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Sebastian Loos

Was ist Interactive Signage? Definition, Vorteile, Beispiele 994 537 Sebastian Loos

Was ist Interactive Signage? Definition, Vorteile, Beispiele

Was ist Interactive Signage? Definition, Vorteile, Beispiele

In diesem Artikel:

  1. Definition: Was ist Interactive Signage?
  2. Das sind die Vorteile von Interactive Signage
  3. Beispiele: Einsatzmöglichkeiten und Case Studies 

Aus unserem Branchenreport geht hervor, dass Digital Signage die Kommunikation erleichtert sowie auch Personalisierung und Engagement fördert. Diese Vorteile beziehen sich auch auf Interactive-Signage-Lösungen. 

Der nachfolgende Artikel befasst sich konkret mit den Vorteilen von Interactive Signage, den Einsatzbereichen und wie die Anwendung in der Praxis anhand unserer Kundenprojekte aussieht. 

 

Definition: Was ist Interactive Signage?

Interactive Signage ist eine Form von Digital Signage, bei der Nutzer durch Berührung oder Sensoren mit den angezeigten Inhalten interagieren. Die Inhalte passen sich dabei dynamisch an Eingaben oder Situationen an.

 

Das sind die Vorteile von Interactive Signage?

Eigenständige Navigation

Interactive Signage ermöglicht Besuchern die eigenständige Navigation über Touch-Displays. Neben klassischen Navigationselementen (z. B. Liste mit Stores) besteht auch die Möglichkeit, Produkte zu suchen und direkt zu bestellen. Auch ältere Zielgruppen können die Anwendungen aufgrund ihrer intuitiven Eigenschaften problemlos nutzen. 


In der Anton-Bruckner-Ausstellung konnten Besucher eigenständig Informationen über den Komponisten abrufen – inklusive Audioausgabe der einzelnen Werke.

 

Intuitive Wegeleitsysteme

Krankenhäuser und Shopping-Malls sind komplex strukturierte Einrichtungen, in denen man sich schwer orientieren kann. Mit Interactive Signage ist es möglich, Lagepläne abzubilden und eine gute Navigation sicherzustellen, indem die Anwendung als Wegweiser fungiert. Dadurch verbessert sich die Nutzererfahrung und Personal wird aufgrund weniger Rückfragen entlastet. 


Das Klinikum Wels nutzt Interactive Signage als Wegeleitsystem, um Patienten und Besucher effektiv zum Ziel zu leiten.

 

Effektive Informationsvermittlung

Durch die eigenständige Navigation ermöglicht Interactive Signage einen transparenten Informationsfluss, der mit Printwerbung nicht gewährleistet wird. Denn während Plakate nur Standard-Informationen wie beispielsweise Öffnungszeiten kommunizieren, können Besucher über interaktive Displays auch Preise, Angebot und detaillierte Produktinformationen abrufen.


Im Einkaufszentrum PlusCity stehen Besuchern eine breite Palette an interaktiven Optionen neben der Navigation zur Auswahl. Mit den Directories vor Ort kann dort telefoniert werden (mit dem Informationsschalter), es können Informationen mit der PlusCity-App geteilt werden und es besteht die Möglichkeit zur Newsletter-Anmeldung. 

Wie viel Interaktivität benötigt dein Projekt?

Du möchtest dich genauer mit den Anforderungen bzgl. Interactive Signage für dein Projekt befassen? Dann hilft dir unser Ratgeber.

Genaue Abdeckung der Customer Journey 

Aufgrund der Interaktivität können Zielgruppen eigenständig Informationen je nach Wissensstand und Interesse abrufen. So können Besucher von Shopping-Malls nach Restaurants suchen, aber auch deren Speisekarten ansehen. 

Hierbei ergeben sich lukrative Möglichkeiten im zielgruppenorientierten Marketing. Unternehmen können Funnel aufbauen, die Zielgruppen aufgrund von Self-Service eigenständig durchlaufen. Konkrete Beispiele sind Preistafeln mit Filterfunktionen, Produktberater und Feedback-Terminals. Die Individualisierung der Kommunikation schafft verschiedene Einstiegspunkte für die jeweilige Phase der Customer Journey

Auch die Marketingkommunikation wird durch Interactive Signage kanalübergreifend umgesetzt, um Kunden/Interessenten eine personalisierte Erfahrung zu bieten. So ist es durch Anmeldeformulare beispielsweise möglich, Daten von Besuchern zu erheben, um anschließend einen Newsletter zu versenden (Omni-Channel-Marketing)

Mit klassischen Signage-Lösungen ist dieser Ansatz nicht möglich, denn der Fokus sind Content-Loops mit gleichbleibenden Inhalten. 

 

So unterscheidet sich Interactive Signage von klassischen Signage-Lösungen

Aspekt Klassische Signage-Lösungen Interactive Signage
Kommunikationsart Content-Loops, Inhalte laufen automatisch in einer Schleife. Dialogorientiert, Nutzer wählen aktiv Inhalte und steuern die Interaktion.
Relevanz der Inhalte Für breite Zielgruppen, gleiche Botschaft für alle. Situativ und nutzerspezifisch, Inhalte passen sich Auswahl und Kontext an.
Rolle in der Customer Journey Stärkt vor allem Awareness, Image und Informationsfluss. Deckt zusätzlich Beratung, Auswahl, Konfiguration und Service-Schritte ab.
Self-Service Keine oder sehr geringe Self-Service-Funktionen. Starker Fokus auf Self-Service: Informationen und Prozesse können eigenständig durchlaufen werden.
Datenerfassung & Optimierung Nur indirekte Kennzahlen (z. B. Frequenz, Umsatzentwicklung). Direkte Nutzungsdaten (Klicks, Pfade, Verweildauer) als Basis für Optimierung und A/B-Tests, Auswertung von Suchbegriffen und Ergebnissen.
Komplexität der Inhalte Eher kurze, schnell erfassbare Botschaften. Komplexe Themen schwer abbildbar. Schrittweise geführte Inhalte (Filter, Konfiguratoren) auch für erklärungsbedürftige Angebote.
Aufwand & Kosten Günstiger Einstieg, Content-Pflege meist überschaubar. Höherer Konzeptions- und Implementierungsaufwand, rechnet sich vor allem bei klaren Prozess- und Umsatzzielen.

 

Messbarkeit

Laut Lucent Innovation verspricht datengetriebenes Marketing einen fünf- bis achtmal so hohen ROAS wie nicht-datenbasiertes Marketing. Die Stärken von Interactive Signage zeigen sich hier insofern, dass Unternehmen relevante Daten erheben können, darunter aus Gewinnspielen, Umfragen und Suchverläufen. 

Insbesondere durch die Auswertung von Suchverläufen gewinnen Unternehmen wertvolle Insights. So ist es beispielsweise möglich zu erkennen, nach welchen Produkten, Events oder auch Informationen gesucht wird. Diese Erkenntnisse gehen noch über die Interaktionspfade hinaus, da sie individuelle Wünsche von Besuchern offenlegen. 

 

Beispiele: Einsatzmöglichkeiten und Case Studies

Einsatzbereiche von Interactive Signage

  • Wegweiser und Wegeleitsysteme
  • Produktfinder und Suchfunktionen
  • Terminal für Feedback und Self-Service
  • Gewinnspiele, Umfragen und Newsletter-Anmeldungen 
  • Reservierungen (z. B. im Restaurant oder Kino) und Ticketkauf 
  • Infoportale und Intranet 
  • Konfiguratoren und Bestell-Terminals für Produkte 

Interactive Signage: Beispiele/Kundenprojekte

In der PlusCity sind Displays für die eigenständige Navigation. Besucher können nach Stores und Produkten suchen, Informationen abrufen und sich über Aktuelles (z. B. Kinoprogramm und Events) informieren. 

In der Anton-Bruckner-Ausstellung konnten sich Besucher interaktiv über das Lebenswerk und die Laufbahn des österreichischen Komponisten informieren sowie auch seine Musikstücke abspielen und anhören. 

Im Klinikum Wels sind interaktive Displays für die Navigation aufgestellt. Die Lösungen ermöglichen eine intuitive Führung durch den gesamten Krankenhauskomplex mit detaillierte Anzeige der Routen. 

Interactive Signage by FRAMR.

Du möchtest unsere Interactive-Signage-Lösungen kennenlernen? Hier findest du sie!

Beispiele: Wie Interactive Signage klassische Signage-Lösungen ergänzt

Branche Klassische Signage – typischer Einsatz Interactive Signage – zusätzlicher Mehrwert
Retail Digitale Preistafeln, Aktionen, Informationen Produktfinder, Verfügbarkeiten prüfen, Filial-Navigation im Store
Gastronomie Digitale Speisekarten, Tagesangebote Self-Service-Terminals, Filter, Upsells, Custom-Bestellungen (z. B. Burger selber zusammenstellen). 
Industrie Werksinfos, Sicherheitsregeln  Interaktive Schichtinfos, Self-Service-Anleitungen, Feedback-Terminals
Corporate News, Hinweise auf Veranstaltungen/Schulungen Feedback-Terminals, interaktives Intranet, Self-Service 

Ein Kundenbeispiel hierfür ist die PlusCity. Die Shopping-Mall aus Linz nutzt Digital Signage u. a. für Werbeaktionen und ergänzt den Loop-Content durch interaktive Terminals für eine optimierte Besuchernavigation (siehe Bild).

Werbedisplays im Besucherbereich
Design-Guide für Digital Signage: Was ist zu beachten? 994 537 Sebastian Loos

Design-Guide für Digital Signage: Was ist zu beachten?

Design-Guide für Digital Signage: Was ist zu beachten?

Viele unserer Kunden nutzen Digital Signage in ihrem Store als Bestellterminal, Infopoint oder digitales Leitsystem. Der effektive Einsatz setzt voraus, dass bestimmte Anforderungen in puncto Design beachtet werden. In diesem Beitrag erfährst du, worauf es ankommt.

Werbedisplays im Besucherbereich

 

Usability für den ersten Eindruck

Farben mit Funktion

Farben helfen bei der Orientierung, wenn sie richtig eingesetzt werden. Achte auf einen starken Kontrast, zum Beispiel helle Schrift auf dunklem Hintergrund. Und nutze Farben bewusst, beispielsweise für Buttons bei interaktiven Displays: Grün für Start, Rot für Zurück, Blau für neutrale Infos. Halte das Farbschema zudem simpel – zwei bis drei Hauptfarben und ein Akzentton reichen völlig aus. Berücksichtige hierbei auch die Corporate Identity deines Unternehmens. 


Salzwelten Hallein: Die Kombination aus Gelb und Schwarz fällt direkt ins Auge.

 

Weniger ist mehr

Aus einer Studie geht hervor, dass überladene Inhalte und eine unklare Navigation die Benutzerfreundlichkeit beeinträchtigen. Zeige pro Bildschirm deshalb nur eine klare Botschaft und verzichte auf Fachbegriffe. Zudem sollte die Menge an Text nicht überladen wirken (eine genaue Wortzahl können wir nur schwer nennen, arbeite hier gerne nach Gefühl). Klar verständliche Icons und Bilder helfen zudem bei der verständlichen Kommunikation von Inhalten. 


