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Sebastian Loos

Digital Signage für die Personalbeschaffung
Digital Signage für Personalbeschaffung und Mitarbeiterbindung 1024 576 Sebastian Loos

Digital Signage für Personalbeschaffung und Mitarbeiterbindung

Digital Signage für Personalbeschaffung und Mitarbeiterbindung

Zuletzt aktualisiert am: 04.03.2026

Digital Signage für die Personalbeschaffung

Klassische Recruiting-Methoden wie Zeitungsinserate verlieren dahingehend an Bedeutung, stattdessen nutzen Unternehmen die Vorteile von E-Recruiting und Social Media für mehr Messbarkeit und effizienten Ressourceneinsatz. Und hier zeigen sich die Stärken von Digital Signage.

 

Personalmarketing mit entscheidendem Impact

Kommuniziere Stellenanzeigen mit prägnanten Werbebotschaften und sprich potenzielle Bewerber gezielt an. Outdoor-Displays und Digital-out-of-Home-Lösungen bieten attraktive Einblicke in dein Unternehmen und seine Arbeitskultur. Mit den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten kannst du auch Videos und Bilder erstellen, um Karrieremöglichkeiten aufzuzeigen. 

Ideen für die Ansprache potenzieller Bewerber:
✔ Benefits deines Unternehmens
✔ Einblicke in die Unternehmens- und Arbeitskultur
✔ Karrieremöglichkeiten aufzeigen
✔ Infos zum Bewerberprozess
✔ Bewertungen von Portalen oder Mitarbeitenden zeigen

Über QR-Codes können sich Interessenten direkt über das Smartphone auf eine Stelle bewerben oder das Jobangebot abspeichern. Das erhöht auch die Anzahl an Bewerbungen, weil Interessenten direkt mit der Stellenausschreibung interagieren können. 

Ein modernes Branding spricht junge Leute an

Im Wettbewerb um Fachkräfte zählen neben Benefits auch ein attraktives Markenimage. Mit der steigenden Nutzung von E-Recruiting-Kanälen durch Unternehmen ergeben sich mehr Gestaltungsmöglichkeiten und daher ändert sich auch der Maßstab für ansprechende Werbung. Noch vor wenigen Jahren war ein Zeitungsinserat ausreichend, jetzt müssen Bilder oder Videos die Unternehmenswerte- und kultur vermitteln. 

Digital Signage ist hierfür eine zielführende Lösung. Mit den 50+ Modulen unserer Software hast du freie Gestaltungsmöglichkeiten, um ansprechende Recruiting-Botschaften zu kommunizieren. 

 

Weniger Kosten, mehr Bewerber

Digital Signage Werbung ermöglicht mehr Reichweite als klassische Recruiting-Maßnahmen. Darüber hinaus reduziert dein Unternehmen anfallende Kosten für Plakate, Flyer oder Inserate. 

Mit FRAMR. Signage kannst du Inhalte in Echtzeit anpassen und flexibel ändern. Der Spielraum für Testphasen ist größer und du entwickelst dahingehend ein besseres Gespür für die Wünsche deiner Zielgruppe. Im Vergleich zu Printwerbung fallen hierfür auch keine zusätzlichen Kosten an. 

Digital Signage reduziert auch den Personalaufwand. Die Contenterstellung benötigt weniger Zeit als Flyer zu verteilen oder Rücksprachen mit Zeitungen oder Magazinen zu halten. Zwar ist die Personalbeschaffung nicht ausschließlich über Digital Signage möglich, doch eine gezielte Bewerberansprache über Displays hat Effizienzvorteile und ergänzt Maßnahmen wie Messeteilnahmen oder Printwerbung. 

 

Werbung für Tagungen und Veranstaltungen

Ein Tag der offenen Tür oder öffentliche Veranstaltungen gewähren interessante Einblicke in den Arbeitsalltag und die Unternehmenskultur. Nutze Digital Signage zur Bewerbung solcher Tagungen und lade Interessenten ein, um dein Unternehmen kennenzulernen. 

Erste, unverbindliche Berührungspunkte mit deinem Unternehmen bauen Vertrauen auf und fördern den Kontaktaufbau zwischen Mitarbeitenden und potenziellen Bewerbern. Rundgänge oder Live-Präsentationen gewähren transparente Einblicke in dein Unternehmen und erhöhen die Bewerberquoten. 

Auch dein Unternehmen gewinnt dadurch erste Eindrücke von jungen Talenten. Nicht immer sind fehlende Bewerbungen eine Herausforderung, sondern die Bewerberqualität und hohe Absprungraten im Recruiting-Prozess. Durch Gespräche gewinnen HR-Mitarbeiter erste Eindrücke, ob Bewerber zum Unternehmen passen und was sich junge Talente von einem Arbeitgeber wünschen.

Der gegenseitige Austausch beschleunigt auch den Bewerberprozess. Verstehen sich beide Seiten gut miteinander, verkürzt sich die Entscheidungszeit von Bewerbern. Das verbessert nicht nur die Personalbeschaffung-Quoten, sondern gestaltet auch die Prozesse effizienter. 

 

Verringere die Fluktuationsraten durch interne Stellenausschreibungen

Die Fluktuationsrate in Deutschland liegt bei zwischen 30 und 34% (Quelle). Diese Entwicklung bewegt Unternehmen dazu, ihre Angestellten mit verschiedenen Benefits zu binden. Oftmals ist aber auch ein Stellenwechsel innerhalb des Unternehmens ein zielführender Weg zur Mitarbeiterbindung. 

Digital Signage Displays fallen schnell ins Auge, deshalb sind sie ein zielführendes Medium für die Mitarbeiterkommunikation. Das kannst du nutzen, um interne Stellenausschreibungen zu zeigen und die Bewerberquote zu erhöhen. Fluktuationsraten werden reduziert und Kompetenzen bleiben im Team. 

 

Der gute erste Eindruck

Die Stärken von Digital Signage beschränken sich nicht auf Stellenausschreibungen oder dass sich mehr Talente bewerben. Displays in Warteräumen oder Büros hinterlassen auch im Bewerbungsgespräch einen guten Eindruck. Idealerweise kombiniert dein Unternehmen die Stärken von Indoor- und Outdoor-Displays, um den Markenauftritt und die Kommunikation ganzheitlich zu verbessern. Mehr Transparenz und ein attraktives Markenimage bleiben im Kopf, wodurch dein Unternehmen für Bewerber interessanter wird. 

On Premise vs. Cloud-Hosting
On-Premise vs. Cloud-basierte Digital Signage: Was ist besser? 994 537 Sebastian Loos

On-Premise vs. Cloud-basierte Digital Signage: Was ist besser?

On Premise vs. Cloud-basierte Digital Signage: Was ist besser?

Zuletzt aktualisiert am 03.03.2026

On Premise vs. Cloud-Hosting

In diesem Ratgeber erfährst du, welche Lösung konkret zu deinem Unternehmen passt, welche Fallstricke es bei der Entscheidung gibt und worauf du hinsichtlich Kosten und Anforderungen achten musst.

Keine Sorge! Es erwartet dich keine allgemeine Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen, sondern hilfreicher Input entlang der Entscheidungsphase.

 

Das Wichtigste zusammengefasst:

  • Für viele Unternehmen sind Cloud-Lösungen keine Option, weil Compliance-Vorschriften deren Nutzung untersagen.
  • Cloud-Lösungen versprechen mehr Flexibilität und Skalierbarkeit, On-Premise-Lösungen mehr Kontrolle und Unabhängigkeit.
  • Kostenstellen On-Premise: Anschaffungskosten, internes Personal oder externe Anbieter für Wartung, Stromverbrauch, neue Hardware, eigenverantwortlicher Serverbetrieb, stabile intern vernetzte Netzwerkinfrastruktur an allen Standorten
  • Kostenstellen Cloud-Lösungen: Abo-Kosten, die von der Anzahl Displays, vom Leistungsumfang und der Datennutzung abhängig sind, Internetanschluss an allen Standorten. 
  • Cloud-Lösungen sind die bessere Variante. Die Kostenstellen für On-Premise werden langfristig teurer, weshalb es nur die richtige Wahl ist, wenn man in Hochsicherheitsumgebungen arbeitet oder Inhalte selten aktualisiert (z. B. Museen). 

 

Entscheidende Kriterien für die Wahl zwischen Cloud und On-Premise Digital Signage

Sicherheitsanforderungen: Sind Cloud-Lösungen überhaupt eine Option?

Kosten, Flexibilität, Performance… all das ist unwichtig, wenn Cloud-Lösungen aufgrund von Datenschutzanforderungen überhaupt keine Option sind oder weil interne Compliance-Vorschriften die Nutzung untersagen. 

-> Falls du mit sensiblen Daten arbeitest, solltest du genau prüfen, ob eine Cloud-Lösung rechtlich überhaupt infrage kommt. 

 

Gibt es FRAMR. Kunden, die On-Premise aufgrund solcher Vorschriften nutzen?

Ja! Ein Beispiel ist die österreichische Justiz. Diese verwaltet hochsensible, persönliche Daten. Deshalb war Cloud-Hosting auch keine Option. Wobei Kunden auch trotz dieser Vorgaben die Cloud nutzen, beispielsweise Krankenhäuser. 

 

Nein, Cloud-Lösungen sind nicht unsicher!

Ganz im Gegenteil – Cloud-Lösungen sind der bessere Weg für mehr Sicherheit, weil der Support ausgelagert ist und sich 24 Stunden um Sicherheit und Funktionalität kümmert. Zudem gibt es die Möglichkeit, Datenschutz-relevante Themen nicht in die Cloud zu schicken und trotzdem über die Player zu verarbeiten (z. B. Lokale Player API).

-> Der Großteil unserer Kunden setzt auf Cloud-Lösungen und bisher kam es in puncto Funktionalität und Sicherheit zu keinen Einschränkungen. Das liegt vor allem daran, dass unser Team hohe Sicherheitsstandards etabliert hat und effektives Monitoring betreibt. 

On-Premise vs. Cloud-Hosting Sicherheit

 

 

Was ist günstiger, On-Premise oder Cloud-Lösungen? 

On-Premise-Lösungen haben hohe Anschaffungskosten (Server, Infrastruktur), aber es fallen keine Abo-Gebühren an. Die laufenden Kosten sind dadurch nicht zwingend günstiger als bei Cloud-Lösungen, denn der Aufbau von internem Know-how und einer IT-Infrastruktur sowie Strom, Hosting und interner Support treiben die Kosten in die Höhe.  Bei On-Premise-Lösungen muss man sich zudem selbst um Ausfälle kümmern und auch externe Wartungsanbieter engagieren. Hinzu kommen Investitionen in die Modernisierung der Infrastruktur. 

-> Bei Cloud-Lösungen ist all das von einem Support-Paket abgedeckt – und hier steigen die Kosten nur  bei Skalierung – alles in allem ist dieses Modell sehr einfach berechenbar.

Sind Cloud-Lösungen also immer günstiger? Nein! Die meisten Unternehmen sparen mit Cloud-Computing viel Geld, aber große Unternehmen mit eigener IT-Infrastruktur und internem Know-how kommen auf viele Jahre gesehen billiger davon. Aber Achtung: Auch hier kommt es darauf an, wie gut das Unternehmen aufgestellt ist. Die Anforderungen für kosteneffektives On-Premise-Hosting können nur wenige erfüllen. 

Gerne helfen wir dir dabei, eine Kostenrechnung/Gegenüberstellung auszuarbeiten (Kontaktiere uns).

Unsere Erfahrungen:

  • On-Premise: Günstiger, wenn Kunden ein einmaliges Setup vornehmen und die Anwendungen dann einfach “laufen lassen”. Beispielsweise in einem Museum, das seine Führungen nur einmal jährlich anpasst und entsprechend Content benötigt. On-Premise kann auch günstiger sein, wenn Unternehmen gefördert werden und somit die Anschaffungskosten nicht selber tragen müssen.
  • Cloud-Lösungen: Wenn die genannten Szenarien für On-Premise nicht zutreffen, ist Cloud-Hosting fast immer günstiger. 

-> Du möchtest mehr über die Kosten für Digital Signage erfahren und dir ein Rechenbeispiel ansehen? Dann hilft dir dieser Artikel.

 

Skalierbarkeit: Wie wichtig ist Wachstum? 

Wenn du planst, dein Digital Signage-Netzwerk schnell zu erweitern, bietet eine Cloud-Lösung deutlich mehr Flexibilität. Neue Bildschirme oder Standorte lassen sich einfach hinzufügen, ohne dass du zusätzliche Hardware kaufen musst. Bei On-Premise bist du durch deine bestehende Infrastruktur begrenzt und musst Erweiterungen genau planen.

