Konnektivität einfach erklärt! | Definition, Merkmale & Prognosen

Konnektivität einfach erklärt! | Definition, Merkmale & Prognosen 994 537 Lukas Aumair

KONNEKTIVITÄT EINFACH ERKLÄRT! | DEFINITION, MERKMALE & PROGNOSEN

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was ist Konnektivität?
  2. Konnektivität am Beispiel Künstlicher Intelligenz
  3. Herausforderungen der Konnektivität
  4. Herausforderungen bewältigen? Digital Signage ist ein gutes Beispiel dafür! 
  5. Wieso Konnektivität nicht dasselbe ist wie Digitalisierung
  6. 4 Säulen für eine erfolgreiche Umsetzung
  7. Fazit und Prognose

 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Unter Konnektivität versteht man die Verbindungsfähigkeit zwischen Akteuren und / oder Strukturen (z. B. zwischen Kommunikationssystemen oder zwischen Mensch und Maschine/KI).
  • Die größten Herausforderungen der Konnektivität sind: Entwicklung von Technologie, fehlende Anpassungsbereitschaft und Administration.
  • Gemeistert werden diese Herausforderungen, indem man Anwendungen nutzerfreundlich gestaltet, Mitarbeiter sensibilisiert und Erweiterungen schrittweise etabliert.
  • Die vier Säulen für die erfolgreiche Umsetzung von Konnektivität sind: Nutzung Cloud-basierter Lösungen, Unterweisungen für die Umsetzung, Trends beobachten und transparente Kommunikation.

 

 

Was ist Konnektivität?

Konnektivität beschreibt die Fähigkeit von Geräten oder Systemen, miteinander vernetzt zu sein und Daten auszutauschen, etwa über WLAN, Bluetooth oder das Internet. Darüber hinaus umfasst sie auch die Interaktion zwischen Mensch und Maschine, beispielsweise in KI-gestützten Workflows.

 

Was ist das Ziel der Konnektivität?

Das Ziel der Konnektivität besteht darin, bessere Strukturen zu schaffen, um die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine zu verbessern. Zugleich fokussiert sie die Sensibilisierung der Gesellschaft für strukturellen Wandel. Konnektivität fungiert daher als Brücke zwischen digitalem Fortschritt und fehlendem Know-how im Unternehmen.

 

Konnektivität am Beispiel Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist 2026 der Antrieb technologischen Fortschritts und der Digitalisierung. Laut einer aktuellen Studie nutzen bereits 89% der B2B-Entscheider die Suchfunktion von KI, um den Kaufprozess abzudecken. Diese positive Entwicklung wurde u. a. durch Konnektivität ermöglicht, weil diese eine nahtlose Interaktion zwischen Systemen (z. B. ChatGPT) und Nutzern sicherstellt.

Konkret: Konnektivität am Beispiel Digital Signage

Digital Signage-Lösungen sind mit Sensoren (KI-Funktion) verbunden, um anonymisiert Informationen über Personen zu sammeln, beispielsweise das Interaktionsverhalten und bevorzugte Werbung nach Alter und Geschlecht. Auf diese Daten wird zurückgegriffen, um Inhalte zielgerichtet auszuspielen. Die Konnektivität ermöglicht also personalisierte Werbung und dass Unternehmen dadurch mehr Umsatz erwirtschaften. Feedback von unsere Kunden bestätigt das. 

 

Wie kann man die Konnektivität für jede Anwendung sicherstellen?

Verhältnis Maschine zu Maschine

Im Verhältnis Maschine zu Maschine müssen verlässliche Datenbanken und Monitoring- sowie Hosting-Systeme etabliert werden, um einen verlässlichen Datentransfer sicherzustellen. Ermöglicht wird das durch eine technisch sauber entwickelte Software. 

Verhältnis Mensch zu Maschine

Zum einen besteht die Möglichkeit, dass Funktionen und Anforderungen so definiert werden, dass sie Maschinen im nächsten Schritt verständlich und transparent kommunizieren oder von Nutzern problemlos verwendet werden können. Ebenfalls ist die stetige Optimierung der Kommunikationsstrukturen essentiell, um auch bei fortgeschrittener KI einen transparenten Dialog zwischen Mensch und Maschine sicherzustellen (z. B. mit Chatbots).