Bauernmarkt-Werbung in der PlusCity. Headline + Bild – mehr braucht es oft nicht!

 

Klare Blickführung

Eine saubere, übersichtliche Gestaltung leitet den Blick und sorgt für Orientierung. Strukturierte Inhalte mit klarer Hierarchie sind daher ein Muss. Du musst dich an keiner bestimmten Reihenfolge orientieren, das Gesamtbild sollte aber stimmig sein. Jeder Screen sollte zudem ein sichtbares Ziel vermitteln. 


Werbung in der Arbeiterkammer Linz: Schöne Struktur, ansprechendes Design, auffällige Headline, farblich harmonisch und ein QR-Code als CTA.

 

Barrierefreiheit mitdenken

Touchdisplays sollten für alle Menschen zugänglich sein, auch für Rollstuhlfahrende oder Menschen mit Einschränkungen. Achte auf eine niedrige Positionierung interaktiver Elemente (unter 1,20 m Höhe), eine ausreichend große Touchfläche und starke Kontraste für eine bessere Lesbarkeit. Seit dem 28. Juni 2025 greift das Barrierefreiheitsgesetz, das verbindliche Handlungsmaßnahmen vorschreibt, darunter die barrierefreie Gestaltung von Websites und Apps mit Vertragsfunktion, die Bereitstellung von Gebrauchsanleitungen in leicht verständlicher Sprache, die Anbringung der CE-Kennzeichnung bei betroffenen Produkten sowie die Pflicht zur Aufbewahrung einer EU-Konformitätserklärung über fünf Jahre.“

 

Interaktive Displays: Psychologische Barrieren abbauen

Sprache, die jeder versteht

Vermeide technische Begriffe, die Fragen aufwerfen. Statt „Interaktive Benutzeroberfläche“ genügt ein simples „Hier starten“. Sprache auf Touchdisplays sollte direkt, aktiv und einfach sein – ähnlich wie in einem Gespräch. Klare Worte schaffen Vertrauen und reduzieren die Schwelle zur Interaktion spürbar.


Interaktives Display am Friedwald der Stadtwerke Voitsberg. Leicht zu bedienen mit einer integrierten Personensuche.

 

Tutorials und Vorlagen

Ein kurzes Video oder eine kleine Animation auf dem Startbildschirm helfen deiner Zielgruppe. Zeige mit einem Beispiel, was der Nutzer erwarten darf – z. B. wie eine Bestellung funktioniert oder wie er zur gewünschten Information kommt. So werden Unsicherheiten abgebaut, bevor sie entstehen.


Interaktives Display bei der Anton-Bruckner-Ausstellung. Mit Buttons wie “Hörerlebnis starten” werden Besucher effektiv navigiert.

 

Hinweise und Onboarding

Personen, die Digital Signage zum ersten Mal bedienen, profitieren von einem geführten Einstieg. Ein optionaler Onboarding-Modus mit kleinen Hinweisen („Hier tippen“, „So geht’s weiter“) macht auch unerfahrene Besucher schnell sicher im Umgang mit Displays.


Der “Enter”-Button auf dem Display ist eine effektive Orientierungshilfe für Besucher der PlusCity.

 

Zielgerichteter Content mit Abwechslung

Selbst das beste Display verliert an Wirkung, wenn immer derselbe Inhalt läuft. Zielgruppen erwarten abwechslungsreiche, visuell ansprechende Inhalte – besonders bei wiederkehrender Nutzung. Wechsle regelmäßig zwischen Formaten: kurze Infos, visuelle Highlights, Animationen oder interaktive Elemente. Auch saisonale Themen, regionale Bezüge oder wechselnde Angebote gestalten deinen Content vielfältig. So bleibt das Display nicht nur funktional, sondern auch relevant und aufmerksamkeitsstark.

In unserem Artikel “20 Content-Ideen für Digital Signage” erwartet dich Inspiration für deine eigene Strategie. 

 

Erfolgskonzepte unserer Kunden

Zielgruppenorientiertes Marketing

Der erfolgreiche Einsatz von Digital Signage beruht auf den Prinzipien des zielgruppenorientierten Marketings. Heißt: Unternehmen erkennen Herausforderungen ihrer Zielgruppen und bewältigen sie mit Lösungen. In der PlusCity wurden z. B. Signage-Displays von FRAMR. für die eigenständige Navigation und Produktsuche installiert. In Malls ist die Navigation nämlich oft eine kleinere Hürde.


Mit dem FRAMR. Directory werden interaktive Karten angeboten 

 

Standortwahl

Bei der Standortwahl von Digital Signage Displays ist die Zugänglichkeit entscheidend. In Eingangsbereichen und an Point Of Sales bekommen Bildschirme die meiste Aufmerksamkeit. Das fördert Interaktion, Werbung und den Kundendialog. In der PlusCity sind Displays beispielsweise an Standorten mit vielen Besuchern angebracht, beispielsweise an der Rolltreppe. 

Leseempfehlung: In unserem Artikel “Digital Signage Standortwahl” gehen wir genauer auf das Thema ein und was zu beachten ist. 

 

Authentizität

Effektive Werbung repräsentiert ein Unternehmen auf authentische Art und Weise. Die Kernbotschaft eines Unternehmens sollte sich in der Werbung wiederfinden, sei es durch die Corporate Identity, Tonalität oder atmosphärische Elemente. Machsport ist hierfür ein gutes Beispiel: Die Werbung vermittelt den sportlichen Charakter des Stores. 

Digital Signage: Das ist rechtlich zu beachten | DSGVO & Lizenzen 994 537 Sebastian Loos

Digital Signage: Das ist rechtlich zu beachten | DSGVO & Lizenzen

Die Rechtslage zu Digital Signage-Anwendungen

Artikel zuletzt aktualisiert am: 18.12.2025

Inhaltsverzeichnis:

  1. Datenschutz
  2. Lizenzrechte
  3. Vorschriften zu Außenwerbung 
  4. Werbeverbote, Transparenz und Barrierefreiheit 

 

Inhalte zum Stand vom 29.09.2025

Mit Blick auf die Digitalisierung sind einige rechtliche Aspekte zu beachten. Auch bei der Nutzung von Digital Signage. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf drei relevante Rechtsgebiete. Nämlich Datenschutz, Lizenzrecht und gesetzliche Bestimmungen zu Außenwerbung. 

So viel vorweg, Digital Signage kannst du problemlos nutzen. Die Anwendungen befinden sich in keiner Grauzone und unterliegen kaum Einschränkungen. Es gibt aber dennoch ein paar wenige Fallstricke, die wir genauer beleuchten. 

Disclaimer: Die nachfolgenden Ausführungen wiedergeben die allgemeine Rechtslage mit Stand vom 29.09.2025. Sie ersetzen aber keine individuelle Rechtsberatung. Mit Blick auf die nachfolgenden Ausführungen sind Nutzer selbst verantwortlich für den korrekten, rechtlich einwandfreien Einsatz von Signage-Lösungen. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Das gilt es datenschutzrechtlich zu beachten

Die DSGVO greift immer, wenn Daten von Dritten verarbeitet werden. Im Zusammenhang mit Digital Signage kommen hierbei drei Szenarien in Frage.

 

Szenario 1: Datenspeicherung über Bewegungssensoren

Jegliche Erhebung oder Verarbeitung personenbezogener Daten, etwa durch Sensoren, Tracking oder interaktive Gewinnspiele, fällt unter die DSGVO. Betreiber müssen Anonymisierung, Einwilligungen und sichere Datenverarbeitung nachweisen können.

 

Szenario 2: Datenspeicherung über interaktive Nutzung

Viele Unternehmen verwenden Digital Signage für Gewinnspiele und Umfragen. Bei diesen Anwendungsszenarien werden personenbezogene Daten gespeichert, wodurch die DSGVO greift.

Um interactive Signage-Anwendungen rechtssicher zu nutzen, muss ein Hinweis zur Datenspeicherung angebracht werden sowie eine Verlinkung zur Datenschutzerklärung der Website
Über diesen Hinweis ist auch die Zustimmung der Personen einzuholen. Entweder über die Info, dass eine Teilnahme die Zustimmung begründet, oder über ein zu setzendes Häkchen. 

 

Szenario 3: Datenspeicherung über Drittanbieter

Viele Digital Signage-Anbieter nutzen Cloud-Computing. Bei der Datenverarbeitung von Kunden/Besuchern müssen Unternehmen die Zustimmung einholen, aber sie haben auch die Pflicht zu prüfen, ob Cloud-Anbieter die Datenschutzbestimmungen einhalten (§11 BDSG). Bei seriösen Anbietern gibt es dahingehend keine Schwierigkeiten. 

 

Cybersecurity-Pflichten

Ab August 2025 müssen Displays mit WLAN, Bluetooth oder anderen Funkmodulen strengere EU-Sicherheitsstandards (RED-Richtlinie) erfüllen. Hersteller und Betreiber sind verpflichtet, Manipulationsschutz, Netzwerksicherheit und Datenschutz technisch sicherzustellen.

 

Lizenzrechtliche Aspekte

Der primäre Nutzen von Digital Signage besteht darin, Inhalte zu erstellen und zu zeigen. Und für die Contenterstellung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die meisten Digital Signage-Anbieter stellen zwar ihr eigenes CMS zur Verfügung, aber das reicht meistens nicht aus. Das CMS stellt nämlich primär die Kompatibilität mit Inhalten sicher, eignet sich aber weniger für den Erstellungsprozess. Deshalb greifen Unternehmen zu SaaS-Anwendungen wie Canva.

Hierbei sind lizenzrechtliche Vorschriften zu beachten. Je nach Abo-Modell, ist die kommerzielle Nutzung von Inhalten erlaubt oder untersagt. Das ist aber immer im Einzelfall zu prüfen. Anbieter stellen hierfür Informationen auf ihrer Website bereit. 

 

Außenwerbung

Digital Signage für den Outdoor-Bereich erfordert unter Umständen eine Genehmigung durch die zuständige Behörde. Hier greifen länderspezifische Vorschriften, die den Einzelfall klären. Grundsätzlich darf Außenwerbung nicht die Verkehrssicherheit beeinträchtigen, den Blick auf Grunflächen erschweren oder als störend wahrgenommen werden. Weitere Anforderungen bestimmt das jeweilige Land.

In Deutschland gibt es auch Ausnahmen. Werbung, die direkt vor einem Geschäft und nur vorübergehend angebracht wird, ist genehmigungsfrei. Dazu gehören unter anderem digitale Kundenstopper. Auch größere Stelen sind meistens genehmigungsfrei, denn sie beanspruchen nicht mehr als 0,5 bis 1 Quadratmeter der Gesamtfläche. Für die meisten Outdoor-Signage-Anwendungen sind daher keine Genehmigungen erforderlich. Von der Pflicht sind überwiegend Out-of-Home-Lösungen betroffen, die an einem geschäftsfremden Standort platziert werden. 