Wir haben folgendes erkannt: 

Cloud-Lösungen sind für die meisten Unternehmen aufgrund von Skalierbarkeit die beste Wahl. On-Premise-Lösungen reichen hingegen beispielsweise für Museen oder Fertigungsbetriebe, die Inhalte nur selten aktualisieren müssen. Alternativ reicht On-Premise auch, wenn sich der Anwendungsbereich auf wenige Inhalte beschränkt, wodurch auch weniger Ressourcen wie Zeit oder Arbeitskraft notwendig sind (und somit der interne Aufwand so gering ist, dass sich On-Premise lohnt). 

 

Wartungsaufwand: Die Gegenüberstellung der Alternativen

Bei Cloud-Lösungen kümmert sich der Signage-Anbieter um Wartungen und Updates, bei On-Premise-Lösungen wird sich Inhouse darum gekümmert. Die nachfolgende Tabelle konkretisiert die Vorteile und Voraussetzungen der beiden Ansätze:

Kriterium Cloud On-Premise
Server notwendig?  Nein, läuft über den Anbieter. Ja, eigene Server und Speicher.
IT-Team notwendig? Nein, Anbieter übernimmt den Support. Ja, für Wartung & Sicherheit.
Kontrolle? Updates werden sofort durchgeführt, wenn sie notwendig sind. Dadurch kommt es zu keinen Verzögerungen.  Unternehmen entscheiden, wann sie Updates durchführen und welche Sicherheitsrichtlinien sie befolgen.
Netzwerk-Infrastruktur? Stabile Internetverbindung notwendig.  Stabiles LAN/WLAN mit internen Sicherheitsvorkehrungen, stabile Internetverbindung an mehreren vernetzten Standorten notwendig.
Updates & Wartung? Der Anbieter übernimmt Updates und Softwarewartung. Hardware-Lifecycles werden durch das Unternehmen überwacht. Unternehmen sind selbst für Hardware-Austausch, Serverwartung und Reparaturen verantwortlich.

Fazit: Cloud-Lösungen sind in der Wartung effektiver, günstiger und weniger kompliziert. Du hast ein Team von Experten hinter dir, das sich um alles kümmert – Updates, Monitoring, Sicherheit, alles Up-to-date. 

 

Wie sollte ich mich denn jetzt entscheiden? 

Nachdem wir die ganzen Kriterien verglichen haben, hast du bestimmt die Frage im Kopf, was denn jetzt die bessere Lösung ist…Die Antwort: Es kommt auf deine individuellen Anforderungen an!

On-Premise ist besser, wenn:

  • es Compliance-Vorschriften nicht anders zulassen ,
  • du mit sehr sensiblen Daten arbeitest (IP, personenbezogene Daten),
  • man die Software-Hoheit will,
  • es die Kosten hergeben (z. B. die Anschaffung wird gefördert UND es besteht eine funktionierende IT- und Sicherheitsstruktur),
  • man kein Risiko eingehen möchte, dass es den Cloud-Anbieter mal nicht mehr gibt.

Cloud-Lösungen sind besser, wenn:

  • keine der genannten Gründe für On-Premise zutreffen,
  • dein Unternehmen skalieren möchte,
  • sich dein Team viel Zeit und Aufwand für Updates und Verwaltung sparen möchte,
  • keine IT-Infrastruktur und internes Know-how vorhanden ist,
  • man langfristig viel Geld sparen möchte.

Wie entscheiden die Kunden von FRAMR?

Die meisten unserer Kunden wählen generell Cloud-Lösungen, denn sie sind leichter skalierbar, günstiger und der interne Aufwand ist geringer. Für On-Premise entscheiden sich unsere Kunden nur, wenn es rechtliche Vorschriften bestimmen oder sie mit sensiblen Daten arbeiten. Wartung, Internetverbindung und Kontrolle waren auch Entscheidungskriterien, aber es geht im Kern immer um Sicherheit und Finanzielles. 

Dass die meisten Kunden sich für Cloud-Computing entscheiden, überrascht uns wenig. Generell haben Unternehmen die Stärken von Cloud-Computing erkannt, wie der nachfolgende Ausschnitt von einem Edge Delta-Artikel darstellt: 

Over 90% of companies worldwide already use cloud services—including AWS, Google, and Microsoft. The number of cloud computing users will grow significantly in the coming years. (Quelle).

 

Nächste Schritte

Im ersten Schritt solltest du unter Berücksichtigung der genannten Aspekte eine grundlegende Entscheidungsbasis schaffen. Unternehmen können meistens gut einschätzen, ob sie die Ressourcen für On-Premise haben oder welche Variante generell die bessere Lösung ist. 

Im nächsten Schritt solltest du verschiedene Anbieter vergleichen, welche Lösungen sie für dein Unternehmen haben und welche Kosten damit verbunden sind. Wichtig: Bei der Entscheidung geht es um verschiedene Aspekte, die von Kosten bis hin zum Leistungsspektrum reichen  – unser Artikel “Digital Signage Anbieter: Wie finde ich den richtigen?” hilft dir bei einer fundierten Entscheidung. 

Am wichtigsten: Die Lösungen müssen zu deinem Unternehmen passen. Deshalb solltest du nie unter objektiven Gesichtspunkten entscheiden, sondern den individuellen Bedarf ermitteln. Deshalb bieten wir eine kostenlose Testversion unserer Software an, damit Interessenten für sich entscheiden können, ob die Anwendung zu ihnen passt. Diese Testversion kannst du natürlich auch nutzen, wenn du dich später für eine On-Premise Installation entscheidest.

Digital Signage Branchenreport 2024
Digital Signage Branchenreport 2026 | Insights & Statistiken 994 537 Sebastian Loos

Digital Signage Branchenreport 2026 | Insights & Statistiken

Digital Signage Branchenreport 2026 | Insights & Statistiken

Zuletzt aktualisiert am 03.03.2026

Inhaltsverzeichnis:

  1. Digital Signage Marktsituation und -Entwicklung
  2. Branchenüberblick: Die Vorteile von Digital Signage (Statistiken & Fakten) 
  3. KI und andere Trends
  4. Zukunftsperspektiven bis 2030
  5. Zusammenfassung Branchenreport (Tabelle)

Digital Signage Branchenreport 2024

Der Markt für Digital Signage wächst und die Anwendungen sind aus vielen Branchen nicht mehr wegzudenken. Ob im Einzelhandel, in der Gastronomie oder im Gesundheitswesen – die vielfältigen Anwendungsbereiche dieser Technologie eröffnen Unternehmen neue Wege, mit ihren Zielgruppen zu kommunizieren.

Der vorliegende Branchenbericht für 2026 liefert umfassende Einblicke in die Nutzung und den Erfolg von Digital Signage. Unser Fokus ist hierbei nicht nur die Marktentwicklung, sondern vor allem die Entwicklung einzelner Branchen und wie sich Trends zukünftig auswirken bzw. welche neuen Herausforderungen aus ihnen entstehen. Hierbei greifen wir auf aktuelle Daten zurück sowie eigene Statistiken und Umfragen aus Kundenprojekten. 

 

Digital Signage Marktsituation und -Entwicklung

Der globale Digital Signage-Markt zeichnet ein anhaltendes Wachstum ab, das sich bis 2030 auf jährlich 8 % beläuft. Aus Prognosen geht hervor, dass die bestehende Marktgröße von 25,52 Mrd. USD bis 2030 auf 38,20 Mrd. USD ansteigen wird. 

Das ist ein prognostizierter Anstieg von fast 13 Mrd. USD. Zum Vergleich: Von 2018 bis 2024 belief sich der Anstieg auf gerade mal fast 4 Mrd. USD.

Marktvolumen Digital Signage

Ausschlaggebend für Investitionen in Digital Signage war die voranschreitende Digitalisierung. Unternehmen haben erkannt, dass sie aus Gründen der Messbarkeit, Markenimage, Reichweite und Engagement von digitalen Displays profitieren. 

Die Multiplikatoreffekte spielen beim Wachstum aber auch eine wichtige Rolle. Aufgrund steigender Investitionen von Unternehmen forcieren Digital-Signage-Anbieter neue Erweiterungen, darunter mehr Module oder Anwendungen wie Interactive Signage und Digital Out of Home. Dadurch werden neue Märkte erschlossen und mehr Kunden erreicht – dadurch werden wiederum mehr Wettbewerber auf Digital Signage aufmerksam und investieren ebenfalls in die Technologien. Und das veranlasst weitere Unternehmen zu Investitionen, wodurch auch das Marktwachstum forciert wird.

Wir sehen diese Entwicklung vor allem an unseren Kunden. Mehr als 200 Unternehmen nutzen FRAMR. Signage und hierbei verteilt sich die Nachfrage auf unterschiedliche Hardware-Lösungen und Anwendungsbereiche.

Mit Blick auf die Verteilung geht auch hervor, dass ein Großteil unserer Kunden auf Indoor-Lösungen setzt. Das liegt vor allem daran, dass die Einsatzbereiche vielfältiger sind und im deutschsprachigen Raum mehr rechtliche Vorschriften für Außenwerbung greifen. Das widerspiegelt sich auch bei den Zahlen, denn der Outdoor-Signage-Nutzungsgrad unserer Kunden liegt bei ca. 14 %, global bei fast 30 %.

Übrigens: Die Verteilung der Nutzung nach Branchen ist relativ ausgeglichen. Retail und das Gesundheitswesen dominieren, doch auch Banken und Bildungseinrichtungen sind unter unseren Kunden stark vertreten. 

 

Branchenüberblick: Die Vorteile von Digital Signage (Statistiken & Fakten)

Retail

59 % der Kunden möchten mehr über ein Produkt erfahren, nachdem sie Digital Signage-Werbung gesehen haben. 

Zurückzuführen ist das auf die visuellen Stärken von Digital Signage. Bewegliche Bilder oder Videos bleiben besser in Erinnerung als statische Bilder auf Plakaten. 

Digital Signage verbessert die User Experience, denn Besucher und Kunden können sich aufgrund der visuellen Eigenschaften stärker mit einer Marke identifizieren.

Eine Verbesserung der User Experience beruht aber auch darauf, dass Digital Signage ein immersives Erlebnis schafft und das Unternehmensimage modernisiert. 

64 % nennen das steigende Engagement als den primären Vorteil für die Nutzung von Digital Signage. 

Gefördert wird das Engagement vor allem durch interaktive Signage-Lösungen. Kunden können diese verwenden, um sich eigenständig zu navigieren, Produktinfos abzurufen und um an Gewinnspielen & Umfragen teilzunehmen. 

Digital Signage eignet sich auch als Sales-Booster, denn laut befragten Unternehmen erhöhte sich deren durchschnittlicher Umsatz um 29,5 %.

Sensorbasierte Technik ermöglicht die personalisierte Anpassung der Werbung an verschiedene Zielgruppen, um deren Kaufverhalten zu beeinflussen. Außerdem eröffnet die eigenständige Produktsuche weitere Möglichkeiten im Upsale-Bereich. 

Unsere Kunden geben zudem an, dass Digital Signage die Sichtbarkeit der Werbung erhöht und die Kaufentscheidung von Kunden beeinflusst. 

Begründet wird die erhöhte Sichtbarkeit dadurch, dass unsere Kunden ihren Absatz und auch das Engagement mit der Zielgruppe erhöhen können. Daraus können sie schließen, dass Digital Signage die Aufmerksamkeit für bestimmte Produkte erhöht und eine entscheidende Rolle bei der Kaufentscheidung spielt. 

Digital Signage Retail-Statistiken

 

Mitarbeiterkommunikation

Durch Digital Signage-Videos können sich Mitarbeiter an 95 % der kommunizierten Informationen erinnern, bei Textinformationen (z. B. Mails) sind es nur 10 %.

Videos sind ein beliebtes Medium bei der Nutzung von Digital Signage-Lösungen und daher ideal, um von diesem Vorteil zu profitieren. 

Unternehmen können Digital-Signage-Inhalte zeitlich planen und dadurch die Effektivität ihrer internen Kommunikation erhöhen.

Mit der Zeitplanung besteht beispielsweise die Möglichkeit, Informationen in der Kantine zu teilen, wenn sich die meisten Mitarbeiter dort befinden. Dadurch wird sichergestellt, dass Informationen so viele Personen wie möglich erreichen. 

59 % der Mitarbeitenden geben an, dass digitale Displays ihre Produktivität erhöht haben. 

Zeitpläne und Deadlines können über digitale Displays als Erinnerung gezeigt werden, um die Leistungsbereitschaft zu erhöhen. Produktivitätsvorteile bestehen aber auch darin, dass wichtige Informationen nicht mehr in Meetings kommuniziert werden müssen, wodurch mehr Zeit und Fokus für andere Themen bleibt. 

