine Marketingstrategie mit Fokus auf atmosphärischen Content, um Zielgruppen an verschiedenen Orten zu erreichen. Ziel von Ambient Marketing ist es, die Umgebung für mehr Reichweite und Markenbekanntheit zu nutzen.

       

      Die Vorteile von Ambient Marketing

      Bleibender Eindruck

      Ambient Medien sorgen für einen Überraschungseffekt, der einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Vor allem ausgefallene Konzepte, dazu gleich mehr bei den Beispielen, bleiben in Erinnerung.

       

      Wiedererkennungswert der Marke

      Aus dem bleibenden Eindruck resultiert auch ein höherer Wiedererkennungswert der Marke. Das ist vor allem für unbekannte Unternehmen ein Vorteil, um ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen.

       

      Alleinstellungsmerkmale

      Ein Großteil der Unternehmen nutzt Ambient Marketing nicht. Zwar definieren sich Alleinstellungsmerkmale auch über konkrete Botschaften, doch der emotionale Charakter von Ambient Media gleicht ebenfalls einer USP.

       

      Emotionale Ansprache

      Laut einer aktuellen Umfrage erzielen Firmen mit emotionalen Botschaften um die 31 % mehr Umsatz mit ihrer Marketingstrategie. Das zeigt, wie wichtig außergewöhnliche Ansätze sind und klassisches Advertising nicht immer der beste Weg ist.

       

      Virales Potenzial

      Auffällige Werbung generiert Reichweite. Vor allem durch die sozialen Medien verbreiten sich einprägende Werbebotschaften schnell. Ein Beispiel ist das Ambient Advertising von Burger King:

      Die Botschaft ist eine Anspielung an Ronald McDonald, das Clown-Maskottchen von Burger Kings größtem Konkurrenten. Nicht nur ist diese Werbebotschaft einprägend, sondern auch schon unzählige Male auf Social Media geteilt, darunter Instagram und Pinterest.

      Ambient Werbung: Verschiedene Formate und Ansätze im Überblick

      Digital Signage

      Um die Zielgruppe zu erreichen, sind neben Werbebotschaften vor allem die Formate wichtig. Digital Signage Lösungen fügen sich in verschiedene Umgebungen und Situationen ein, um Verbraucher anzusprechen. Ob als Werbetafel, als Wegweiser oder für die Teilnahme an Umfragen – Digital Signage ist ein vielseitiges Medium für mehr Reichweite und zum Ausbau der Markenbekanntheit.

      Mit Digital Signage stehen aber nicht nur verschiedene Advertising Formats zur Verfügung, die Displays können auch an verschiedenen Standorten für eine interaktive Umgebung platziert werden. Beispielsweise auf Messen, in Stores, Hotels oder Fußballstadien.

      Green Signage

      Die Vorteile digitaler Werbung

      Digitale Formate bieten neue Chancen im Bereich des Ambient Marketings. In unserem Artikel „Digitale Werbung vs. klassische Werbemethoden“ gehen wir auf die Vorteile für Unternehmen ein.

      Guerilla Marketing

      Guerilla Marketing beschreibt eine Methode, um Marken besonders auffällig zu inszenieren. Es gilt als die bekannteste Methode unter den Ambient-Marketing-Ansätzen. Dieser Ansatz kennzeichnet sich durch offensive Werbemaßnahmen, die teilweise provokativ sind.

       

      Erlebnismarketing

      Genau genommen unterscheidet sich das Erlebnismarketing nur wenig vom Ambient Advertising. Denn beim Erlebnismarketing liegt der Fokus nicht auf mehr Aufmerksamkeit, sondern dass die Zielgruppe in ein interaktives Erlebnis eintaucht.

      Diese beiden Ansätze können jedoch miteinander kombiniert werden. Ein Beispiel sind interaktive Digital Signage Displays zur Teilnahme an Gewinnspielen. Digital Signage ist Teil der Ambient Media und Gewinnspiele gehören zum Erlebnismarketing – in Kombination ein ansprechendes Advertising-Format.

       

      Best Practices

      Zielgruppe kennen

      Unternehmen müssen sich im Klaren sein, welche Personengruppen sie ansprechen. Hierbei geht es nicht um demographische Faktoren, sondern um Interessen, Standortwahl von Werbemedien und Verhaltensweisen der betroffenen Personen.

       

      Das richtige Mittelmaß finden

      Ambient Advertising bedeutet, auch mal etwas Neues auszuprobieren. Dabei sollte aber nicht die Bodenständigkeit verloren gehen. Kenne die Unternehmenswerte und setze auf Werbung, die zur gesamten Marketingstrategie passt. Zwar sollten die Maßnahmen anders sein als traditionelle Werbung, aber dennoch subtil.

       

      Emotionen

      Ambient Marketing lebt von Emotionen. Ob Humor, Begeisterung oder Nostalgie – sei nicht zu pragmatisch. Dann finden Unternehmen vor allem mehr Akzeptanz bei einer jüngeren Zielgruppe und erhöhen den Wiedererkennungswert.

       

      Messbarkeit

      Legt im Team relevante KPIs fest, um den Erfolg des Ambient Marketings auszuwerten. Ein Beispiel hierfür sind die Anzahl der Interaktionen mit Digital Signage Anwendungen.

       

      Ambient Werbung Beispiele aus der Praxis

       

      Fazit

      Ambient Marketing ist eine gute Möglichkeit, um mehr potenzielle Kunden zu erreichen und ein angenehmes Erlebnis für Zielgruppen zu schaffen. Um die Maßnahmen erfolgreich umzusetzen, ist im ersten Schritt jedoch die Ausarbeitung einer Strategie notwendig. 

       

      Bildquellen:

      Blursed Advertisement : r/blursedimages (reddit.com)
      5 Great Guerrilla Marketing Ideas | Marketing Ideas 101
      Ambient Media Marketing (werbeliebe.de)