Seit September 2022 ist zudem die Energiesparverordnung des Bundeswirtschaftsministeriums zu beachten. In Deutschland dürfen Digital-Out-Of-Home-Lösungen nicht mehr von 22 Uhr bis 16 Uhr des Folgetages geschaltet werden. Also dann nur in der sechsstündigen Zeitspanne zwischen 16 und 22 Uhr. Diese Regelung greift aber nicht, wenn DOOH-Lösungen der Verkehrssicherheit dienen oder zur Abwehr anderer Gefahren eingesetzt werden. 

 

Werbeverbote, Transparenz und Barrierefreiheit

Vor allem in Deutschland sind ein paar Besonderheiten zu beachten, denn nicht jede Art von Werbung darf gezeigt werden. Grundlage hierfür ist das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). In den Paragraphen 3 ff. wird konkretisiert, welche Art von Werbung verboten ist. Dazu gehört irreführende Werbung, als Informationen getarnte Werbung, unwahre Angaben oder direkt an Kinder gerichtete Werbung. Auch darf man keine direkten Vergleiche mit Waren oder Dienstleistungen der Mitbewerber durchführen. 

Konkret darf auch folgende Werbung nicht geschaltet werden:

  • Tabakwerbung
  • Heilmittelwerbung
  • Glücksspielwerbung

Zudem müssen Berufsgruppen wie Anwälte und Ärzte bestimmte Vorschriften bei der Werbung beachten. 

 

Digital Services Act (DSA)

Plattformen und Anbieter von Content- oder Werbediensten müssen Transparenzpflichten einhalten: klar erkennbar machen, von wem Werbung stammt, wie Inhalte moderiert werden und welche Daten genutzt werden.

 

Barrierefreiheit

Mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (ab Juni 2025) müssen interaktive Displays und digitale Dienste so gestaltet sein, dass auch Menschen mit Behinderungen sie nutzen können – z. B. durch Kontraste, Screenreader-Kompatibilität oder alternative Bedienmöglichkeiten.

Wie viel Interaktivität benötigt dein Digital Signage-Projekt? 994 537 Sebastian Loos

Wie viel Interaktivität benötigt dein Digital Signage-Projekt?

Wie viel Interaktivität benötigt dein Digital Signage-Projekt?

Zuletzt aktualisiert am 31.10.2025

 

In diesem Artikel:

  1. Drei zentrale Einflussfaktoren
  2. Auf die Gesamtbetrachtung kommt es an
  3. Wir helfen dir bei der Entscheidung

 

Interaktive Displays entfalten ihren Nutzen nur dann, wenn sie auf ein konkretes Ziel, einen echten Bedarf oder eine klare Nutzungssituation ausgerichtet sind. Nicht jedes Unternehmen profitiert gleichermaßen von den Vorteilen eines interaktiven Displays.

Bevor du dich also für oder gegen interaktive Terminals entscheidest, solltest du drei zentrale Einflussfaktoren berücksichtigen, die wir nachfolgend mit Kundenbeispielen aufgreifen. 

 

Drei zentrale Einflussfaktoren

Deine Zielgruppe

Zunächst solltest du klären, wer die Terminals überhaupt nutzt und in welchem Kontext. Unserer Erfahrung nach profitieren Unternehmen von Interactive Signage, wenn ihre Zielgruppen einen konkreten Informationsbedarf haben (z. B. Wegfindung / Navigation, Produktsuche), eine zielgerichtete Nutzeraktion möglich ist (z. B. Konfigurator, Gewinnspielteilnahme) und Besucher/Kunden sich die Zeit für Interaktion nehmen können (z. B. in Mall-Bereichen).

 

Wann sich Interactive Signage lohnt Wann sich Interactive Signage nicht lohnt
Besucher oder Kunden möchten Produkte konfigurieren oder Bestände abrufen Besucher oder Kunden möchten vor Ort persönlich beraten werden
Bei stark frequentierten Bereichen, bei denen interaktive Lagepläne die Besucherführung erleichtern Leicht übersichtliche Areas, in denen Interactive Signage keinen direkten Mehrwert in puncto Orientierung bietet
Zielgruppen möchten detaillierte Infos, beispielsweise zu Events Zielgruppen möchten allgemeine Informationen (z. B. Öffnungszeiten) 

 

Kundenbeispiele FRAMR. Signage

Die PlusCity ist eines dieser Unternehmen, die von Interactive Signage profitieren. Über interaktive Terminals suchen Kunden und Besucher eigenständig nach Produkten oder Stores und können an Gewinnspielen teilnehmen. Malls sind stark frequentierte Orte, aber mit genug Freiraum, um sich bei der Bedienung eines Terminals Zeit zu lassen. 

Ein Beispiel für Unternehmen, die hinsichtlich des Zielgruppen-Aspektes nicht von Digital Signage profitieren, ist eine Apotheke. In einer Apotheke ist meist wenig Platz und Zielgruppen profitieren nicht ausreichend von Konfiguratoren, Infostelen o. ä. Zwar besteht ein konkreter Informationsbedarf, aber im Bereich der Medizin sollte dieser – auch aus Vertrauensgründen – wohl besser von Fachpersonal abgedeckt werden. 

Das Bild verdeutlicht, dass statische Signage-Lösungen eine bessere Lösung für Apotheken sind.

 

Die Inhalte

Der zweite Faktor ist die inhaltliche Struktur. Interaktivität ist nur dann zielführend, wenn es auch Inhalte gibt, die durch sie zugänglicher oder relevanter werden. Wenn ein Produktfinder bei der Auswahl hilft oder ein interaktiver Lageplan die Navigation erleichtert, entsteht ein klarer Mehrwert. Es ist jedoch kein Bedienkonzept erforderlich, wenn nur Informationen angezeigt werden – hierfür reicht eine gute visuelle Aufbereitung. Das nachfolgende Bild zu unseren Kundenprojekten verdeutlicht das: 

 

Geeignete Inhalte für Interactive Signage Ungeeignete Inhalte für Interactive Signage
Suchfunktionen für Produkte und Stores Statische Produktwerbung
Interaktive Karten, Wegweiser und interaktive Overlays mit Schieberegler Einfache Bilder 
Anmeldeformulare und Umfragen RSS-Feed-Content wie Aktienkurse und Wetter 
Konfiguratoren Dynamische Inhalte wie Video-Content und Live-Streams
Detaillierte Infos (z. B. Eventpläne mit Infos zu den Acts oder Anweisungen) Zusammengefasste Informationen (z. B. Bullet Points).

Wichtig: Man kann hier nicht pauschalisieren. Interactive Signage ist z. B. auch für Vergleichsbilder geeignet, wenn der Vergleich von komplexen Projekten abgebildet werden soll. Es geht eher darum, ob sich der spezifische Einsatz von interaktiven Displays für ein solches Vorhaben lohnt.

 

Kundenbeispiele FRAMR. Signage

Das Klinikum Wels nutzt FRAMR. Signage zur Darstellung digitaler, interaktiver Lagepläne. Sämtliche Ambulanzen, Stationen und Wege wurden digital kartiert und über ein modernes User Interface abrufbar. An zentralen Punkten im Klinikum wurden zudem mehrere Touch-Kioske installiert. Nutzer können dort Start- und Zielpunkt auswählen und erhalten eine detaillierte Wegbeschreibung inklusive Aufzügen, Stockwerken und Gehzeit. Zusätzlich steht eine Web-App zur Verfügung, die per QR-Code am eigenen Smartphone genutzt werden kann – ganz ohne Installation.

Schlechter eignen sich Interactive Signage-Lösungen beispielsweise für Unternehmen, die kompakte Informationen über zentrale Sammelpunkte kommunizieren möchten. Wie zum Beispiel Transportunternehmen mit Lieferantenzufahrt, die ihre Displays u. a. für die Kommunikation mit fremdsprachigen Lieferanten vornimmt und sie darüber navigiert. 

 

Wartung 

Der laufende Betrieb ist das dritte Entscheidungskriterium. Interaktive Systeme erfordern regelmäßige Updates und personelle Ressourcen zur Erstellung der Inhalte. Ohne diesen Support kann die Funktion und Effektivität von interaktiven Displays nicht gewährleistet werden. 

Hierbei ist auch der Kooperationspartner ein wichtiger Faktor. FRAMR. Signage ist intuitiv und wir bieten Schulungen für den Einstieg an. Bei unserem Kunden “Klinikum Wels” werden z. B. nach der initialen Einrichtung durch uns die interaktiven Karten vor Ort gewartet. So schließen wir die Lücke zwischen mangelnder Erfahrung und fehlender Zeit für die Einarbeitung. 

 

Auf die Gesamtbetrachtung kommt es an

Es gibt nicht immer eine kategorisch richtige Antwort auf die Frage, ob Interactive Signage die richtige Wahl für Unternehmen ist. Entscheidend ist der Einsatzbereich und was du erreichen möchtest. 

Die Unternehmenskommunikation ist hierfür ein gutes Beispiel. Für die Anzeige aktueller Nachrichten wird Interactive Signage nicht benötigt – doch als Ersatz für das Intranet ist es eine zielführende Alternative, damit Angestellte eigenständig Informationen abrufen können (und um auch das Engagement zu fördern, denn laut Statistik nutzen nur 13% der Belegschaft das Intranet).

Auch im beratenden Kontext können interaktive Displays sinnvoll sein. Etwa, wenn Kunden Produkte konfigurieren, Varianten vergleichen oder individuelle Empfehlungen erhalten sollen. In einer Apotheke ist persönliche Beratung die bessere Option, denn medizinische Produkte erfordern fachliches Know-how und entsprechend einen vertrauenswürdigen Ansprechpartner – aber in Bekleidungsgeschäften ist Interactive Signage durchaus die bessere Wahl, um Produkte zu konfigurieren oder nach Verfügbarkeiten zu suchen.

 

Wir helfen dir bei der Entscheidung

Du bist dir noch nicht sicher? Kein Problem! Unser Team steht dir gerne zur Seite, um dich bei deiner Entscheidung zu unterstützen. Aufgrund unserer Expertise im Bereich Digital Signage kennen wir die Anforderungen genau und können dir eine akkurate Einschätzung geben. 

Vereinbare jetzt deine kostenlose Erstberatung

RVS-Richtlinie: Was bei LED-Walls erlaubt ist 994 537 Sebastian Loos

RVS-Richtlinie: Was bei LED-Walls erlaubt ist

RVS-Richtlinie: Was bei LED-Walls erlaubt ist

 

LED-Werbung im Straßenverkehr: Was die RVS-Richtlinie in Österreich erlaubt

Im Straßenverkehr darf Werbung auffallen, aber nicht ablenken. Damit Digital-Out-of-Home-Inhalte (DOOH) sicher eingesetzt werden, definiert die österreichische RVS-Richtlinie RVS 05.06.12 klare Rahmenbedingungen für Gestaltung, Bewegung und technische Umsetzung. Wir nennen nachfolgend die wichtigsten Aspekte. 