84 % der Führungskräfte geben in derselben Umfrage zudem an, dass Digital Signage das Engagement im Team fördert. 

Aufgrund der interaktiven Eigenschaften von Signage-Lösungen können Mitarbeiter ihr Feedback abgeben oder eigenständig Informationen erlangen. Doch auch in Meetings bestehen die Engagement-Vorteile, indem Teilnehmende die Inhalte über Displays abbilden und miteinander besprechen.

Corporate Signage Statistiken

 

Gastronomie

74 % der Gäste sagen, dass sie durch Digital Signage einen besseren Eindruck von einem Restaurant haben. 

Werbedisplays schaffen ein immersives Erlebnis und werten das Unternehmensimage auf. Daraus resultiert eine bessere User Experience und Restaurants bleiben besser in Erinnerung. 

Aus derselben Statistik geht hervor, dass 59 % ein Fast-Food-Restaurant besuchen, nachdem sie ein Digital-Signage-Display gesehen haben. 

Videos und bewegliche Bilder sind nicht nur Eyecatcher, sondern hinterlassen auch einen guten ersten Eindruck. Und das ist wichtig, um Kunden zu gewinnen. 

Die Personalisierung von Inhalten fördert das Branding, wodurch eine stärkere Markenidentifikation der Gäste geschaffen wird.

Unternehmen haben mit Digital Signage die Möglichkeit, ihre Medieninhalte frei anzuordnen und vielseitig wiederzugeben. Hierdurch wird ein immersives, einprägsames Markenerlebnis geschaffen, was wiederum die Identifikation durch die Zielgruppe stärkt. 

Die Echtzeit-Anpassung von Inhalten hat bei unseren Kunden den Umsatz um durchschnittlich 17 % erhöht.

Durch Echtzeit-Aktualisierung können Restaurants dynamische Preisanpassungen vornehmen, um Angebotsaktionen kurzfristig umzusetzen. Das wiederum lockt mehr Kunden an und erhöht den Umsatz. 

Interactive Signage erhöht das Gäste-Engagement um 60 % und verbessert damit auch den Self-Service.

Mit Interactive Signage können Kunden eigenständig Bestellungen aufgeben und es ergeben sich neue Möglichkeiten für Cross-Sales. 

Digital Signage Gastronomie Statistiken

 

Tourismus

Digital-Signage-Werbeanzeigen erhöhen die Sichtbarkeit um 400 %. Daraus resultiert auch eine bessere Besucherlenkung im Tourismus, da mehr Personen die Wegweisungen erkennen.

Vor allem bei Führungen ohne Begleitung oder in großen Hotels hat das Vorteile, denn Besucher sind nicht von Personal abhängig und können sich eigenständig navigieren. 

Zu einer steigenden Brand Awareness gehört auch, dass Zielgruppen eine Marke als hochwertiger wahrnehmen, weil sie ein immersives Erlebnis schafft. 

Vor allem in der Tourismus-Branche überzeugt Digital Signage dahingehend, denn Sehenswürdigkeiten werden stärker hervorgehoben und Hotels können Displays nutzen, um eine entspannte Atmosphäre zu schaffen.

Ca. 75 % unserer Kunden aus der Tourismus-Branche heben den Abbau von Sprachbarrieren positiv hervor. 

Interactive Signage-Displays ermöglichen die Wiedergabe von Informationen in verschiedenen Sprachen. Touristen können dadurch Wissenswertes abrufen oder Massagen buchen. 

Ungefähr 75 % unserer Kunden geben auch an, dass die Kommunikation mit Besuchern erleichtert wurde. 

Hierbei wird Digital Signage vielseitig verwendet, beispielsweise als Präsentationsdisplay oder als Werbedisplays, um bevorstehende Veranstaltungen zu kommunizieren.

Digital Signage Tourismus Statistiken

 

Gesundheitswesen

75 % der Personen, die Digital Signage im Krankenhaus sahen, konnten sich an mindestens eine Nachricht oder Botschaft erinnern.

Das hat schließlich nicht nur Vorteile für die Patientenkommunikation. Mitarbeiter erinnern sich dadurch ebenfalls besser an bevorstehende Schulungen oder wichtige Veranstaltungen.

Durch Digital Signage verringert sich die wahrgenommene Wartezeit in Arztpraxen um bis zu 35%. 

Hierbei können Arztpraxen das Team vorstellen, aktuelle News aus dem Gesundheitswesen kommunizieren oder Inhalte live streamen. 

Wenn Patienten die Wartezeit kürzer wahrnehmen, verringert sich auch die Frustration und damit auch die Unzufriedenheit mit dem Gesundheitsdienstleister. 

Vor allem lange Wartezeiten sind ein häufiger Grund für die Unzufriedenheit von Patienten – Digital Signage wirkt dem effektiv entgegen. 

89 % der Befragten betrachten die Digitalisierung im Gesundheitswesen als etwas Gutes. 

Digital Signage fördert das Ziel der Digitalisierung durch seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Sei es die Patienteninformation, Gesundheitsnews, Monitoring oder Werbung für bevorstehende Veranstaltungen. 

 

Bildung

Wie bereits erwähnt, können wir uns visuelle Inhalte besser merken als Text – dadurch erhöht sich auch der Lerneffekt bei Schülern und Studenten.

Visuelle Inhalte müssen nicht zwingend Videos sein, denn auch Bilder oder farbliche Elemente kann das menschliche Gehirn besser verarbeiten.

Jedes zehnte Kind im Alter von zwei bis fünf Jahren benutzt bereits ein Smartphone oder ein Handy.

Kinder wachsen mit digitalen Technologien auf, dementsprechend sind sie den Umgang gewohnt und können Digital Signage effektiv nutzen. 

Mit Digital Signage als Lernmedium finden sich Schüler und Studenten besser in die digitale (Arbeits-) Welt ein. 

Wenn Kinder schon früh den Umgang mit digitalen Technologien lernen, werden sie im Berufsleben mit weniger Hürden konfrontiert. 

Laut Lehrkräften erhöht sich die Lernmotivation von Schülern um 77 %, wenn sie digitale Medien nutzen dürfen und können.

Hauptgründe hierfür sind die interaktiven Eigenschaften und die Möglichkeit zur Wiedergabe von visuellen Elementen.

Digital Signage Bildung Statistiken

 

KI und andere Trends

Die Bedeutung von Trends für die Entwicklung der Digital Signage-Branche ist unumstritten, da einige von ihnen das Potenzial haben, den Markt zu beeinflussen. Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit heben sich hierbei als Trends hervor, da sie tiefgreifende Veränderungen in der Art und Weise bewirken, wie Unternehmen mit ihrer Zielgruppe interagieren. Diese Trends beeinflussen aber nicht nur Marketingstrategien, sondern tragen auch zur Anpassungsfähigkeit an neue gesellschaftliche und technologische Anforderungen bei. Deshalb fokussieren wir uns nachfolgend ausschließlich auf diese Trends.

 

Künstliche Intelligenz

Seit der Veröffentlichung von ChatGPT ist KI in aller Munde. Zwar gab es bereits zuvor schon auf KI basierende Innovationen, doch erst seit Anfang 2023 ist ein regelrechter Hype entstanden. Und auch Digital Signage blieb davon nicht unberührt.

Ein Beispiel hierfür sind Sensoren, die auf der Grundlage von Verhaltensanalysen personalisierte Inhalte erstellen, indem sie Kaufmuster und Emotionen erkennen. Abhängig von der Zielgruppe wird der passende Content automatisch abgespielt und strategisch optimal platziert. Eine weitere Funktion ist die automatisierte Sprachausgabe über ein Text-to-Speech-Modul, das Textinhalte ausgibt – je nach Einstellung auch in mehreren Sprachen. 

Beide Technologien sind nicht nur wegweisende Innovationen, sondern auch gezielte Werkzeuge, um die Messbarkeit zu erhöhen und barrierefreie Strukturen zu fördern.

Alleine in den letzten 30 Monaten (September 2023 – März 2025) hat sich die Entwicklung von KI stark bemerkbar gemacht – so nutzen laut einer McKinsey & Company-Umfrage mittlerweile 88 % der Unternehmen mindestens eine KI-Funktion. 2023 waren es nur 55 % und die Jahre zuvor lagen die Werte bei zwischen 45 und 50 %. Der Anstieg von 2023 auf 2025 ist also verhältnismäßig groß. 

Hinsichtlich des Marktvolumens wird diese rasante Entwicklung weiter voranschreiten. Das verdeutlicht vor allem der Blick auf das prognostizierte Marktvolumen: 2025 beläuft sich das Marktvolumen auf 244 Mrd. USD, 2030 sollen es schon 826.73 Mrd. USD sein. 

Von allen technologischen Trends wird KI den wohl größten Einfluss haben und Wegweiser für neue Innovationen sein, auch im Bereich Digital Signage. Bereits jetzt gibt es Technologien zur automatischen Übersetzung von Inhalten, für mehr Barrierefreiheit oder zur Wiedergabe von Content für verschiedene Zielgruppen. Diese Ansätze werden in Zukunft weiter forciert, damit Digital Signage-Lösungen unter Berücksichtigung der KPIs und Effizienz wichtige Funktionen automatisch übernehmen und Prozesse optimieren.

 

Barrierefreiheit

Laut WHO haben 16 % der Weltbevölkerung eine Behinderung. Auch wenn Menschen mit Handicap immer noch nicht vollständig in das gesellschaftliche Leben eingegliedert sind, gibt es positive Entwicklungen. Darunter im technologisch-digitalen Bereich, wozu auch Digital Signage gehört. 

Ein Beispiel hierfür ist das oben schon erwähnte Text-to-Speech-Modul. Menschen mit Sehbeeinträchtigung haben dadurch gleichermaßen Zugang zu wichtigen Informationen. Doch es müssen nicht zwingend innovative KI-Funktionen sein, denn oft reicht auch eine konfigurierbare Schriftgröße oder einstellbare Kontraste

Untertitel oder visuelle Anzeigen unterstützen Menschen mit einer Hörbehinderung dabei, wichtige Informationen zu erlangen. Und durch das intuitive Design sowie die symbolische Darstellung von Inhalten können sich auch Menschen mit kognitiver Einschränkung problemlos über Digital Signage navigieren. 

Man darf bei Barrierefreiheit aber nicht nur an Menschen mit Handicap denken. Denn es gibt auch die situative Barrierefreiheit, also wenn jemand beispielsweise nicht mit der Umgebung vertraut und damit auf eine verständliche Orientierung angewiesen ist. Hierbei unterstützen strategisch vorteilhaft platzierte Digital Signage-Wegweiser mit großer Schrift und gut lesbaren Inhalten. 

Barrierefreiheit ist kein kurzlebiger Trend oder Marketing-Tool, das Unternehmen zur Imagepflege nutzen, wie es oft bei Greenwashing oder ähnlichen Praktiken zu sehen ist. Stattdessen ist sie eine ernsthaft gelebte Verantwortung. Vor allem Großkunden und Banken achten sehr genau auf die Barrierefreiheit von FRAMR. Signage, weil sie zum Reporting gegenüber dem Staat oder ihren Aktionären verpflichtet sind. In solchen Unternehmen wurden bereits feste Strukturen etabliert, um die Barrierefreiheit sicherzustellen.

 

Nachhaltigkeit / Green Signage

In den letzten Jahren hat sich im Bereich Digital Signage viel in puncto Nachhaltigkeit getan. Hersteller setzen vermehrt auf langlebige Hardware und ressourcensparende Prozesse. Geprägt wurde das Ganze unter dem Begriff “Green Signage”. Und hierfür gibt es viele praktische Ansätze: Moderne Technologien, wie ARM-basierte CPUs, senken den Energieverbrauch und ermöglichen lüfterlose Geräte. Auch der Einsatz von Cloud-Lösungen spart Energie im Vergleich zu On-Premise-Systemen. 

Unternehmen (Endkunden) tragen ebenfalls Verantwortung, z. B. durch das Abschalten oder Abdunkeln von Displays. Oder durch Kauf von hochwertiger, recyclebarer Hardware, indem sie Billiganbieter aus dem Elektrofachhandel oder Ländern wie China vermeiden. Nachhaltigkeit zeigt sich zudem in der einfachen Anpassung von Inhalten und der Reparaturfähigkeit von Displays, was Ressourcen spart und die Umweltbelastung reduziert.

Hinter Nachhaltigkeit verbirgt sich aber nicht nur ein gesellschaftlicher Wandel, dem sich Unternehmen aus Gründen des Markenimages anpassen. Denn Firmen ziehen auch wirtschaftliche Vorteile aus einer “Green Transformation” – so sparen bis zu 70 % an Energiekosten sowie auch die Kosten für Wartungsarbeiten oder die Anschaffung neuer Hardware. 