Verlässliche Monitoring- und Tracking-Prozesse sind hierbei entscheidend, um die Konnektivität zu verbessern. Ohne Daten von Zielgruppen und Nutzererfahrungen gibt es keine Möglichkeit, mehr Konnektivität zwischen Mensch und Maschine sicherzustellen. Im Marketing ist das gängige Praxis: Unternehmen greifen auf Analytics-Tools wie Google Analytics und Matomo zurück, um die Nutzererfahrung bei wachsenden Anforderungen zu verbessern.

 

Herausforderungen der Konnektivität

Der Wandel

Der Wandel selbst ist eine Herausforderung. Die Entwicklungen im Bereich der generativen KI sind dafür evident, denn Anwendungen begleiten komplexe Workflows und können tiefgehende Analysen durchführen. Angestellte müssen für derartige Entwicklungen sensibilisiert werden, damit ihr Wissen auf dem aktuellsten Stand bleibt und sie die Technologien verwenden können. 

Fehlende Anpassungsbereitschaft

Aus einer Studie geht hervor, dass 57% der erwachsenen US-Bürger die Entwicklung von KI als problematisch betrachten. Das zeigt, dass selbst fast zwei Jahrzehnte mit Social Media nichts an der mangelnden Offenheit gegenüber neuen Technologien geändert hat. Unternehmen müssen ihre Teams dahingehend sensibilisieren, indem sie Weiterbildungen bezahlen und Mitarbeiter sowie deren Akzeptanz für Innovationen fördern. 

Integration in bestehende Arbeitsprozesse

Eine weitere Herausforderung der Konnektivität besteht darin, lösungsorientierte Technologien mit guter Administration zu kombinieren. Die Anforderungen an Software und deren Nutzen steigt und somit auch die Anforderungen an die Verwaltung der Strukturen in puncto Sicherheit und Funktionalität. Effektives Hosting mit Sicherheitsmaßnahmen sind Pflicht. 

 

Herausforderungen bewältigen? Digital Signage ist ein gutes Beispiel dafür!

Schauen wir uns an, wie Digital Signage diese Herausforderungen meistert:

Entwicklung von Technologie

Das ist kein Problem, denn Digital Signage Software ist benutzerfreundlich programmiert. Inhalte erstellen und hochladen ist genauso leicht wie der Umgang mit SaaS-Anwendungen (z. B. Canva und Photoshop). Die grundlegende Nutzung von Digital Signage ändert sich bei Erweiterungen nicht, regelrecht die Möglichkeiten in der Contenterstellung. Durch Schulungen und Updates stellen wir bei unseren Kunden eine intuitive Nutzung sicher.

Fehlende Anpassungsbereitschaft

Aufgrund der gleichbleibenden Anwendungsstruktur ist das kein Problem. Da es keinen Overload an neuen Anwendungsmöglichkeiten gibt, bleiben die Widerstände im Team selbst bei Skalierung gering. Aus Feedback haben wir sogar erfahren, dass Mitarbeiter den Umstieg vom Intranet zu Displays für die interne Kommunikation sogar dankend annehmen. Die Akzeptanz hängt also nicht nur von der Komplexität einer Technologie ab, sondern ob sie einen Mehrwert bietet. 

Administration

Digital Signage wird meistens über die Cloud gehostet und Anbieter übernehmen hierbei die ganzheitliche Verwaltung aller Kunden mit Updates und Monitoring. Auch FRAMR. löst das auf diesem Wege. 

Wieso Konnektivität nicht dasselbe ist wie Digitalisierung

Verwechsle nicht den digitalen Fortschritt mit Konnektivität. Technologische Aspekte bilden regelrecht einen Teil des großen Ganzen, ebenso wie die Usability. Als dritter und letzter Faktor gehören die Einflüsse auf unser soziales sowie kulturelles Leben und wie wir Dialoge führen.

Digitalisierung befasst sich im ersten Schritt damit, effiziente und automatisierte Lösungen anzubieten, um z. B. unternehmensinterne Prozesse zu erleichtern. Hierbei zeigt sich jedoch die Schwierigkeit, dass unmittelbar betroffene Personen, zum Beispiel Arbeitnehmer, oftmals keine Vorteile aus dem Fortschritt ziehen, weil sie mit den Technologien nicht umzugehen wissen (oder im Falle von KI sogar eine Gefahr für ihre Existenz sehen, wie eine Studie zeigt).