Hinweis: Die nachfolgenden Ausführungen stellen unsere Interpretation der allgemeinen Rechtslage mit Stand vom 30.10.2025 dar. Sie ersetzen aber keine individuelle Rechtsberatung. Mit Blick auf die nachfolgenden Ausführungen sind Nutzer selbst verantwortlich für den korrekten, rechtlich einwandfreien Einsatz von Signage-Lösungen. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

 

Klare und einfache Botschaften

Werbebotschaften müssen leicht verständlich sein. Texte sind kurz, prägnant und eindeutig zu formulieren. Inhalte sind unzulässig, wenn sie Verkehrszeichen, Ampeln oder Warnhinweisen imitieren oder Inhalte mit diesen verwechselt werden können. Das Ziel sind visuelle Klarheit und maximale Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.

Werbung unseres Kunden “WIFI – Wirtschaftskammer Österreich”: Ein gutes Beispiel für eine rechtlich zulässige Umsetzung, denn die Botschaft ist prägnant, der Inhalt verständlich und die Werbung kann nicht mit einer Ampel oder einem Warnhinweis verwechselt werden.  

 

Bewegung nur in Maßen

Die Richtlinie unterscheidet zwischen statischen und beweglichen Inhalten. Statische Werbung muss mindestens zehn Sekunden sichtbar bleiben. Teilweise Bewegung ist erlaubt, sofern sie sehr langsam erfolgt (max. 20 cm pro Sekunde) und einzelne Sequenzen mindestens drei, die gesamte Darstellung mindestens fünf Sekunden sichtbar sind. Schnelle Schnitte oder dauerhafte Animationen sind nicht gestattet (was die RVS nicht genau definiert – alles unter ca. drei Sekunden und dauerhafte Animationen ohne Ruhepausen sind nicht erlaubt).

 

Zeitabhängige Darstellung

Bei aktivem Verkehr sind nur statische oder sehr ruhige Inhalte erlaubt. Außerhalb der Verkehrszeiten, etwa nachts oder in Fußgängerzonen, dürfen auch Videos gezeigt werden. So lassen sich LED-Flächen richtlinienkonform und zeitgesteuert bespielen. Letzteres kann mit FRAMR. Signage konfiguriert werden – unsere Software ermöglicht natürlich die Wiedergabe von Inhalten nach individuellen Zeitplänen. 

 

Verbotene Inhalte

Bestimmte Darstellungsformen sind aus Sicherheitsgründen grundsätzlich untersagt:

  • Blinken, Flackern oder Flimmern.
  • Lange Textabschnitte*, die Aufmerksamkeit zu lange binden.
  • Überlagerte oder schwer lesbare Animationen. 

*Eine zeitliche Vorgabe gibt es nicht. Die Inhalte müssen so gefasst sein, dass Verkehrsteilnehmer sie mit einem einzigen Blick erfassen können. Als Orientierung können Unternehmen 5 – 7 Wörter pro Seite verwenden bzw. 15 – 25 Zeichen. 

 

FRAMR. unterstützt bei richtlinienkonformer Umsetzung

Mit FRAMR. Signage lassen sich Inhalte nicht nur zentral steuern, sondern auch zeitlich und inhaltlich an rechtliche Rahmenbedingungen anpassen. So bleiben LED-Walls nicht nur aufmerksamkeitsstark, sondern auch gesetzeskonform und sicher im Straßenverkehr.

On Premise vs. Cloud-Hosting
On-Premise vs. Cloud-basierte Digital Signage: Was ist besser? 994 537 Sebastian Loos

On-Premise vs. Cloud-basierte Digital Signage: Was ist besser?

On Premise vs. Cloud-basierte Digital Signage: Was ist besser?

Zuletzt aktualisiert am 21.10.2025

On Premise vs. Cloud-Hosting

In diesem Ratgeber erfährst du, welche Lösung konkret zu deinem Unternehmen passt, welche Fallstricke es bei der Entscheidung gibt und worauf du hinsichtlich Kosten und Anforderungen achten musst.

Keine Sorge! Es erwartet dich keine allgemeine Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen, sondern hilfreicher Input entlang der Entscheidungsphase.

 

Das Wichtigste zusammengefasst:

  • Für viele Unternehmen sind Cloud-Lösungen keine Option, weil Compliance-Vorschriften deren Nutzung untersagen.
  • Cloud-Lösungen versprechen mehr Flexibilität und Skalierbarkeit, On-Premise-Lösungen mehr Kontrolle und Unabhängigkeit.
  • Kostenstellen On-Premise: Anschaffungskosten, internes Personal oder externe Anbieter für Wartung, Stromverbrauch, neue Hardware, eigenverantwortlicher Serverbetrieb, stabile intern vernetzte Netzwerkinfrastruktur an allen Standorten
  • Kostenstellen Cloud-Lösungen: Abo-Kosten, die von der Anzahl Displays, vom Leistungsumfang und der Datennutzung abhängig sind, Internetanschluss an allen Standorten. 
  • Cloud-Lösungen sind die bessere Variante. Die Kostenstellen für On-Premise werden langfristig teurer, weshalb es nur die richtige Wahl ist, wenn man in Hochsicherheitsumgebungen arbeitet oder Inhalte selten aktualisiert (z. B. Museen). 

 

Entscheidende Kriterien für die Wahl zwischen Cloud und On-Premise Digital Signage

Sicherheitsanforderungen: Sind Cloud-Lösungen überhaupt eine Option?

Kosten, Flexibilität, Performance… all das ist unwichtig, wenn Cloud-Lösungen aufgrund von Datenschutzanforderungen überhaupt keine Option sind oder weil interne Compliance-Vorschriften die Nutzung untersagen. 

-> Falls du mit sensiblen Daten arbeitest, solltest du genau prüfen, ob eine Cloud-Lösung rechtlich überhaupt infrage kommt. 

 

Gibt es FRAMR. Kunden, die On-Premise aufgrund solcher Vorschriften nutzen?

Ja! Ein Beispiel ist die österreichische Justiz. Diese verwaltet hochsensible, persönliche Daten. Deshalb war Cloud-Hosting auch keine Option. Wobei Kunden auch trotz dieser Vorgaben die Cloud nutzen, beispielsweise Krankenhäuser. 

 

Nein, Cloud-Lösungen sind nicht unsicher!

Ganz im Gegenteil – Cloud-Lösungen sind der bessere Weg für mehr Sicherheit, weil der Support ausgelagert ist und sich 24 Stunden um Sicherheit und Funktionalität kümmert. Zudem gibt es die Möglichkeit, Datenschutz-relevante Themen nicht in die Cloud zu schicken und trotzdem über die Player zu verarbeiten (z. B. Lokale Player API).

-> Der Großteil unserer Kunden setzt auf Cloud-Lösungen und bisher kam es in puncto Funktionalität und Sicherheit zu keinen Einschränkungen. Das liegt vor allem daran, dass unser Team hohe Sicherheitsstandards etabliert hat und effektives Monitoring betreibt. 

On-Premise vs. Cloud-Hosting Sicherheit

 

 

Was ist günstiger, On-Premise oder Cloud-Lösungen? 

On-Premise-Lösungen haben hohe Anschaffungskosten (Server, Infrastruktur), aber es fallen keine Abo-Gebühren an. Die laufenden Kosten sind dadurch nicht zwingend günstiger als bei Cloud-Lösungen, denn der Aufbau von internem Know-how und einer IT-Infrastruktur sowie Strom, Hosting und interner Support treiben die Kosten in die Höhe.  Bei On-Premise-Lösungen muss man sich zudem selbst um Ausfälle kümmern und auch externe Wartungsanbieter engagieren. Hinzu kommen Investitionen in die Modernisierung der Infrastruktur. 

-> Bei Cloud-Lösungen ist all das von einem Support-Paket abgedeckt – und hier steigen die Kosten nur  bei Skalierung – alles in allem ist dieses Modell sehr einfach berechenbar.

Sind Cloud-Lösungen also immer günstiger? Nein! Die meisten Unternehmen sparen mit Cloud-Computing viel Geld, aber große Unternehmen mit eigener IT-Infrastruktur und internem Know-how kommen auf viele Jahre gesehen billiger davon. Aber Achtung: Auch hier kommt es darauf an, wie gut das Unternehmen aufgestellt ist. Die Anforderungen für kosteneffektives On-Premise-Hosting können nur wenige erfüllen. 

Gerne helfen wir dir dabei, eine Kostenrechnung/Gegenüberstellung auszuarbeiten (Kontaktiere uns).

Unsere Erfahrungen:

  • On-Premise: Günstiger, wenn Kunden ein einmaliges Setup vornehmen und die Anwendungen dann einfach “laufen lassen”. Beispielsweise in einem Museum, das seine Führungen nur einmal jährlich anpasst und entsprechend Content benötigt. On-Premise kann auch günstiger sein, wenn Unternehmen gefördert werden und somit die Anschaffungskosten nicht selber tragen müssen.
  • Cloud-Lösungen: Wenn die genannten Szenarien für On-Premise nicht zutreffen, ist Cloud-Hosting fast immer günstiger. 

-> Du möchtest mehr über die Kosten für Digital Signage erfahren und dir ein Rechenbeispiel ansehen? Dann hilft dir dieser Artikel.

 

Skalierbarkeit: Wie wichtig ist Wachstum? 

Wenn du planst, dein Digital Signage-Netzwerk schnell zu erweitern, bietet eine Cloud-Lösung deutlich mehr Flexibilität. Neue Bildschirme oder Standorte lassen sich einfach hinzufügen, ohne dass du zusätzliche Hardware kaufen musst. Bei On-Premise bist du durch deine bestehende Infrastruktur begrenzt und musst Erweiterungen genau planen.

Wir haben folgendes erkannt: 

Cloud-Lösungen sind für die meisten Unternehmen aufgrund von Skalierbarkeit die beste Wahl. On-Premise-Lösungen reichen hingegen beispielsweise für Museen oder Fertigungsbetriebe, die Inhalte nur selten aktualisieren müssen. Alternativ reicht On-Premise auch, wenn sich der Anwendungsbereich auf wenige Inhalte beschränkt, wodurch auch weniger Ressourcen wie Zeit oder Arbeitskraft notwendig sind (und somit der interne Aufwand so gering ist, dass sich On-Premise lohnt). 

 

Wartungsaufwand: Die Gegenüberstellung der Alternativen

Bei Cloud-Lösungen kümmert sich der Signage-Anbieter um Wartungen und Updates, bei On-Premise-Lösungen wird sich Inhouse darum gekümmert. Die nachfolgende Tabelle konkretisiert die Vorteile und Voraussetzungen der beiden Ansätze:

Kriterium Cloud On-Premise
Server notwendig?  Nein, läuft über den Anbieter. Ja, eigene Server und Speicher.
IT-Team notwendig? Nein, Anbieter übernimmt den Support. Ja, für Wartung & Sicherheit.
Kontrolle? Updates werden sofort durchgeführt, wenn sie notwendig sind. Dadurch kommt es zu keinen Verzögerungen.  Unternehmen entscheiden, wann sie Updates durchführen und welche Sicherheitsrichtlinien sie befolgen.
Netzwerk-Infrastruktur? Stabile Internetverbindung notwendig.  Stabiles LAN/WLAN mit internen Sicherheitsvorkehrungen, stabile Internetverbindung an mehreren vernetzten Standorten notwendig.
Updates & Wartung? Der Anbieter übernimmt Updates und Softwarewartung. Hardware-Lifecycles werden durch das Unternehmen überwacht. Unternehmen sind selbst für Hardware-Austausch, Serverwartung und Reparaturen verantwortlich.