Green Signage Rechenbeispiel

 

Zukunftsperspektiven bis 2030

Wachstum und Potenzial 

In den vergangenen Jahren haben sich neue Wachstumschancen auf dem Digital Signage-Markt ergeben. Dazu gehören Cloud Computing für mehr Skalierbarkeit oder Interactive Signage für einen besseren Self-Service. Und mit Blick auf die bereits erwähnten Trends sowie die sich wandelnden Kundenbedürfnisse ist zu erwarten, dass sich bis 2030 weitere Innovationen etablieren werden. 

Hierbei steht aber nicht nur die Technologie im Fokus, sondern vor allem die Zielgruppe. Personalisierung und ein immersives Erlebnis werden zukünftig ebenso wichtig sein wie KI-Technik und Cloud Computing. Zwar stellen Technologien die Funktionen bereit, aber für die Nutzer zählen primär ansprechende Inhalte. Deshalb sollten sich Unternehmen nicht nur mit technischen Neuerungen befassen, sondern sich auf die effektive Integration in die Marketingstrategie fokussieren.

Durch den technologischen Fortschritt erschließen Unternehmen neue Geschäftsfelder. Mit einer digitalen Infrastruktur ist es bereits jetzt möglich, dass sich z. B. Mall-Besucher komplett eigenständig navigieren oder Produkte suchen, die im Store nicht verfügbar sind. Doch nicht nur der Retail profitiert, sondern auch andere Branchen. Unsere Case Studies zeigen, wie vielseitig Digital Signage genutzt wird und welche Vorteile verschiedene Sektoren damit haben. 

 

Herausforderungen

Aus neuen Möglichkeiten entstehen auch neue Herausforderungen. Je mehr Unternehmen die Stärken von Digital Signage nutzen, desto größer ist der Wettbewerb. Und damit steigen auch die Kundenerwartungen, denn digitale Infrastrukturen entwickeln sich zum neuen Standard. Jeder hat die veränderte Wahrnehmung von Innovationen schon selbst erlebt – die ersten QR-Code-Speisekarten waren noch beeindruckend, mittlerweile ist es nichts Besonderes mehr. Und dieser Effekt wird auch bei Digital Signage entstehen, wodurch sich die Anforderungen an das Marketing erhöhen.  

Nicht alle Unternehmen nutzen Digital Signage für Werbezwecke, deshalb beruht die Wettbewerbslandschaft auf verschiedenen Aspekten. Das kann beispielsweise auch die Usability von Interactive Signage-Lösungen sein – komplexe Workflows sind nicht zwingend frustrierend, aber wenn die Signage-Lösungen deiner Konkurrenz viel leichter zu bedienen sind, dann schon. Zielgruppen ziehen immer den Vergleich zum Wettbewerb. 

Das Beispiel zeigt auch: Digital Signage ist mehr als eine Werbeplattform. Die Anwendungen vereinen Self-Service, Usability, Marketing und technologischen Fortschritt zu einer Allrounder-Plattform, die auch Synergien zwischen sozialen und digitalen Medien herstellt. Daraus haben Unternehmen einige Vorteile, aber es wird zukünftig auch die Content-Planung erschweren, da sich Digital Signage zunehmend als Teil einer Omni-Channel-Marketing-Strategie etabliert. Aber auch, weil sich die Einsatzbereiche erweitern und sich die Ansprüche der Zielgruppen stetig ändern. Das erschwert zudem die Planung einer skalierbaren Strategie ohne Fehlinvestitionen oder kurze Testphasen. 

Und auch der technologische Fortschritt stellt eine Herausforderung dar. Die Kosten zur Implementierung moderner Technologien sind hoch, außerdem erfordert deren Nutzung spezifisches Know-how, über das aber nicht jeder verfügt. Und viele Unternehmen haben auch Bedenken bezüglich der Sicherheit. Die nachfolgende Grafik, basierend auf einer Statista-Umfrage, widerspiegelt die größten Herausforderungen von Unternehmen im Zusammenhang mit dem technologischen Fortschritt. 

 

Doch eine Herausforderung darf vor allem im deutschsprachigen Raum nicht unerwähnt bleiben: Die Regulierung. Digital Signage ist bereits von diversen rechtlichen Vorschriften betroffen, aber zukünftig wird es dahingehend noch weitere Veränderungen geben. Darunter im Datenschutz, weil Unternehmen beispielsweise Umfragen oder Gewinnspiele über Digital Signage organisieren. Möglicherweise gibt es in Zukunft aber auch neue Vorschriften zur Regulierung von KI-Technologie, darüber kann man aktuell aber nur spekulieren. 

Digital Signage Herausforderungen

 

Zusammenfassung Branchenreport (Tabelle)

Bereich/Thema Key Insights & Statistiken
Marktvolumen (2024-2030) – Der Digital-Signage-Markt wächst von 25,52 Mrd. USD (2024) auf 38,20 Mrd. USD (2030).

– Das entspricht einer Wachstumsrate von 8 % pro Jahr.

Treiber des Wachstums – Fortschreitende Digitalisierung und steigende Investitionen, insbesondere in Interactive Signage und Digital Out of Home (DOOH).

– Nachfrage nach messbaren Lösungen für Markenimage, Reichweite und Engagement.

Retail-Sektor 59 % der Kunden möchten mehr über Produkte erfahren, nachdem sie Digital Signage-Werbung gesehen haben.

– Umsatzsteigerung von 29,5 % bei Unternehmen, die Digital Signage nutzen.

Mitarbeiterkommunikation 95 % der Mitarbeiter erinnern sich besser an Informationen, die über Digital Signage kommuniziert werden.

84 % der Führungskräfte geben an, dass Digital Signage das Team-Engagement fördert.

Gastronomie 74 % der Gäste haben durch Digital Signage einen besseren Eindruck von einem Restaurant.

17 % Umsatzsteigerung durch Echtzeit-Anpassung von Inhalten (dynamische Preisaktionen).

Tourismus 400 % mehr Sichtbarkeit durch Digital-Signage-Werbung im Tourismus.

75 % der Kunden heben den Abbau von Sprachbarrieren positiv hervor.

Gesundheitswesen 75 % der Patienten können sich an mindestens eine Nachricht erinnern, die sie über Digital Signage im Krankenhaus gesehen haben.

– Digital Signage reduziert die wahrgenommene Wartezeit in Arztpraxen um 10 %.

Bildung 97 % der Schüler/Studenten bevorzugen digitale Quellen gegenüber Papier.

87 % der Bildungseinrichtungen haben Digital Signage für verbesserte Kommunikation und Lehrpläne eingeführt.

Trends Künstliche Intelligenz: Personalisierte Inhalte basierend auf Emotionen und Kaufverhalten; Text-to-Speech zur Verbesserung der Barrierefreiheit.

Barrierefreiheit: Anpassbare Schriftgrößen und visuelle Inhalte. Strategisch platzierte Wegweiser.

– Green Signage spart bis zu 70 % an Energiekosten; ARM-basierte CPUs und Cloud-Lösungen tragen zur Energieeffizienz bei.

Zukunftsperspektiven Personalisierung und immersives Erlebnis werden in Zukunft wichtiger.

Cloud-Computing und KI werden zu bedeutenden Faktoren für die Skalierbarkeit und Personalisierung von Digital Signage.

Herausforderungen  – Steigende Kundenerwartungen an interaktiven und benutzerfreundlichen Lösungen.

– Hohe Implementierungskosten und zunehmende Regulierung (z.B. Datenschutz).

RVS-Richtlinie: Was bei LED-Walls erlaubt ist 994 537 Sebastian Loos

RVS-Richtlinie: Was bei LED-Walls erlaubt ist

RVS-Richtlinie: Was bei LED-Walls erlaubt ist

Zuletzt aktualisiert am: 03.03.2026

 

LED-Werbung im Straßenverkehr: Was die RVS-Richtlinie in Österreich erlaubt

Im Straßenverkehr darf Werbung auffallen, aber nicht ablenken. Damit Digital-Out-of-Home-Inhalte (DOOH) sicher eingesetzt werden, definiert die österreichische RVS-Richtlinie RVS 05.06.12 klare Rahmenbedingungen für Gestaltung, Bewegung und technische Umsetzung. Wir nennen nachfolgend die wichtigsten Aspekte. 

Hinweis: Die nachfolgenden Ausführungen stellen unsere Interpretation der allgemeinen Rechtslage mit Stand vom 03.03.2026 dar. Sie ersetzen aber keine individuelle Rechtsberatung. Mit Blick auf die nachfolgenden Ausführungen sind Nutzer selbst verantwortlich für den korrekten, rechtlich einwandfreien Einsatz von Signage-Lösungen. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

 

Klare und einfache Botschaften

Werbebotschaften müssen leicht verständlich sein. Texte sind kurz, prägnant und eindeutig zu formulieren. Inhalte sind unzulässig, wenn sie Verkehrszeichen, Ampeln oder Warnhinweisen imitieren oder Inhalte mit diesen verwechselt werden können. Das Ziel sind visuelle Klarheit und maximale Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.

Werbung unseres Kunden “WIFI – Wirtschaftskammer Österreich”: Ein gutes Beispiel für eine rechtlich zulässige Umsetzung, denn die Botschaft ist prägnant, der Inhalt verständlich und die Werbung kann nicht mit einer Ampel oder einem Warnhinweis verwechselt werden.  

 

Bewegung nur in Maßen

Die Richtlinie unterscheidet zwischen statischen und beweglichen Inhalten. Statische Werbung muss mindestens zehn Sekunden sichtbar bleiben. Teilweise Bewegung ist erlaubt, sofern sie sehr langsam erfolgt (max. 20 cm pro Sekunde) und einzelne Sequenzen mindestens drei, die gesamte Darstellung mindestens fünf Sekunden sichtbar sind. Schnelle Schnitte oder dauerhafte Animationen sind nicht gestattet (was die RVS nicht genau definiert – alles unter ca. drei Sekunden und dauerhafte Animationen ohne Ruhepausen sind nicht erlaubt).

 

Zeitabhängige Darstellung

Bei aktivem Verkehr sind nur statische oder sehr ruhige Inhalte erlaubt. Außerhalb der Verkehrszeiten, etwa nachts oder in Fußgängerzonen, dürfen auch Videos gezeigt werden. So lassen sich LED-Flächen richtlinienkonform und zeitgesteuert bespielen. Letzteres kann mit FRAMR. Signage konfiguriert werden – unsere Software ermöglicht natürlich die Wiedergabe von Inhalten nach individuellen Zeitplänen. 

 

Verbotene Inhalte

Bestimmte Darstellungsformen sind aus Sicherheitsgründen grundsätzlich untersagt:

  • Blinken, Flackern oder Flimmern.
  • Lange Textabschnitte*, die Aufmerksamkeit zu lange binden.
  • Überlagerte oder schwer lesbare Animationen. 

*Eine zeitliche Vorgabe gibt es nicht. Die Inhalte müssen so gefasst sein, dass Verkehrsteilnehmer sie mit einem einzigen Blick erfassen können. Als Orientierung können Unternehmen 5 – 7 Wörter pro Seite verwenden bzw. 15 – 25 Zeichen. 

 

FRAMR. unterstützt bei richtlinienkonformer Umsetzung

Mit FRAMR. Signage lassen sich Inhalte nicht nur zentral steuern, sondern auch zeitlich und inhaltlich an rechtliche Rahmenbedingungen anpassen. So bleiben LED-Walls nicht nur aufmerksamkeitsstark, sondern auch gesetzeskonform und sicher im Straßenverkehr.

In 3 Schritten zum richtigen Digital Signage Display 994 537 Sebastian Loos

In 3 Schritten zum richtigen Digital Signage Display

Zuletzt aktualisiert am 03.03.2026

In diesem Ratgeber:

  1. Die verschiedenen Displays im Überblick
  2. Auf diese Kriterien kommt es an
  3. Displays miteinander kombinieren

Es gibt verschiedene Varianten von Digital Signage Displays, sowohl für den Indoor- als auch für den Outdoor-Bereich. Nachfolgend gehen wir darauf ein, was bei der Wahl zu beachten ist und wie dein Team die Stärken verschiedener Displays nutzt. 

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Die verschiedenen Displays im Überblick

Indoor-Display

Diese Bildschirme sind für den Einsatz im Innenbereich konzipiert. Perfekt für Einkaufszentren, Museen, Bibliotheken oder in Firmen für die Mitarbeiterkommunikation. Die Leuchtkraft liegt bei zwischen 350 und 700 Candela, womit die Displays atemberaubende Bilder und gestochen scharfe Texte zeigen.