Hier kommt die Konnektivität als Bindeglied ins Spiel. Sie stellt sicher, dass sich digitaler Fortschritt und kommunikative sowie soziale Strukturen vereinen, um sowohl automatisierte und effiziente Arbeitsprozesse sicherzustellen, als auch einen positiven Einfluss auf das Nutzererlebnis und soziale Akzeptanz zu nehmen. Idealerweise reicht dieser Einfluss so weit, dass Menschen den dauerhaften Wandel digitalen Fortschritts akzeptieren und mit diesem voranschreiten.

 

-> Unser Tipp für Unternehmen: Entwickle oder setze nur auf Technologien, die eine gute Konnektivität versprechen. Dein Unternehmen hat nur Vorteile, wenn Anwendungen problemlos genutzt werden können.

 

Und so gelingt es: Die 4 Säulen der Konnektivität für eine erfolgreiche Umsetzung

Cloud-basierte Lösungen

Der Schutz vor Ausfällen und Cyberattacken ist Teil der Konnektivität, denn ohne Sicherheit keine Funktionalität. Doch nicht jedes Unternehmen kann sich Personal dafür leisten. Hier greifen Cloud-basierte Lösungen als Schnittstelle, denn Softwareanbieter kümmern sich um Instandhaltung, Wartung und Sicherheit. 

Unterweisungen für die Umsetzung

Arbeitskräfte benötigen Schulungen und Anweisungen, um moderne Technologien nutzen zu können. Schaffe daher Rahmenbedingungen, um dein Team besser an Neuerungen heranzuführen. Und damit ist nicht gemeint, jemanden nur kurz zu unterweisen, sondern inhaltlich tiefgehende Schulungen zu organisieren und genug Zeit für die Einfindungsphase einzuplanen. 

Fortschritt und ein Auge für Trends

Trends zu verschlafen hat für dich langfristig nur Nachteile. Dir entgehen Möglichkeiten im Wettbewerb und damit verschlechtert sich auch die Positionierung deines Unternehmens. Darüber hinaus bedeutet jeder verschlafene Trend, dass Nachholbedarf bei der Wissensaneignung und -vermittlung besteht. Heißt: Informiere dich über aktuelle Trends und bleibe am Ball!

Interaktion

Gute Konnektivität sieht nicht nur die Schulung von Personal vor, sondern auch eine gelungene Kommunikation zwischen Unternehmen und Endkunden. Idealerweise kommunizieren alle Akteure verständlich miteinander, um gute Dialogstrukturen zu etablieren. Unser Team nutzt Slack, um einen transparenten Austausch mit allen Beteiligten sicherzustellen. 

 

 

Ein zielführender Schritt-für-Schritt-Prozess für Konnektivität könnte zum Beispiel wie folgt aussehen:

  • Sensibilisierung für das Thema
  • Berücksichtigung der vier Säulen der Konnektivität
  • Ausbau der Kompetenzen und Usability
  • Wissen und Fähigkeiten in Unternehmensstrukturen integrieren
  • Auf bestehendem Wissen aufbauen, um Diskrepanz zwischen Fortschritt und Akzeptanz / Kompetenz gering zu halten

Zum Abschluss geben wir dir noch eine Frage bzw. einen Impuls mit auf den Weg:
Wie nimmst du Konnektivität wahr und welche Schwierigkeiten siehst du darin?

 

Unsere Meinung dazu (Fazit):

Schnittstellen schaffen bedeutet auch, Stärken zu vereinen. Der Mensch als denkendes Wesen und Maschinen als effiziente Problemlöser ergeben in Summe eine vielseitig kompetente Macht. Es gilt, dieses vereinte Potential gezielt auszuschöpfen und zu nutzen. 

Hohe Anforderungen und komplexere Strukturen bestimmen unser zukünftiges Leben und ohne Fundament oder adäquate Rahmenbedingungen bleibt ein Bereich stillstehend, während andere Sektoren weiter voranschreiten. Es ist jedoch genau diese Diskrepanz, die bisher dazu führte, dass digitaler Fortschritt schneller voranschreitet als dass Menschen sich Kompetenzen aneignen. Doch gerade diese Kompetenzen im Zusammenspiel mit moderner Technik oder innovativen Geschäftsmodellen ebnen den Weg für ein erfolgreiches Unternehmertum.

Der erste Schritt erfordert eine Sensibilisierung für das Thema. Ohne Grundkenntnisse in den Bereichen Konnektivität und Digitalisierung bleiben die bereits erwähnten Herausforderungen bestehen und das Verbesserungspotential unausgeschöpft.