Fazit: Cloud-Lösungen sind in der Wartung effektiver, günstiger und weniger kompliziert. Du hast ein Team von Experten hinter dir, das sich um alles kümmert – Updates, Monitoring, Sicherheit, alles Up-to-date. 

 

Wie sollte ich mich denn jetzt entscheiden? 

Nachdem wir die ganzen Kriterien verglichen haben, hast du bestimmt die Frage im Kopf, was denn jetzt die bessere Lösung ist…Die Antwort: Es kommt auf deine individuellen Anforderungen an!

On-Premise ist besser, wenn:

  • es Compliance-Vorschriften nicht anders zulassen ,
  • du mit sehr sensiblen Daten arbeitest (IP, personenbezogene Daten),
  • man die Software-Hoheit will,
  • es die Kosten hergeben (z. B. die Anschaffung wird gefördert UND es besteht eine funktionierende IT- und Sicherheitsstruktur),
  • man kein Risiko eingehen möchte, dass es den Cloud-Anbieter mal nicht mehr gibt.

Cloud-Lösungen sind besser, wenn:

  • keine der genannten Gründe für On-Premise zutreffen,
  • dein Unternehmen skalieren möchte,
  • sich dein Team viel Zeit und Aufwand für Updates und Verwaltung sparen möchte,
  • keine IT-Infrastruktur und internes Know-how vorhanden ist,
  • man langfristig viel Geld sparen möchte.

Wie entscheiden die Kunden von FRAMR?

Die meisten unserer Kunden wählen generell Cloud-Lösungen, denn sie sind leichter skalierbar, günstiger und der interne Aufwand ist geringer. Für On-Premise entscheiden sich unsere Kunden nur, wenn es rechtliche Vorschriften bestimmen oder sie mit sensiblen Daten arbeiten. Wartung, Internetverbindung und Kontrolle waren auch Entscheidungskriterien, aber es geht im Kern immer um Sicherheit und Finanzielles. 

Dass die meisten Kunden sich für Cloud-Computing entscheiden, überrascht uns wenig. Generell haben Unternehmen die Stärken von Cloud-Computing erkannt, wie der nachfolgende Ausschnitt von einem Edge Delta-Artikel aus 2024 darstellt: 

Over 90% of companies worldwide already use cloud services—including AWS, Google, and Microsoft. The number of cloud computing users will grow significantly in the coming years. (Quelle).

 

Nächste Schritte

Im ersten Schritt solltest du unter Berücksichtigung der genannten Aspekte eine grundlegende Entscheidungsbasis schaffen. Unternehmen können meistens gut einschätzen, ob sie die Ressourcen für On-Premise haben oder welche Variante generell die bessere Lösung ist. 

Im nächsten Schritt solltest du verschiedene Anbieter vergleichen, welche Lösungen sie für dein Unternehmen haben und welche Kosten damit verbunden sind. Wichtig: Bei der Entscheidung geht es um verschiedene Aspekte, die von Kosten bis hin zum Leistungsspektrum reichen  – unser Artikel “Digital Signage Anbieter: Wie finde ich den richtigen?” hilft dir bei einer fundierten Entscheidung. 

Am wichtigsten: Die Lösungen müssen zu deinem Unternehmen passen. Deshalb solltest du nie unter objektiven Gesichtspunkten entscheiden, sondern den individuellen Bedarf ermitteln. Deshalb bieten wir eine kostenlose Testversion unserer Software an, damit Interessenten für sich entscheiden können, ob die Anwendung zu ihnen passt. Diese Testversion kannst du natürlich auch nutzen, wenn du dich später für eine On-Premise Installation entscheidest.

Die richtige Standortwahl für Digital Signage Anwendungen 994 537 Sebastian Loos

Die richtige Standortwahl für Digital Signage Anwendungen

Die richtige Standortwahl für Digital Signage Anwendungen

Zuletzt aktualisiert am 29.09.2025

Aus einer Statistik geht hervor, dass Zielgruppen 89 Prozent der Werbung vergessen. Die Gründe reichen von unkreativen Werbebotschaften bis hin zu den falsch gewählten Werbeplattformen. Im Falle von Digital Signage kommt ein weiterer Aspekt hinzu, nämlich schlecht platzierte Displays. 

Als Anbieter und Entwickler von Digital Signage Software kennen wir die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Nutzung und blicken auf jahrelange Erfahrung in der Beratung bezüglich der Anforderungen zurück. Dieser Artikel unterstützt nicht nur dein Marketing, sondern hilft dir generell bei der Standortwahl von Digital Signage – unabhängig vom Einsatzbereich. 

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Tipps für die richtige Standortwahl

Pauschal lässt sich die Frage nach dem besten Standort für Digital Signage Displays nicht beantworten. Jedes Unternehmen ist anders und hat eine individuelle Einrichtung sowie Ziele, die über den Einsatzbereich entscheiden. Unsere nachfolgenden Tipps richten sich ganz allgemein an alle Unternehmen und berücksichtigen verschiedene Anwendungsszenarien:

  • Platziere Displays gut sichtbar. Idealerweise fallen sie direkt ins Auge, ohne dabei aufdringlich zu sein.
  • Displays sollten auf Augenhöhe sein, damit sie leicht zugänglich sind.
  • Achte bei der Standortwahl darauf, welche Botschaft dein Unternehmen kommuniziert. 
  • Displays mit wichtigen Informationen sollten höher platziert werden, damit sie besser ins Auge fallen und nicht von anderen Personen verdeckt werden. Dazu gehören Wegweiser, Stundenpläne oder Informationen zu Veranstaltungen. 
  • Für manche Branchen eignet sich eine Digital Signage-Erweiterung zur Sprachausgabe, um über mehrere Ebenen zu kommunizieren und die Barrierefreiheit im Unternehmen zu forcieren. 
  • Berücksichtige auch Abstände, damit sich Digital Signage Anwendungen in das ansprechende Gesamtbild deines Unternehmens einfügen.
  • Denke nicht nur an marketingrelevante Aspekte. Ohne Stromversorgung hat selbst der beste Standort keinen Wert. Auch Umgebungsgeräusche hinterlassen einen schlechten Eindruck. 
  • Vermeide Orte, die schwer zu erreichen sind und keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
  • Berücksichtige die Lichtverhältnisse am Standort. Zu viel Sonneneinstrahlung oder Dunkelheit beeinträchtigen die Sicht auf die Bildschirme. 
  • Bei Outdoor-Stelen: Vergleiche die Mietkosten für verschiedene Locations und achte darauf, dass Displays vor Vandalismus und Umweltschäden geschützt sind. 
  • Achte auf die Barrierefreiheit, damit Menschen mit Handicap Zugriff auf Informationen haben. 

 

Passende Locations für verschiedene Anwendungsbereiche

Bei der Standortwahl von Digital Signage Anwendungen kommt es auch auf den Einsatzbereich an. Gemeint ist nicht die Branche deines Unternehmens, sondern der Verwendungszweck und der Nutzen für deine Zielgruppe. 

Wegweiser und Infoterminals stehen idealerweise an zentralen Punkten, die leicht zu erreichen sind. Auf einer Messe hat es für Besucher zum Beispiel keinen Wert, wenn Infoterminals in Lobbies platziert sind. Die Suche nach einer Halle beginnt nämlich oft schon am Eingang. 

Zudem sind auch mögliche Platzprobleme zu berücksichtigen – in Konzerthallen, Stadien oder auf Messen ist Besuchern nicht geholfen, wenn Infoterminals an einem schlecht zugänglichen Standort oder an solchen mit wenig Bewegungsfreiraum platziert sind. Hierbei ist auch die Barrierefreiheit zu beachten, damit beispielsweise Rollstuhlfahrer auf die Infoterminals zugreifen können. 

Infotafeln sollten auch an leicht zugänglichen Stellen platziert sein. Um einen reibungslosen Informationsaustausch sicherzustellen, empfehlen wir Standorte mit langer Verweildauer oder zentrale Punkte (z. B. Eingänge). Je nach Einsatzort bietet es sich an, Displays höher zu platzieren, damit sie auch bei großen Menschenmengen leicht zugänglich und von Weitem sichtbar sind. Achte auch hier wieder auf unsere bereits erwähnten Tipps bezüglich der Lichtverhältnisse und Stromversorgung.


Willkommensbereich mit Infoterminal bei Palfinger

 

Bei Werbung bist du flexibler mit der Standortwahl. Sie sollte zwar ins Auge fallen, hat aber keine so große Auswirkung auf das Besuchererlebnis wie Infoterminals. Schaufenster oder digitale Kundenstopper vor dem Geschäft eignen sich sehr gut, um Produkte oder Angebote in Szene zu setzen. Doch auch am Eingang fällt eine Stele gut ins Auge und hat strategische Vorteile bei der Präsentation aktueller Angebote. 

Bei der Wahl von Outdoor-Stelen kommt es eher auf den Kostenfaktor an und dass Displays sicher vor Umwelteinflüssen sind. Jedoch kannst du auch mit Displays außerhalb deiner Geschäftsräumlichkeiten kreativ werden, wie das nachfolgende Bild zeigt: 

Digitale Werbung Ikea

 

Digitale Preistafeln oder Speisekarten platzierst du am besten hinter der Theke bzw. hinter dem Kassenbereich. Damit fallen sie nicht nur schnell ins Auge, sondern werten auch das Erscheinungsbild deines Geschäftes auf. Preistafeln oder digitale Speisekarten sind etwas höher zu platzieren, damit sie für Besucher gut sichtbar sind.

Digital Signage im Kino
Digital Signage am Kassenbereich vom Hollywood Megaplex Linz

 

Die richtige Menge der Displays

Abgesehen von der Standortwahl spielt auch die Menge der Displays eine wichtige Rolle. Eine große Firma benötigt mehr Displays als ein Fünf-Mann-Betrieb. Wobei es auch darauf ankommt, welche Art von Content gezeigt wird. Unser Kunde Machsport aus der PlusCity hat beispielsweise mehrere Displays im Store:

In diesem Fall macht es Sinn, mehrere Displays nebeneinander aufzustellen. Dasselbe gilt auch bei Digital-Signage-Anwendungen für die Gastronomie, die oft als Speisekarten eingesetzt werden.

Digital Signage Pizzetti take-away

Plant dein Team aber beispielsweise mit Digital Signage für die Patienteninformation in einer Arztpraxis, reicht ein Display pro Räumlichkeit aus. Schlussendlich kommt es aber auf die individuellen Anforderungen und die Ziele deines Unternehmens an. 

Die Standortwahl ist regelrecht eines von vielen Kriterien, um Digital Signage effizient zu nutzen. In unserem Artikel “7 wichtige Anforderungen für die Nutzung von Digital Signage” fassen wir die wichtigsten Voraussetzungen zusammen, um die Anwendungen zielführend einzusetzen. 