Outdoor-Display

Diese Bildschirme sind speziell für den Einsatz im Freien konzipiert. Durch eine spezielle Anfertigung trotzen sie Wetterbedingungen, Vandalismus und anderen Fremdeinflüssen. Mit Helligkeitsbereichen von 2.500 bis 5.000 sind Outdoor-Stelen auch bei Sonneneinstrahlung gut lesbar und kommt mit einem Überhitzungsschutz. Perfekt für Außenwerbung.

 

Semi-Outdoor-Display

Semi-Outdoor-Displays sind die richtige Wahl für Schaufensterwerbung, digitale Speisekarten und Produktpräsentationen. Wegen der umgebenden Helligkeit in Schaufenstern ist eine höhere Lichtstärke notwendig. Die Werte liegen bei 350 bis 700 Candela, steigen aber durch Sonneneinstrahlung auf bis zu 3.000 Candela. 

Portable Display

Der digitale Kundenstopper unter den Bildschirmen ist mit einem effizienten LED-Hintergrundbeleuchtungspanel ausgestattet und bietet selbst bei starker Sonneneinstrahlung langanhaltende Helligkeit. Geeignet für extreme Wetterbedingungen (Schutzklasse IP65) und sicher vor Vandalismus. Durch einen automatischen Sensor passt sich die Helligkeit der Umgebung an, zudem verfügt das Portable Display über einen integrierten Akku mit einer Laufzeit von bis zu acht Stunden. 

 

Weitere Varianten der Displays

Interactive Display

Für den Indoor-Bereich gibt es spezielle Displays mit einer interaktiven Benutzeroberfläche. Interactive Signage eignet sich perfekt für die Navigation, Gewinnspiele und Umfragen. Abgesehen vom praktischen Nutzen, schaffen sie ein immersives Erlebnis für Besucher und stärken das Markenimage.

Digitale Plakate

Eine weitere Indoor-Variante sind digitale Plakate in verschiedenen Größen. Für Mitarbeiterinformationen, Werbung oder Hinweise zu Veranstaltungen. Sie fallen direkt ins Auge und beanspruchen wenig Platz. Perfekt geeignet für Aufzüge und in verschiedenen Ausführungen umsetzbar.

Glas-Projektion

Die Kombination aus einem Projektor und Milchglas ergeben eine interessante Alternative zu klassischen Displays. Ein Eyecatcher und bei Nacht eine gute Möglichkeit zu werben. 

LED-Wall

Digitale Wegweiser bieten eine 24-Stunden-Outdoor-Nutzung und bilden die Schnittstelle zwischen ansprechender Werbung und praktischer Navigation. Die automatische Aktualisierung der belegten Kapazitäten in Parkhäusern wird durch Sensoren ermöglicht. Die Helligkeitsregelung erfolgt auch bei diesem Format über einen Sensor. Die Form der LED-Wall ist frei wählbar – es ist jedoch eine Sonderform, die mit konventionellen Displays nicht lösbar ist. 

 

Auf diese Kriterien kommt es an

Bei der Displaywahl sind genau drei Kriterien zu beachten. Kriterium Nummer 1 ist der Einsatzbereich. Ein Klamottengeschäft hat für den digitalen Kundenstopper mehr Verwendung als eine Firma, die Digital Signage für die Mitarbeiterkommunikation verwenden möchte. Wiederum eignen sich Outdoor-Displays auch für Firmen, wenn sie nach neuen Mitarbeitern suchen. Hier ist abzuwägen, inwiefern sich ein Display-Format für den Einsatzbereich eignet.

Kriterium Nummer 2 ist der Standort. Hierbei kommt es auf die Lichtverhältnisse an, doch auch die Berührungspunkte der Zielgruppe sind entscheidend. Interactive Displays, die als Wegweiser dienen, sollten nicht in der letzten Ecke stehen, sondern direkt im Besucherfluss Kunden zur Interaktion einladen. Und generell ist es wichtig, das Verhalten von Kunden und Besuchern zu kennen, damit sie die Bildschirme wahrnehmen. Hierbei spielen aber auch die Lichtverhältnisse eine Rolle. 

-> Für die Standortwahl haben wir bereits diesen Artikel veröffentlicht. 

Kriterium Nummer 3 bezieht sich auf die rechtlichen Aspekte von Digital Signage. Je nach Land sind bestimmte Vorgaben bei der Anbringung von Outdoor-Stelen zu beachten. Für den Indoor-Bereich sind diese Richtlinien jedoch irrelevant. 

Die Wahl eines Displays hängt auch immer vom Budget ab. Hierbei ist entscheidend, wie viele Displays dein Unternehmen benötigt und in welcher Größe. Solche Anforderungen sind zu klären, um den Bedarf zu ermitteln. 

 

Displays miteinander kombinieren

Bei der Anbringung deiner Displays kannst du gerne kreativ sein. Ob einzeln oder nebeneinander, jedes Unternehmen profitiert davon. Die nachfolgende Bildstrecke zeigt die praktische Umsetzung und welche Möglichkeiten du hast.

FAQ

Du hast Fragen zu Einsatzmöglichkeiten, Kosten und Co.? Nachfolgend findest du die Antworten!

Die Preise für Digital Signage variieren und hängen vom individuellen Einsatzgebiet ab. FRAMR. Signage-Lösungen beginnen ab 459 € – Player + Jahresabo. Klicke hier und erfahre mehr über unsere Preisstrukturen, Abo-Modelle und Zusatzservices. 

Die Gestaltungsmöglichkeiten von Digital Signage reichen von Bildern und Videos bis hin zu Audio, Social Media, RSS-Feeds, Wettermeldungen, PDFs und YouTube. Eine exakte Auflistung der Gestaltungsmöglichkeiten von FRAMR findest du hier

Unser Team hat bei der Entwicklung auf höchste Qualitätsstandards geachtet und verspricht eine ausfallsichere sowie vor Fremdeinwirkung geschützte Software. In unserem Artikel “Digital Signage Sicherheit” gehen wir genauer darauf ein.

Wirf gerne einen Blick auf unseren Showroom und mache dir einen ersten Eindruck von der praktischen Umsetzung einer Digital Signage-Anwendung. 

Digital Signage ist eine moderne Technologie mit moderatem Stromverbrauch. Die Produkte sind langlebig und der Produktionsaufwand ist gering. In unserem Artikel Green Signage erfährst du mehr dazu. 

Für die erfolgreiche Nutzung von Digital Signage ist es wichtig, die individuellen Ziele zu kennen. Außerdem solltest du dich mit den Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten befassen. Erfahre hier mehr dazu.

Du benötigst Hilfe oder hast Fragen? Dann kontaktiere uns gerne!

 

    Digital Signage Systeme erfolgreich nutzen: 10 Tipps 994 537 Sebastian Loos

    Digital Signage Systeme erfolgreich nutzen: 10 Tipps

    Digital Signage Systeme erfolgreich nutzen: 10 Tipps

    Zuletzt aktualisiert am: 03.03.2026

    Ansprechender Content, Kostenersparnis, Flexibilität und Modernisierung – die meisten sind sich den Vorteilen von Digital Signage Anwendungen bewusst. Um diese Vorteile auszuschöpfen, sind jedoch ein paar Aspekte bei der Umsetzung zu beachten. Welche das sind, erfährst du in diesem Artikel.

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    Kurzfassung: Was ist bei der erfolgreichen Nutzung von Digital Signage zu beachten?

    Für die erfolgreiche Nutzung von Digital Signage ist es wichtig, zielgruppenorientierte Inhalte mit prägnanten Botschaften zu kombinieren, die das Branding stärken. Interaktivität und ein immersives Erlebnis erhöhen die Kundenbindung. Einfachheit in der Darstellung, regelmäßige Aktualisierungen und die Anpassung an die Umgebung sind ebenfalls entscheidend. 

     

    Die 10 Tipps im Detail

    Zielgruppenorientierte Inhalte

    Digital Signage-Inhalte sollten an die Zielgruppe angepasst sein, um Produkte effektiv zu bewerben und den Informationsfluss zu verbessern. Für die Praxis heißt das, Inhalte zu erstellen, die in puncto Sprache und Visuals den Kundenbedürfnissen angepasst sind. Aber auch, dass bestimmte Inhalte zu Stoßzeiten gezeigt und beworben werden (z. B. Happy Hour). 

     

    Branding

    Im Zusammenhang mit der zielgruppenorientierten Kommunikation spielt das Branding eine wichtige Rolle. Erstelle Inhalte in den Farben deiner Corporate Identity und nutze die vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten zur Repräsentation deiner Marke. Unser Kunde “Machsport” ist hierfür ein gutes Beispiel: Die Displays zeigen das Unternehmenslogo und alle Inhalte werden in der Corporate Identity (rote Farbe, gleiche Schriftart) dargestellt.

     

     

     

    Prägnante Botschaften

    Der Platz auf den Bildschirmen ist begrenzt. Deshalb muss der Content richtig priorisiert werden, um potenzielle Käufer anzusprechen. Fokussiere dich bei der Contenterstellung auf die wichtigsten Informationen – bei einer Produktwerbung sind das unter anderem der Preis und die Bilder. Generell sollten Botschaften prägnant kommuniziert werden, am besten mit einer augenergreifenden Headline, Kerninformationen und ansprechenden Visuals.

     

    Du musst dich aber nicht immer auf das Wesentliche beschränken. Digital Signage ermöglicht es, mehrere Inhalte hintereinander abzuspielen. Der erste Slider zeigt beispielsweise die Kerneigenschaften eines Produktes (Slogan, Preis, Bild) und die nachfolgenden Slides kommunizieren weitere Informationen. Dadurch kombinierst du Elemente eines Eyecatchers mit einer transparenten Zielgruppenkommunikation.

     

    Testphasen und Optimierung

    Digital Signage-Inhalte kannst du in Echtzeit anpassen. Das ermöglicht dir Testphasen bei Werbung und Kommunikation. Mit analogen Werbemitteln ist das nicht so einfach, denn jede neue Werbung muss gedruckt werden. Der Ressourceneinsatz ist zu hoch und die Verbesserungsschleifen beanspruchen viel Zeit. Mit Digital Signage ist es hingegen möglich, verschiedene Varianten einer Werbung auszuprobieren und innerhalb weniger Minuten zu optimieren. 

     

    Aktualität und Spontanität

    Die Echtzeit-Anpassung hat noch einen weiteren Vorteil: Es ist möglich, schnell auf Veränderungen zu reagieren. Gibt die Marketingabteilung eine Rabattaktion frei, kann diese innerhalb weniger Minuten über Digital Signage kommuniziert werden. Unternehmen können das auch für Impulskäufe nutzen, indem sie zu Stoßzeiten auf knappe Bestände oder die neuesten Produkte hinweisen.

     

    Keep it simple

    Zwar hast du mit Digital Signage diverse Gestaltungsmöglichkeiten, aber diese musst du nicht voll ausschöpfen. Es geht schließlich darum, Ressourcen zu sparen, das Markenimage zu stärken und Produkte zu bewerben. Das gelingt deinem Unternehmen auch mit einfachen Bild- und Textelementen. Investitionen in teure Videoproduktionen sind nicht notwendig. 

     

    Interaktivität

    Über Interactive Signage-Anwendungen navigieren sich Besucher eigenständig in Einkaufszentren oder buchen freie Plätze für eine Massage im Hotel. Dadurch verbessert sich die User Experience, zugleich reduziert dein Unternehmen den Personalaufwand und wertet das Markenimage auf. 

     

     

    Immersives Erlebnis

    Eine immersive Erfahrung beschreibt den Umstand, dass jemand in eine Aktivität oder Umgebung so eingetaucht ist, dass er die reale Welt um sich vergisst. Und genau diesen Effekt erzeugt auch Digital Signage, indem es die Aufmerksamkeit der Betrachter fesselt. Dafür sorgen dynamische, interaktive Inhalte mit hochauflösenden Bildschirmen und lebendigen Farben.

    Für die Praxis heißt das: Interaktive Displays platzieren, dynamische Inhalte wie Videos und Animationen verwenden, den richtigen Standort wählen und Inhalte regelmäßig aktualisieren. 

     

    Vielseitigkeit 

    Mit den 40+ Modulen von FRAMR. und den unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten hast du freie Wahl bei der Erstellung hochwertiger Inhalte. Wie bereits erwähnt, sollten Designs nicht zu komplex oder aufdringlich sein, dennoch profitiert dein Unternehmen von der Vielfalt. Dahingehend ergeben sich auch parallele Einsatzbereiche – ein Unternehmen, das Digital Signage für die Werbung nutzen möchte, kann die Anwendungen auch für die Mitarbeiterkommunikation verwenden. 