 

Auch die Form und Anwendungsszenarien sind entscheidend

Berücksichtige bei der Standortwahl auch die flexiblen Anwendungsmöglichkeiten. Möglicherweise plant dein Unternehmen mit Digital Signage für die Mitarbeiterinformation, aber du kannst die Anwendungen auch für zukünftige Werbekampagnen verwenden. Daher empfehlen wir, einen Blick auf verschiedene Anwendungsszenarien zu haben und dementsprechend mit mehreren Standorten oder mehreren Displays zu planen. 

-> Du benötigst noch Hilfe bei der Auswahl der richtigen Displays? Unser Artikel „In 3 Schritten zum richtigen Digital Signage Display“ hilft dir dabei.

Digitale Kommunikation: 9 Vorteile für dein Unternehmen 994 537 Sebastian Loos

Digitale Kommunikation: 9 Vorteile für dein Unternehmen

DIGITALE KOMMUNIKATION: 9 VORTEILE FÜR DEIN UNTERNEHMEN

In diesem Artikel erfährst du alles über die Vorteile von digitaler Kommunikation und wie dein Unternehmen davon profitiert.

In diesem Artikel:

  1. Digitale Medien und ihr Einfluss auf die Unternehmenskommunikation
  2. Definition: Was ist digitale Kommunikation?
  3. Beispiele
  4. Das sind die Vor- und Nachteile
  5. Digitalen Wandel umsetzen: Darauf kommt es wirklich an

 

Kurzfassung: Was sind die Vorteile digitaler Kommunikation?

Digitale Kommunikation ermöglicht Unternehmen den Aufbau einer globalen Marke und mehr Flexibilität. Durch Tools werden Prozesse optimiert, mehr Reichweite generiert und der Kundenservice verbessert. Zudem fördern digitale Maßnahmen die Nachhaltigkeit und erleichtern die Kommunikation.

 

 

Digitale Medien und ihr Einfluss auf die Unternehmenskommunikation

Digitale Medien verändern unser Kommunikationsverhalten. Wir sind von überall aus erreichbar und stehen mit Menschen aus aller Welt in Kontakt. Und wo man vor zwei Jahrzehnten noch zum Hörer greifen musste, versenden Freunde heutzutage einfach eine schnelle Nachricht per WhatsApp. 

Auch Unternehmen haben diese Vorteile für sich erkannt und nutzen die Digitalisierung zur Verbesserung ihrer Kundenkommunikation. Ob Digital Signage, Social Media oder Blog, sowohl die Zielgruppenansprache als auch der interne Austausch erfolgt im Jahr 2025 Großteils digital. 

In diesem Artikel präsentieren wir die Vorteile der digitalen Kommunikation, welche Tools dein Unternehmen nutzen kann und was für die erfolgreiche Umsetzung des digitalen Wandels zu beachten ist. 

 

Definition: Was ist digitale Kommunikation?

Digitale Kommunikation bezeichnet den Austausch über digitale Technologien, der unabhängig von Ort und Zeit stattfindet. Sie umfasst verschiedene Kanäle wie E-Mails oder Social Media und ermöglicht direkte, flexible und interaktive Dialoge. Der Austausch erfolgt nicht zwingend zwischen Personen, sondern kann auch zwischen Anwendungen geschehen. 

 

Digitale Kommunikation Beispiele

  • Social-Media-Kanäle (z. B. Facebook und TikTok)
  • Content Marketing (z. B. Blogs oder Podcasts)
  • Design-Tools (z. B. Canva)
  • KI-Anwendungen (z. B. ChatGPT)
  • Projektmanagement-Tools (z. B. Asana)
  • Meeting-Tools (z. B. Meet oder Zoom)
  • Apps (z. B. für die Dokumentation)
  • Cloud-Lösungen (z. B. Google Drive)

Beachte: Die Beispiele zeigen, dass digitale Kommunikation auch darauf abzielt, mehr Transparenz zu ermöglichen. Der Austausch über Design-Tools fördert z. B. die Kommunikation insofern, dass Mitarbeiter jederzeit auf die Entwürfe zugreifen und diese bearbeiten können. Es findet also kein direkter Austausch statt, aber Arbeitsprozesse werden transparenter gestaltet. 

Take-away: Digitale Kommunikation beruht nicht nur auf aktivem Austausch. Sondern auch darauf, dass Informationen oder Inhalte transparent kommuniziert und zugänglich gemacht werden. 

 

Die meisten Tools für digitale Kommunikation sind für bestimmte Einsatzbereiche, beispielsweise für das Marketing oder die interne Kommunikation. Es gibt aber Anwendungen, die vielseitig einsetzbar sind, darunter auch Digital Signage. In diesem Artikel lernst du die Vorteile von Digital Signage kennen und wie dein Unternehmen die Anwendungen einsetzen kann. 

 

Digitale Kommunikation: Vorteile

Reichweite

Dank Social Media war es noch nie so leicht, eine überregionale oder gar internationale Zielgruppe zu erreichen. Auf Plattformen wie LinkedIn posten viele deutsche Unternehmen z. B. auf Englisch, weil sie eine breite Zielgruppe erreichen können. Auch unser Team befolgt diesen Ansatz – der Großteil unserer Kunden kommt aus Österreich, aber wir posten auf Englisch, um eine internationale Zielgruppe zu erschließen. 

 

Markenaufbau

Analoge Werbemaßnahmen bieten nur eingeschränkte Möglichkeiten für erfolgreiches Branding. Ganz anders ist das bei digitaler Kommunikation – Werbedisplays oder Social-Media-Content sind Eye-Catcher, die aufgrund ihrer beweglichen und interaktiven Elemente ein modernes Markenbild schaffen. Diese visuelle Dynamik hinterlässt einen bleibenden Eindruck und stärkt die Markenwahrnehmung.

 

Flexibilität

Digitale Kommunikation verspricht dir in jederlei Hinsicht mehr Flexibilität als analoge Methoden. Hier ein paar Beispiele dazu:

  • Marketing: Digital-Signage-Content für Werbedisplays kann in Echtzeit aktualisiert werden. Plakate erfordern hingegen viel Zeit für den Druck, zudem sind Designs nicht kurzfristig abänderbar.
  • Kommunikation: Mit Online-Meeting-Tools wie Zoom oder Teams finden Besprechungen ortsunabhängig statt. 
  • Projektmanagement: Über Tools wie Notion oder Asana hat dein Team Zugriff auf einen zentralisierten Workspace mit Überblick zu den aktuellen Aufgaben. Die Alternative wären Prints, die nicht flexibel geändert werden können oder aufwändige Briefing-Gespräche.

 

Verfügbarkeit

Mithilfe von Chatbots gewährleisten Unternehmen einen effektiven Support für 24 Stunden am Tag. Und über WhatsApp-Business können Kunden flexibel den Kontakt aufnehmen. In puncto Verfügbarkeit bestehen auch hinsichtlich der Mitarbeiterkommunikation Vorteile, denn die Teilnahme an einem Online-Meeting ist auch von unterwegs aus möglich. 

-> Probiere es aus: Mit einem Klick auf das Icon unten rechts, kannst du mit unserem Chatbot „Frank“ kommunizieren. Die Anwendung ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil unserer Online-Reputation-Strategie.

 

Prozessoptimierung 

Digitale Kommunikationsmaßnahmen versprechen mehr Messbarkeit. Und Monitoring ermöglicht eine genaue Datenerhebung für eine anschließend effektive Verarbeitung, um Prozesse nachhaltig zu optimieren. 

Praxistipp: Verliere dich aber nicht in unnötig vielen Messungen! Der Schlüssel für effektive Analytics ist die Priorisierung relevanter KPIs. 

 

Umsatzsteigerung

Digitale Kommunikation fördert das Verständnis individueller Kundenbedürfnisse, beispielsweise durch Umfragen über interaktive Displays, Datenauswertungen oder Online-Bewertungen. Das ermöglicht dir eine verbesserte Zielgruppenansprache, um genauer auf Wünsche einzugehen. Und das wiederum resultiert in Umsatzsteigerungen, denn eine konkrete Ansprache verspricht mehr Verkäufe durch eine gezielte Ausrichtung der Marketing- und Vertriebsstrategie.

 

Kundenfeedback

Über Bewertungsportale können Kunden ihre Erfahrungen mit deinem Unternehmen teilen. Dadurch erkennst du Verbesserungspotential und Möglichkeiten im Reputation-Management. Zudem wird dein Unternehmen durch positive Bewertungen als vertrauenswürdig wahrgenommen – das reduziert möglicherweise die Touchpoints, bis potenzielle Kunden etwas kaufen oder Kontakt aufnehmen. 

 

Nachhaltigkeit

E-Mails und WhatsApp ersetzen so langsam den Postverkehr. Dadurch gelangt weniger Papier in den Umlauf. Und auch digitale Meetings schonen die Umwelt, denn sie ersparen einem den Fahrweg, wodurch weniger CO2 ausgestoßen wird. 

 

Leichterer Austausch

Digitale Kommunikation vereinfacht den sonst so mühseligen Austausch von Dokumenten. Handwerker können beispielsweise einen Arbeitsbericht der App hochladen und alle Involvierten haben darauf Zugriff. Dadurch besteht nicht nur mehr Transparenz für Kunden, denn über den geteilten Zugriff können Büroangestellte die Daten abrufen und Rechnungen ohne Rücksprache erstellen. 

 

Die Nachteile digitaler Kommunikation

Datenschutz und Sicherheit

Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten ist die DSGVO zu beachten. Themen wie Sicherheit oder Datenschutz sind aber auch relevant, wenn beispielsweise NDAs über vertrauliche Informationen unterzeichnet wurden. Hierbei ist zu beachten, dass Unbefugte keinen Zugriff auf Cloud-Speicherdienste wie Google Drive haben.

Unser Tipp

Etabliere ein Compliance-System, um mögliche Datenschutzverletzungen vorzubeugen. Dazu gehört, dass Zugriffe und Verantwortlichkeiten genau definiert werden und dein Team ein effektives Datenmanagement aufbaut. Wie wichtig letzteres ist und wie es funktioniert, konkretisieren wir in diesem Artikel

-> Für die rechtlichen Aspekte gilt: Kläre die Datenschutzthematik am besten mit einem Anwalt, sofern dein Unternehmen über komplexe Kommunikationsstrukturen verfügt. Die individuelle Rechtsberatung ist ein effektiver und sicherer Weg zur Risikominimierung.

 

Erreichbarkeit

Ständige Erreichbarkeit ist bei der internen Kommunikation ein Nachteil. Laut einer Studie wirkt sich die ständige Verfügbarkeit negativ auf unser Wohlbefinden aus. Ein Resultat davon, dass viele Führungskräfte ihre Mitarbeiter auch am Wochenende kontaktieren und ihre E-Mails lesen. 

Unsere Empfehlung

Feierabend ist Feierabend. Erwarte am Samstag keine Antwort auf deine WhatsApp-Nachrichten an Mitarbeitern und schaue auch selber am Wochenende nicht in die Mails.
Doch auch die Wahl der richtigen Tools hilft bei der Work-Life-Balance – Wir von FRAMR. nutzen z. B. das Tool „Slack“ für die interne Kommunikation, denn dadurch ist unser Team flexibel erreichbar, aber der Offline-Status signalisiert auch: Ich bin nicht da. Dadurch wissen andere, dass sie keine Antwort erwarten können. 