     

    Anpassung an die Umgebung

    Ein gutes Beispiel für die Anpassung von Digital Signage an die Umgebung ist die Integration in ein Einkaufszentrum. Interaktive Bildschirme können strategisch in Bereichen mit vielen Besuchern platziert werden. Diese Bildschirme können dynamische Karten des Einkaufszentrums anzeigen und auch aktuelle Angebote oder Veranstaltungen hervorheben.

     

    Digital Signage Pluscity

    Anforderungen für Digital Signage

    Du möchtest mehr über die Anforderungen für die erfolgreiche Nutzung von Digital Signage Systemen erfahren? Dann haben wir den richtigen Artikel für dich.

    Digital Signage Einführung: Leitfaden inkl. Checklisten 1024 772 Sebastian Loos

    Digital Signage Einführung: Leitfaden inkl. Checklisten

    Digital Signage Einführung: Leitfaden inkl. Checklisten

    Zuletzt aktualisiert am 03.03.2026

    Die Einführung von Digital Signage klingt im ersten Moment simpel: Bildschirm anschließen und Inhalte abspielen. In der Praxis ist es aber komplexer. Viele Unternehmen unterschätzen, wie wichtig die technische Infrastruktur, ein durchdachtes Content-Konzept und klare Verantwortlichkeiten sind. 

    Damit die Implementierung von Anfang an erfolgreich verläuft, bekommst du in diesem Artikel einen kompakten Überblick über die wichtigsten Schritte, häufige Stolperfallen und bewährte Tipps aus der Praxis.

    Der Leitfaden richtet sich vor allem an Unternehmen mit mehreren Standorten, Mitarbeitern in der internen Kommunikation oder Marketing-Teams, die Digital Signage zur Kundenansprache nutzen möchten.

    Digital Signage: So klappt die Einführung + Checklisten

    Technische Infrastruktur von Anfang an mitdenken

    Noch vor der Auswahl der Software solltest du klären, wo die Displays stehen und ob es dort Strom sowie stabiles WLAN oder Netzwerkanschluss gibt. Auch die Lichtverhältnisse und die Sichtbarkeit der Displays sind wichtige Faktoren. 

    Hinweis: Bevor du in die Umsetzung gehst, solltest du dir sicher sein, welche Ziele du mit Digital Signage verfolgst und welche Inhalte du zeigen willst. Unser Artikel 7 wichtige Anforderungen für die Nutzung von Digital Signage hilft dir dabei, die strategische Grundlage für dein Projekt zu legen.

    Checkliste für die technische Infrastruktur:
    ✅Gibt es an den geplanten Standorten ausreichend Stromanschlüsse?
    ✅Ist ein stabiles WLAN oder LAN verfügbar?
    ✅Sind die Lichtverhältnisse für den Bildschirm geeignet (z. B. keine direkte Sonneneinstrahlung)?
    ✅Müssen die Displays Outdoor-tauglich sein (z. B. wettergeschützt, besonders hell)?
    ✅Welche Bildschirmgröße ist passend für den Einsatzort?
    ✅Brauchen wir zusätzliche Hardware?

     

    Schrittweise Einführung statt Komplett-Rollout

    Gerade wenn du mehrere Standorte oder Abteilungen hast, empfiehlt sich ein stufenweiser Rollout. Beginne mit einem Pilotstandort, evaluiere die Ergebnisse und skaliere dann. So lassen sich technische und organisatorische Hürden frühzeitig erkennen und beheben.

    Checkliste für den Rollout:
    ✅Ist ein Pilotprojekt sinnvoll?
    ✅Wo soll Digital Signage zuerst implementiert werden?
    ✅Wie kann man Messwerte aus dem Pilotprojekt erfassen und auswerten?
    ✅Welche Teams oder Standorte sind am besten geeignet für die erste Phase?
    ✅Welche Herausforderungen könnten beim Skalieren auftreten?

     

    Frühzeitig Zuständigkeiten definieren

    Lege klar fest, wer für die Inhalte verantwortlich ist, wer das System administriert und wer bei Problemen ansprechbar ist. Idealerweise gibt es eine interne Hauptverantwortung, die ggf. auf externe Partner und deren Support zurückgreift. So entsteht ein reibungsloser Workflow.

    Checkliste zu den Zuständigkeiten:
    ✅Wer erstellt regelmäßig neuen Content?
    ✅Wer ist für die Freigabe und Qualitätssicherung verantwortlich?
    ✅Wer aktualisiert die Inhalte im System?
    ✅Wer übernimmt die technische Betreuung der Geräte?
    ✅Wer ist Ansprechpartner bei Störungen oder Problemen?

    FRAMR bietet Support per Telefon, E-Mail und Chatbot, um technische Probleme schnell und einfach zu lösen

     

    Inhalte & Workflows etablieren

    Bereite Content-Templates und einen einfachen Redaktionsprozess vor, z. B. über ein freigegebenes Dokument oder CMS-Pläne. So können Inhalte schneller umgesetzt werden und du vermeidest Leerläufe auf den Displays.

    Checkliste für die Content-Strategie:
    ✅Gibt es einen Redaktionsplan für Inhalte (z. B. wöchentliche Aktualisierung)?
    ✅Gibt es Designvorlagen oder Templates, die mehrfach genutzt werden können?
    ✅Ist das CMS für alle Beteiligten leicht verständlich und intuitiv bedienbar?
    ✅Gibt es eine einfache Möglichkeit zur Vorschau und Freigabe von Inhalten?

    In FRAMR. können Inhalte und gesamte Playlisten vorausgeplant werden, um deine redaktionelle Strategie ideal zu unterstützen. Es können Vorlagen abgespeichert und jederzeit abgerufen werden. Das CMS ist für Desktop und mobile Geräte optimiert und benötigt keine Installation, sondern nur einen Webbrowser. Überzeuge dich selbst und teste es hier kostenlos. 

     

    Datenschutz und Sicherheit prüfen

    Gerade bei On-Premise-Systemen mit sensiblen Daten ist es wichtig, frühzeitig IT- und Datenschutzbeauftragte einzubinden. Ein solides Sicherheitskonzept und technische Absicherung der Schnittstellen vermeiden spätere Probleme.

    Checkliste zu Datenschutz und Sicherheit:
    ✅Werden personenbezogene Daten über die Displays verarbeitet?
    ✅Ist das System mit anderen IT-Systemen vernetzt?
    ✅Welche Zugriffsrechte haben verschiedene Mitarbeiter?
    ✅Sind die Geräte durch Firewalls, VPN oder authentifizierte Verbindungen abgesichert?
    ✅Sind Updates und Patches regelmäßig eingeplant?
    ✅Wird ein Wartungsvertrag mit dem Anbieter benötigt (bei Cloud-Lösungen)?

    Bei FRAMR können personenbezogene Daten, die beispielsweise in einem Aufrufsystem angezeigt werden, trotz Verwaltung und Content-Planung in der Cloud auch ohne Übermittlung der personenbezogenen Daten in die Cloud dargestellt werden. Damit bist du immer DSGVO-konform. Mit der Benutzerverwaltung kannst du deine Benutzer-Rechte-Struktur ganz individuell anpassen. Player unterstützen verschiedene Arten von Netzwerkkonfiguration, um für die Kunden-Infrastruktur vorbereitet zu sein.

     

    Mitarbeiter aktiv einbeziehen

    Digital Signage ist nur dann erfolgreich, wenn alle mitziehen. Informiere Mitarbeiter frühzeitig über neue Inhalte oder Abläufe. Sowohl diejenigen, die mit dem System arbeiten, als auch die, die über die Screens erreicht werden sollen. Kommuniziere den Mehrwert klar, etwa durch persönliche Beispiele, Feedback-Möglichkeiten oder interne Präsentationen. So steigen Akzeptanz und Nutzung.

    Checkliste zur Einbindung der Mitarbeiter:
    ✅Sind Mitarbeiter über Ziele und Inhalte informiert?
    ✅Gibt es ein Onboarding für Content-Teams und Admins?
    ✅Wurde kommuniziert, welche Infos regelmäßig über Displays laufen?
    ✅Können Mitarbeiter Inhalte vorschlagen oder Feedback geben?
    ✅Wird Digital Signage aktiv in die interne Kommunikation eingebunden?

    Viele Inhalte für das Onboarding findest du unter help.framr.tv, um den Einstieg für dich und Mitarbeiter möglichst einfach zu gestalten.

     

    Schulung & Support mitdenken

    Damit dein Team effektiv mit Digital Signage arbeiten kann, sollten grundlegende Schulungen stattfinden. Das betrifft sowohl die Content-Erstellung als auch den Umgang mit der Technik. Plane außerdem, wie du bei Problemen unterstützt wirst, etwa durch einen Anbieter-Support (bei FRAMR. bekommst du den!) oder eine interne IT-Hotline.

    Checkliste Schulung & Support:
    ✅ Gibt es eine Schulung für Content-Admins und Redakteure?
    ✅ Kennen die zuständigen Mitarbeiter die wichtigsten Funktionen?
    ✅ Gibt es eine Support-Struktur bei Problemen?
    ✅ Wurde die Nutzung schriftlich dokumentiert (z. B. Wiki, PDF)?
    ✅ Wie wird der Wissenstransfer bei Personalwechsel geregelt?

    Mit FRAMR. Schulungsvideos auf unserem Youtube-Kanal können alle wichtigen Skills auch selbstständig erlernt werden. Ansonsten findest du alle Infos im Helpdesk unter help.framr.tv.

     

    Monitoring & Optimierung nach der Einführung

    Digital Signage ist kein einmaliges Projekt, sondern ein laufender Prozess. Plane von Anfang an, wie du technische Fehler erkennst, Inhalte verbesserst und Nutzerverhalten analysierst. 

    Checkliste Monitoring:
    ✅ Gibt es einen Verantwortlichen für technische Funktionskontrolle?
    ✅ Werden KPIs (z. B. Interaktionen, Aufmerksamkeit) regelmäßig ausgewertet?
    ✅ Gibt es Feedbackschleifen mit Nutzern oder Mitarbeitern?
    ✅ Werden veraltete Inhalte regelmäßig gelöscht oder überarbeitet?
    ✅ Gibt es automatische Systemmeldungen bei Störungen?

    FRAMR überprüft alle aktiven Player laufend und warnt automatisch bei Problemen. Diese Warnungen können auch in ein Ticketsystem deines IT-Helpdesk übertragen werden. Veraltete Inhalte können automatisiert ausgeblendet oder gelöscht werden.

    Falls du dir bzgl. Maßstäbe und Kennzahlen für das Monitoring unsicher bist, empfehlen wir dir unseren Artikel “Erfolgsmessung von Digital Signage: 5 wichtige KPIs

     

    So läuft die Implementierung mit FRAMR. ab

    Nach dem Kauf unterstützen wir dich Schritt für Schritt bei der Einrichtung deines Digital Signage Systems. Zunächst wählst du Hardware, die am besten zu deinem Einsatz passt – vom Player über Displays bis hin zu Halterungen. Ebenso prüfen wir schon im Vorfeld wichtige Rahmenbedingungen wie Montageort, Netzwerkzugang und Stromversorgung.

    Sobald alles abgestimmt ist, definieren wir mit dir die gewünschten Inhalte und Layouts, damit dein Screen von Beginn an optimal genutzt wird. Anschließend bestellen wir die benötigten Geräte und Zubehörteile und stimmen einen passenden Liefertermin mit dir ab.

    Die eigentliche Installation erfolgt vor Ort: Wir oder dein Montagepartner montieren Displays und Halterungen, kümmern uns um die Verkabelung, schließen den Player an und stellen in Absprache mit deiner IT die Netzwerkverbindung her. Danach richten wir die Software ein und testen das System umfassend. Sobald die ersten Inhalte aufgespielt sind, prüfen wir gemeinsam mit dir die vollständige Funktionalität und nehmen letzte Anpassungen vor.

    Zum Abschluss erhältst du eine kurze Einschulung, damit du die Bedienung deiner Lösung problemlos selbst übernehmen kannst. Auf Wunsch erstellen wir ein Abnahmeprotokoll und bieten dir darüber hinaus Support, Wartung sowie – falls gewünscht – eine laufende Contentpflege oder Monitoring deiner Screens an.

    NDI für Digital Signage
    NDI als neuer Industriestandard für Video-Streaming 994 537 Sebastian Loos

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    Zuletzt aktualisiert am 03.03.2026

    NDI für Digital Signage

    In diesem Artikel:

    1. Was ist NDI?
    2. Die Anforderungen an NDI
    3. Das sind die Vorteile
    4. Einsatzbereiche im Überblick
    5. Fazit

     

    Was ist NDI?