 

Fehlende Priorisierung

Viele Unternehmen nutzen zu viele Tools und ziehen deshalb keine Vorteile aus der digitalen Kommunikation. Projektmanagement-Tools sind hierfür ein gutes Beispiel, denn aufgrund von Micromanagement versprechen Anwendungen wie Asana oft nicht die gewünschte Entlastung. Eine Liste zur Gegenüberstellung verfügbarer Tools mit Abwägung der Vor- und Nachteile hilft bei der Priorisierung.

Unsere Empfehlung

Für Projektmanagement und Kommunikation jeweils nur ein Tool verwenden. Und im Marketing solltest du dich besser auf zwei Kanäle fokussieren, diese dann aber effektiv bespielen
Unser Team verwendet beispielsweise Slack für die Kommunikation, Odoo für das Projektmanagement und im Marketing begrenzen wir unsere Ressourcen auf den Blog und LinkedIn. Dadurch bleiben die Prozesse zentralisiert und wir können uns auf eine qualitative Content-Produktion konzentrieren. 

 

Fehlende Kompetenzen und Ressourcen

Fehlende Kompetenzen und Ressourcen ist der Gründe, weshalb Unternehmen nicht von der digitalen Kommunikation profitieren. KI ist ein gutes Beispiel dafür, denn im Jahr 2025 haben sich KI-Anwendungen wie ChatGPT zu einem Sparringpartner entwickelt, den 89% der B2B-Entscheider als Suchquelle nutzen (Quelle). Diesen Fortschritt können Unternehmen aber nicht nutzen, wenn das Know-how der Mitarbeiter für die Anwendung nicht ausreicht oder gar nicht vorhanden ist.

In den wenigsten Fällen sind lange Einarbeitungsphasen notwendig, weshalb fehlende Kompetenzen selten zum Problem werden. Normalerweise lernen Angestellte innerhalb weniger Minuten, wie man über Online-Tools kommuniziert oder sich organisiert. Aber Anwendungen mit größerem Impact (z. B. KI oder komplexe Workflows) erfordern Kompetenzen, die man nur über einen längeren Zeitraum aufbauen kann und in diesen Anwendungen steckt das meiste Potenzial. 

-> Investiere in die Schulungen deiner Mitarbeiter und priorisiere den „Learning by doing“-Prozess. Letzteres kannst du umsetzen, indem zeitlicher Spielraum dafür geschaffen oder Fristen für Projekte verlängert werden. 

 

Digitalen Wandel umsetzen: Darauf kommt es wirklich an

Digitale Kommunikation verspricht deinem Unternehmen viele Vorteile. Entscheidender Faktor für den zielgerichteten Einsatz bildet aber eine Abwägung der Maßnahmen. Ein Handwerksbetrieb profitiert z. B. von Digital Signage, aber ein Chatbot auf der Website ist weniger zielführend. Zudem ist es für kleine Unternehmen nicht möglich, erfolgreich auf fünf verschiedenen Social-Media-Kanälen zu publizieren.

 -> Um derartige Fehler zu vermeiden, sollte dein Team zunächst eine Bedarfsanalyse unter Berücksichtigung der individuellen Zielen, personellen Ressourcen und dem verfügbaren Know-how vornehmen. 

Ein abschließender Tipp

Bleibe flexibel. Vor allem durch die Entwicklung von KI befindet sich der digitale Fortschritt in einem ständigen Wandel. Die Zeiten, in denen Unternehmen statische Projektpläne befolgen, sind vorbei. Gewinner werden diejenigen sein, die den Wandel beobachten, Möglichkeiten erkennen und darauf reagieren. 

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In diesem Artikel präsentieren wir dir 20 Ideen für ansprechenden Digital Signage Content.

Zuletzt aktualisiert am 28.09.2025

Digital Signage bietet deinem Unternehmen innovative Lösungen für viele Anwendungsszenarien. Wir haben jedoch die Erfahrung gemacht, dass Unternehmen oft zu konkrete Vorstellungen von ihren Einsatzbereichen haben und sich darauf beschränken. Ein ungefährer Plan ist nicht verkehrt, aber man übersieht gerne mal seine Möglichkeiten. Deshalb möchten wir dich mit den nachfolgenden Digital Signage Content-Ideen inspirieren! 

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Neuigkeiten und Veranstaltungen

Mit Digital Signage kannst du auf aktuelle News oder Veranstaltungen hinweisen. Das müssen nicht unbedingt Hinweise auf Rabattaktionen sein, du kannst zum Beispiel auch Informationen zu den Öffnungszeiten ausspielen.

Bei der Gestaltung bist du komplett flexibel und hast keine langen Vorbereitungszeiten – einfach den Content innerhalb weniger Minuten erstellen und in Echtzeit ausspielen bzw. anpassen. Mit der Zeitplanung im FRAMR. Cockpit kannst du außerdem Öffnungszeiten für jeden Tag in der Woche – oder auch für Feiertage – schon jetzt vorausplanen und automatisch an den entsprechenden Tagen anzeigen.

Über Digital Signage Anwendungen kann deine Zielgruppe auch eigenständig mit Infoterminals interagieren und sich navigieren. Mit der intuitiven Benutzeroberfläche geht das ganz leicht. Kombiniere das noch zusätzlich mit Gamification-Elementen und du bietest deiner Zielgruppe eine ansprechende sowie interaktive Benutzererfahrung, die aber zugleich nicht vom Wesentlichen ablenkt. 

 

Werbekampagnen

Ob als Indoor-Display oder Outdoor-Werbetafel, Digital Signage verspricht deinen Kampagnen mehr Reichweite. Nutze hierbei die Stärken des Multi-Channel-Marketing und promote deine Kampagnen gleichzeitig über Website, Signage und andere Formate. 

 

Produktpräsentationen

Wusstest du, dass 91 % der Verbraucher visuellen Content gegenüber Text bevorzugen? (Quelle) Ohne Digital Signage würden dir also einige Möglichkeiten in puncto Zielgruppenansprache entgehen! Die vielseitigen Optionen in der Contenterstellung setzen deine Produktpalette perfekt in Szene und überzeugen deine Kunden. Du möchtest eine Video-Präsentation? Kein Problem! Oder stehst du auf Ausgefallenes und möchtest deine Produkte audio-visuell darstellen? Auch das ist mit Digital Signage möglich. 

Dank vielseitiger Hardware-Optionen bist du auch im Format kaum eingeschränkt – mal ganz zu schweigen von der Darstellung in höchster Auflösung. Flexibilität, Qualität und Wow-Effekte, das kann nur Digital Signage!

 

 

Social Media Posts

Halte deine Kunden am Laufenden und präsentiere ihnen deine starken Social-Media-Feeds! Du hast zuletzt ein packendes Video bei TikTok gepostet? Oder einen informativen Beitrag bei Facebook? Dann zeige es deinen Kunden! Und wenn dein Unternehmen bei Social Media schon den ein oder anderen Meilenstein erreicht hat, kannst du stolz die Follower-Zahl präsentieren (gut für den Social Proof!). Aber es ist auch nützlich, um pragmatische Informationen zu übermitteln. Das folgende Bild zeigt zum Beispiel einen Facebook-Post auf einem Display, in dem es um einen Hackerangriff geht und Mitarbeiter gewarnt werden.

 

Recruiting

Digitale Displays fangen 400 % mehr Blicke ein als statische Werbung. Ein Gewinn für jede Recruiting-Kampagne! Vor allem wenn man nicht nur langweilige Stellenausschreibungen zeigen kann, sondern auch junge, motivierte Menschen:

 

Informationen

Die Möglichkeiten in der Contenterstellung bieten dir viel Spielraum für kreative Gestaltungen. Nutze das für dein Unternehmen und präsentiere wertvolle Tipps, die einen Mehrwert bieten. Viele Arztpraxen zeigen z. B. Hygienetipps über Digital Signage. Und mit schönen Bildern oder Videos wirkt das Ganze auch nicht lieblos, sondern attraktiv und ansprechend.

 

Entertainment

Keep it simple! Es muss nicht immer aufwändig und kompliziert sein. Ein paar Bilder, Videos oder Audiospuren wecken die Neugier und werten das Erscheinungsbild deines Unternehmens auf. 

Inspiration: Blende einen Countdown ein und wenn dieser abgelaufen ist, kannst du z. B. aktuelle News oder neue Produkte präsentieren. Sei kreativ und nutze das Element der Überraschung für dich! 

 

Live-Streams

Du kennst das doch: Beim Mittagstisch in einem Schnellimbiss oder bei einem Stückchen Kuchen im Café sorgt sportliche oder musikalische Unterhaltung für den idealen Wohlfühlfaktor. Digital Signage bietet eine integrierte Live-Stream-Funktion zur Wiedergabe von Sport, Musik oder anderen Inhalten. 

 

Mitarbeiterkommunikation

Nicht nur deine Zielgruppe profitiert von den Stärken innovativer Digital Signage Anwendungen, sondern auch deine Mitarbeiter. Nutze die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten von Digital Signage für die Mitarbeiterkommunikation im ansprechenden Design. Mit Modulen wie Staffbase oder RSS-Feed kannst du aus anderen Kommunikationskanälen Inhalte dynamisch importieren.

 

Interaktiver Content

Die Stärken von Interactive Signage sind vielseitig. An strategisch vorteilhaften Standorten navigieren sich Besucher eigenständig und Mitarbeiter werden entlastet. Es ergeben sich aber auch neue Möglichkeiten im Sales-Bereich, indem Kunden über Displays nach einem Kleidungsstück in der passenden Größe suchen und es im Store online bestellen. In Kombination mit Gamification-Elementen schafft dein Unternehmen ein immersives Erlebnis!

 

Angebote

Klar, Rabattaktionen wirken immer. Mit einer schönen visuellen Aufmachung kommen sie aber noch besser bei deiner Zielgruppe an, denn neben dem Preisnachlass spielt vor allem das Design eine wichtige Rolle. Du kannst aber auch eine dynamische Rabattaktionen zeigen, die in Echtzeit die Anzahl verfügbarer Artikel anzeigen oder Rabatte herunterzählen. 

 

Bilder

Der Klassiker unter den Digital Signage Content-Ideen. Bilder runden jede digitale Speisekarte ab und spielen auch bei der barrierefreien Kommunikation eine wichtige Rolle. Zudem können sich Zielgruppen visualisierte Inhalte besser merken. 

 

Willkommensschilder

Ein Empfang, der nicht nur herzlich ist, sondern auch einen guten Eindruck hinterlässt. Digitale Willkommensschilder begrüßen deine Kunden und vermitteln Emotionen. 

 

Auslastung anzeigen / Besuchermanagement

Besonders vorteilhaft für Behörden oder Arztpraxen ist die Möglichkeit, die Auslastung in Echtzeit anzuzeigen oder Digital Signage als Ticketschalter zu nutzen. 