    NDI steht für „Network Device Interface“ und ist ein offener Standard für IP-basierte Video- und Audionetzwerke. NDI wurde von NewTek entwickelt und ermöglicht die Übertragung von hochwertigen Medieninhalten über Standard-IP-Netzwerke. 

     

    Die Anforderungen an NDI

    Gigabit-Netzwerk mit Multicast-Unterstützung 

    NDI erfordert ein Netzwerk mit hoher Bandbreite, um die großen Datenmengen zu bewältigen. Ein Gigabit-Netzwerk ist hierfür ideal. Die Unterstützung von Multicast ist ebenfalls eine Option, denn das ermöglicht die effiziente Übertragung von Videoströmen an mehrere Empfänger gleichzeitig. Das reduziert die Netzwerklast, da der Stream nur einmal über das Netzwerk gesendet wird.

     

    FRAMR. Player mit aktivierter NDI-Lizenz (ab Generation 3) 

    Unsere FRAMR. Player integrieren eine spezielle Lösung zur Dekodierung und Anzeigen von NDI-Videostreams. Um diese Streams zu empfangen und anzuzeigen, muss auf dem FRAMR. Player eine Lizenz aktiviert sein – kontaktiere hierfür gerne unser Sales-Team

     

    Kamera bzw. Signalquelle mit NDI-Unterstützung 

    Es ist eine kompatible Quelle erforderlich, die das NDI-Protokoll unterstützt. Dies kann eine Kamera oder ein anderes Gerät sein, das Videosignale in NDI konvertiert. Die Kompatibilität mit NDI ermöglicht es, das Videosignal über das Netzwerk mit minimaler Latenz und ohne signifikanten Qualitätsverlust zu übertragen. Kompatible Geräte dafür gibt es beispielsweise von Panasonic, Sony, Newtek, Kiloview und Birddog.

     

    Das sind die Vorteile

    Geringe Latenz

    Einer der Hauptvorteile des FRAMR. Players mit NDI ist die geringe Latenz. Das bedeutet, die Zeit, die vom Senden des Signals bis zur Darstellung des fertigen Bildes am Anzeigegerät vergeht, ist im NDI-Protokoll sehr kurz. Dies ist besonders entscheidend in Umgebungen, in denen jede Millisekunde zählt, wie z. B. bei Live-Übertragungen und Echtzeit-Interaktionen.

     

    Nutzung bestehender Datennetzwerke

    Ein weiterer signifikanter Vorteil ist die Möglichkeit, bestehende Datennetzwerke zu nutzen. Es besteht für die Echtzeitübertragung  keine Notwendigkeit mehr, eigene Netzwerkstrecken oder teure Glasfaserstrecken zwischen Sender und Empfänger zu ziehen. Dies ermöglicht die mühelose Integration des FRAMR. Players in vorhandene Infrastrukturen und spart erhebliche Kosten bei der Einrichtung.

     

    Flexibilität bei der Videoquelle

    Dank NDI kann der FRAMR. Player Videoinhalte über IP-Netzwerke übertragen. Dies ermöglicht eine einfache Integration verschiedener Videoquellen, ohne dass zusätzliche Hardware erforderlich ist. IP-Netzwerke sind sicher, da sie starke Verschlüsselungsmethoden verwenden. 

     

    Einfache Konfiguration

    Die Integration von NDI erleichtert die Konfiguration von Videoquellen erheblich. Komplizierte physische Verbindungen gehören der Vergangenheit an, da alles über das Netzwerk abgewickelt wird.

     

    Echtzeitübertragung

    NDI unterstützt die Echtzeitübertragung von Video und Audio, sodass der FRAMR. Player hochwertige Inhalte in Echtzeit anzeigen kann. Ein entscheidender Vorteil für Live-Umgebungen.

     

    Erweiterungsmöglichkeiten

    Der offene NDI-Standard ermöglicht es dem FRAMR. Player, mit einer Vielzahl anderer NDI-kompatibler Geräte und Softwareprodukte zu interagieren. Das ermöglicht die Erweiterung des Systems und die Integration mit anderen Produktionswerkzeugen.

     

    Kosteneffizienz

    Durch NDI ist teure Hardware zur Signalübertragung nicht erforderlich. Dadurch bietet es eine kosteneffiziente Lösung für die Integration von Videoquellen in den FRAMR. Player.

     

    Einsatzbereiche im Überblick

    Live-Veranstaltungen und Konzerte

    Bei Live-Events erleichtert der FRAMR. Player mit NDI die Koordination und Übertragung von Inhalten in Echtzeit – sei es innerhalb eines Gebäudes oder an verschiedenen Standorten. Während der Pause oder außerhalb der Veranstaltungszeit können automatisiert andere Inhalte wie der Veranstaltungskalender und andere Besucherinformationen gezeigt werden.

     

    Bildung

    Die Übertragung von Lehrinhalten in weiteren Räumlichkeiten oder die Anzeige vor und in mehreren Klassenzimmern wird durch den FRAMR. Player vereinfacht.

     

    Unternehmenskommunikation

    Ideal für die Übertragung von Präsentationen, Schulungen und Videokonferenzen über das Netzwerk im gesamten Gebäude. Auch die standortunabhängige Übertragung von Pressekonferenzen ist möglich, wenn der Hauptort zu klein für die Besucher ist. 

     

    Medizinische Anwendungen

    Im Bereich der Telemedizin und Schulungen im medizinischen Bereich ermöglicht der FRAMR. Player mit NDI eine verbesserte und effiziente Übertragung von Live-Inhalten und Schulungsmaterialien. Ein Beispiel hierfür ist Live-TV in Patientenwarteräume zum Zeitvertreib. Bei Patientenaufruf zeigt das Display automatisch einen Überblendung mit der Wartenummer oder dem Namen über dem TV-Stream.

     

    Sportübertragungen

    Erleben Sie eine verbesserte Zuschauererfahrung in Stadien. Inhalte können z.B. in der Kantine eines Stadions mit Speisekarten, Werbung oder Ticker kombiniert werden, um ein umfassendes und interaktives Erlebnis zu schaffen. Hierbei besteht auch die Möglichkeit, Spielstände oder eigene Sponsoren zusätzlich zum Livesignal anzuzeigen. 

     

    Fazit

    Der FRAMR. Player mit NDI-Technologie ermöglicht eine flexible, einfache und kosteneffiziente Übertragung von Video und Audio. Seine Vielseitigkeit in verschiedenen Einsatzgebieten macht ihn zu einem unverzichtbaren Bestandteil in der modernen Medienlandschaft. Mit der Möglichkeit, hochwertige Inhalte in Echtzeit zu übertragen und nahtlos in bestehende Netzwerke zu integrieren, markiert der FRAMR. Player mit NDI einen bedeutenden Fortschritt in der Welt der digitalen Medien und Signage.

    Anforderungen an Digital Signage
    7 wichtige Anforderungen für die Nutzung von Digital Signage 1024 576 Sebastian Loos

    7 wichtige Anforderungen für die Nutzung von Digital Signage

    7 WICHTIGE ANFORDERUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON DIGITAL SIGNAGE

    In diesem Artikel nennen wir die sieben wichtigsten Anforderungen für die Nutzung von Digital Signage Anwendungen.

    Zuletzt aktualisiert 03.03.2026

    Digital Signage verspricht diverse Vorteile, aber ohne Strategie erreicht dein Unternehmen seine Marketingziele trotzdem nicht. Digital Signage Lösungen sind nämlich regelrecht Bestandteil einer umfassenden Planung, die auch Fragen bezüglich der Inhalte oder Standorte berücksichtigt. Nachfolgend präsentieren wir deshalb die sieben wichtigsten Anforderungen für die erfolgreiche Nutzung von Digital Signage.

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    Anforderungen Digital Signage

    Die Anforderungen an Digital Signage im Überblick

    Auf die richtige Zielsetzung kommt es an

    Befasse dich zunächst mit der Zielsetzung und leite erst dann die nachfolgenden Schritte ein. Beziehe auch, falls möglich, KPIs zur Erfolgsmessung mit ein, beispielsweise die Verkaufszahlen oder wie viele Leute an einem Gewinnspiel teilnehmen.

    Folgende Fragen helfen dir dabei, Ziele richtig zu definieren:

    • Was möchte dein Unternehmen erreichen?
    • Fokus: Mehr Verkäufe oder Markenbekanntheit?
    • Wie wichtig ist eine verbesserte User Experience?
    • Gibt es Schwierigkeiten bei der internen Kommunikation, die mit Digital Signage behoben werden müssen?

    Bei der Content-Planung kommt es insbesondere auf deine Zielgruppe an. Die vielen Gestaltungsmöglichkeiten von Digital Signage bieten deinem Unternehmen zwar Vorteile bei der Contenterstellung, aber du musst schließlich (potentielle) Kunden überzeugen und nicht blind mit (Werbe-) Botschaften bespielen. Viele Unternehmen verlieren sich schnell in den abwechslungsreichen Design-Optionen, dabei sind die einfachsten Lösungen manchmal die besten. Reize also nicht deine Möglichkeiten aus, denn es wird im schlimmsten Fall als störend wahrgenommen. Lieber schlicht, aber den Wünschen deiner Zielgruppe entsprechend.

     

    Budgetplanung

    Bei FRAMR. stehen dir zwei Abonnements zur Auswahl. Außerdem kannst du aus unterschiedlichen Hardware-Lösungen und Add-Ons wählen. Eine grundlegende Budgetplanung unter Berücksichtigung der Zielsetzung schafft Transparenz bzgl. der Kosten. 

    -> Du benötigst Hilfe bei der Display-Wahl? Dieser Artikel hilft dir dabei!

    Hierbei geht es nicht nur um die Anschaffung von Digital Signage, sondern auch um Personalkosten für die Contenterstellung. Digital Signage bietet dir zwar Kostenvorteile im Vergleich zu klassischen Werbemethoden, aber die Anwendungen sind dennoch kein Selbstläufer. Dein Team muss sich erst mit den Funktionen befassen, Testläufe durchführen und verschiedene Formate ausprobieren. Hieraus entsteht ein finanzieller Mehraufwand – deshalb planst du dein Budget lieber etwas großzügiger. 

    Eine Frage wird uns besonders oft gestellt: Wie steht es um die Kosten? Nun, so pauschal kann man das nicht beantworten, aber in unserem Artikel „Was kostet Digital Signage?“ gehen wir auf diese Frage so genau wie möglich darauf ein und nennen ein Beispielangebot. 

     

    Contenterstellung

    Wie bereits erwähnt, bietet Digital Signage deinem Unternehmen abwechslungsreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Im Fokus steht aber deine Zielgruppe. Es kommt vor allem darauf an, solche Content-Ideen umzusetzen, die förderlich für dein Unternehmen sind. Bei einer Werbekampagne steht schließlich nicht die Komplexität eines Designs im Vordergrund, sondern wie gut man seine Zielgruppe damit erreicht. Videos funktionieren generell sehr gut, aber FRAMR. Signage bietet dir noch andere Module für eine zielgerichtete Ansprache. Beispielsweise Bildergalerien, Countdowns und Text-to-Speech.

    Unser Tipp: Sei kreativ! Bei der Suche nach den richtigen Digital Signage-Inhalten geht es um Versuch und Irrtum. Berücksichtige das Branding und die Wünsche deiner Zielgruppe – und probiere dann mehrere Varianten aus, um zu sehen, ob Inhalte funktionieren oder nicht. Dank der Monitoring-Funktionen von Digital Signage kannst du KPIs auswerten, um herauszufinden, was deiner Zielgruppe gefällt.

     

    Standortwahl

    Auch der Standort ist ausschlaggebend für die Nutzung von Digital Signage. Nur so stellen Unternehmen sicher, dass sie die Anwendungen für die Mitarbeiterkommunikation oder Werbung richtig verwenden. Die Bildschirme sollten nicht zu hoch platziert sein, aber auch nicht zu unscheinbar. Wiederum sollten Sie auch nicht den Weg blockieren. 

    Idealerweise sind Digital Signage Anwendungen gut sichtbar, aber nicht störend oder zu auffällig. Die nachfolgenden Bilder zu unseren Kundenprojekten schärfen dein Gespür für den richtigen Standort:

    Digital Signage in der Pluscity

    Digital Signage Herzlich Willkommen

    -> Du möchtest mehr zur Standortwahl erfahren und was strategisch zu beachten ist? Dann empfehlen wir dir unseren Artikel zur Standortwahl von Digital Signage.

    Es kommt auch auf deine Branche an. In einem kleinen Store sind Digital Signage Anwendungen sowohl im Schaufenster als auch hinter dem Tresen gut platziert. In einer Mall ist es hingegen praktischer, Infoterminals neben dem Eingang aufzustellen, um eine gute Navigation zu gewährleisten. 

     

    Zeitlicher Rahmen

    FRAMR. Signage ist zwar schnell einsatzbereit, aber du musst die Anwendungen erst kennenlernen. Bis du mit allen Funktionen vertraut bist, vergehen durchaus ein paar Wochen. Das bekannte Sprichwort “Gut Ding will Weile haben” passt hier gut – nimm dir ausreichend Zeit, um die Funktionen kennenzulernen. 

    Wie bereits erwähnt, musst du auch den Personaleinsatz berücksichtigen. Dein Team ist mit den Anwendungen nicht vertraut und benötigt eine Einarbeitungsphase. Marketers kennen die individuellen Softwareanforderungen noch nicht und abteilungsübergreifend ist darauf hinzuweisen, dass der Informationsaustausch künftig über Digital Signage erfolgt. Solche Prozesse beanspruchen Zeit. 

     

    Kenne die individuellen Anforderungen

    Jedes Unternehmen ist anders und somit auch die Anforderungen. Das bezieht sich nicht nur auf die Zielgruppe, sondern auch auf den Standort, den Ressourceneinsatz und die Anwendungsmöglichkeiten. Zwar gelten die bisher genannten Anforderungen für alle Unternehmen gleichermaßen, aber noch wichtiger sind die individuellen Voraussetzungen und auch mögliche Hürden.

    Beispiel: Digital Signage Displays befinden sich idealerweise auf Augenhöhe und an Hotspots (z. B. Eingänge). Dadurch fallen sie schnell auf und deine Zielgruppe ist besser auf die Inhalte konzentriert. Jedoch ist es nicht allen Unternehmen möglich, Displays am Eingang zu platzieren. In diesem Fall ist es schwierig, die Anforderungen zu erfüllen und es müssen Alternativen her. Welche das sind, hängt von deinem Unternehmen ab – entweder schaffst du Platz oder stellst die Displays woanders auf. 

     

    Digital Signage Warnhinweis Cyber Security

     

    Sei dir aller Vorteile bewusst

    Digitale Signage ist ein Allrounder und bietet dir Vorteile in puncto Effizienz, Verbesserung der Kommunikation und beim Ausbau organisatorischer Strukturen. Diese Vielseitigkeit solltest du für dein Unternehmen nutzen.

    Beispiel: Du planst, Werbekampagnen mit Digital Signage zu erstellen. Die Ziele sind klar definiert, nämlich ein besseres Auftreten, mehr Reichweite und höhere Verkaufszahlen. Nach zwei Jahren möchtest du den Einsatzbereich von Digital Signage aber erweitern und die Anwendungen als Präsentationsmedium für Inhouse-Schulungen verwenden. Digital Signage kannst du problemlos skalieren, indem du verschiedene Anwendungsbereiche erschließt und gleichzeitig Marketing, Kommunikation und Navigation verbesserst. 

    Lege dich erstmal auf ein Ziel fest und mache dich mit Digital Signage Anwendungen vertraut. Anschließend kannst du die Einsatzbereiche erweitern und die Kommunikationsstrukturen in deinem Unternehmen ganzheitlich verbessern. 

     

    Fazit

    Die Anforderungen an Digital Signage berücksichtigen insbesondere die Budgetplanung, aber auch die Standortwahl und den Personaleinsatz. Befasse dich vorab mit den Anforderungen, um deine Ziele mit Digital Signage zu erreichen – gewähre deinem Team einen zeitlichen Puffer, damit sich jeder mit den Funktionen befasst und die Anwendungen kennenlernt. 

     

    Content Repurposing: Digital Signage-Inhalte ohne Aufwand 994 537 Sebastian Loos

    Content Repurposing: Digital Signage-Inhalte ohne Aufwand

    Content Repurposing: Digital Signage-Inhalte ohne Aufwand

    Zuletzt aktualisiert am: 03.03.2026

    In diesem Artikel:

    1. Was ist Content Repurposing?
    2. Vorteile mit Blick auf Digital Signage 
    3. Strategien für erfolgreiches Content Repurposing
    4. So findest du passenden Content
    5. Ein konkretes Beispiel für die Umsetzung
    6. Fazit

     

    Was ist Content Repurposing?

    Content Repurposing bedeutet, dass bestehende Inhalte für verschiedene Formate angepasst werden, um sie wiederzuverwenden. So ist es beispielsweise möglich, einen Blogartikel in gekürzter Form als Social-Media-Beitrag zu veröffentlichen oder die Inhalte visuell über Digital Signage zu zeigen.

    Das Ziel des Content Repurposing besteht darin, Reichweiten auszubauen, Zielgruppen auf verschiedenen Kanälen zu erreichen und das zeitliche Investment pro Veröffentlichung eines Content-Pieces zu minimieren. Unternehmen erhöhen dadurch die Sichtbarkeit bei einem geringeren Ressourceneinsatz. 

     

    Vorteile mit Blick auf Digital Signage

    Mit dem Content Repurposing ergeben sich auch Vorteile für Digital Signage-Anwendungen. Unternehmen können bestehende Inhalte direkt über Displays zeigen und somit einen weiteren Kommunikations- und Werbekanal erschließen. Sei es für News, Produktneuheiten, Gewinnspiele oder Kundenbewertungen. 

    Inhalte generieren mehr Reichweite, denn Signage Displays fallen direkt ins Auge. Dadurch erreicht Werbung mehr Personen und das begünstigt wiederum den erwirtschafteten Umsatz. Vor allem dann, wenn die Zielgruppe nicht online nach Angeboten oder Sonderaktionen recherchiert, sondern sich lieber vor Ort informiert. 

    Mit Blick auf Digital Signage verbessert Content Repurposing auch die User Experience. Handbücher oder andere Tutorials sind über Interactive Signage direkt zugänglich, um wichtige Produktinformationen zu erlangen. Dadurch treffen Zielgruppen informierte Entscheidungen und es werden Streuverluste vermieden, weil potentielle Kunden nicht auf der Website von Konkurrenten recherchieren. 

    Durch das Recycling digitaler Inhalte können Unternehmen den Ressourceneinsatz pro Kanal sukzessive reduzieren. Einen News-Blogartikel zu erstellen dauert bis zu zwei Stunden, hingegen sind die Inhalte in nur wenigen Minuten auf Social Media angepasst und auch bereit, über Digital Signage veröffentlicht zu werden. Jeder zusätzliche Kanal erfordert also weniger Arbeitsaufwand, zugleich erhöhen sich die Reichweiten. 

     

    Strategien für erfolgreiches Content Repurposing

    Berücksichtige verschiedene Kanäle

    Schon bei der Erstellung von Inhalten solltest du verschiedene Kanäle berücksichtigen, um das Content Repurposing erfolgreich umzusetzen. Berücksichtige z. B. beim Verfassen eines News-Artikels, wie man die Inhalte am besten in Kurzform für Digital Signage aufbereitet. Beachte hierbei auch, welche FRAMR-Module du verwenden möchtest, um den Content visuell entsprechend darauf anzupassen. 

     

    Erstelle Evergreen Content

    Evergreen Content sind digitale Inhalte, die keinen Zeitbezug haben und dauerhaft relevant bleiben. Im Zusammenhang mit Digital Signage gestaltet sich das etwas schwieriger, denn die meisten Unternehmen nutzen die Anwendungen für aktuelle Werbung oder Infos. Du kannst aber Vorlagen erstellen und diese jederzeit inhaltlich ergänzen, beispielsweise verschiedene Design-Templates für News und Produktwerbung.

    Content Repurposing Inhalte zum recyclen

     

    Verlagere den Fokus 

    Die Erstellung von hochwertigem Content beansprucht laut eigener Erfahrungen zwischen drei und sieben Stunden pro Woche. Mit Content Repurposing besteht aufgrund der Zeitersparnis jedoch die Möglichkeit, den Fokus auf andere Bereiche des Marketings zu verlagern, beispielsweise die Promotion und den Verkauf. Die Erstellung hochwertiger Inhalte entwickelt sich zwar nicht zu einem Selbstläufer, aber es ist leichter, verschiedene Kanäle zu bespielen und sich auf die Wünsche der Zielgruppe zu konzentrieren. 

     

    So findest du passenden Content

    Analyse von Zielgruppe und Medium

    Der Maßstab für Content Marketing ist, inwiefern Zielgruppen davon profitieren. Daher ist es beispielsweise nicht zielführend, einen 500-Wörter-Blogartikel als Push-Benachrichtigung über Digital Signage zu zeigen. Der Text ist für einen vorbeigehenden Besucher zu lang und passt auch nicht zu Digital Signage als ein eher visuelles Medium.

    Alternativ kannst du den Text kürzen und mit Bildern ansprechend kommunizieren. Oder die Inhalte eines Blogartikels auch als Video darstellen. Generell solltest du beachten, dass Digital Signage ein visuelles Medium ist und deine Zielgruppe oft nur wenige Sekunden auf die Bildschirme schaut. Ausnahmen sind beispielsweise Displays im Wartezimmer von Arztpraxen. 

     

    Performance auswerten

    Die Performance deiner Social-Media-Beiträge oder Blogartikel ist durchaus ein Indikator dafür, dass der Content auch im Digital-Signage-Format gut ankommt. Bewirbt dein Unternehmen beispielsweise neue Produkte und erstellt dafür verschiedene Social-Media-Beiträge, solltest du über Digital Signage die Posts mit den meisten Likes veröffentlichen. Neben Gefällt-mir-Angaben zählt auch das Engagement als relevanter Faktor.

     

    Inhalte aufteilen

    Durch Content Repurposing hast du die Möglichkeit, ein Content-Piece in mehrere zu verarbeiten. Beispiel hierfür ist eine Valentinstagsaktion, bei der verschiedene Arkaden-Stores über einen Social-Media-Post beworben werden. Diesen Beitrag kannst du aufteilen und für jeden Store unabhängige Posts erstellen sowie diese anschließend über Digital Signage zeigen. 

     

    Berücksichtige verschiedene Stile

    Wie bereits erwähnt, hängt der Erfolg deiner Marketingmaßnahmen von der Zielgruppenkommunikation ab. Nutze das für dich und präsentiere Inhalte in verschiedenen Formaten. Wir empfehlen eine Kombination aus Videos, Bildern, Texten, Audio und Infografiken. Anschließend erkennt dein Team, welche Formate am besten funktionieren. 

     

    Nutze User generated Content

    User generated Content sind solche Inhalte, die Nutzer erstellt haben. Dazu gehören Kundenbewertungen und Testimonials. Dein Team kann diese Inhalte für Digital Signage verwenden und dabei auch das Vertrauen zur Zielgruppe stärken oder festigen. 

     

    Ein konkretes Beispiel für die Umsetzung

    Angenommen, dein Unternehmen hat eine erfolgreiche Werbekampagne durchgeführt, die auf einem Video basiert. Dieses Video hat auf Social Media für viel Aufmerksamkeit gesorgt, zahlreiche Shares und Likes erhalten und die Markenbekanntheit deutlich gesteigert. Um diesen Erfolg weiter auszubauen und das Video einem breiteren Publikum zu präsentieren, entscheidet sich dein Unternehmen für Content Repurposing.

    Das ursprüngliche Video wird nun für Digital Signage in Einkaufszentren angepasst. Da Displays oft ohne Ton betrieben werden, fügt dein Team dem Video Untertitel hinzu, um sicherzustellen, dass die Botschaft auch ohne Audio klar vermittelt wird. Zudem wird das Video so gekürzt und bearbeitet, dass die Kernbotschaft und der Call-to-Action innerhalb der kürzeren Aufmerksamkeitsspanne effektiv kommuniziert werden.

    Um die Wirkung der Kampagne zu maximieren, kannst du einen QR-Code in das Video integrieren. Dieser ermöglicht es der Zielgruppe, weitere Informationen zum beworbenen Produkt zu erhalten oder spezielle Angebote zu entdecken. Durch diese interaktive Komponente wird nicht nur die Neugier und das Engagement der Zielgruppe gefördert, sondern es werden auch wertvolle Daten über die Effektivität der Werbung gesammelt.

    Durch das Content Repurposing wird die Werbekampagne erweitert und eine direkte, interaktive Verbindung zu potentiellen Kunden hergestellt. Gleichzeitig stärkt es die Marke durch Präsenz über mehrere Kanäle und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Werbebotschaft bei einer vielfältigen Zielgruppe Anklang findet.

     

    Fazit

    Content Repurposing ist eine super Möglichkeit, um die Zielgruppenkommunikation zu verbessern. Unternehmen generieren zusätzliche Reichweite, zugleich erreichen sie mehr Personen und stellen wichtige Produktinformationen bereit. Der Ressourceneinsatz pro Kanal wird reduziert und es ergeben sich neue Optionen, mehr Umsatz zu erwirtschaften.