 

User Generated Content

Auch von Nutzern oder Zielgruppen erstellte Inhalte sind eine Digital Signage Content-Idee. So ist es beispielsweise möglich, Kundenbewertungen von Google oder Seiten wie Provenexpert anzuzeigen. Oder auch etwas Minimalistisches, Ausgefallenes wie auf dem nachfolgenden Bild:

 

Immersiver Content

Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, dass sie zwar optisch ansprechende Werbung kommunizieren, aber damit niemanden erreichen. Es fehlt an den immersiven Eigenschaften. Aber mit Digital Signage ist das kein Problem.

 

Speisekarten

Einer der häufigsten Einsatzbereiche für Digital Signage (auch bei unseren Kunden!) ist die digitale Speisekarte. Nicht nur aufgrund ihrer optischen Eigenschaften, denn Restaurants können Inhalte in Echtzeit anpassen, um Angebote kurzfristig zu kommunizieren. Mit der Planungsfunktion von Digital Signage sind Restaurants maximal flexibel und können Mittagsangebote bereits Tage vorher organisieren.

 

Branding

Digital Displays eignen sich perfekt zur Repräsentation deiner Marke. Das beschränkt sich nicht auf die Farben deiner Corporate Identity, denn die Kombination aus hochwertigen Designs und Display-Wiedergabe ermöglicht neue Ansätze im Marketing. Ein Beispiel hierfür ist unser Kunde „Salzwelten“, der mit seiner Grubenente Sally vor allem bei Kindern einen guten Eindruck hinterlässt.

 

Wegweiser

Für die Navigation müssen es nicht zwingend interaktive Displays sein, denn auch klassische Stelen eignen sich perfekt als Wegweiser. 

 

Sicherheitshinweise

Mit Digital Signage kannst du Sicherheitshinweise kommunizieren. Hierbei ist es möglich, die Informationen sowohl in Textform als auch visuell darzustellen.

 

Mieterkommunikation

Mit einer digitalen Infotafel haben Vermieter und Eigentümer die Möglichkeit, Informationen in kompakter Form für Mieter darzustellen. Updates und Infos werden hierbei in Echtzeit aktualisiert, wodurch ein effektiver Informationsfluss sichergestellt wird. 

Deine Kreativität

Die letzte Content-Idee halten wir ganz allgemein und appellieren an deine kreative Ader. Du musst dich nicht an Vorgaben halten, denn Digital Signage bietet dir viel kreativen Spielraum. Probiere etwas Neues, versuche dich an Eigenkreationen und wage auch mal etwas Ausgefallenes. Digital Signage kombiniert die Stärken des digitalen Marketings mit den Ansätzen der User Experience und verspricht im Endergebnis eine innovative Möglichkeit, um seine Zielgruppe anzusprechen. 

 

Das war es noch nicht!

Unsere Content-Ideen dienen als Inspiration, aber es gibt noch mehr Möglichkeiten. Mit FRAMR. stehen dir 50+ Module zur Auswahl, mit denen du verschiedene Inhalte erstellen kannst. Digital Signage ist intuitiv, flexibel und visuell ansprechend – eine Kombination, die deinem Unternehmen hinsichtlich Marketing und Kommunikation einige Vorteile verspricht. 

Wirf deshalb unbedingt einen Blick auf unsere Case Studies, um die vielseitige Welt von Digital Signage und seine Gestaltungsmöglichkeiten kennenzulernen. 

In 3 Schritten zum richtigen Digital Signage Display 994 537 Sebastian Loos

In 3 Schritten zum richtigen Digital Signage Display

Zuletzt aktualisiert am 24.09.2025

In diesem Ratgeber:

  1. Die verschiedenen Displays im Überblick
  2. Auf diese Kriterien kommt es an
  3. Displays miteinander kombinieren

Es gibt verschiedene Varianten von Digital Signage Displays, sowohl für den Indoor- als auch für den Outdoor-Bereich. Nachfolgend gehen wir darauf ein, was bei der Wahl zu beachten ist und wie dein Team die Stärken verschiedener Displays nutzt. 

MEHR ZUR DIGITAL SIGNAGE-PLANUNG:

Digital Signage: Das ist rechtlich zu beachten

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Die richtige Standortwahl für Digital Signage

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Digital Signage: Das sind die Anforderungen

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Die verschiedenen Displays im Überblick

Indoor-Display

Diese Bildschirme sind für den Einsatz im Innenbereich konzipiert. Perfekt für Einkaufszentren, Museen, Bibliotheken oder in Firmen für die Mitarbeiterkommunikation. Die Leuchtkraft liegt bei zwischen 350 und 700 Candela, womit die Displays atemberaubende Bilder und gestochen scharfe Texte zeigen.

Outdoor-Display

Diese Bildschirme sind speziell für den Einsatz im Freien konzipiert. Durch eine spezielle Anfertigung trotzen sie Wetterbedingungen, Vandalismus und anderen Fremdeinflüssen. Mit Helligkeitsbereichen von 2.500 bis 5.000 sind Outdoor-Stelen auch bei Sonneneinstrahlung gut lesbar und kommt mit einem Überhitzungsschutz. Perfekt für Außenwerbung.

 

Semi-Outdoor-Display

Semi-Outdoor-Displays sind die richtige Wahl für Schaufensterwerbung, digitale Speisekarten und Produktpräsentationen. Wegen der umgebenden Helligkeit in Schaufenstern ist eine höhere Lichtstärke notwendig. Die Werte liegen bei 350 bis 700 Candela, steigen aber durch Sonneneinstrahlung auf bis zu 3.000 Candela. 

Portable Display

Der digitale Kundenstopper unter den Bildschirmen ist mit einem effizienten LED-Hintergrundbeleuchtungspanel ausgestattet und bietet selbst bei starker Sonneneinstrahlung langanhaltende Helligkeit. Geeignet für extreme Wetterbedingungen (Schutzklasse IP65) und sicher vor Vandalismus. Durch einen automatischen Sensor passt sich die Helligkeit der Umgebung an, zudem verfügt das Portable Display über einen integrierten Akku mit einer Laufzeit von bis zu acht Stunden. 

 

Weitere Varianten der Displays

Interactive Display

Für den Indoor-Bereich gibt es spezielle Displays mit einer interaktiven Benutzeroberfläche. Interactive Signage eignet sich perfekt für die Navigation, Gewinnspiele und Umfragen. Abgesehen vom praktischen Nutzen, schaffen sie ein immersives Erlebnis für Besucher und stärken das Markenimage.

Digitale Plakate

Eine weitere Indoor-Variante sind digitale Plakate in verschiedenen Größen. Für Mitarbeiterinformationen, Werbung oder Hinweise zu Veranstaltungen. Sie fallen direkt ins Auge und beanspruchen wenig Platz. Perfekt geeignet für Aufzüge und in verschiedenen Ausführungen umsetzbar.

Glas-Projektion

Die Kombination aus einem Projektor und Milchglas ergeben eine interessante Alternative zu klassischen Displays. Ein Eyecatcher und bei Nacht eine gute Möglichkeit zu werben. 

LED-Wall

Digitale Wegweiser bieten eine 24-Stunden-Outdoor-Nutzung und bilden die Schnittstelle zwischen ansprechender Werbung und praktischer Navigation. Die automatische Aktualisierung der belegten Kapazitäten in Parkhäusern wird durch Sensoren ermöglicht. Die Helligkeitsregelung erfolgt auch bei diesem Format über einen Sensor. Die Form der LED-Wall ist frei wählbar – es ist jedoch eine Sonderform, die mit konventionellen Displays nicht lösbar ist. 

 

Auf diese Kriterien kommt es an

Bei der Displaywahl sind genau drei Kriterien zu beachten. Kriterium Nummer 1 ist der Einsatzbereich. Ein Klamottengeschäft hat für den digitalen Kundenstopper mehr Verwendung als eine Firma, die Digital Signage für die Mitarbeiterkommunikation verwenden möchte. Wiederum eignen sich Outdoor-Displays auch für Firmen, wenn sie nach neuen Mitarbeitern suchen. Hier ist abzuwägen, inwiefern sich ein Display-Format für den Einsatzbereich eignet.

Kriterium Nummer 2 ist der Standort. Hierbei kommt es auf die Lichtverhältnisse an, doch auch die Berührungspunkte der Zielgruppe sind entscheidend. Interactive Displays, die als Wegweiser dienen, sollten nicht in der letzten Ecke stehen, sondern direkt im Besucherfluss Kunden zur Interaktion einladen. Und generell ist es wichtig, das Verhalten von Kunden und Besuchern zu kennen, damit sie die Bildschirme wahrnehmen. Hierbei spielen aber auch die Lichtverhältnisse eine Rolle. 

-> Für die Standortwahl haben wir bereits diesen Artikel veröffentlicht. 

Kriterium Nummer 3 bezieht sich auf die rechtlichen Aspekte von Digital Signage. Je nach Land sind bestimmte Vorgaben bei der Anbringung von Outdoor-Stelen zu beachten. Für den Indoor-Bereich sind diese Richtlinien jedoch irrelevant. 

Die Wahl eines Displays hängt auch immer vom Budget ab. Hierbei ist entscheidend, wie viele Displays dein Unternehmen benötigt und in welcher Größe. Solche Anforderungen sind zu klären, um den Bedarf zu ermitteln. 

 

Displays miteinander kombinieren

Bei der Anbringung deiner Displays kannst du gerne kreativ sein. Ob einzeln oder nebeneinander, jedes Unternehmen profitiert davon. Die nachfolgende Bildstrecke zeigt die praktische Umsetzung und welche Möglichkeiten du hast.

FAQ

Du hast Fragen zu Einsatzmöglichkeiten, Kosten und Co.? Nachfolgend findest du die Antworten!

Die Preise für Digital Signage variieren und hängen vom individuellen Einsatzgebiet ab. FRAMR. Signage-Lösungen beginnen ab 459 € – Player + Jahresabo. Klicke hier und erfahre mehr über unsere Preisstrukturen, Abo-Modelle und Zusatzservices. 

Die Gestaltungsmöglichkeiten von Digital Signage reichen von Bildern und Videos bis hin zu Audio, Social Media, RSS-Feeds, Wettermeldungen, PDFs und YouTube. Eine exakte Auflistung der Gestaltungsmöglichkeiten von FRAMR findest du hier

Unser Team hat bei der Entwicklung auf höchste Qualitätsstandards geachtet und verspricht eine ausfallsichere sowie vor Fremdeinwirkung geschützte Software. In unserem Artikel “Digital Signage Sicherheit” gehen wir genauer darauf ein.

Wirf gerne einen Blick auf unseren Showroom und mache dir einen ersten Eindruck von der praktischen Umsetzung einer Digital Signage-Anwendung. 

Digital Signage ist eine moderne Technologie mit moderatem Stromverbrauch. Die Produkte sind langlebig und der Produktionsaufwand ist gering. In unserem Artikel Green Signage erfährst du mehr dazu. 

Für die erfolgreiche Nutzung von Digital Signage ist es wichtig, die individuellen Ziele zu kennen. Außerdem solltest du dich mit den Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten befassen. Erfahre hier mehr dazu.

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